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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2025

Konnte mich nicht wirklich überzeugen

The First to Fall
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Im neuen Buch von Kristina Moninger "First to fall" geht es um Aurora, die sich nach dem überraschenden Tod ihrer Schwester Emilia mit ihren Van auf dem Weg nach Italien macht. Dort trifft sie ...

Im neuen Buch von Kristina Moninger "First to fall" geht es um Aurora, die sich nach dem überraschenden Tod ihrer Schwester Emilia mit ihren Van auf dem Weg nach Italien macht. Dort trifft sie auf den Kletterer Jacob, der bei dem tödlichen Absturz dabei gewesen ist. Allerdings traut er sich nicht, es Aurora zu erzählen.

Da die Polizei ihn verdächtigt, am Tod von Emilia mit Schuld zu sein, darf er das Land nicht verlassen und verpasst seinen großen Olympiatraum. Stattdessen übernimmt er notgedrungen das Chalet seiner Mutter und bietet versucht es auf den neusten Stand zum Vermieten zu bekommen. Aurora hilft ihn bei dieser Aufgabe und so kommen sich die beiden immer näher. Doch es steht das große
Geheimnis um Emilia weiterhin zwischen ihnen beiden.

Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Aurora und Jacob, so dass man sich eigentlich gut in die beiden hineinversetzen könnte. Aber mich haben sie beide nicht wirklich abgeholt, so dass sie mir eher fremd geblieben sind. Auch der ständige Wechsel zwischen den Ereignisse vor dem tragischen Unfall und der Zeit danach konnte mich nicht erzeugen. Anstatt Spannung aufzubauen, war es für mich leider etwas nervend.

Das Ende lässt mich insgesamt auch ein wenig unschlüssig zurück. Es sind einfach für mich zu viele Fragen offen geblieben, die möglicherweise im 2. Band noch aufgeklärt werden. Das ist momentan auch der einzige Grund, warum ich den 2. Band derzeit noch lesen möchte. Irgendwie lässt mich das Buch eher etwas zwiegespalten zurück, so dass es diesmal auch nur 3 Punkte von mir gibt.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Was ist aus den Träumen der Jugend geworden?

Weihnachtspost im kleinen Cottage
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In der Vorweihnachtszeit fällt der Buchhändlerin Klara eine Schmuckausgabe von Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" in die Hände und sie erinnert sich, dass sie vor 15 Jahren ein Wochenende mit 3 weiteren ...

In der Vorweihnachtszeit fällt der Buchhändlerin Klara eine Schmuckausgabe von Charles Dickens "Weihnachtsgeschichte" in die Hände und sie erinnert sich, dass sie vor 15 Jahren ein Wochenende mit 3 weiteren Schulfreunden in Rochester verbracht hat. Damals haben die 4 jeweils 3 Briefe geschrieben - einmal über ihre Kindheit, einen über die aktuelle Zeit und einen in der Zukunft in 15 Jahren später. Zufällig hat Klara die Briefe aufgehoben und so lädt sie die alten Freunde wieder nach Rochester auf ein Wochenende ein.

Alle 4 haben sich seit dieser Zeit nicht gesehen und so treffen ganz unterschiedliche Lebenswege aufeinander. Welche Träume von damals haben sich erfüllt und wo hat das Leben ganz andere Wege eingeschlagen als damals gedacht? Doch auch in der aktuellen Situation gibt es eine Reihe von Konflikten und Missverständnisse, die das Wochenende schwierig machen. Die Freunde fangen an sich jeweils die jeweiligen Briefe vorzulesen und vergleichen, was aus den Träumen in der Wirklichkeit geworden ist?

Genauso wie Dickens Geschichte, ist "Weihnachtspost im kleinen Cottage" von Marie Hatzbach in 3 Teile (Vergangenheit / Gegenwart und Zukunft) unterteilt. So bekommt der Leser einen guten Einblick sowohl in die damalige als auch die jetzige Gruppendynamik.

Marie Hatzbach ist ein einfühlsamer Roman gelungen, der sich mit der Frage auseinandersetzt, welche Träume in unserer Jugend haben sich Jahre später erfüllt und wo worden ganz andere Wege eingeschlagen? Gleichzeitig verknüpft die Autorin eine einfühlsame Liebesgeschichte mit ein, die sich perfekt in die Geschichte einfügt. Insgesamt ein schöner Roman zum Abschalten und zwar nicht nur zur Weihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Svantjes Leben auf Nordtrum

Schneeglitzernd verliebt
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Die alleinerziehende Svantje betreibt auf Nordtrum ein kleines Cafe und einen Dekoshop, welche jetzt im Winter eher schleppend laufen. Zusätzlich zu den finanziellen Sorgen landet sie bei einem Unfall ...

Die alleinerziehende Svantje betreibt auf Nordtrum ein kleines Cafe und einen Dekoshop, welche jetzt im Winter eher schleppend laufen. Zusätzlich zu den finanziellen Sorgen landet sie bei einem Unfall im Graben. Dort trifft sie (als Retter in der Not) auf Nils, der seine Eltern auf der Nordseeinsel besucht. Zwar findet Svantje ihren Retter sehr sympathisch, aber sie kann und will sich nicht auf ein kurzes Abenteuer mit jemanden einlassen, der nur kurze Zeit auf der Insel sein wird. Trotz allem fühlt sie sich manchmal recht einsam, auch wenn sie gute Freunde hat.

