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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2025

netter Winterroman

Pulverschneeherzen
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Einen netten Winterroman legt Kira Hof mit "Pulverschneeherzen" vor. Das Cover passt hervorragend zum Titel und die winterlich verschneite Waldszene inklusive Schneeflocken sowie dem Leuchten und Strahlen ...

Einen netten Winterroman legt Kira Hof mit "Pulverschneeherzen" vor. Das Cover passt hervorragend zum Titel und die winterlich verschneite Waldszene inklusive Schneeflocken sowie dem Leuchten und Strahlen der Sonne im Hintergrund, lässt den Lesenden direkt an Winter, Liebe und Romantik denken. Im Grunde auch die Hauptthemen dieses Buches.

Hauptfigur Lilou bucht aus Versehen eine falsche Reise und startet damit ein Abenteuer, das ihr Leben für immer verändern wird. Etwas unrealistisch erscheint mir, dass eine Person, die bereits so viele Jahre derart kontrolliert lebt, sich tatsächlich auf all die Geschehnisse einlässt, aber anders würde die Geschichte nicht funktionieren. Diese ist schön erzählt, mit vielen Punkten wie Freundschaften über Altersgrenzen hinweg, sich selbst hinterfragen, neue Wege einschlagen und Unvorhergesehenes als Geschenk annehmen.

Liebevoll erzählt ist das Setting von Saas-Fee und dessen Besonderheiten, ebenso wie der Zauber der Bergwelt.

Ein Winterroman mit zugehöriger Romantik und herzlichen Freundschaften, der flüssig zu lesen ist und einige ruhige Lesestunden garantiert.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

berührender Weihnachtsroman mit einer Portion Magie und Liebe

Das Weihnachtswunder von Haus 7
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Weihnachtlich festlich präsentiert sich bereits das Cover des Weihnachtsromans "Das Weihnachtswunder von Haus 7". Die Sterne und Schneeflocken unterstreichen diesen Eindruck ebenso wie die hübsche dekorierten ...

Weihnachtlich festlich präsentiert sich bereits das Cover des Weihnachtsromans "Das Weihnachtswunder von Haus 7". Die Sterne und Schneeflocken unterstreichen diesen Eindruck ebenso wie die hübsche dekorierten Hauseingänge und die passend gestaltete Schrift.

Autorin Anja Marschall entführt den Lesenden in die Welt der alleinerziehenden Mutter Luisa, die ebenso um das renovierungsbedürftige Haus, in dem sie mit ihren Kindern wohnt, kämpft, wie zwei weitere Mitbewohner. Doch nicht nur der griesgrämige Eigentümer und sein Anwalt scheinen immun gegen ihre Bemühungen. Dann taucht im abwechslungsreichen Geschehen auch noch Hausmeister Tomte auf, der nicht nur eine ordentliche Portion Magie in den leicht und flüssig zu lesenden Wohlfühlroman bringt.

Berührend sind die Geschichten der einzelnen Figuren. Anja Marschall schafft es, den Lesenden mit jeder einzelnen mitfühlen zu lassen. Dies gelingt ihr durch die fein gezeichneten Charaktere ebenso wie durch die berührenden Interaktionen der Einzelnen. Die dichte Handlung greift viele häufig verbreitete Träume und Erwartungen an die Weihnachtszeit auf. Gekonnt verwoben zu einer Geschichte, die berührt und einen Hauch Magie verströmt, gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für weihnachtlich traumhafte Lesestunden.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

gefühlvoller Winterroman im schönen Island

Winterglück auf dem kleinen Pferdehof in Island
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Autorin Christiane Lind ist mit "Winterglück auf dem kleinen Pferdehof in Island" ein gefühlvoller Winterroman gelungen.

Bereits das Cover ist wunderbar detailreich mit hübschen winterlichen Eyecatchern. ...

Autorin Christiane Lind ist mit "Winterglück auf dem kleinen Pferdehof in Island" ein gefühlvoller Winterroman gelungen.

Bereits das Cover ist wunderbar detailreich mit hübschen winterlichen Eyecatchern. Es lädt direkt zum Träumen ein und entführt den Leser in die herrliche Schneelandschaft Islands.

Die heimelige Atmosphäre, die die Autorin durch ihren flüssig zu lesenden sowie bildhaften Schreibstil schafft, ist wunderbar und genau das Richtige zur Winter- und Weihnachtszeit. Besonders sind auch die eindrücklichen Beschreibungen der schneebedeckten und einzigartigen Landschaft Islands. Hier spürt man die Verbundenheit zur Insel ebenso, wie die zu den typischen Islandpferden.

Hauptfigur Laura, die sich nach einer plötzlichen Trennung neu finden muss, ist sehr sympathisch gezeichnet. So fühlt man mit ihr mit und kann die Verwirrungen und Entwicklungen nachspüren. Schön ist, dass das Buch Mut macht, Neues zu wagen, auch wenn es bedeutet, vieles zurück zu lassen. Auch die weiteren Charaktere sind gut dargestellt, so dass man viele sehr gerne mag, wenige jedoch auch - passend zu den Ereignissen - unsympathisch findet.

