Platzhalter für Profilbild

Buchverschlinger2014

Lesejury Star
offline

Buchverschlinger2014 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Buchverschlinger2014 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.04.2026

Was geschah mit Martje?

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
0

In der Fortsetzung um die Bücherfrauen von List entführt Gabriele Engelmann die Leser in "Der Duft des Strandhafens" ihre Leser wieder nach Sylt und weitere Nordseeinseln.

Die Journalistin ...

In der Fortsetzung um die Bücherfrauen von List entführt Gabriele Engelmann die Leser in "Der Duft des Strandhafens" ihre Leser wieder nach Sylt und weitere Nordseeinseln.

Die Journalistin Anna kehrt zurück nach Sylt um die Bücherfrau Fenja bei der Suche ihrer verschollenen Schwester Martje zu unterstützen. Sie ist vor etlichen Jahrzehnten plötzlich spurlos verschwunden, aber auch ohne Lebenszeichen von ihr glaubt ihre Schwester fest daran, dass sie immer noch lebt.

Durch intensive Recherchen und ein paar Zufälle gelingt es Anna tatsächlich eine Spur zu finden und wird sich nun endlich klären lassen, was mit Martje vor so vielen Jahren geschehen ist.

Die Geschichte wird abwechselnd in der Gegenwart und in der Vergangenheit erzählt, so dass der Leser einen Einblick in die damalige Ereignisse und den weiteren Verlauf bekommt.

Während es Gabriele Engelmann wieder sehr gut schafft, den Leser nach Sylt und die anderen Inseln zu entführen und ein wenig Urlaubsfeeling zu erwecken, gelingt ihr das mit der Familiengeschichte nicht häufig nicht ganz so gut. Besonders Martjes Verhalten über die lange Zeit fand ich nicht so wirklich überzeugend (besonders, dass sie sich nie wieder bei ihrer Familie mit einem kleinem Lebenszeichen gemeldet hat) und auch das Ende kam mir zu schnell. Es fühlte sich fast so an, als ob das Buch unbedingt zu einem bestimmten (zu kurzem) Zeitpunkt fertig sein musste. Zwar war das Buch ganz okay zu lesen, aber insgesamt wurde doch zu viel Potential verschenkt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2026

Eine Frau geht ihren eigenen Weg

Der Gesang der See
0

Die junge Kristiane muss sich in einem kleinen norwegischen Fischerdorf im 19. Jahrhundert zwischen ihrem eigenen L(i)ebesglück und dem Schicksal ihrer Familie entscheiden.

Auf dem Sterbebett ...

Die junge Kristiane muss sich in einem kleinen norwegischen Fischerdorf im 19. Jahrhundert zwischen ihrem eigenen L(i)ebesglück und dem Schicksal ihrer Familie entscheiden.

Auf dem Sterbebett verspricht sie ihrem Vater dafür zu sorgen, dass sein Lotsenpatent auch weiterhin in der Familie erhalten bleibt. Auch wenn es nicht immer ein leichter Job ist, schafft sie es zusammen mit ihrem Mann den Lotsenposten auszufüllen. Doch eines Tages stirbt ihr Mann bei einem Sturm auf See und die Familie steht wieder vor großen Schwierigkeiten. Schließlich dürfen Frauen die Schiffe nicht lotsen und in ihrer Familie gibt es nur noch Frauen. Um das seit Generationen gehaltene Privileg zu behalten, muss Kristiane schnellstmöglich wieder einen Seemann heiraten. Allerdings gehört ihr Herz dem Sohn einer Kaufmannsfamilie und sie muss sich nun entscheiden, wer bzw. was ihr tatsächlich wichtiger ist.

Trude Teige gelingt mit ihren allerersten Roman "Der Gesang der See" (in Deutschland wurde er erst später veröffentlicht) eine beeindruckende und bildhafte Beschreibung einer starken Frau, die um Emanzipation und vor allem ihr eigenes Lebensglück kämpft. Auch wenn ich nicht immer alle Entscheidungen von Kristiane nachvollziehen konnte, hat mich doch das Buch insgesamt beeindrucken können. Aus diesem Grund gebe ich eine gerne eine Leseempfehlung ab,

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2026

Zurück in Schottland

Winterknistern auf Schottisch
0

Eigentlich hasst Maggy ihren Job in London und daher schmeißt sie ihn kurz entschlossen hin. Dann ergibt sich die Möglichkeit in Schottland einen Job bei dem Spieleentwickler Lewis zu bekommen. Dieser ...

Eigentlich hasst Maggy ihren Job in London und daher schmeißt sie ihn kurz entschlossen hin. Dann ergibt sich die Möglichkeit in Schottland einen Job bei dem Spieleentwickler Lewis zu bekommen. Dieser leidet nicht nur unter Ideenmangel, sondern ist auch hoffnungslos chaotisch was seine Büroarbeit angeht. Und dieses Chaos soll Maggy endlich in den Griff bekommen. Da trifft es sich recht gut, dass Maggy auch in ihrer Freizeit eine begeisterte Zockerin ist und Lewis bei seiner Arbeit so manchen hilfreichen Tipp geben kann.

