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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2019

ungewöhnliche Geschichte auf die sich der Leser einlassen muss

Urlaubsschatten und Seifenblasen
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Meine Meinung:
Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser an seine Grenzen bringen kann, den (zumindest soweit ich weiss) erstmalig wird die Geschichte aus der Perspektive eines Autisten beschrieben.
Seine ...

Meine Meinung:
Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die den Leser an seine Grenzen bringen kann, den (zumindest soweit ich weiss) erstmalig wird die Geschichte aus der Perspektive eines Autisten beschrieben.
Seine Gedanken, Gefühle, die Gespräche mit Katharina .... Als Leser werde ich ein Stück weit in seine Welt mit hineingenommen. Eine (zumindest mir ) fast vollkommen unbekannte Welt ... Eine Geschichte die es mir nicht immer leicht gemacht hat - ihr zu folgen. Denn der Schreibstil ist vollkommen ungewöhnlich, drückt die Andersartigkeit eines Autisten aus, seine Wahrnehmung, die sich doch teilweise deutlich von unserer unterscheidet. Sodass der Focus auf anderen Dingen liegt, als ich als Leser bei einer Liebesgeschichte erwarte.
Eine Geschichte die zeigt, wie anders die Welt für Autisten ist, von ihren Schwierigkeiten ... insbesondere in Beziehungen.. .. aber auch von der Tiefe ihrer Gefühle.
Eine Geschichte, in der ich mich und Bekannte teilweise wiedergefunden haben denn jeder von uns hat seine Eigenarten und Eigenheiten mit denen er nicht in das allgemeine Schema passt.
Eine ungewöhnliche Geschichte, die es dem Leser nicht immer leichtmacht ihr zu folgen. Aber jedem der sich darauf einlässt, ein Stück Weisheit schenkt.
Für jeden, der sich darauf einlassen möchte eine klare Leseempfehlung !!!!

Veröffentlicht am 28.07.2019

Geschichte voller versteckter Botschaften

Prophezeiungen für Jedermann
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Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Dies Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Allerdings wurde mir die „Weltordnung, und Zacharias anderssein darin nicht wirklich ...

