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Veröffentlicht am 04.10.2025

Hamburg als Zeil

Das Glück riecht nach Sommer
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Ina ist ein Familienmensch. Sie möchte ihre Lieben immer ganz nah haben, so zieht es sie auch nicht weit weg, als sie ihrem Leben eine Wendung geben mag.
In ihrer alten Klinik will sie erneut ihr Glück ...

Ina ist ein Familienmensch. Sie möchte ihre Lieben immer ganz nah haben, so zieht es sie auch nicht weit weg, als sie ihrem Leben eine Wendung geben mag.
In ihrer alten Klinik will sie erneut ihr Glück versuchen, das sie Jahre zuvor dort gelassen zu glauben scheint.
Da sie auch eine Wohnung braucht, bietet ihr ihre alte Studienfreundin Filiz an bei ihr unterzuschlüpfen. Da deren Mitbewohnerinnen aber nicht so erfreut sind, kommt Ina anschließend in einer Schrebergartenhütte unter.

Ina ist eine junge Frau, die schon mal für einen Mann ihre Träume in den Hintergrund gestellt hat und nun gemerkt hat, das dies der falsche Weg war.
In ihrer Gartenlaube macht sie mit vier fidelen Senioren neue Bekanntschaften, die ihr Denken nachhaltig prägen werden.
Eine alte und eine neue Liebe tauchen auf und es scheint schwer eine Entscheidung zu treffen. Doch wenn man seinem Herzen folgt zeigt es einem den Weg.

Das ist auch das Resümee, welches ich aus diesem Wohlfühlroman ziehe. Hör auf dein Herz und glaube an dich und deine eigene Kraft.

Ein wirklich schönes Buch für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 04.10.2025

Verschiedene Handlungsstränge

Die Inselschwimmerin
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Zunächst vorab. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört.

Evie lebt in London, als sie Freyas Nachricht bekommt, dass ihr Vater schwer erkrankt ist. Sofort reist sie auf die Orkneyinseln , um ihn nach zwanzig ...

Zunächst vorab. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört.

Evie lebt in London, als sie Freyas Nachricht bekommt, dass ihr Vater schwer erkrankt ist. Sofort reist sie auf die Orkneyinseln , um ihn nach zwanzig Jahren ein letztes Mal zu sehen.

Der Roman hat mehrere Handlungsstränge , die während mancher Passagen schnell abwechseln, was es mir mitunter schwer machte der Geschichte zu folgen. Es dauerte immer ein paar Sekunden bis ich wieder in der Zeit war, die aber immer vorher erwähnt wurde.

So erfahren wir viel über Evies Kindheit, mit ihrer großen Schwester Liv, die sich permanent zurück gesetzt fühlte,aber auch häufig Anlass dazu gab sie unsympathisch zu finden. Wir erfahren von ihrer perfektionistischen Mutter Maggie, die sich selbst die Schuld daran gab, das Liv mitunter so unausstehlich war, und ihrem Vater Dunkan, der Evie immer Tiny nannte und jederzeit beschützen wollte.

Durch eine Sache, die vor zwanzig Jahren passierte, flieht Evie vor ihrer Familie. Dieses Geheimnis schwebt über Dreiviertel des Romans. Man weiß als Hörer , dass etwas passiert war, das Evie zu jenem Menschen mit riesigen Selbstzweifeln werden ließ. Es spiegelte sich in ihrer Arbeitssituation, dem Verhältnis zu ihrer Schwester und dem Verhalten Männern gegenüber deutlich wieder.

Eine Geschichte über Verrat, Abhängigkeit, Narzissmus, aber auch Vertrauen, Liebe und Vergebung.

So mochte ich zum Beispiel Freya sehr gerne, die immer den Kontakt zu Evie hielt und über viele Jahre mit ihr mitgelitten hat, sich aber so an ein Versprechen gebunden fühlte, dass sie den Kontakt zwischen den Fronten nicht herstellen konnte.

Die toxischen Beziehungen in denen Evie lebte, ließen mich fast verzweifeln. Es mit an zu hören,zu wissen, das alles Lug und Trug war, aber keiner in der Nähe, der ihr helfen konnte.

Auf jeden Fall ein Roman, der zum Nachdenken anregt und noch in einem Weiterklingt, wenn man ihn fertig gehört hat.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Keine Halluzidingsda

Bella Karamella – Achtung, zauberhafte Freundin!
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Karamella trifft auf Elfie, die in bescheidenen Verhältnissen lebt und sich jede Süßigkeit vom Mund absparen muss. Ausgerechnet bei ihr muss sie die wenigen Bonbons noch weg essen. Gemein. Oder vielleicht ...

Karamella trifft auf Elfie, die in bescheidenen Verhältnissen lebt und sich jede Süßigkeit vom Mund absparen muss. Ausgerechnet bei ihr muss sie die wenigen Bonbons noch weg essen. Gemein. Oder vielleicht doch nicht? Elfie geht der Sache genauer auf den Grund.

