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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Ein leichter Sommerroman

Der Sonne entgegen
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Dieses wunderschön gestaltete Cover fällt sofort auf und strahlt eine Leichtigkeit aus, der man sich nicht entziehen kann. Zudem bringt es die beiden Protagonisten und ihren Geschichte perfekt zum Ausdruck.

Der ...

Dieses wunderschön gestaltete Cover fällt sofort auf und strahlt eine Leichtigkeit aus, der man sich nicht entziehen kann. Zudem bringt es die beiden Protagonisten und ihren Geschichte perfekt zum Ausdruck.

Der Roman hat mich von der ersten Seite an sofort an die Hand genommen und mich in das Leben von Romy und Valentin entführt. Abwechselnd taucht der Leser in die Welt der beiden ein und dadurch wurden beide total greif- und fühlbar, was mir sehr gut gefallen hat.
Die verschiedenen Emotionen kamen dadurch auch sehr gut zum tragen.
Besonders das leidenschaftliche Prickeln der beiden und die neu entstehende Nähe kam hier sehr gut zum tragen.
Die anderen Charaktere blieben für mich persönlich allerdings ein wenig zu farblos.

Die Umgebung hat die Autorin wieder sehr gut beschrieben, dass man als Leser selbst das Gefühl bekam, in Italien vor Ort zu sein.

Und auch wenn ich durch die beiden sehr sympathischen Hauptcharaktere in meinem Kopf das reinste Kopfkino stattfand und ich die Geschichte auch gerne gelesen habe, gibt es ein Aber.
Während mich der Anfang so mitgerissen hat und mich auch mit einer Leichtigkeit verzaubert hat, so blieb dieses Gefühl leider nicht dauerhaft. Denn der Aufbau und Ausgang der Geschichte war ab einen gewissen Punkt, für mich leider sehr vorhersehbar und hat mir dadurch diese prickelnde Spannung genommen, was ich sehr schade fand.

Dennoch ein guter Roman, der nach Urlaub und einem kleinen Abenteuer duftet


Fazit:

3 Sterne für einen leichten sommerlichen Roman

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Lotta wie gewohnt witzig und charmant ehrlich

Mein Lotta-Leben (21). Sei kein Trottel, Axolotl
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Wenn aus dem Zimmer der Mädels ein ständig lautes Auflachen ertönnt und sie dazu ein Buch in windeseile verschlungen haben, dann war wieder Mein Lotta Leben Zeit!

In dem neuen Band gab es für Lotta und ...

Wenn aus dem Zimmer der Mädels ein ständig lautes Auflachen ertönnt und sie dazu ein Buch in windeseile verschlungen haben, dann war wieder Mein Lotta Leben Zeit!

In dem neuen Band gab es für Lotta und ihrer besten Freundin Zeugnisse mit weniger ansprechenden Noten, besonders im Fach Deutsch. Um ihre Noten zu verbessern hilft laut den beiden nur die Lösung, sie treten in die Schüler Zeitung AG ein. Cheyenne möchte die Witze Seite befüllen und Lotta über von aussterben bedrohte Tierarten Artikel schreiben. Doch da habe sie die Rechnung ohne Fatma gemacht, die andere Pläne für sie parat hält in Form eines Interviews mit einem Lehrer. Doch wie langweilig ist das denn? Doch dann machen sie eine Entdeckung und wittern ihre Chance, doch…… Ob das wohl gut geht?


Bei dem Buch Sei kein Trottel, Axolotl handelt es sich um den 21. Band aus der Mein Lotta Leben Reihe und auch dieser hat hier wieder für grenzenlose Begeisterung gesorgt.
Wer neu zu dem Buch greift und auf die Reihe aufmerksam wird, der kann ganz getrost auch damit anfangen, denn jeder Band ist abgeschlossen. Allerdings ist dennoch sehr zu empfehlen auch die anderen Bände zu lesen, denn jeder einzelne Band ist ein absoluter Kracher.

Wer beim Lesen keine Tränen lacht und bei dem sich die Laune nicht sichtlich steigert, dem ist dann wirklich nicht zu helfen.( original Worte meiner zwei Mädels)
Ja, ihre Aussagen kann ich gut verstehen, denn auch ich bin aus dem Lachen nicht mehr rausgekommen. Herrlich komisch und witzig finden die beiden für jede Herausforderung eine Lösung und auch wenn sie sich etwas geirrt haben, finden sie ganz charmant eine Erklärung dafür.

Die Illustrationen sind wieder gigantisch toll gestaltetet und sind wie in den andere Lotta Bänden ein echter Hingucker, nicht nur für Mein Lotta Leben Fans!