Schnell entwickelt sich zwischen beiden nicht nur eine gute Arbeitsbeziehung, sondern es baut sich immer mehr erotische Spannungen auf. Doch beide sind gebrannte Kinder in der Liebe und versuchen ihre Gefühle nicht zu zulassen. Aber vielleicht braucht es manchmal einfach ein wenig Mut um seine Komfortzone zu verlassen und der Liebe noch eine Chance zu geben.

Karin Lindberg entführt uns mit "Winterknistern auf Schottisch" bereits zum 7. Mal mit ihren gefühlvollen und liebeswerten Liebesromanen nach Schottland. Die Hauptpersonen, dieses Mal Maggy und Lewis, kommen mit ihren Stärken und Schwächen liebenswert rüber und so macht es viel Spaß diese auf ihren Weg zum Liebesglück zu begleiten. Auch wenn man schon recht schnell weiß, wie das Buch enden wird ist es ein schöner Liebesroman um sich gemütlich einzukuscheln und nach Schottland zu träumen und für kurze Zeit seinen Alltag zu entfliehen. Insgesamt mag ich den Schreibstil und die Bücher von Karin Lindberg recht gerne und freue mich mehr von ihr zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2026

Judith Potts wieder in Action

Mrs Potts' Mordclub und der Tote in der Themse
0

Die 3 Freundinnen Judith, Susie und Becks wollen es eigentlich mal etwas ruhiger angehen, aber dann geraten sie doch wieder in einen neuen Mordfall. Natürlich müssen die 3 mit ihren ganz besonderen Mordclub ...

Die 3 Freundinnen Judith, Susie und Becks wollen es eigentlich mal etwas ruhiger angehen, aber dann geraten sie doch wieder in einen neuen Mordfall. Natürlich müssen die 3 mit ihren ganz besonderen Mordclub wieder anfangen zu ermitteln. Aus der Themse wird der Laienschauspieler Oliver Beresford tot angespült. Durch seine Art hat er sich nicht nur Freunde gemacht, so dass es eine Reihe von Verdächtigen gibt. Schnell haben die rüstigen Mitglieder des Mordclubs auch schon eine Verdächtige im Auge, aber ist sie auch wirklich die Täterin oder hat sich alles ganz anders abgespielt.

Robert Thorogood legt mit dem Toten in der Themse bereits den 4. vergnüglichen Fall aus dem Mordclub vor. Wie immer mischen sich die Damen in die Ermittlungen ein, obwohl sie ganz offiziell keine Berechtigung dazu haben. Wie in den vorherigen Fällen kommt auch der britische Humor bei den Ermittlungen nicht zu kurz. Der Schreibstil zieht einen wieder recht schnell ins Buch rein und man kann lange miträtseln wer der wahre Täter ist. Der Autor schafft es geschickt dabei falsche Fährten zu legen und so die Leser immer bei der Stange zu halten.

Wer Cosy Krimis mit englischen Humor mag und auch gerne Krimis mit viel Detektivarbeit mag, der sollte diesen Band unbedingt lesen. Und für die Fans des Mordclubs gibt es am Ende einen großen Cliffhanger, der sicherlich auf einen weiteren 5. Band hoffen lässt

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2026

Romeo & Julia in der Küche

The Heat is on – Something‘s Cooking Between Us
0

Der FBI Agent Dwight Faraday soll undercover als Koch Romeo in dem Restaurant von Julias Eltern arbeiten, denn es gibt deutliche Hinweise dass sie Verbindungen zur New Yorker Unterwelt haben. ...

Der FBI Agent Dwight Faraday soll undercover als Koch Romeo in dem Restaurant von Julias Eltern arbeiten, denn es gibt deutliche Hinweise dass sie Verbindungen zur New Yorker Unterwelt haben. Doch der Start ist gar nicht so leicht, denn gleich bei der ersten Begegnung gerät er mit der Tochter Julia aneinander. Und nach diesem misslungenen Start sollen die beiden zusammenarbeiten. Da fliegen zu Beginn nicht nur die Funken und die Zusammenarbeit ist alles andere als leicht.

Julia will eigentlich nur eine junge unabhängige Frau sein, aber nicht nur ihre schwere chronische Krankheit, sondern auch die über große Fürsorge ihres Vaters machen es ihr nicht leicht ihren eigenen Weg gehen zu können.

Felicia Kingsley legt mit "The heat is on" einen ungewöhnlichen aber schönen Liebesroman vor, der auch vor ernsten Themen nicht zurückschreckt. Nicht nur die Umgebung (Küche eines Familienrestaurants) und die Beschreibung des Kochens macht den Roman besonders, sondern vor allem die gelungenen und witzigen Dialoge zwischen den beiden Hauptpersonen machen das Buch so lesenswert. Trotzdem schafft es die Autorin auch geschickt, eine chronische Krankheit in die Geschichte einzubinden und ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere