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Veröffentlicht am 12.10.2021

Die große Tomatensoßenchallenge

Kloster, Mord und Dolce Vita - Folge 07
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Isabelle hat nun den Job der Äbtissin übernommen und muss mit Entsetzen feststellen das es nicht gut um die Finanzen des Klosters steht. Da kommt ihr ein Preisgeld für Hildegards Tomatensoße sehr zu pass. ...

Isabelle hat nun den Job der Äbtissin übernommen und muss mit Entsetzen feststellen das es nicht gut um die Finanzen des Klosters steht. Da kommt ihr ein Preisgeld für Hildegards Tomatensoße sehr zu pass. Ob diese wohl das Finale der Challenge für sich gewinnen kann? Doch dann wird einer der Teilnehmer vergiftet und Isabella und Matteo befinden sich wieder mitten in Ermittlungen

Das Cover der Serie hat durch den hervorstechenden Schriftzug einen hohen Wiedererkennungswert. Das gefällt mir schon mal sehr gut.

Isabella ist eine taffe Nonne, die nun zur Äbtissin ihres Klosters ernannt wurde. Ihr Mitschwestern sind ein munterer Haufen und immer für eine Überraschung gut.
Matteo, der Carabinieri ihres Ortes ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Da er gerade Urlaub hat begleitet er seine Klosterfreundinnen auf ihrem Weg zum Finale um die beste Tomatensoße Italiens, nach Pisa.

Das Filmteam setzt Hildegard , die nicht wirklich begeistert von ihrer Teilnahme ist , arg zu. Sie kann gut kochen, aber filmreif scheint ihr Auftreten nicht zu sein.
Auch das drum herum wirft immer wieder Fragen auf. Gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen einiger Teilnehmer lassen hin und wieder zu wünschen übrig.
Als einer der Teilnehmer dann vor ihnen zusammen bricht, starten Matteo und Isabella mit ihren Ermittlungen. Schnell wird klar, das es nicht nur gesundheitliche Probleme des Probanden waren, sondern das jemand nachgeholfen hat.

Auf ihre schon bekannt , liebenswürdige Art bringen Matteo und Isabella wieder Licht ins Dunkel und können bei der Lösung des Falles viel beitragen.

Dieses Mal ist Isabella mit ihren Mitschwestern wieder sehr involviert in die ganze Geschichte, was mir immer am besten gefällt. Da hatte ich auch schon andere Folgen der Serie, bei denen das nicht in diesem Maße der Fall war.

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Veröffentlicht am 12.10.2021

Der dritte Band um die junge Jüdin Ruth Meyer

Tage des Lichts
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Ruth ist nun schon fast erwachsen. Sie bewirbt sich um eine Haushaltsstelle in England und wird auch angenommen. Dadurch darf sie Deutschland und die Nazis hinter sich lassen. Sie setzt alles daran ihre ...

Ruth ist nun schon fast erwachsen. Sie bewirbt sich um eine Haushaltsstelle in England und wird auch angenommen. Dadurch darf sie Deutschland und die Nazis hinter sich lassen. Sie setzt alles daran ihre Familie nach Großbritannien nachzuholen, von wo aus sie sich am liebsten nach Amerika absetzen würden, um der Judenverfolgung so weit wie möglich zu entfliehen.

Durch das Bild der jungen Frau auf dem Cover kann man gut erkennen, das es zur Serie übe Ruth gehört.
Die Geschichte hat mich, wie die beiden Vorgängerbände begeistert. Für Hörer ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Bände wird hin und wieder kurz eingeflochten was in der Vergangenheit passierte. Somit kann man der Geschichte auch so folgen.

Ruth ist inzwischen eine taffe junge Frau. Auf der Farm von Freddy und Olivia geht ihr ihre Selbstsicherheit ein wenig flöten,was aber bei den Umständen die sie dort vorfindet nicht überrascht.

Es ist interessant mitzuverfolgen wie der Ausbruch des Krieges und die Willkür des Naziregimes in Großbritannien von der Bevölkerung wahr genommen wird.

Auch sehr spannend fand ich die Geschichte der Meyers die zunächst in Deutschland bleiben und mit den Repressalien durch die Nazis klar kommen mussten.
Man ist als Hörer auch ganz nah mit der Gefühlswelt der jungen Ruth verbunden und leidet förmlich mit, oder ist begeistert wie erwachsen sie so manche Aktion leitet.

Mir hat das Hörbuch wieder sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den letzten Band ( Träume aus Samt ), den ich im Dezember in der Onleihe hören kann.

