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Veröffentlicht am 20.10.2019

Was kann ein Meerschweinchen besser als ein Hund?

King-Kong, das Schulschwein
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Jan-Arne hat ein Meerschweinmädchen. Ihr Name ist King-Kong. Er liebt sein Meerschweinchen, aber noch doller würde er einen Hund lieben. Als Michi mit einem Hund unten vor dem Haus spielt und Meerschweinchen ...

Jan-Arne hat ein Meerschweinmädchen. Ihr Name ist King-Kong. Er liebt sein Meerschweinchen, aber noch doller würde er einen Hund lieben. Als Michi mit einem Hund unten vor dem Haus spielt und Meerschweinchen für doof erklärt, macht sich Jan-Arne so seine Gedanken. Gerade als er schon fast eingschlafen ist kommt ihm eine Idee, was Meerschweinchen besser können als Hunde. Er meint man kann sie mit in die Schule nehmen, ohne das es bemerkt wird. Das will er dann am folgenden Tag ausprobieren. Ob es wohl stimmt?

Diese Geschichte von Jan-Arne könnte jedem Drittklässer so passiert sein. Er will vor anderen nicht zurück stehen. Er wünscht sich sehnlichst einen Hund. Sein Freund Michi hat immer eine große Klappe, nimmt es aber mit der Wahrheit nicht ganz so genau. Seine Klassenkameraden halten trotz aller Widrigkeiten die der Besuch des Meerschweinchens mit sich bringt zusammen. Jeder hilft jedem und keiner verrät etwas.
Zum Ende hin gibt es sogar noch eine Belohnung, die keiner so erwartet hätte. Selbst der Leser nicht. So wendet sich schließlich doch alles noch zum Guten.
Das Buch hat viel Text und ein 2 Klässer ist damit sicherlich noch überfordert, so fern er Leseanfänger ist.
Die Bilder sind in Comicmanier gezeichnet und King- Kong das Meerschweinchen sieht echt niedlich aus. Das Wort cool wird hier als guhl verwendet. Ich habe keine Ahnung ob das nun mode ist, oder ob es nur in diesem Buch so gehandhabt wird.

Ein bisschen sonderbar erscheint mir auch, dass die Lehrerin nicht gleich drauf kommt, das da was in Jan-Arnes Ranzen steckt, aber sonst finde ich die Geschichte gelungen und kann sie empfehlen. Im Anhang findet man Luna Leseprofi, die dem Leser noch Textverständnisfragen stellt, die bei richtiger Beantwortung ein Lösungswort ergeben.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Abenteuerliche Ausreißer

Abenteuer im Möwenweg. Wir reißen aus
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Die Freund im Möwenweg reißen aus. Weit kommen sie nicht, nur bis zum Feuerwehrteich. Aber so ganz in der Nähe sucht man ja auch nicht nach Vermissten. Nur blöd, wenn man keinen Proviant mitgenommen hat ...

Die Freund im Möwenweg reißen aus. Weit kommen sie nicht, nur bis zum Feuerwehrteich. Aber so ganz in der Nähe sucht man ja auch nicht nach Vermissten. Nur blöd, wenn man keinen Proviant mitgenommen hat und dann der große Hunger kommt. Wie gut das man noch immer die Option hat wieder nach Hause zu gehen.

Tara und ihre Freunde werden zunächst vorgestellt und dann geht das Abenteuer auch schon los. Die Kinder reißen nicht weit aus. Es ist auch nicht gut durchdacht und sie merken schon schnell das man für´s Ausreißen auch ein paar Dinge hätte planen müssen. Die Geschichte erinnert mich sehr stark an die Kinder von Bullerbü von Astrid Lindgren. Es ist Sommer und sie erleben ihre Abenteuer.
Die Bilder sind schön gemalt, wobei Vincent genau so aussieht wie Philipp vom magischen Baumhaus finde ich.
Die Geschichte soll eigentlich für Kinder 1./2. Klasse sein. Das finde ich nicht. Es ist viel Text und auch wenn man ihn in 4 Zeiler umwandelt wird es ja nicht weniger. Damit ist ein Leseneuling noch überfordert. Ich finde Anfang 3. Klasse sollte das Kind schon sein, und selbst da wird es der Hälfte der Klasse noch schwer sein das Buch zu schaffen.
Ansonsten sind die Kinder aus dem Möwenweg auf jeden Fall zu empfehlen und die Büchersterne auch ,denn im Anhang findet man wieder einige Rätselseiten mit denen man spielerisch das Textverständnis überprüfen kann.

