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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2022

SUB-Leiche ade!

Das Erbe der Macht
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》INHALT:

Magie ist Teil dieser Welt – hinter einem Wall und damit vor Menschenaugen verborgen. Lange Jahre hat er für Frieden und Gerechtigkeit gesorgt, doch nun tobt ein Kampf um Macht und Vorherrschaft ...

》INHALT:

Magie ist Teil dieser Welt – hinter einem Wall und damit vor Menschenaugen verborgen. Lange Jahre hat er für Frieden und Gerechtigkeit gesorgt, doch nun tobt ein Kampf um Macht und Vorherrschaft zwischen Licht- und Schattenkämpfern. Eine alte Vorhersehung scheint sich zu erfüllen, als Jennifer Danvers ihren Kampfgefährten verliert und Alexander Kent als dessen Erbe erwacht. An ihr und ihren Freunden liegt es nun, ihn in sein neues Leben einzuführen und doch ahnt keiner von ihnen, dass das Gleichgewicht der Kräfte zeitgleich ins Chaos zu stürzen droht. Das Böse ist bereit, den Wall zu zerschmettern…



》EIGENE MEINUNG:

Das Cover von „Aurafeuer“ fand ich sofort sehr anziehend. Es verweist auf spannende, erwachsenere Magie und wirkt in seiner Schlichtheit sehr mächtig. Die Hinweis auf dem Cover zu den Preisen, die die Serie gewonnen hat, empfinde ich hingegen als störend.

„Aurafeuer“ stellt den ersten Teil einer längeren Buchserie dar. Diese ist ursprünglich monatlich als e-Book erschienen, wobei es mittlerweile Sammelbände und Gesamtausgaben (auch als Print) zu kaufen gibt. Die „Das Erbe der Macht“-Reihe umfasst 13 Bände und wurde im Anschluss mit einer 2. Staffel um ein Spin-off verlängert.

In der ursprünglichen Variante gleichen die einzelnen Teile eher Abschnitten eines große Ganzen – der Auftaktband umfasst dabei etwa 140 Seiten. Dieses Konzept hat mich schon vor Beginn des Buches gestört und auch im Laufe des Lesens konnte ich mich nicht recht damit anfreunden.

Die Erzählung selbst beginnt rasant, da man mitten in die Geschichte und dabei noch verschiedene Handlungsorte hinein geworfen wird. Erst nach und nach findet man als Leser den roten Faden, Erzählstränge kommen zusammen und das durchaus komplexe Magiesystem in der Urban Fantasy-Welt erschließt sich nach und nach zumindest soweit, dass man sich nicht verloren fühlt. Durch die kurzen Einzelbände würde es bei mir aber wohl noch einige Zeit dauern, bis ich mich wirklich in der Welt zu Hause fühlen würde.

Dazu tragen auch die Charaktere bei. Hier lernen wir sowohl Menschen, als auch Lichtkämpfer und Unsterbliche kennen. Erstere geraten schnell in den Hintergrund. Bei den magisch Begabten führt uns das Buch bald zu einer kleinen Gruppe mit ganz unterschiedlichen Protagonisten. Einige davon finde ich grundsätzlich sympathisch, andere bleiben unnahbar und Alex ist mir (mit seinem sexistischen Gehabe und seinen gewollten Macho-Sprüchen) sogar schlichtweg unsympathisch. Ich denke hier soll sich eine größere Figurenentwicklung anbahnen. Die Sprache gefällt mir nicht wirklich: Girl? Alter? Ein genaueres Kennenlernen ist aufgrund der Kürze des Buches auch nicht möglich.

Die Unsterblichen bilden hingegen einen spannenden Part, der auch vom Magiesystem unterstützt wird. Wir reden hier von Größen der Menschheitsgeschichte wie Johanna von Orleans oder Leonardo da Vinci. Diese Prämisse konnte mich sehr von sich begeistern.