Einen halben Stern Abzug muss ich leider für die teilweise Realitätsferne des Geschehens geben. Die Entwicklungen passen zwar hervorragend zur Geschichte und dem winterlich-weihnachtlichen Setting, aber manches ist doch etwas zu konstruiert.

Trotzdem eine klare Leseempfehlung für kalte Wintertage und kuschelige Abende. Zur Weihnachtszeit herzerwärmend und zum Wegträumen geeignet. Für Pferdefans und Island-Liebhaber sicher ein Genuss.

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Veröffentlicht am 22.11.2025

ein Sommerroman voller Strand, Gefühl und Abenteuer

Das Glück wartet am Strand
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"Das Glück wartet am Strand" ist ein weiterer Sommerroman der Erfolgsautorin Mary Kay Andrews. Voller Gefühl und Abenteuer begleitet der Leser Letty und Maya durch Geschehnisse, die ich so nicht erwartet ...

"Das Glück wartet am Strand" ist ein weiterer Sommerroman der Erfolgsautorin Mary Kay Andrews. Voller Gefühl und Abenteuer begleitet der Leser Letty und Maya durch Geschehnisse, die ich so nicht erwartet hätte. Spannend und dabei abwechslungsreich, mit für mich nicht vorhersehbaren Wendungen und Verknüpfungen, entführt dieser flüssig zu lesende Roman an den Strand des sonnigen Floridas.

Das Cover ist hervorragend gelungen und entwickelt seine Bedeutung vor allem nach dem Lesen des hervorragenden Sommerromans. So wird Letty im Verlaufe des Buches nicht nur im übertragenen Sinne von Haien umzingelt. Doch die wunderbar gezeichnete Hauptfigur kämpft nicht nur für ihr eigenes Glück, sondern auch für das ihrer Nichte Maya. Schön zu lesen ist, dass dabei nicht immer alles glatt läuft und Letty ganz menschliche Höhen und Tiefen durchlebt. Auch die weiteren Charaktere sind authentisch gezeichnet und nicht selten muss man schmunzeln, ob der Besonderheiten vor allem der Bewohner der kleinen Pension am Strand.

Von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die einen guten Roman mit sympathischen Figuren sowie Spannung, Gefühl und Abenteuer lieben. Für Fans von Mary Kay Andrews ein sehr gelungenes "Lese-Muss".

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Handarbeitskrimi mit viel Lokalkolorit und Humor

Fadenkreuz
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„Fadenkreuz“ ist der nunmehr vierte Fall einer unter Pseudonym schreibenden deutschen Autorin. Hier ermitteln nicht nur Kommissar Wallenstein und seine Kollegen, sondern vor allem auch der örtliche Madlfinger ...

„Fadenkreuz“ ist der nunmehr vierte Fall einer unter Pseudonym schreibenden deutschen Autorin. Hier ermitteln nicht nur Kommissar Wallenstein und seine Kollegen, sondern vor allem auch der örtliche Madlfinger Krimi- und Handarbeitsclub, kurz MKHC.

Leonie Kramer – wie die Autorin sich nennt – spinnt einen Fall rund um einen Heiratsschwindler. Dieser wird mit einer Sticknadel ermordet. Die Mörderin scheint nach Meinung von Staatsanwältin und Bürgermeisterin schnell gefunden zu sein. Doch sie haben die Rechnung ohne die Mitglieder des umtriebigen MKHC gemacht.

Mit viel Lokalkolorit und Humor beschreibt die Autorin die Ermittlungen. Sowohl die des Kommissars, als auch die der Damen des Handarbeitsclubs. Leider erscheinen mir die Handarbeiterinnen manchmal etwas über das Ziel gegenüber Wallenstein hinauszuschießen. Doch er lässt dies auch geschehen und hält sich oftmals zurück. Etwas schade ist, dass die Polizei im Geschehen einen Schritt hinterher zu hinken scheint.

Schön zu lesen ist neben der heimatlichen Verbundenheit auch die selbstlose Hilfsbereitschaft unter den Damen des Krimi- und Handarbeitsclubs. Keine der Ihren wird im Stich gelassen und alles daran gesetzt, sich gegenseitig zu helfen.

Die Auflösung des Falles hatte ich im Detail nicht vorausgeahnt. In welche Richtung das Ganze sich bewegt, fällt aufmerksamen Lesern jedoch bereits beim Lesen des Klappentextes auf.

Viel Wissenswertes und neu zu Lernendes gibt es rund um das Thema Handarbeit und deren Techniken zu lesen. Diese Hintergründe fließen immer wieder gekonnt in die Geschichte ein. Auch auf dem Cover und natürlich beim Titel wird der Thematik Rechnung getragen. Mit Wollknäueln und Stickbildern vor strahlender Bergkulisse, lädt das Cover zum Zugreifen ein.

Insgesamt ein gut zu lesender Kriminalroman mit viel Lokalkolorit und Humor für kurzweilige Lesestunden. Für Strick- und Stickfans sowie Handarbeitsliebhaber quasi ein Muss.

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