Ein wunderschönes Buch für junge Leser ab 9 Jahren.
Die Geschichte ist wirklich schön. Eine kleine Naschhexe kommt in die Wohnung einer alleinerziehenden Mutter mit ihrer Tochter. Die Tochter ist recht pfiffig und kann Zusammenhänge so wie Matheaufgaben schnell erfassen.
Leider ist bei den beiden immer Geldknappheit, da die Mutter ihren Job als Flugbegleiterin nicht mehr ausführen kann, da sonst ihr Kind logischerweise oft alleine wäre. So hält sie sich mit Putzstellen über Wasser.

Als nun Karamella auftaucht isst sie Elfie auch noch ihre sauer ersparten Bonbonvorräte weg. Als sie selbst vor Mamas Geburtstagspralinen nicht halt macht, reicht es dem Mädchen und es setzt die Naschhexe vor die Tür.
Natürlich tut es ihr schon wenig später leid.

In der Geschichte geht es um Kinderarmut, Mobbing, Gewalt an Schulen, seelische Verwahrlosung, aber auch Phantasie, Glück, Zufriedenheit mit kleinen Dingen und wahre Freundschaft.

Ich habe das Buch mit meinem Patenkind gelesen. Ihr war es vom Text her noch ein bisschen viel, da sie mit ihren 9 Jahren noch keine so gute Leserin ist. Somit haben wir es abwechselnd gelesen, wobei ich die größeren Parts übernahm.
Die Geschichte hat ihr supergut gefallen und sie hat Karamella auch sofort in ihr Herz geschlossen.
Sie war entsetzt darüber wie gemein Bianca war und konnte mir auch sofort ein Kind aus ihrer Klasse nennen, das so war. Als die Stelle kam bei der Elfies Mama erzählte, dass es für Biancas Verhalten sicher auch einen Grund gibt war sie neugierig, was das sein könnte und als später beschrieben wurde wie es bei es bei Bianca zu Hause ist, konnte sie es sogar verstehen.

Somit hat sich dieses Buch für uns schon gelohnt, denn ein Nachdenken über andere Menschen hat begonnen.
Das fand ich toll.

Schön fanden wir auch die Illustrationen und wie die Illustratorin Gefühle mimisch darstellte.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Inzwischen der 29. Fall

Kloster, Mord und Dolce Vita - Der verschollene Priester
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Schwester Isabella entdeckt ein Flugzeugwrack voller Kunstschätze und an Bord der Maschine einen Mann im Ornat.
Als sie ihren Freund zur Maschine führt ist von den Kunstschätzen und dem Toten weit und ...

Schwester Isabella entdeckt ein Flugzeugwrack voller Kunstschätze und an Bord der Maschine einen Mann im Ornat.
Als sie ihren Freund zur Maschine führt ist von den Kunstschätzen und dem Toten weit und breit keine Spur.

Das bringt die Nonne so auf, dass sie nicht anders kann und wieder einmal in die Ermittlungen einsteigen muss.

Wie immer ist es schön ihren Ermittlungen zu folgen. So kann man nach und nach Schlüsse ziehen, um zum Ergebnis zu kommen.

Völlig unblutig und recht unspektakulär.

Für mich so zwischendrin wie ein kleiner Kurzurlaub.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Die Oma in Kur

Steckerlfischfiasko
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Wieder mal ein Eberhofer.
Der Junior ist nun schon größer und tanzt Ballett, sehr zum Unbill seines Vaters. Der hat aber noch ganz andere Probleme, da die Oma in Kur ist und somit zu Hause irgendwie alles ...

Wieder mal ein Eberhofer.
Der Junior ist nun schon größer und tanzt Ballett, sehr zum Unbill seines Vaters. Der hat aber noch ganz andere Probleme, da die Oma in Kur ist und somit zu Hause irgendwie alles falsch läuft. Da nützt es auch gar nichts, das mit Julika eine Haushaltshilfe auf den Hof kommt.
Ganz nebenbei wird noch im Duschraum des Golfclubs eine Leiche gefunden und der Eberhofer hat neben seinem ganzen privaten Dilemma noch wieder viel zu ermitteln.
Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen kandidiert die Susi auch noch als Bürgermeisterin.
Da soll man ruhig bleiben.

Wieder einmal Chaos in Niederkaltenkirchen. Es geht drunter und drüber und das nicht nur daheim auf dem Hof sondern auch im ganzen Ort.
Ständig will einer was vom Dorfpolizisten. Der Papa klagt, weil der Betrieb ohne die Oma nicht läuft. Die Susi klagt, weil er den Paul nicht besser unterstützt. Der Bürgermeister klagt, dass er die Susi nicht unter Kontrolle hat und sie von ihrem wahnwitzigen Projekt abbringt.

Das kann einem schon mal ein bisschen viel werden. Und wenn dann die Kumpels auch nicht wirklich mitziehen steht man allein auf weiter Flur und muss sich einfach um alles kümmern.

Ich mag ihn einfach den Eberhofer und seine Bagage. Die Susi ist taff und zeigt ihm wo der Hammer hängt. Die Oma ist resolut und hat ihren Männerhaushalt voll im Griff.
Da wird die Mordermittlung eigentlich zur Nebensache.

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