Ich vergebe allerdings nur 4 Sterne, da ich finde, dass es für Leseneulinge noch nicht geeignet ist.

Veröffentlicht am 19.10.2019

Wenn Namen nicht eindeutig das Geschlecht erkennen lassen

Kann doch jeder sein, wie er will
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Frau Wagenbach hat am Wochenende ihre Studienfreundin getroffen. Da haben die beiden Lehrerinnen beschlossen, das sie zwischen ihren Klassen, die 100 km entfernt voneinander liegen Brieffreundschaften ...

Frau Wagenbach hat am Wochenende ihre Studienfreundin getroffen. Da haben die beiden Lehrerinnen beschlossen, das sie zwischen ihren Klassen, die 100 km entfernt voneinander liegen Brieffreundschaften entstehen lassen wollen. Auch Robin geht in die Klasse von Frau Wagenbach. Sie ist ein Mädchen und liebt Pink, Ballett und Reiten. Sie bekommt einen Brief von Alex. Alex liebt Fußball und Elektronik. Das passt ja so gar nicht zusammen und die sollen ein Wochenende zusammen verbringen? Das kann man ja wohl nicht machen.

Ojeh. Manchmal ist es für Kinder doof, wenn Eltern ihnen keinen Namen geben der eindeutig auf das Geschlecht hinweist. Robin, da denkt doch jeder erst einmal an Robin Hood, den König der Diebe. Da kann es dann schon mal zu Mißverständnissen kommen. Mir erschien nur sonderbar das es den Lehrerinnen keine Rückfrage wert war, obwohl sie sich ursprünglich darüber ausgetauscht hatten, das die eine einen Jungen und die andere ein Mädchen mehr hatte als die Freundin. Auch hätte ich mir mehr Verständnis von Seiten der Eltern gewünscht, die einfach so über die Köpfe der Kinder hinweg entschieden haben ,das es passen muss.
Klar musste es so kommen, damit die Geschichte eben so enden kann, wie sie endet, aber ich weiß nicht, ob das im echten Leben so zustande gekommen wäre.

Alles in allem ist es lustig, weil man durch den Einstieg schon gleich weiß, das es sich da um ein Mädchen und einen Jungen handelt. Somit kann man da schon lächeln, wenn der Junge sich vorstellt wie ein anderer Junge im pinken Sportanzug Ballett macht. Das kann man auch gleich auf dem Cover so erkennen und denkt sich, na das Ballettmädchen hat aber recht herbe Züge. Was da wohl für eine Geschichte kommt?

Ich fand sie auf jeden Fall lustig und den kleinen Zuhörern der 3. Klasse ist es während sie ihren Pausensnack einnahmen genau so ergangen. Danach hatten sie noch Gespräche darüber, wie sie reagiert hätten, wenn es ihnen so ergangen wäre.

Veröffentlicht am 19.10.2019

Buchstabieren ist nicht schwer, das Verstehen aber sehr

Lesedetektive - Eine Pizza für Sophie, 1. Klasse
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Sophie bekommt ihre ersten Sommerferien. Das bedeutet sie hat das 1. Schuljahr geschafft. Ein Grund zu feiern, denken die Eltern. Sie wollen mit ihren Kindern Essen gehen. Sophie darf aussuchen wo es hingeht. ...

Sophie bekommt ihre ersten Sommerferien. Das bedeutet sie hat das 1. Schuljahr geschafft. Ein Grund zu feiern, denken die Eltern. Sie wollen mit ihren Kindern Essen gehen. Sophie darf aussuchen wo es hingeht. Sie möchte auch selbst reservieren. Ihr großer Bruder ist sehr skeptisch, ob sie das schon schafft. Im Telefonbuch geht sie die Buchstaben durch und findet unter D den Namen ihrer Lieblingspizzeria. Dann ruft sie an und will einen Tisch für Riflet bestellen. Der Mann am anderen Ende hat den Namen nicht verstanden und Sophie buchstabiert ihn nochmal mit den Namen ihrer Freunde: Ruben, Imke,Felix,Lena,Elli, Thomas
Und was dabei herauskommt kann man im Buch nachlesen

Eine lustige Geschichte, die aber echt aufgesetzt ist. Denn ich kenne kein Kind der 1. Klasse, das beim Buchstabieren nicht nur die Buchstaben nennt. Auch würden die Eltern in der Regel mithören und den Hörer auf laut stellen, oder anschließend wenn das Kind fertig ist , selbst nochmal anrufen und nachfragen, ob alles geklappt hat mit der Reservierung. Auch würde sich das Restaurant sicherlich die Eltern an den Apparat geben lassen, da ein 7 jähriges Kind noch nicht geschäftstüchtig ist und solch eine Reservierung nicht selbständig durchführen kann.
So wäre es im echten Leben, aber dies ist ja eine Geschichte. Sie ist lustig und unterhaltsam und regt zum Sprechen über´s Buchstabieren an. Der Text ist kurz und knapp, so dass Kinder die schon ein bisschen Spaß am Lesen gefunden haben, sicherlich gut damit klar kommen. Für unsere Tochter wäre das erst ab Ende der 2. Klasse möglich gewesen dieses Buch zu schaffen, da sie sich doch eher schwer tat sich zum Lesen zu motivieren und die Geschichte immerhin fast 30 Seiten hat.
Mit Hilfe des Lesezeichens kann man auch drei Fälle der Lesedektektive in diesem Buch lösen und erkennen, ob man den Text richtig verstanden hat.

Ich kann dieses Buch empfehlen und vergebe 4 Sterne, da die Geschichte doch sehr stark konstruiert ist.

Veröffentlicht am 18.10.2019

viele Handlungsstränge nebeneinander her

Das Fundament der Ewigkeit
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Wir sind in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Bloody Mary war tot und ihr folgte Elisabeth Tudor auf den Thron.
Ned Willard und Margery Fitzgerald lieben sich. Doch sie haben einen unterschiedlichen Glauben ...

Wir sind in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Bloody Mary war tot und ihr folgte Elisabeth Tudor auf den Thron.
Ned Willard und Margery Fitzgerald lieben sich. Doch sie haben einen unterschiedlichen Glauben und Margery wird von ihrer Familie andersweitig verheiratet.
Ganz Europa ist in dieser Zeit von Glaubenskämpfen zwischen Katholiken und Protestanten erschüttert. Jeder baut sein eigenes Spionagenetz auf, um die Gegenseite ausmerzen zu können. Und zwischendrin immer die grenzenlose Liebe zwischen Ned und Margery.


Nachdem ich schon vor Jahren das Buch" Die Säulen der Erde" gelesen hatte, entdeckte ich dieses Hörbuch in der Bücherei und nahm es mit.
Ich wusste nicht, dass es der 3. Teil der Kingsbridge geschichte war. Das war aber auch kein Problem, da es in nichts an die anderen Romane anschloss und man es als eigenständigen Roman lesen oder hören kann.

Leider fiel es mir etwas schwer dem Inhalt zu folgen. Es ist kein Hörbuch, das man mal so nebenbei hört, da man schon genau aufpassen muss um nicht ein später vielleicht noch wichtiges Detail zu verpassen. Es wurde viel in den Ländern Frankreich, England und Schottland herumgesprungen und die verschiedensten Handlungsstränge dort verfolgt, die immer irgendwie mit einander zu tun hatten. Das hat mich sehr angestrengt.
Die Liebesgeschichte zwischen Ned und Margery hat mich angerührt und auch die Geschehnisse drumherum. Wie viel die Menschen doch auf sich nehmen um ihrem wahren Glauben folgen zu können.
Gerade die Person der Sylvie, die durch ganz Europa reist um Luthers Schriften und Bibeln in französischer Sprache an die Menschen zu bringen hat mich fasziniert. Gehasst habe ich die Person des Pierre, der so viele Menschen ins Unglück stürzte und einfach nur ein widerlicher Emporkömmling war der Hass und Zwietracht sähte.

Alles in allem ein gutes Hörbuch mit tollen Sprechern und fantastischer musikalischer Untermalung. Allerdings nichts für Leute die sich nur leicht unterhalten lassen wollen. Deshalb ziehe ich auch einen Stern ab, denn man muss hier schon hin und wieder gedankliche Höchstleistungen bringen um dem Ganzen folgen zu können. Und auch die Abspanne und langen Anfänge auf jeder der 6 CD´s hätte man sich sparen , sondern immer gleich mit der Geschichte weiter machen, können.