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Veröffentlicht am 23.12.2024

Mir fehlt die Aussage der Geschichte

Die Weihnachtsprinzessin
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Die Illustrationen sind wirklich sehr schön. Kindgerecht setzt Fuuji Takashi die Geschichte in Bilder um. Leider kann die Geschichte selbst nicht mit den bezaubernden Bildern mithalten.

Das Buch beginnt ...

Die Illustrationen sind wirklich sehr schön. Kindgerecht setzt Fuuji Takashi die Geschichte in Bilder um. Leider kann die Geschichte selbst nicht mit den bezaubernden Bildern mithalten.

Das Buch beginnt mit einem Brief, den Mariah Carey an ihr jüngeres Ich richtet. Wer die Biografie der Autorin kennt, weiß, dass sie in ihrer Kindheit viel durchgemacht hat, und dieser Schmerz schimmert auch hier durch. Ob das in einem Kinderbuch sein muss, muss jeder für sich beurteilen.

Die kleine Mariah wächst in Armut auf, ihre Mutter und selbst der Papagei behandeln sie schlecht, und auch die reichen Nachbarskinder sind gemein zu ihr. Doch dann geschieht ein Wunder, und plötzlich wenden sich die Dinge zum Guten. Mariahs Glaube und ihre Hoffnung, dass sich alles zum Besseren wendet, stehen im Mittelpunkt.

Die eigentliche Botschaft der Geschichte bleibt für mich etwas unklar. Anstatt ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen, scheint es, als blicke Mariah voller Selbstmitleid auf ihre Vergangenheit. Wo ist die positive Entwicklung, die Kindern zeigt, dass man aktiv werden muss und kann, um das eigene Leben zu verändern? Es wirkt, als hätte die Autorin mehrere Märchen, wie z. B. Aschenbrödel, Sternentaler und noch einiges andere zusammengewürfelt, es aber nicht geschafft, daraus eine eigene Geschichte mit einem roten Faden zu kreieren.

Insgesamt hat mich das Buch leider ein bisschen enttäuscht, da die Geschichte wenig mutmachende Momente transportiert und mich nicht wirklich berührt hat. Ich vergebe 3 Sterne. Die Zeichnungen sind wirklich wunderschön, aber die Geschichte hält nicht, was die Zeichnungen versprechen. Für mich zeigt sich hier, dass nicht jeder Künstler auch zwingend in anderen Bereichen gut ist.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Gelungener Abschluss einer spannenden Trilogie

Dürre
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D. K. Berg mag es wirklich mit dem Leser tun. Es geht los und schon wirft sie uns wieder mitten hinein ins brutale Geschehen. Schnell war ich wieder an Jacks Seite und habe mit ihm gelitten. Von Luna V ...

D. K. Berg mag es wirklich mit dem Leser tun. Es geht los und schon wirft sie uns wieder mitten hinein ins brutale Geschehen. Schnell war ich wieder an Jacks Seite und habe mit ihm gelitten. Von Luna V geht es im Laufe der Geschichte wieder nach Terra Nova, aber wer denkt, dass Jack dort endlich zur Ruhe kommen kann, der irrt. Spannend zeigt die Autorin ein Machtspiel auf, das seinesgleichen sucht. Ob brutale körperliche Gewalt, oder für andere kaum wahrnehmbare psychische Gewalt, als Leser weiß man am Ende kaum, was schlimmer ist.

Jack ist ein faszinierender Charakter. Tief traumatisiert, aber nach wie vor ungebrochen, versucht er sich in sein Leben einzufinden. Er beweist Mut und unglaubliche Stärke und hat mir auf den fast 600 Seiten immer und immer wieder Bewunderung abgerungen. Dabei hat man zu keiner Zeit das Gefühl, dass er alles einfach so wegsteckt. Er hadert sehr mit dem, was passiert. Aber Jack lässt sich nicht unterkriegen. Er hat ein Ziel vor Augen und setzt alles daran, es zu erreichen.