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Veröffentlicht am 10.10.2021

Wie der Zeidler und seine Familie mit einer Tragödie klar kommen müssen

Der Gesang der Bienen
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Elsbeth ist Heilerin und mit dem Zeidler Seyfried verheiratet. Eines Tages bringt ein Medicus ihr ein Mädchen, bei dem er nach einer Abtreibung die Blutung nicht gestillt bekommt. Als Schergen des Vaters ...

Elsbeth ist Heilerin und mit dem Zeidler Seyfried verheiratet. Eines Tages bringt ein Medicus ihr ein Mädchen, bei dem er nach einer Abtreibung die Blutung nicht gestillt bekommt. Als Schergen des Vaters das Mädchen bei ihr finden kommt die Heilerin in arge Bedrängnis und Seyfried sieht nur die Chance mittels eines Briefes von Hildegard von Bingen die Sache zu klären.
Ob er noch rechtzeitig Hilfe erhält und damit seineFamilie retten kann?

Das Cover zeigte mir gleich auf das es sich wohl um einen historischen Roman des Mittelalters handeln wird. Da das Bienensterben in aller Munde ist, wollte ich gerne erfahren wie die Imkerei im Mittelalter von statten ging.
Das wurde im Roman auch gut beschrieben, so dass ich mir ein Bild machen konnte.

Elsbeth ist eine starke Frau. Wie andere Frauen zu ihrer Zeit hatte sie es auch nicht leicht. Zu schnell wurden Frauen, die intelligent waren und über mehr Wissen als so mancher Mann verfügte als mit dem Teufel im Bunde bezichtigt.

Gerade der Klerus,bestehend aus hin und wieder echt tumben alten Männern war da mit einem Urteil schnell bei der Stange.

Was sich so mancher Ritter gegenüber dem normalen Volk raus nahm strotzte jeder Beschreibung. Um so erschreckender fand ich das deren Gebaren so lange ungestraft blieb und man ihm immer mehr Glauben schenkte als anderen. Dadurch konnte auch hier sehr viel Unheil in die Welt gebracht werden.

Da ich schon viel von Hildegard von Bingen gehört habe, da ich jahrelang auf eine Schule ihres Namens ging, konnte ich die Heilige hier noch einmal auf eine faszinierend alltägliche Art kennenlernen. Hier wurde nicht immer nur alles verherrlicht was sie tat, sondern sie auch mal von einer anderen Seite her dargestellt. Sie kam hier viel realer und weltlicher rüber. Sie war gerissen und hatte sogar mitunter etwas verschlagenes, was sie mir ehrlicher und näher an den Menschen dargestellt ließ und sie , für mich, noch sympathischer machte.

Begeistert war ich auch von Anna, der Tochter des Zeidlers.Trotz ihrer Jugend und dem doch eher beschützten aufwachsens im Haus des Zeidlers konnte sie ihrer Familie eine Stütze sein und sich selbst treu bleiben.

Interessant fand ich die Ränkeschmiede unter den Adligen und wie Hildegard diese nutzte. Auch den Zusammenhalt der Reisebegleiter Seyfrieds und die Schilderungen dazu haben mir die Strapazen einer solchen Tour gut vor Augen geführt.

Die Zeitnot des Zeidlers kam gut rüber und auch ich als Leserin wurde fast wahnsinnig als immer wieder neue Probleme auftauchten die es ihm fast unmöglich machten seinen Auftrag fristgerecht zu erledigen.

Ich muss sagen das Buch hat mich ehrlich begeistert, auch wenn ich an manchen Stellen fast nicht weiter lesen konnte, weil ich für die Protagonisten Übles ahnte. Der Spannungsbogen war schon fast von Beginn an gut gespannt und an manchen Stellen dachte ich er sei kurz vor dem Reißen, aber er hielt bis zum Ende an und so musste ich meine Arbeit immer schnell beenden, damit ich wieder weiter lesen konnte.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Der 2. Band der Serie

Carlotta 2: Carlotta - Internat und plötzlich Freundinnen
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Carlotta ist nun im zweiten Jahr im Internat. Nach den Sommerferien freut sie sich auf ihre Zimmernachbarinnen Manu und Sofie. Doch die sind so ganz anders als vor den Ferien. Manu zickt rum und Sofie ...

Carlotta ist nun im zweiten Jahr im Internat. Nach den Sommerferien freut sie sich auf ihre Zimmernachbarinnen Manu und Sofie. Doch die sind so ganz anders als vor den Ferien. Manu zickt rum und Sofie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Zu allem Ärger wird auch plötzlich noch geklaut was das Zeug hält.
Ist es einer der Internatsschüler?

Das Cover zeigt Carlotta und ihre Mitschülerinnen mit Tätigkeiten die später im Buch auftauchen.