Fazit:

5 Sterne für den neuen und unterhaltsamen Mein Lotta Leben Band, der wieder in allen Zügen überzeugt

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Eine Geschichte voller Magie und Faszination

Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter
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Ista hat eine außergewöhnliche Gabe, denn sie kann nicht nur durch die Gezeiten ihre Magie voll entfalten, nein, sie kann sich in andere Charaktere verwandeln und kann sich deren Rolle zu Nutze machen ...

Ista hat eine außergewöhnliche Gabe, denn sie kann nicht nur durch die Gezeiten ihre Magie voll entfalten, nein, sie kann sich in andere Charaktere verwandeln und kann sich deren Rolle zu Nutze machen um als Diebin ihren Beutezug zu machen. Alles nur um ihren Vater zu finden, der spurlos verschwunden ist. Dabei entdeckt sie, dass auch andere Menschen verschwunden sind und kommt mit ihren Freunden einem großen Geheimnis auf die Spur….

Meinung:

Das wunderschön gestaltete Cover hatte sofort unsere Aufmerksamkeit gehabt, denn durch diese zauberhafte Gestaltung und dem perfekten Zusammenspiel der Farben ist dieses schon mal ein echter Hingucker.

Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren empfohlen und Dank des flüssigen und absolut altersgerechten Schreibstil leicht zu lesen. Man taucht sofort in die Geschichte tief ein und das Kopfkino geht automatisch an.

Denn es ist wirklich eine sehr außergewöhnliche Geschichte, weil die besondere Magie mit den Gezeiten zu- oder abnimmt. Das ist faszinierend und ja auch beeindruckend, wie Ista sich diese zu nutzen machen kann und das Aussehen und die Gefühle fremder Personen annehmen kann. Auf der einen Seite wirkte es total unheimlich und auf der anderen Seite hat uns diese Gabe auch total fasziniert und in eine andere Welt entführt.

Die Charaktere allesamt sehr faszinierend ausgearbeitet. Aber besonders Ista hat uns sehr beeindruckt durch ihren großen Mut, ihrer Gabe und ihrer Liebe zu ihren Vater. Und sie ist dennoch nicht perfekt, was keiner von uns ist und genau dass, machte sie auch so farbig und präsent.
Manche Charaktere traten etwas düster auf und wirkten dadurch sehr unheimlich und genau diese Mischung, hat den Verlauf der Geschichte so super spannend gemacht und uns gepackt.
Die Magie kommt nicht zu kurz und die Spannung ebenso nicht. Eine große Rolle spielt die Freundschaft, die auch im wahren Leben unser aller Leben hell erleuchtet.

Viel zu schnell waren wir am Ende angelangt und fragen uns nun sehr, wie wohl Band 2 weitergehen wird.
Da sind wir auf jeden Fall wieder am Start, denn wir empfanden den Auftakt zu Magic of Moon ein rasantes und spannendes Abenteuer voller Magie und purer Faszination.
Unbedingt mehr davon lautet unser Schlusswort

Fazit:

5 Sterne

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Was für ein berührender Roman mit einer Tiefe, die mich in alle Poren total erreicht hat.

Maikäferjahre
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Schon von der ersten Seite an entfaltete der Roman einen Sog, den man sich nicht entziehen kann. Man taucht immer tiefer und tiefer in das Geschehen ein und erlebt neben den Grausamkeiten des Kriege, aber ...

Schon von der ersten Seite an entfaltete der Roman einen Sog, den man sich nicht entziehen kann. Man taucht immer tiefer und tiefer in das Geschehen ein und erlebt neben den Grausamkeiten des Kriege, aber auch so unendlich viele warme Momente, die in grauen Momenten die Sonne wieder scheinen lies.

Der Leser begleitet abwechselnd Anni und ihren Zwillingsbruder Tristan in den Wirren des zweiten Weltkrieges.
Während Anni aus der zerbombten Stadt Dresden zusammen mit ihrer kleinen Tochter Clara flieht, ist neben ihr fest an der Seite der halbjüdische Geiger Adam, den ihr Vater mit seinem Leben geschützt hatte.
Viele Kilometer weiter kämpft ihr Herzensbruder sich wieder ins Leben zurück, nachdem er bei einem Flug selber getroffen wurde und abgestürzt ist.

Die Autorin hat es hervorragend verstanden, den Leser auf eine Zeitreise zu entführen, die authentischer nicht hätte sein können. Das Kopfkino fuhr hier zur Höchstleistung auf und als Sahnehäubchen obendrein gab es noch sämtliche Emotionen gratis dazu.

Die Charaktere wurden alle so lebensnah und echt gezeichnet und besonders Anni und Rosalie mochte ich sehr. Beide strahlten so viel Liebe und Menschlichkeit aus und sahen nicht mit den Augen oder gaben den Ohren den Glauben, sondern ihren Herzen und folgten ihm.
Diese innerliche tiefe Verbundenheit der Geschwister wurde hier so gut gezeichnet und dargestellt und immer wieder schweiften meine Gedanken ab und ich musste an diese tiefe Verbundenheit von meiner Oma zu ihren Bruder denken.