Aber auch seine drei Freundinnen, Joe, Carrie und Georgina haben sich nach und nach meinen Respekt erobert. Sie halten zusammen, wie Pech und Schwefel und hätte Jack die drei Mädchen nicht, dann wäre es ihm wohl mehr als einmal noch schlechter ergangen, als so schon. Vor allem Joe fällt immer wieder mit ihrem klugen Kopf auf. Man merkt bei ihr, dass sie immer von ihrem Vater unterstützt worden ist und sich dadurch zu einem selbstbewussten und mutigen jungen Menschen entwickelt hat.

Über die gesamte Zeit entwickelt sich die Geschichte stetig weiter. In Band 3 sind mehrere Kapitel eingeflochten, die uns auch ein bisschen in die Bruderschaft des Lichts hinein schauen lassen. Nach und nach bekommt der Leser also endlich einen Einblick, was die Ziele der Bruderschaft sind und wer dahinter steckt.

Insgesamt kann ich euch die Dürre-Trilogie empfehlen. Ich fand sie unglaublich spannend. Man muss aber ehrlicherweise auch sagen, dass sie extrem brutal ist, sowohl was körperliche, als auch was psychische Gewalt angeht. Damit muss man umgehen können, sonst sollte man die Finger von den Büchern lassen. Das Buch wird empfohlen ab 14 Jahren, für mich absolut zu früh. Auf gar keinen Fall würde ich die Bücher einem 14jährigen geben. Das sind, meiner Ansicht nach, aufgrund der unglaublichen Gewalt, Bücher für Erwachsene.

Ich vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Konnte mich richtig fesseln

Evolution (1). Die Stadt der Überlebenden
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Die Trilogie hat ewig auf meinem SuB gelegen. Mein Vater und meine Schwester haben sie schon vor Jahren gelesen und waren begeistert, aber irgendwie konnte ich mich nicht durchringen. Nun war es aber endlich ...

Die Trilogie hat ewig auf meinem SuB gelegen. Mein Vater und meine Schwester haben sie schon vor Jahren gelesen und waren begeistert, aber irgendwie konnte ich mich nicht durchringen. Nun war es aber endlich so weit. Ich habe den ersten Band begonnen und bin total begeistert.

Die Geschichte hat mich extrem schnell in ihren Bann gezogen. Thomas Thiemeyer hat einen Schreibstil, der einen gefangen nimmt. Schnell schaffte er es, mir die verschiedenen Figuren vor Augen zu führen und mich an ihrer Seite die unbekannte Welt erkunden zu lassen.

Die Figuren, wie Jem, der die Hauptfigur der Geschichte ist, aber auch Lucie, die eine wichtige Rolle spielt, sind gut beschrieben und man kann sich gut in sie und ihre Handlungsweisen hinein versetzen. Lucie ist übrigens eine Synästhetikerin, was für die Geschichte noch eine entscheidende Rolle spielen wird. Die einzige Figur, die ich nicht so richtig greifen konnte, war Marek. Er verhält sich, als wäre er schon viel älter, als die anderen. Sein Verhalten passte für mich manchmal nicht so richtig zu einem Teenager.

Auf jeden Fall gehen sie mutig ihren Weg und machen sich auf in eine ihnen völlig unbekannte Welt, die einerseits natürlich die unsere ist, weil wir uns ja nur in der Zukunft befinden, andererseits mit völlig neuen Gefahren aufwartet. Mutierte Tiere sind nur eine davon…

Schade fand ich, dass wir nicht erfahren, wie es mit den Menschen, die am Flughafen zurück bleiben weiter geht. Ich hätte mir da gewünscht, dass der Autor zumindest einen kurzen Blick darauf geworfen hätte. Können sie dort überleben, oder sind alle tot? Man weiß es nicht.

Es handelt sich aus meiner Sicht um eine Mischung aus Science-Fiction und Dystopie. Es gibt das große „ES“, von dem wir im ersten Band noch nicht so genau wissen, was „ES“ eigentlich ist.

Ich vergebe gerne 5 Sterne für ein Buch, dass mich prächtig unterhalten hat. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil ich wissen wollte, was „ES“ ist und wie es mit Lucie und Jem weiter geht. Kommen Sie wieder nach Hause?

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Die Geschichte überzeugt inhaltlich leider nicht

Talk Santa to Me
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Talk Santa to Me hat eine schöne Grundidee, konnte mich aber leider nicht vollständig überzeugen. Die Handlung plätschert über weite Strecken vor sich hin, ohne wirklich an Fahrt aufzunehmen. Es fehlen ...

