Als Hannes auf einem Bild der NS Zeit seinen Eisbär auf dem Skateboard entdeckt muss er unbedingt in diese Zeit reisen, obwohl es ihm sein Vater verboten hat.
Dabei wird es echt gefährlich für den Jungen. ...
Als Hannes auf einem Bild der NS Zeit seinen Eisbär auf dem Skateboard entdeckt muss er unbedingt in diese Zeit reisen, obwohl es ihm sein Vater verboten hat.
Dabei wird es echt gefährlich für den Jungen. Am eignen Leib spürt er, dass man zu dieser Zeit einfach gar niemandem mehr trauen kann.
Und wieder ist Fee dort , um ihn zu retten? Wie kann das sein, dass er bei allen Reisen der Familie Tempus auftaucht? Und vor allen Dingen: Warum hilft er ihnen immer?
Wieder ein spannendes Abenteuer für Kinder, die mit Hannes und seiner Familie mittels einer Zeitmaschine die Vergangenheit bereisen und die jungen Hörer dabei mitnehmen.
Durch meine Ausbildung kannte ich den Namen schon und als er nun im Klappentext auftauchte entschied ich mich für diesen Roman ( den ich übrigens als Hörbuch hörte)
Um es vorweg zu nehmen. Es war eine ...
Durch meine Ausbildung kannte ich den Namen schon und als er nun im Klappentext auftauchte entschied ich mich für diesen Roman ( den ich übrigens als Hörbuch hörte)
Um es vorweg zu nehmen. Es war eine gute Wahl.
Emmi wächst in Ungarn in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts heran. Da sie dort nicht studieren darf geht sie nach Wien und studiert Medizin. Durch Beobachtungen wird ihr bewusst, wie vieles doch beim Aufwachsen von Kindern falsch gemacht werden kann. Sie ist überzeugt davon, dass man Kindern viel mehr Bewegungen zutrauen sollte, damit sie sich frei entwickeln können, da die körperliche und geistige Entwicklung in Verbindung steht.
Durch ihre Ehe und ihre Religionszugehörigkeit ist es schwer für sie im Europa des 2. Weltkriegs bestehen zu können. Auch private Schicksalsschläge werfen sie immer wieder zurück, doch sie lässt sich nicht unterkriegen.
Die Autorin beschreibt in diesem Roman das Leben der Emmi Pikler sehr spannend und interessant, so dass es mir eine Freude war dem Hörbuch zu lauschen.
Ich bewundere die Frauen, die in den damals noch sehr männergeprägten Zeiten, ihren Weg unbeirrt gingen und für Kinder- und Frauenrechte einstanden.
Noch heute ist zum Beispiel der Piklerbogen vielen jungen Eltern bekannt und auch in vielen Kitas zu finden.
Auch ich arbeite gerne nach einigen ihrer Ansätzen und konnte damit schon gute Erfolge erzielen.
Das Buch beginnt in Wien 1923. Anna ist inzwischen erwachsen und möchte gerne in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters treten. Allerdings will sie mit Kindern arbeiten, statt mit Erwachsenen. Sie wird ...
Das Buch beginnt in Wien 1923. Anna ist inzwischen erwachsen und möchte gerne in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters treten. Allerdings will sie mit Kindern arbeiten, statt mit Erwachsenen. Sie wird zunächst blockiert, durch die Vorstellungen ihrem Vater genügen zu müssen und so zu arbeiten wie er es tun würde. Durch ihre Freundschaft mit der Mutter eines ihrer anempfohlenen Kindes geht sie mehr aus sich heraus und geht ihren eigenen Weg. Doch einige Schicksalsschläge erwarten sie. So ist sie als Jüdin natürlich durch den ersten Weltkrieg auch in Österreich nicht sicher. All das beeinflusst ihren Werdegang über eine lange Zeit.
Anna scheint in ihrer Kindheit ein Kind gewesen zu sein, das meist unter dem Radar lief, dabei wollte sie nichts sehnsüchtiger, als von ihrem berühmten Vater bemerkt zu werden. Das wird aber nur kurz angeschnitten. Von den Geschwistern erfährt man im Buch nichts, wenn ich es nicht überhört habe.
Dramatisch natürlich die Zeiten für Juden ,wobei sie es als VIPs noch recht gut schaffen konnten ihr Hab und Gut, sowie ihr Leben an einen anderen Ort zu bringen.
Während seiner Erkrankung übernimmt sie die Pflege des Vaters, wobei mir nicht ganz klar war, wie da die Rolle ihrer Mutter war.
Die Geschichte um Anna ist gut erzählt, lässt aber bei mir noch ein paar Fragen offen, da es sich wirklich nur auf die Beziehung zwischen Tochter und Vater beschränkt. Es gab sehr große Zeitsprünge, in denen wohl nichts weltbewegendes passierte .Um den Roman für mich ganz rund zu machen hätte ich mir da vielleicht noch etwas mehr gewünscht, wobei ich aber leider nicht genau sagen kann, was genau.
Ete Petete und ihr Hund Picco Bello haben ein sehr ordentliches, akkurates Zuhause, bis nebenan Tohu Wabohu mit seinem Kater Ramba Zamba einzieht.
Die Illustrationen und Wortspiele sind wirklich allerliebst. ...
Ete Petete und ihr Hund Picco Bello haben ein sehr ordentliches, akkurates Zuhause, bis nebenan Tohu Wabohu mit seinem Kater Ramba Zamba einzieht.
