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Veröffentlicht am 22.10.2025

auf der Suche nach der Wahrheit - in mehrfacher Hinsicht

You Are My TRUTH
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„You are my Truth“ ist der zweite Band der dreiteiligen Way-Truth-Life-Reihe von Felicitas Brandt. Erneut führt die Geschichte den Leser in die Gemeinschaft des kleinen Ortes Bibertal.

In diesem Band ...

„You are my Truth“ ist der zweite Band der dreiteiligen Way-Truth-Life-Reihe von Felicitas Brandt. Erneut führt die Geschichte den Leser in die Gemeinschaft des kleinen Ortes Bibertal.

In diesem Band dreht sich das Geschehen hauptsächlich um Gideon, den Zwillingsbruder Felicitas‘, und Lexie. Gideon kommt nach Bibertal nachdem er einen beruflichen Feuerwehreinsatz nur knapp überlebt hat. Lexie wohnt bereits länger in Bibertal und ist im nahegelegenen Wildpark angestellt. Ihr Engagement und ihre Liebe für diese, aber auch jedes andere Tier, ist immens.
Die beiden kannten sich schon als Kinder und Jugendliche, bis sie plötzlich getrennt wurden. Doch ob sie an die Vergangenheit anknüpfen können?

Einfühlsam zeichnet die Autorin die beiden sympathischen und nahbaren Charaktere auf ihrem Weg. Der Leser begleitet sie durch viele verschiedene Gefühlsregungen, Überlegungen und Zweifel. Doch auch die Hoffnung darf nie zu kurz kommen. Eingebettet in die christliche Gemeinschaft Bibertals kommen beide ihrer Wahrheit immer näher. Und dies nicht nur im privaten Bereich.

Das Cover zeigt den Steg des Sees, der auch im Buch immer wieder vorkommt. Es ist in seiner Gestaltung eine gelungene Fortführung zum ersten Band und hält dabei einige Wiedererkennungsmerkmale bereit.

Etwas verwirrend empfand ich, dass die Figur Monty zeitweise weiblich und manchmal männlich benannt wurde. Dies ist nicht relevant für die Geschichte, jedoch stört es mitunter den Lesefluss.

Gerne gebe ich allen Lesern eine Leseempfehlung, die christlichen Themen offen gegenüber stehen, und darüber hinaus eine spannende (Liebes-)Geschichte mögen.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

berührend und fesselnd - auf der Suche nach der Liebe

Strandkorbbriefe
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"Strandkorbbriefe" ist der zweite Band der Nordsee-Reihe von Erfolgsautorin Marie Meerburg. In gewohnt einfühlsamer Weise lässt die Autorin die unterschiedlichen Charaktere entstehen. Deren Entwicklung ...

"Strandkorbbriefe" ist der zweite Band der Nordsee-Reihe von Erfolgsautorin Marie Meerburg. In gewohnt einfühlsamer Weise lässt die Autorin die unterschiedlichen Charaktere entstehen. Deren Entwicklung verläuft im Fortgang des Buches nicht immer geradlinig, was die Realität gut widerspiegelt. So erkennt man sich selbst in manchen Situationen oder kann diese zumindest gut nachvollziehen.

Die Verknüpfungen zum ersten Band sind da. Jedoch nicht störend, sondern ins Geschehen eingewoben, so dass man Lust bekommt dieses Buch ebenfalls zu lesen, falls man es nicht bereits getan hat.

Die Hauptprotagonistin des Buches, Merle, durchlebt eine schlimme und sehr herausfordernde Zeit. Davon lenkt sie die Suche nach einem Liebesbrief-Schreiber ab, der ihr im örtlichen Wochenblatt eine Liebeserklärung gemacht haben soll. Diese Suche ist jedoch nicht nur eine nach dem Verfasser. Auch die Suche nach sich selbst und den eigenen Bedürfnissen drängt immer mehr in den Vordergrund.

Ein berührender Roman, der nicht nur im Strandkorb oder am Strand seine fesselnde Wirkung entfaltet. Für alle Fans von Marie Meerburg ein Lese-Muss. Liebhaber von eindrücklichen Romanen, die nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch die Menschen dahinter in den Vordergrund stellen, sollten bei "Strandkorbbriefe" ebenfalls zugreifen.

