Die Anna Amalia
Die Goldene SchreibmaschineEmily liebt die Bibliothek. Das mag daran liegen, das ihre Großmutter Rose dort arbeitet und dort ein Ohrensessel steht, dem Mädchen zum Rückzugsort wurde. Da sie bei ihren Großeltern und in den Geschichten ...
Emily liebt die Bibliothek. Das mag daran liegen, das ihre Großmutter Rose dort arbeitet und dort ein Ohrensessel steht, dem Mädchen zum Rückzugsort wurde. Da sie bei ihren Großeltern und in den Geschichten ihrer geliebten Bücher lebt ist sie eher eine Außenseiterin.
Allerdings hat sie zwei Freunde. Zum einen Frederik, der als Nerd verschrieen ist und besonders gerne Science Fiction liest und schaut, und praktischer Weise gegenüber den Großeltern wohnt. Zum anderen Charly, die Gefühle schmecken kann.
Ihr tierischer Freund ist Wolke, in Vogel, der etwas sprechen kann und dem sie alles erzählen kann, was die bedrückt.
Ihre Eltern leben zum arbeiten gerade in Dubai und als Emily durch Zufall in der Anna Amalia auf eine goldene Schreibmaschine stößt, mit der man Roman umschreiben kann, versucht sie sich ihre geheimsten Wünsche zu erfüllen.
Das kann natürlich nicht lange gut gehen, vor allen Dingen nicht, wenn man einen Lehrer besitzt, der einen auf dem Kieker hat und selbst nach dieser Möglichkeit sucht.
Zum Glück hat Emily in Rosé und Martin tolle Großeltern, auch wenn Martin hin und wieder gedanklich die Wirklichkeit verlässt.
Die Moral der Geschichte für Leser ab 10 Jahren kommt gut rüber. Man sollte die Welt nicht versuchen zu ändern, denn eine Kleinnigkeit kann Dimensionen von Veränderungen mit sich bringen, die man vorher nie alle berücksichtigen konnte.
Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es an Der Buchspazierer nicht heranreichen konnte.