Die Illustrationen und Wortspiele sind wirklich allerliebst. Ich, als Erwachsene fand es beim ersten Lesen toll, wie die Worte Etepetete, Picco Bello, Tohuwabohu und Rambazamba verbildlicht wurden.
Den Kindern waren die Zusammenhänge natürlich nicht bekannt, aber ich denke, wenn ihnen die Begriffe irgendwann mal begegnen sollten, haben sie gleich die Bilder dieses Bilderbuchs vor Augen.
Das Buch ist in Reimform geschrieben, wobei jedoch das Versmaß manchmal mit der Zange geformt schien. Es gab schon ein paar Holperverse, die mir das betonte Vorlesen etwas erschwerten.
Die Bilder sind mit vielen Kleinigkeiten geschmückt, die man so nach und nach entdecken kann, was es für meine Kitakinder besonders macht, so dass sie es immer wieder gerne aus dem Leseregal holen.
Als Rambazamba aus dem Baumgrün hervorspringt scheint man seine Lautstärke förmlich zu hören, so präsent ist er.
Am Ende haben die beiden Nachbarn Frieden geschlossen und ein ordentliches Durcheinander.
Das ist leider nicht ganz das Ende das ich mir als Moral erhofft hatte.
Gerne hätte ich gesehen, dass auch Tohu ein wenig ordentlicher wird. So wird es aber durch Rambazamba und ihn nur bei Etepete unordentlicher und Etepetete findet es dann auch noch gut, was ich nicht so ganz nachvollziehen kann.
Bei Gesprächen mit den Kindern konnten einige es auch gar nicht wirklich fassen, dass Ete, obwohl der Kater alles kaputt gemacht hat und sie in das Buddelloch fiel, nicht sauer war.
Auch auf dem Bild kam es nicht rüber, dass sie darüber sauer war. im Text stand es, aber das Bild mit der fröhlichen Ete passte nicht zum Text. Es wirkte als fehle eine Seite.
Da mir das Ende nicht so wirklich gut gefällt und es zwischendrin mal wirkt als fehle eine Seite, ziehe ich auch eineinhalb Stern ab.
Zwei junge Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten eint das gemeinsame Hobby. Eislaufen.
Während Juliana in einem Waisenhaus aufwächst und später in einem Haushalt als Dienstmagd arbeitet, wächst ...
Zwei junge Frauen, die nicht unterschiedlicher sein könnten eint das gemeinsame Hobby. Eislaufen.
Während Juliana in einem Waisenhaus aufwächst und später in einem Haushalt als Dienstmagd arbeitet, wächst Nikolett in der gehobenen Gesellschaft auf. Ihr Manko ist ihr Aussehen, durch das sie von vielen in der Gesellschaft gemieden und als Monster bezeichnet wird.
Wodurch die Narben in Gesicht und Hals entstanden erfährt man erst in der Mitte des Buches.
Juliana hat einen Traum. Sie möchte eine Eisprinzessin werden, wie ihre Mutter. Als ein junger Mann in ihr Leben tritt, mit dem sie einen wunderbaren Nachmittag auf dem Eis verbringt, wird ihr Leben schwierig, doch als Jackson kommt wird ihr Traum fast greifbar.
Nikolett ist verliebt, kann sich diese Liebe jedoch selbst nicht befürworten, da ihr Auserwählter sie sicherlich, wie alle anderen für zu hässlich hält. Viele Gedanken, die sie sich um ihn macht, unterstützen sie in diesem Glauben.
Auch sie liebt es auf dem Eis zu laufen. Dafür sucht sie jedoch die Abgeschiedenheit der Seen, da sie auf der Eislauffläche des WEK von allen begafft wird.
Eines Tages macht sie eine wunderbare Entdeckung und damit verändert sich ihr ganzes Leben.
Mit dabei noch Leopold, der ebenfalls den Traum vom Eis träumt. Er würde gerne eine Eisfläche erbauen, die man auch nutzen kann, wenn die Flüsse noch nicht, oder nicht mehr nutzbar sind, ähnlich der des WEK. Diese sollte dann auch Arbeitern zugänglich sein.
Das Buch zog wie ein Film vor meinem inneren Auge an mir vorbei, so dass ich immer bei Juliana, Nikolett oder Leopold war.
Jedes Kapitel wurde aus der Perspektive eines der drei Charakteren erzählt.Von wem erfuhr man immer in der Überschrift, die aus dem jeweiligen Namen bestand.
Viele Ressentiments der gehobenen Schicht gegenüber den Neureichen und den Arbeitern wurden aufgeführt, so dass ich froh war nicht während dieser Zeit gelebt zu haben.
Die Geschichte in der Juliana ihren Himmelsstürmer suchte und ihm oft so nah kam, ohne ihn dann letztendlich zu treffen, war für mich sehr spannend geschildert.
Mitansehen zu dürfen, wie aus der schüchternen und verzagten Nikolett eine mutige, junge Frau wurde, war sehr schön.
Ich fand auch Janos und Jackson toll.
Katalina und die Markows jedoch fand ich in ihrer Verlogenheit und Doppelmoral unausstehlich.
Aber wie in jedem guten Roman braucht es das Gute und das Böse.
Mir war nicht bewusst, dass es sich hierbei um einen Reihenauftakt handelte, doch am Schluss hätte ich gerne mehr erfahren. So habe ich recherchiert und entdeckt, das es noch zwei weitere Bände der Reihe gibt. Nun werde ich mich auf die Suche danach machen.