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Veröffentlicht am 21.10.2025

schöne Geschichte, aber leider nicht so packend wie die zwei Vorgänger-Bände

Das St. Alex - Abendstern
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Mit "Abendstern" liegt der dritte und abschließende Roman der Reihe rund um "Das St. Alex" von Anne Lück vor. Die ersten beiden Bände habe ich praktisch verschlungen und mochte sie sehr gerne. In diesen ...

Mit "Abendstern" liegt der dritte und abschließende Roman der Reihe rund um "Das St. Alex" von Anne Lück vor. Die ersten beiden Bände habe ich praktisch verschlungen und mochte sie sehr gerne. In diesen habe ich nicht so recht reingefunden. Eventuell lag das an der Liebesgeschichte, die mich dieses Mal nicht wirklich überzeugt hat. In manches konnte ich mich sicher nicht ganz so gut einfühlen, weil es um die Liebe zwischen zwei Frauen, also eine queere Liebesgeschichte, geht. Allerdings fand ich auch den gesamten Aufbau nicht so recht überzeugend.

Die Erlebnisse, die Hauptfigur Maya auf der Intensivstation hat, sind eindrücklich und menschlich beschrieben. Für mich sind diese Geschichten der Patienten das Besondere an diesem Buch. Dass die Kollegen der Erwachsenenpalliativ-Station derart lieb- und interessenlos dargestellt sind, hinterließ einen schalen Beigeschmack.

Ein leider nicht so runder Reihenabschluss. Für Fans der Reihe rund um das Berliner St.-Alex-Krankenhaus aber sicher ein Muss.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

sommerlicher Liebesroman mit wenig Tiefgang aber viel Kleinstadt-Charme

Die kleine Inselbibliothek
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„Die kleine Inselbibliothek“ ist der Debütroman der Autorin Savannah Carlisle, der in Florida spielt. Das Cover ist sehr ansprechend gelungen und vermittelt das sommerliche Flair, sowie die Bücherliebe ...

„Die kleine Inselbibliothek“ ist der Debütroman der Autorin Savannah Carlisle, der in Florida spielt. Das Cover ist sehr ansprechend gelungen und vermittelt das sommerliche Flair, sowie die Bücherliebe der beiden Hauptcharaktere.

Zwei Welten treffen aufeinander: Lucy Sullivan und Logan Lancaster. Sie ist ihrem Heimatort tief verbunden. Er reist von Stadt zu Stadt, wohin der Beruf ihn trägt. Aufeinander treffen sie, als er die Hafenpromenade ihrer geliebten Kleinstadt modernisieren soll. Wie erwartet, ergeben sich daraus viele vorhersehbare Auseinandersetzungen. Und dann ist da noch die Tatsache, dass sie sich über schriftliche Mitteilungen in Büchern der örtlichen Tauschbibliothek eigentlich schon kennen, gegenseitig unterstützen und zunehmend sympathisch sind.

Dem Roman fehlt es für mich an Tiefe. Die Charaktere sind etwas zu flach, die Geschichte bedient zu viele Stereotype und der Spannungsaufbau funktioniert für mich nicht wirklich. Vor allem zu Beginn der Geschichte ergeben sich einige Längen. So konnte mich das Buch nicht richtig fesseln und der Drang, unbedingt weiterlesen zu müssen, kam erst zum Ende des Romans hin auf.

Positiv hervorheben möchte ich, dass Lucy im Verlauf des Buches eine tolle Entwicklung von der abenteuerlosen Buchhändlerin hin zu einer starken Frau macht, die für sich und ihre Träume einsteht. Dabei wird sie von der kleinen Gemeinschaft der Insel sowie Logan tatkräftig unterstützt. Allerdings ist auch diese Entwicklung mit einigen Klischees behaftet.

Sehr sympathisch und nahbar sind die Nebenfiguren. Sie sind für mich die eigentlichen Stars der Geschichte und sorgen mit ihren ganz unterschiedlichen Lebensweisen und Charakteren für Abwechslung.