Talk Santa to Me hat eine schöne Grundidee, konnte mich aber leider nicht vollständig überzeugen. Die Handlung plätschert über weite Strecken vor sich hin, ohne wirklich an Fahrt aufzunehmen. Es fehlen überraschende Wendungen oder spannende Entwicklungen, die mich als Leser fesseln könnten. Die Protagonistin, Francie, blieb mir von Anfang an eher fremd. Ihre Konflikte sowie die Beziehungen zu anderen Figuren haben sich nicht wirklich weiterentwickelt oder waren einfach sehr vorhersehbar. Auch die anderen Figuren blieben für mich eher blass.

Auch wenn es sich hier um ein Jugendbuch handelt, hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe der Figuren und mehr weihnachtliche Wärme gewünscht. Zu einer Familie zu gehören, die einen Weihnachtsshop, fast schon ein Weihnachtsdorf betreibt, reicht einfach nicht aus, um die festliche Stimmung zu transportieren.

Der Schreibstil ist angenehm leicht, was das Buch zu einer unkomplizierten Lektüre für zwischendurch macht. Allerdings ist er nicht geeignet, den Leser langfristig zu fesseln. Es plätschert halt so vor sich hin.

Alles in allem bleibt die Geschichte für mich eine nette Idee, die jedoch ihr Potenzial nicht vollständig ausschöpft. Wer nach einer tiefgründigen oder mitreißenden Weihnachtsromanze sucht, wird hier vermutlich enttäuscht. Für eine lockere, unaufgeregte Lektüre mit einem Hauch von Weihnachtsflair kann man das Buch zur Hand nehmen.

Ich vergebe 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Schöne weihnachtliche Geschichte

Kiss the Duke - Crème brûlee zu Weihnachten
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Was für eine schöne Geschichte und sie hat viel zu lange auf meinem SuB gelegen. Das Buch habe ich mir schon im März auf der Buchmesse gekauft, aber irgendwie war da nicht so richtig die Zeit für ein Buch, ...

Was für eine schöne Geschichte und sie hat viel zu lange auf meinem SuB gelegen. Das Buch habe ich mir schon im März auf der Buchmesse gekauft, aber irgendwie war da nicht so richtig die Zeit für ein Buch, dass zur Weihnachtszeit spielt. Nun bin ich bei Storytel über das Hörbuch gestolpert und bin begeistert. Zwei richtig tolle Sprecher machen die wundervolle Geschichte noch besser.

Dieses Buch ist die perfekte Mischung aus weihnachtlicher Romantik und herzerwärmender Geschichte. Die Autorin entführt die Leser das festliche London, wo die Protagonistin Fine einen Neuanfang wagt. Dabei trifft sie schon am Flughafen das erste Mal auf Henry. Auch wenn die erste Begegnung nicht gerade von gegenseitiger Sympathie zeugt, wird schnell klar, dass da zwischen den beiden doch etwas ist, was sich nicht verleugnen lässt.

Henry hat mich sehr schnell von sich überzeugt. Besonders beeindruckend fand ich, wie Henry trotz Widerständen in seinem Umfeld nie an seiner Liebe zu Fine zweifelt. Er schafft es nicht sofort, zu Fine zu stehen, wobei er den wichtigsten Menschen in seinem Leben, seinem Grandpa und seiner Angestellten Maggie, dann doch sehr schnell von Fine berichtet.

Die Handlung folgt einem klaren roten Faden, was das Lesen sehr angenehm macht. Allerdings fand ich, dass Fine gegen Ende etwas zu lange gebraucht hat, um auf Henry zuzugehen – sie hätte die Zeichen ruhig etwas früher deuten können! Dennoch bleibt die Geschichte durchweg spannend und emotional fesselnd.

Der lebendige Schreibstil lässt einen regelrecht in die Geschichte eintauchen und macht die weihnachtliche Atmosphäre fühlbar. Besonders die liebevoll gezeichneten Charaktere verleihen dem Buch eine unglaubliche Wärme, die mich gefangen genommen hat.

Ich vergebe gerne 5 Sterne und eine Lese- bzw. Hörempfehlung.

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