Es ist schon der zweite Band der Serie,aber ich kannte den ersten Band auch nicht und hatte keine Probleme der Geschichte zu folgen. Man bekommt nur mit das vorher schon etwas passiert ist. Was erfährt man auch in knappen Anmerkungen.

Carlotta musste ins Internat,da ihr Papa beruflich für längere Zeit ins Ausland musste. Ihre Eltern leben getrennt und die Ferien verbringt sie bei ihrer Mutter und deren neuer Familie. Diese lebt noch dort wo sie alle zusammen gewohnt haben und so kann Carlottq die Ferien mit ihrer besten Freundin Katie verbringen.

Katie ist ihr Rettungsanker und würde auch liebend gerne aufs Internat wechseln.

Sofie ist ein Mädchen aus Belgien, das in dieser Folge recht großen Kummer hat.

Manu ist ein Mädchen aus reichem Hause. Sie isst eigentlich den ganzen lieben langen Tag und macht nicht wirklich viel für die Schule. Deshalb muss sie auch häufig Strafarbeiten machen. Dieses Mal hat sie sich in den Ferien den linken Arm gebrochen und kommandiert nun Carlottq wie eine Dienerin herum.

Dann gibt es da noch Jonas, den Sohn des Hausmeisters. Der geht aber nicht ins Internat. Befreundet sind die Mädchen aber mit ihm und besuchen ihn auch häufig.

Das Internatsleben ist schön beschrieben und spannend wird es auch noch als es plötzlich im Internat zu Diebstählen kommt.

Alles in allem ein tolles Buch für lesehungrige Kinder ab 9 Jahren. Denn das sollte man schon sein, da das Buch nicht durch Bilder aufgelockert wird und die Seiten sehr lang sind.

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Veröffentlicht am 06.10.2021

Eine junge Frau geht ihren Weg

Atelier Rosen
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Elise, die uneheliche Tochter der Charlotte Rosen, arbeitet , Mitte des 19. Jahrhunderts, als Putzmacherin , im Geschäft der Mutter , in Kassel. Ihren Vater kennt sie nicht. Ihre Mutter macht ein großes ...

Elise, die uneheliche Tochter der Charlotte Rosen, arbeitet , Mitte des 19. Jahrhunderts, als Putzmacherin , im Geschäft der Mutter , in Kassel. Ihren Vater kennt sie nicht. Ihre Mutter macht ein großes Geheimnis darum. Als Elise sich selbst unglücklich verliebt, scheint sie dem Vater näher als gedacht.

Das Cover des Romans hat mich sofort angesprochen. Da ich die Autorin auch schon von den Geschichten um das Café Engel kannte, freute ich mich besonders darüber das ich das Buch in einer Leserunde bei LESEJURY lesen durfte.

Dieser historische Roman spielt im Kassel der Zeit von 1830.
Frau Rosen hatte es sicherlich nicht einfach als ledige Mutter ein Auskommen zu finden. Da man für jegliches Handwerk einer Zunft angehören musste und dies eine Männerdomaine war, konnte sie ausschließlich als Putzmacherin ihrer kreativen Neigung fröhnen und dabei gleichzeitig den Lebensunterhalt für sich und ihre kleine Familie,bestehend aus ihr, ihrer Mutter und ihrer Tochter, bestreiten. Das Leben hat sie hart gemacht, auch hart gegenüber ihrer Tochter. Doch als diese in Schwierigkeiten gerät kommt ein weicher Kern durch.

In dem Roman erfährt man vieles über die Menschen im kleinen Atelier Rosen, über die Geschehnisse zu der Zeit in Kassel, über die Gepflogenheiten der Menschen der verschiedenen gesellschaftlichen Schichten und über das Reisen.

Mir hat gut gefallen wie die einzelnen Charaktere herausgearbeitet waren und wie das Leben im Atelier von statten ging. Man konnte gut miterleben , wie äbhängig die Selbständigen von der Gunst der hochherrschaftlichen Bagage waren. Verleumdungen wurden leichten Herzens ausgesprochen, ohne das es groß hinterfragt wurde was dran war. Das hat mich doch schon sehr schockiert.

Schön fand ich das Elise ihren eigenen Weg geht, selbst wenn er steiniger und entbehrungsreicher ist als der den andere für sie vorgesehen haben.

Enttäuscht war ich ein bisschen vom Ende. Hier kamen Geschehnisse ans Licht, die ich aufgrund der vorangegangenen Informationen nicht ganz nachvollziehen konnte.
Da erhoffe ich mir im zweiten Band Aufklärung.
Alles in allem ein schöner Roman, der mich allerdings nicht zu Begeisterungsstürmen hinreißen ließ

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