Von mir gibt es insgesamt eine eingeschränkte Leseempfehlung für diesen romantischen Sommerroman, der der Kleinstadtidylle sowie der Liebe zu Büchern großen Raum gibt. Mich hat er nicht in allen Aspekten vollkommen überzeugt. Jedoch verspricht das Buch eine gemütliche Auszeit für alle, die eine kleine Pause vom Herbst benötigen oder sich den warmen Küstensommer in Florida zurückwünschen.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

amüsanter, mitreißender und spannender Cosy Crime mit zwei Zeitebenen

Highland Crime – Der Tote im Whiskyfass
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„Der Tote im Whiskyfass“ ist der dritte Fall in der Reihe „Highland Crime“ und somit für das unfreiwillige Ermittler-Duo King & König von Charlotte McGregor. Unter diesem Pseudonym schreibt die Autorin ...

„Der Tote im Whiskyfass“ ist der dritte Fall in der Reihe „Highland Crime“ und somit für das unfreiwillige Ermittler-Duo King & König von Charlotte McGregor. Unter diesem Pseudonym schreibt die Autorin Carin Müller Geschichten, die im fiktiven beschaulichen Kirkby spielen. Das malerische Dörfchen liegt in den schottischen Highlands. Wie gemacht für einen Cosy Crime, der nicht nur Lokalkolorit, sondern auch eine dichte Atmosphäre verspricht und hält.

Bereits das Cover lässt in seiner Gestaltung Rückschlüsse darauf zu, dass „Der Tote im Whiskyfass“ der Reihe „Highland Crime“ angehört. Dies ist nicht nur den charakteristischen Schriftzügen zu verdanken, sondern auch dem Hund Rudi sowie dem beschrifteten gelben Absperrband am unteren Buchrand. Dieser Wiedererkennungswert wird zudem vom schottischen Tartanmuster im Hintergrund unterstrichen. Die Whiskyfässer vor einer verwitterten Kellerwand spiegeln nicht nur einen Teil des Titels wider, sondern transportieren bereits den Kerninhalt der Geschichte.

Auf zwei Zeitebenen, die perfekt miteinander verwoben sind und an besonders spannenden Stellen wechseln, erzählt Charlotte McGregor einen begeisternden Krimi mit dunklen Geheimnissen. Bereits auf den ersten Seiten hatte mich die Geschichte gepackt und der mitreißende Schreibstil der Autorin mich in die Highlands entführt. Dies ist auch den bildhaften Beschreibungen geschuldet, die nicht nur die Orte, sondern auch die handelnden Figuren lebensnah und realistisch vor Augen entstehen lassen. Bereits zu Beginn des Buches weißt Charlotte McGregor auf das detaillierte Figurenregister am Ende des Buches hin. So können Erstleser der Reihe problemlos dem Geschehen folgen und einen heiter-informativen Überblick über die Charaktere erhalten. Abwechselnd erzählt aus den jeweiligen Sichtweisen der beiden Hobby-Ermittler Fanny König und George King eröffnet sich ein Kriminalfall, der bis zum Ende nicht nur spannend, sondern auch rasant ist. Dabei ist die Kombination der unterschiedlichen Ermittlungscharaktere wunderbar gelungen und vielschichtig. Die Dialoge und verbalen Schlagabtausche die sich King & König während der Ermittlungen liefern sind herrlich humorvoll, ironisch und mit vielen Spitzfindigkeiten geschmückt. Darüber hinaus blitzt mehrmals eine gehörige Portion Selbstironie der Autorin auf, die einen in der mitreißenden Geschichte immer wieder zusätzlich zum Lachen bringt.

Könnte man zunächst annehmen, dass der historische Subplot der Hauptgeschichte die Spannung nimmt, so belehrt Charlotte McGregor den Leser eines Besseren. Es ergibt sich eine runde und spannende Geschichte, die nicht nur an einer Stelle sehr amüsant zu lesen ist. Das Buch kann man kaum aus der Hand legen, ist man doch vertieft in die Analyse der Möglichkeiten und Figuren, sowie die Ermittlungsarbeit, bei der man nicht nur die überaus sympathischen King & König, sondern auch Dackel Rudi unterstützt.

Was bleibt mir am Ende noch zu sagen, als: KKK (Kirkby, King & König) – ich habe mich in euch verliebt! Dieses Buch ist ganz sicher nicht das Letzte der Reihe welches ich lese, und auch sicher nicht das Letzte der Autorin. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle Cosy Crime-Liebhaber, Krimi-Fans und Lesende, die ein gutes Buch zu schätzen wissen.

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