Romantasy mit spannendem Setting
We Who Will DieHandlung
Arvelle lebt mit ihren beiden jüngeren Brüdern zusammen und hat damit zu kämpfen, die beiden großzuziehen. Besonders weil einer der beiden Jungs sehr krank ist und regelmäßig teure Medizin braucht. ...
Handlung
Arvelle lebt mit ihren beiden jüngeren Brüdern zusammen und hat damit zu kämpfen, die beiden großzuziehen. Besonders weil einer der beiden Jungs sehr krank ist und regelmäßig teure Medizin braucht. Dass sie sich, wo immer möglich, als Leibwächterin verdingt, bringt leider kaum genug Geld ein, um auch nur die nötigsten Ausgaben zu decken.
Genau das macht sich ein Vampir namens Bran zunutze. Er kauft alle Elixiere, die Arvelle für ihren kleinen Bruder bräuchte, aus sämtlichen Apotheken in der Umgebung auf. Am Ende bleibt Arvelle nichts anderes übrig, als sich von ihm erpressen zu lassen.
Sie wird an einem großen Arenakampf teilnehmen, um dem Imperator nahe zu kommen und ihn dann zu töten. Im Gegenzug wird der Vampir ihren kranken Bruder am Leben erhalten und, falls Arvelle den Arenakampf überlebt, ihn sogar zu einem fähigen Heiler bringen.
Mit ihren beiden kleinen Brüdern in der Hand des Vampirs und der Aussicht auf Heilung für den Kranken der beiden, ist Arvelle bereit, ihr Leben zu riskieren und alles zu geben, um die Forderungen des Vampirs zu erfüllen.
Mein Eindruck
Romantasy, die vom Römischen Reich inspiriert ist und zum großen Teil von Arenakämpfen geprägt ist, um den Imperator und seine Untertanen zu unterhalten. Ich war genauso neugierig auf das Buch, wie ich skeptisch war, doch Letzteres hat sich als unbegründet erwiesen.
Die Kämpfe sind tatsächlich ein wichtiger Teil der Handlung, doch dadurch, dass die Protagonistin, Arvelle, keine krassen Kräfte hat, fiebert man die ganze Zeit mit ihr mit. Sie muss auch gegen Vampire und starke Sigillengezeichnete (in dieser Welt sowas wie Magier) antreten und ihre einzige Chance, immer wieder zu überleben, ist ihre Klugheit. Besonders das hat mir sehr gut gefallen.
Ein Punkt, in dem mich das Buch überrascht hat, ist, dass viele verschiedene mythische Wesen Teil der Handlung sind, was echt gut umgesetzt ist.
Die Romance kommt hier auch nicht zu kurz. Denn die Jugendliebe der Protagonistin taucht überraschend wieder auf und er hat einige Geheimnisse auf Lager, die es zu lüften gilt.
An der Hardcover-Ausgabe möchte ich noch hervorheben, dass sie nicht nur aufwendig und passend zum Inhalt gestaltet ist, die Front des Umschlags fühlt sich teilweise auch noch sandig an. Und es ist schon ziemlich cool, dieses Gefühl immer mal wieder an den Fingern zu haben, während ein großer Teil der Handlung auf dem Sand der Arena spielt.
Fazit
“Empire of Blood - We who will die” ist ein sehr starker erster Band einer Romantasy-Reihe, die mal etwas andere Wege geht. Das Setting und die Brutalität, die oft mit dem Kämpfen einhergeht, sind vielleicht nicht unbedingt etwas für jeden Romantasy-Fan, aber wer sich auf dieses Buch einlässt, wird mit vielschichtiger, spannender Unterhaltung belohnt.