Das Geschehen auf beiden Seiten hat mich so gepackt und mitgerissen, dass ich viel zu schnell das Buch durchgelesen hatte. Und wie immer, wenn mich ein Buch so richtig gepackt und entführt hat, konnte ich wieder tagelang kein Buch zur Hand nehmen, weil ich noch gefangen in der Geschichte war.
Die Beschreibungen der Dresdner Bombennacht und das Inferno und die Flucht aus der Stadt, das hat mich so tief erreicht und sämtliche draus entstandenen Emotionen waren so spürbar, dass ich unendlich viele Gänsehautmomente hatte.
Aber auch ebenso die verschiedenen Anfeindungen, die Adam und Tristan ausgesetzt waren, waren so nah dran und spürbar, dass die Tränen von alleine flossen.
Und dennoch steckt im Verlauf der Geschichte so viel Liebe, Wärme und Hoffnung, die den Leser während des Lesens wie eine Sonne begleitet und das Herz erwärmt.

Für mich ein absolutes Wunschbuch und sehr zu empfehlen!

Eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Tiefgründig und voller Botschaften

Wenn die Tage länger werden
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Und wieder einmal ein gelungener Roman von Anne Stern, den ich regelrecht verschlungen habe und der mich auch überrascht hat.
Warum? Weil der Roman nicht einfach nur eine Geschichte ist, sondern sie ist ...

Und wieder einmal ein gelungener Roman von Anne Stern, den ich regelrecht verschlungen habe und der mich auch überrascht hat.
Warum? Weil der Roman nicht einfach nur eine Geschichte ist, sondern sie ist noch so viel mehr. Es ist ein Roman der vor Tiefgründigkeit nur so trotz und der den Leser voll erwischt. Erwischt mit einer Flut von verschiedenen Emotionen. Die Überraschung für mich war, dass der Roman auch das Schicksal eines vererbten Streichinstruments durchleuchtet und den Leser mit in ein dunkles und gut behütetes Familiengeheimnisses entführt.

Aber darum geht es:

Die langen Sommerferien stehen an und eigentlich kann man sich freuen. Doch der alleinerziehenden Musiklehrerin Lisa graut es dieses Mal davor, denn ihr Sohn Paul verbringt einen Teil seiner Ferien mit seinem Papa Janusz in Polen. Das erste Mal seit 6 Jahren ist Lisa ohne ihren Sohn. Wie soll sie diese Freizeit bloss verbringen? Wo ist die Person Lisa, wenn sie nicht nur Mutter ist?
Als sie das Vorhaben umsetzt ihre, alte vernachlässigte Geige zu restaurieren erfährt sie dadurch, dass die Geige so viel mehr ist und kommt dabei noch einem großen Familiengeheimnis auf die Spur. Obwohl so manches unverhofft kommt, machen sich dadurch auch Türen für Lisa auf und ihr Blick verändert sich…

Eine Roman der so wunderschön geschrieben ist, wo die Emotionen durch jeden Wort zum tragen kommen und der zudem dem Leser ein absolutes Kopfkino beschert.
Die Charaktere sind allesamt so liebevoll ausgearbeitet, dass sie in bunten Farben vor Augen erschienen und zudem noch für mich als Leserin greifbar wurden.
Lisa ist eine wunderbare Frau, die ihren harten Alltag voller Bravour meistert und doch immer wieder diese vergleiche zieht und ihre Stärke dadurch verlernt zu erkennen.
Aber das kennen wird occh auch aus dem Alltag, oder? Wie oft werden vergleiche gezogen oder man beneidet den einen oder anderen wegen etwas anderen an. Und dabei ist doch vieles nicht so wie es erscheint- nur sehen wir das nicht.
All das durchleuchtet die Autorin absolut gekonnt und nimmt den Leser damit auch ihre Reise.

Die wundervolle Geige, mit ihrer eigenen Geschichte, das hat mich sehr gerührt und hat zudem auch ein dunkles Kapitel Deutschlands aufmerksam gemacht, auf welches man nicht genug aufmerksam machen sollte. Das Schicksal vieler unschuldiger Menschen ist etwas, was man nie vergessen sollte und was sich nie wieder so zutragen soll.

Die zarte Freundschaft zwischen Lisa und Inge ist so garndios gezeichnet worden, aber auch die Annäherung zwischen Lisa und ihrer Mutter ist absolut gelungen beschrieben worden.
Ein kleines zartes Band, welches immer stärker wurde.

Wie immer hat es die Autorin gekonnt verstanden, die verschiedenen Charaktere zu jeden Emotionen in Szene zu setzen und dem Leser eine tiefgründige Geschichte präsentiert, mit ganz vielen Botschaften.



Fazit:

5 Sterne für einen tiefgründigen Roman

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