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Dies Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Allerdings wurde mir die „Weltordnung, und Zacharias anderssein darin nicht wirklich klar, bekam ich kein richtiges Bild vor Augen. (gerade der Beginn der Geschichte … die Wichtigkeit des Gangbildes erschloss sich mir nicht wirklich) Die Geschichte wird aus Zacharias Sichtweise erzählt, sodass ich als Leser einen guten Einblick in seine Gedanken und Gefühlswelt erhalte und seine Handlungen besser nachvollziehen konnte.
Die Geschichte entwickelte sich recht langsam. Ich lernte Zacharias und sein Leben kennen, seine Gefühle des „nicht richtig Seins“, „des Schuld haben an allem“, sodass er ein recht unsicherer junger Erwachsener geworden ist. Der das Gefühl hat immer alles „Falsch“ zu machen, sich zwanghaft bemüht sich in die Gesellschaft einzuordnen … und immer wieder die Erfahrung macht, das ihm dies nicht gelingt. Er seinem Gegenüber eher „Schaden“ zufügt. Seine Beziehung, die Gefühle gegenüber Hilde, seiner „Fast-Verlobten“ kann ich nicht nachfühlen. Auch Hildes Gefühle ihm gegenüber sind nicht greifbar. Ihre Beziehung, gerade Hildes Verhalten ihm gegenüber – zeugt in meinen Augen nicht von Liebe. Gerade ihre Haltung nachdem Zacharias die Prophezeiung erhalten hat. Vollkommen unverständlich.
Dies führte dazu, dass ich recht lange brauchte um in die Geschichte zu finden. Insbesondere da ich als Leser keine Ahnung davon hatte, wie die „Ideale“ in Zacharias Welt sind. Welche Vorschriften es gibt und ich mir diese erst nach und nach erfuhr bzw. von Handlungen Rückschlüsse auf die Gesellschaftsnormen schließen konnte.
Zacharias erweckte in mir das Gefühl des Mitleids, des Haderns mit der Gesellschaft, die in gewisser Weise mit unserer Welt vergleichbar ist, in der ebenfalls alles nicht der Norm entsprechende möglichst angepasst wird.“
Mit der Annahme der Prophezeiung ändert sich das Tempo der Geschichte und es wird stetig schneller und zügiger. Es passiert immer mehr, mehr Geheimisse werden aufgedeckt, die Zusammenhänge/ der Weltenaufbau wird immer klarer. Aber nicht nur ich als Leser erfahre mehr über die Welt, auch Zacharias bekommt einen besseren Einblick in seine Welt, erfährt mehr über die Vergangenheit und vieles, was ihm bisher unbekannt war.
Insgesamt muss ich sagen, das mich die Handlung und die Personen auf den ersten Blick nicht wirklich überzeugen konnten. Hier fehlte mir vieles, die Charaktere waren mir auch nicht sympathisch genug. Ich konnte zu keinem eine wirkliche Beziehung aufbauen.
Auf den 2. Blick, konnte mich die Geschichte erreichen, denn sie steckt voller Lebensweisheiten. Regt zum Nachdenken an. Lässt mich als Leser Vergleiche ziehen zu unserer Welt. Zacharias, welcher wegen seiner Andersartigkeit, seiner Phobien in Therapie musste … die nichts brachte, da diese nicht zu ihm selber passte. Nicht von ihm selber als „Notwendigkeit“ betrachtet wurde. Sich nicht an ihm orientierte – sondern der Therapeut setzte seine „Methoden“ an um ihn zu therapieren.
Hier konnte ich als Leser vergleiche zu unserer heutigen Welt finden. Inder jeder ( insbesondere Kinder) der zu weit von der Norm abweicht – therapiert wird um wieder zu funktionieren und in die Gesellschaft zu passen. Inder Kinder in eine bestimmte Richtung gepresst werden – und viel zu viele mit dem Gefühl des „Versagens“ aufwachsen. Die nicht das Gefühl bekommen, so wie sie sind, sind sie richtig.
Fazit:
Eine Geschichte, deren Handlung und Protagonisten mich nicht wirklich erreichen konnten. Deren versteckte, unterschwellige Botschaften – mich aber von ihr überzeugten – die mir immer wieder unsere reale Welt spiegelte, mich Parallelen ziehen ließ.
Für Leser, die gerne phantastische Geschichten lieben – würde ich eher nicht empfehlen.
Für Leser die Geschichten mit versteckten unterschwelligen Botschaften mögen, die Erkenntnisse vermitteln, der wird dieser Geschichte viel abgewinnen können.

Veröffentlicht am 28.07.2019

ICE - eine spannende Geschichte

ICE
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Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die erfundene Welt wurde bildreich beschrieben, sodass ich mir nach und nach ein immer besseres Bild machen konnte. Die Geschichte wird ...

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die erfundene Welt wurde bildreich beschrieben, sodass ich mir nach und nach ein immer besseres Bild machen konnte. Die Geschichte wird aus Cyras und Adams Sichtweise erzählt. Ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen konnte ich sehr gut nachvollziehen.

Die Charaktere waren gut gezeichnet. Cyra eine taffe, sympathische Hunterin, die alles für ihre Schwester tun würde. Adam, ein Mann, hinter dem mehr steckt, als auf den ersten Blick ersichtlich.

Gleich zu Beginn wurde ich als Leser mitten in die Handlung gezogen. Ich verfolgte mit Spannung die sich entwickelnde Geschichte, welche mit vielen unerwarteten Wendungen aufwartet und so den Leser bis zum Schluss fesselt.

Fazit:

Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Gerne wäre ich noch tiefer in Cyra und Adams Welt eingestiegen. Hätte noch mehr Informationen über die Hintergründe zu verschiedenen Bereichen erfahren.

Fazit: Eine Geschichte die mich begeistern konnte.