Als die beiden zusammen zu einer Lesung gehen, kommen sie sich immer näher. Doch wie soll es weitergehen zwischen ihnen beiden, wenn Nils wieder zurück nach Berlin geht und Svantje auf Nordtrum bleibt.? Oder gibt es doch eine Möglichkeit für eine gemeinsame Zukunft auf der Insel?

Karin Lindberg legt mit "Schneeglitzernd verliebt" einen gefühlvollen Liebesroman aus der Serie "Inselküsse und Strandkörbe" vor. Er entführt den Leser auf die winterliche Insel. Der Schreibstil lädt regelrecht dazu ein, sich gemütlich auf die Couch einzukuscheln und sich an die Nordsee entführen zu lassen. Ich kenne zwar die Vorgängerbände nicht, aber trotzdem konnte ich der Geschichte sehr gut folgen und mich drauf einlassen.

Es ist zwar kein Roman, der sehr lange in Erinnerung bleiben wird, aber trotzdem kann man damit perfekt dem Alltag entfliehen und einen kleinen Seelenurlaub auf die Nordsee unternehmen. Somit kann ich insgesamt eine klare Leseempfehlung abgeben.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Max Bischoff 4. Fall

Mörderfinder – Stimme der Angst
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Bei einer Beerdigung seines Mentors trifft der Fallanalytiker Max Bischoff auf eine unbekannte Frau, die seiner großen verstorbenen Liebe Jennifer sehr ähnlich sieht. Auch 5 Jahre nach ihrem Tod hat er ...

Bei einer Beerdigung seines Mentors trifft der Fallanalytiker Max Bischoff auf eine unbekannte Frau, die seiner großen verstorbenen Liebe Jennifer sehr ähnlich sieht. Auch 5 Jahre nach ihrem Tod hat er diesen noch nicht verwunden, besonders da er sich immer noch die Schuld daran gibt.
Er versucht daraufhin Kontakt zu der Unbekannten aufzunehmen, um herauszufinden ob es eine Verbindung zu Jennifer gibt oder ob es sich tatsächlich um einen Zufall handelt.

Auf einmal verschwindet ein weiterer geliebter Mensch aus Max Umfeld und Max setzt alles daran, dass sich nicht die Ereignisse von vor 5 Jahren wiederholt. Trotzdem gerät Max Bischoff auf einmal in einen Strudel aus Gewalt, denn irgendwer scheint noch eine offene Rechnung begleichen zu wollen.

Arno Strobel legt mit "Mörderfinder - Stimme der Angst" bereits den 4. Fall mit Max Bischoff vor. Für mich war es der 1. Fall des Autors gewesen und ich habe mich recht gut unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist temporeich und bleibt bis zum Ende spannend. Man kann diesen Fall auch einzeln lesen, aber an manchen Stellen fehlte mir ein wenig das Hintergrundwissen, so dass die richtige Reihenfolge evtl. empfehlenswert wäre.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Wem kann man noch trauen?

Der zweite Verdächtige
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Im neusten Fall bekommen es Verteidiger Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer mit einem Fall in einer Schwulenbar zu tun. Das Opfer wurde mit Liquid Ectasy vergiftet und schnell ...

Im neusten Fall bekommen es Verteidiger Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer mit einem Fall in einer Schwulenbar zu tun. Das Opfer wurde mit Liquid Ectasy vergiftet und schnell scheint auch der Täter gefunden zu sein. Es ist ein Bekannter des Opfers - Jan Staiger. Für die Justiz und die Staatsanwaltschaft scheint der Fall klar und eindeutig zu sein, aber Eberhardt will seinem Mandanten und an seine Unschuld glauben.

Doch mitten in den Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord, nach dem gleichen Muster. Und plötzlich scheint es eindeutige Beweise zu geben, dass Jan Staiger der Mörder in beiden Fällen ist.

Hat sich Verteidiger Eberhardt so sehr in seinem Mandanten getäuscht oder manipuliert hier jemand die Beweise oder steuert die Ermittlungen so, dass alles auf sein Mandanten deutet? Somit müssen Eberhardt und Jarmer gemeinsam die Schuldfrage versuchen zu klären und sich auch noch gegen das ganze Justizsystem stellen.

Florian Schwiecker und Michael Tsokos legen mit "Der 2. Verdächtige" den 5. und leider letzten Krimi vor, der sich mit brisanten juristischen Fragen beschäftigt. Wie die Vorgängerbände ist auch dieser wieder in sich abgeschlossen und besticht durch kurze Kapitel, die die ganze Polizeiarbeit bis zum Prozess darstellt. Man merkt beiden Autoren an, dass sie sich in ihrem Fachgebiet jeweils sehr gut auskennen und es auch "laientauglich" gut rüberbringen können. Der Fall ist spannend und sorgt insbesondere mit seinem Ende für einige Überraschungen.

Leider ist es schon der letzte Fall der beiden und ich hoffe sehr, dass sie sich vielleicht doch noch zu einer Fortsetzung entschließen können. Von mir gibt es auch dieses Mal wieder eine klare Leseempfehlung.

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