Veröffentlicht am 20.11.2018

schöner berührender Auftakt

YOU MAY LOVE ME
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Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Abwechselnd wird die Geschichte aus Mays und Deans Sichtweise erzählt. ...

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Abwechselnd wird die Geschichte aus Mays und Deans Sichtweise erzählt. So ist es mir sehr gut möglich die Gedanken, Gefühle und die Handlungen der Protagonisten nachzuvollziehen und mich in sie hineinzuversetzen.
Die Geschichte von May und Dean ist einfühlsam und packend erzählt. Die Protagonisten, ebenso wie die anderen Charaktere werden sehr fein ausgearbeitet, sodass ich mich als Leser sehr gut in sie hineinversetzten kann. Mich stellenweise mit dem ein oder anderen Gedanken in ihnen widerfinde.
Das Thema „geistige Behinderung“ wurde einfühlsam und in meinen Augen realistisch beschrieben. Ihr Leben und auch der facettenreiche Umgang „Normaler Menschen“ mit „Behinderten“ wird deutlich gemacht, gerade auch die „Schwierigkeiten“, „Berührungsängste“ mit Menschen, die anders sind als „der Normalbürger“ werden fein ausgearbeitet und nachvollziehbar beschrieben.
Auch Mays „eigene Schwierigkeiten“ mit ihrer „behinderten Schwester“ – nicht immer war und ist alles einfach. Wunderschön eindringlich beschrieben. Ihre Stärke, aber auch die Kraft die sie dies immer wieder kostet.
Dean, ebenfalls ein feiner Charakter, der sich May einfühlsam nähert und ihre Liebe mit leisen, unaufdringlichen Handlungen gewinnt und auch sofort einen Draht zu den „behinderten Jugendlichen“ gewinnt – ganz im Widerspruch hierzu steht seine Straftat.
Fazit:
Eine einfühlsame, leise Geschichte mit starken, fein ausgearbeiteten Charakteren die sich dem Leser still und heimlich ins Herz schleicht. Die tiefen, vielfältigen Einblick in das Leben mit Behinderten gibt.

Veröffentlicht am 20.11.2018

berührender 2. Teil, emotionaler als der 1. Teil

YOU MAY LOVE ME
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Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Erzählt wird die Geschichte, wie bereits der erste Teil aus Mays und Deans ...

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Sprache bildreich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Erzählt wird die Geschichte, wie bereits der erste Teil aus Mays und Deans Sichtweise.
Die Charaktere sind wie bereits im ersten Teil fein und tiefgründig ausgearbeitet. Es fällt leicht sie ins Herz zu schließen, mit ihnen mitzufühlen. Emotional an ihrem Leben teilzuhaben.
Gefühlvoll und realistisch gewährt die Autorin einen Einblick ins tägliche Leben mit einem behinderten Menschen. Die Freuden, aber auch die Einschränkungen werden einfühlsam beschrieben.
Dean und May, ihre Geschichte stürzt mich als Leser in ein Wechselbad der Gefühle. Von himmelhochjauchzend bis zutiefst betrübt, und mit einer für mich als Leser spürbaren, drohenden Gefahr.
Emotional konnte mich die Geschichte gut abholen, und viele Emotionen von lachen bis weinen wecken.
Die Handlung, sowohl die der Geschichte, als auch die der Protagonisten sind sehr gut nachvollziehbar. Aus dem Leben gegriffen und ich hatte jederzeit das Gefühl das dies eine reale Geschichte sein könnte.
Das Ende des 2. Teils: Den hätte ich mir anders gewünscht. Vor allem der Cliffhanger. Der ist mehr als fies. Zerstörerisch.
Fazit:
Eine emotionale, aufwühlende Fortsetzung mit einer unbedingten Leseempfehlung – sobald der 3. Teil erschienen ist. Für mich noch emotionaler als der erste Teil.
Vielen Dank Rezensiere Exklusiv sowie an den Verlag für die Bereitstellung eines ebooks als Rezensionsexemplar.