Der Schreibstil hat mich am Anfang nicht wirklich in einen Fluss kommen lassen. Vor allem flapsige Bemerkungen zu Alkohol und Sex hätte es für mich nicht gebraucht. Der Humor ist mir nicht so positiv aufgefallen wie einigen anderen Lesern. Die einzelnen Handlungsorte sind interessant, aber wir springen zu schnell zum nächsten um Tiefe zu erzeugen. Am Ende des Buches findet man noch ein gutes Glossar, sowie eine (zu) große Menge an Werbung für weitere Werke des Autors…

Da ich nach wie vor das Gefühl habe, erst per Prolog in eine Geschichte geschnuppert zu haben, fällt es mir schwer diese zu beurteilen. Ich denke hier ist viel Potential vorhanden, gerade in Sachen Magie, und auch die spannenden und geheimnisvollen Teile (eine Schattenfrau, der alte Wall, mächtige Artefakte,…) haben mir gut gefallen. Ich merke jedoch selbst, dass ich nicht gewillt bin diesen Protagonisten über so viele Teile hinweg – stets in kurzen Häppchen – in die Geschichte zu folgen.



》FAZIT:

Protagonisten und vor allem die gestückelte Art diese Geschichte per kurzen e-Books zu erzählen konnten mich nicht überzeugen. Das Magiesystem, die Unsterblichen, die geheimnisvollen und spannenden Aspekte haben mir an sich gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2022

Episches Finale – mein Wermutstropfen ist das Ende

Cassardim 3: Jenseits der Tanzenden Nebel
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》INHALT:

Amaia und Noár sind endlich zusammen, endlich vermählt. Aber ihre Probleme sind präsenter denn je: Der Kaiser ist tot, Amaia wird lange nicht von allen Fürsten als Goldene Erbin anerkannt und ...

》INHALT:

Amaia und Noár sind endlich zusammen, endlich vermählt. Aber ihre Probleme sind präsenter denn je: Der Kaiser ist tot, Amaia wird lange nicht von allen Fürsten als Goldene Erbin anerkannt und das Land nähert sich somit einem Krieg. Das dadurch stetig wachsende Chaos bedroht dabei nicht nur Cassardim, sondern auch Amais große Liebe und frisch gebackenen Ehemann. Um ihn, Cassardim und auch die Menschenwelt zu retten bedarf es einer Revolution wie das Land sie nie zuvor gesehen hat und ein neues Juwel der Macht. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…



》EIGENE MEINUNG:

Auch der Abschlussband der Cassardim-Reihe kann mich beim Cover leider wieder nicht wirklich von sich überzeugen. Ich bin kein Fan der Gesichter, auch wenn sich der Rest der Gestaltung schön an die beiden Vorgängerbände anlehnt.

Zu Beginn des Buches finden wir eine Karte, die gewohnt schönen Kapitelüberschriften bereichern die Geschichte und am Ende gibt es ein ausführliches Glossar sowie ein zweiseitiges Bild von Julia Dippel.

Ein kurzer Rückblick ermöglicht es dem Leser sich die Geschehnisse des letzten Bandes und vor allem den wohl eh schwer zu vergessenden, letzten Satz des Vorgängers wieder in Erinnerung zu rufen. Nach diesem nahtlosen Einstieg war ich erstaunlich schnell wieder in der Geschichte gefangen und hier geht es gefühlt auch Schlag auf Schlag los.

Die kleine Gruppe um Amaia ist aus so vielen liebenswerten, aber auch nach wie vor geheimnisvollen Personen zusammen gesetzt, dass man sich einerseits sofort wieder wohl fühlt, andererseits mit Amaia noch so einiges zu enträtseln hat. Zu Beginn habe ich mich tatsächlich mit ihr selbst am Schwersten getan, weil sie gerade gegenüber Lazar nicht gerade ihre beste Seite gezeigt hat.

Die Geschichte selbst ist dann gespickt mit Emotionen, feinem Humor, Gefühlen und einer Menge an verschiedener Abenteuer, Entscheidungen, Konsequenzen. Mir haben gerade die Szenen sehr gut gefallen, in denen alte und geliebte Charaktere wieder eine größere Rolle zugedacht bekommen haben. Ich mochte das Teamwork, den Witz, die Hoffnung darin. Dazu haben wir endlich auch die letzten, bisher unbekannten Regionen in Cassardim entdecken dürfen und schon der Titel weist darauf hin, wo ein weiterer Handlungsort liegt. Hier hätte ich gerne noch mehr erfahren und mehr Zeit verbracht.

Dem Buch fehlt es an einem sicher nicht: An Wendungen und Dramatik! Jedoch immer wieder unterbrochen von ruhigen Szenen, die ans Herz gehen und durchatmen lassen. Man kann in dieser Geschichte auch nicht wirklich von „einem“ Höhepunkt oder Showdown reden, weil sich die Spannung kontinuierlich steigert und die Autorin sich für das Ende ihrer Geschichte unheimlich viel Zeit nimmt. Alle losen Fäden werden verflochten. Es gibt nicht den einen Endkampf – es ist ein andauerndes, sich entwickelndes und stetig steigerndes Finale über viele Seiten, auf denen es auch Verluste zu beklagen gibt.

Das „wirkliche“ Ende ist dann wohl das Thema des Tages… Ich folge der Autorin auf Instagram und hatte dadurch schon viele Storys gesehen, die das Ende als „anders“, „herzzerreißend“, „perfekt“ beschrieben haben und mich dadurch tatsächlich etwas vor dem Buch gefürchtet. Und ja, jetzt kann ich sagen es ist all das und ich hätte mir ein anderes gewünscht. Julia Dippel hat dieses gewählt und es passt ohne Zweifel. Mir hat es leider kein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht sondern den Wunsch nach einem Spin-off in den Kopf gezaubert… Es ist weder schlimm, noch „schlecht“, aber nicht das richtige für mich. Die Charaktere hätten für mich ebenfalls etwas anderes verdient gehabt, trotz Epik und es sollte einen nicht davon abhalten die Reihe für sich zu entdecken.



》FAZIT:

Hier ist es also, das Ende einer wunderbaren, fantasievollen Geschichte mit Liebe, Humor, Freundschaft, Familie, Magie, Abenteuer, Gefahr, Verlusten und vielem mehr. Das Ende ist aufwändig, spannend, emotional und passend – ich hätte mir jedoch ein anderes gewünscht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2022

Ein lebensgefährlicher Nebenjob…

Verlorene Liebe
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》INHALT:

Kathleen und Grace könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Grace, als erfolgreiche Krimi-Autorin, ein offener und lebenslustiger Mensch ist steckt die kühle, verschlossene Kathleen gerade ...

》INHALT:

Kathleen und Grace könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Grace, als erfolgreiche Krimi-Autorin, ein offener und lebenslustiger Mensch ist steckt die kühle, verschlossene Kathleen gerade mitten in den Auswirkungen ihrer gescheiterten Ehe. Ihr Gehalt als Lehrerin an einer Klosterschule bessert sie seit Neustem durch nächtliche Arbeit bei einer Telefon-Hotline auf. Gerade als Grace bei ihrer Schwester zu Besuch ist, stellt sich dies als lebensgefährlicher Nebenjob heraus und Grace vor ungeahnte Emotionen…



》EIGENE MEINUNG:

Bei „Verlorene Liebe“ handelt sich um einen der Romantic Suspense-Romane von Nora Roberts. Und man kann gleich schon mal sagen: Dass in diesem Roman Mord, Vergewaltigung, Drogen und Verlust eine Rolle spielen sieht man zumindest dem Cover auf keinen Fall an. Die Gestaltung (Neuauflage, ursprünglich 1995 erschienen), durch ein Landschaftsbild und über Rosa- und Lila-Töne, hat im Grunde keinen Bezug zum Inhalt.

Hier lernen wir zu Beginn die zwei sehr unterschiedlichen Schwestern Grace und Kathleen kennen. Mir gefällt bei Nora Roberts stets, dass wir es mit wirklich erwachsenen Protagonisten zu tun haben und diese sehr gut ausgestaltet sind. Besonders bei Kathleen wird klar, dass Ecken und Kanten klar zu Noras Charakteren gehören. Graces Offenheit steht dabei in starkem Kontrast zu Kathleens Verschlossenheit. Im Umgang der beiden miteinander wird klar, dass sie sich bemühen, aber keine liebevolle Beziehung miteinander führen. Kathleens Dasein bleibt etwas im Dunklen – bis auf die Eröffnung ihres neuen Nebenjobs – und selbst Grace kann sich so erst nach und nach mit dem Leben ihrer Schwestern auseinander setzen. Hier spielen verschiedenste Gefühle und Verarbeitung eine große Rolle, an denen wir eng teilnehmen können, da wir den Verlauf der Geschichte durch Graces Augen sehen.

Relativ früh im Buch geschieht ein grausamer Mord, den der Leser aktiv begleitet. In diesem Zusammenhang erleben wir immer wieder Momente aus Sicht des Mörders und sind uns seiner Person so schnell bewusst und können seine Gedankengänge verfolgen, auch wenn seine Identität noch länger verborgen bleibt. Hier gibt es also weniger einen Überraschungsmoment als tiefe und bestürzende Einblicke.

Umrahmt wird dies von der Polizeiarbeit rund um dieses Verbrechen. Der zuständige Polizeibeamte ist Kathleens Nachbar und Love Interest von Grace. Er war mir sofort sympathisch und bringt tolle Nebencharaktere mit in die Geschichte.

Der Showdown am Ende des Buches hätte für mich ebenso noch etwas ausführlicher sein dürfen, wie der Abschluss der Geschichte. Trotzdem hatte ich wieder tolle Lesestunden mit Nora Roberts – wie seit langem gewohnt!




》FAZIT:

Erneut eine schöne Mischung aus Liebesroman und Krimi mit tollen Charakteren und spannenden Beziehungen untereinander. Wurde für Netflix verfilmt.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2022

Für Stauden-Liebhaber…!

Gärten inspiriert von der Natur
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》INHALT:

Das Buch „Planting the Natural Garden“ erschien 2003 und war das erste Standardwerk zum Thema naturnahes Gartendesign. Es löste seinerzeit eine wahre Revolution in der Landschaftsgestaltung aus, ...

》INHALT:

Das Buch „Planting the Natural Garden“ erschien 2003 und war das erste Standardwerk zum Thema naturnahes Gartendesign. Es löste seinerzeit eine wahre Revolution in der Landschaftsgestaltung aus, das „New Perennial Movement“, die den Weg für neue, moderne, natürlich wirkende Pflanzungen unter überwiegender Verwendung von Stauden und Gräsern bereitete. Dieses besondere Standardwerk ist nun erstmals praxisgerecht überarbeitet mit neuem Pflanzensortiment, 150 neu hinzugekommenen Arten sowie zahlreichen kunstvollen von Piet Oudolf selbst gezeichneten Original-Pflanzplänen. So ist das Buch nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein wirklich praktischer Helfer bei der Umsetzung von Piet Oudolfs wegweisender Gartenphilosophie.



》EIGENE MEINUNG:

Bereits das Cover von „Gärten inspiriert von der Natur“ zeigt eine naturnahe, außergewöhnliche und doch ansprechende Staudenpflanzung. Im Buch folgenden dieser wunderbaren Fotografie viele weitere – teils von bestimmten Arten, Sorten oder jahreszeitlichen Pflanzungen.

Eine kurze Einführung – aus der Feder von Noel Kingsbury – verweist auf die Entstehung und Erstauflage des Buches. Sie gewährt dazu viele Einblicke in das Gärtnern mit Stauden und dazu spannende, ganz private zu den Autoren.



Das Buch ist im Anschluss in 3 große Abschnitte gegliedert und dabei durchgehend wunderbar bebildert:

I) Pflanzenporträts

II) Verwendungsmöglichkeiten

II) Pflanzpläne & Pflanzenkombinationen



Teil I umfasst, nach dem Alphabet geordnet, eine interessante Mischung aus Pflanzenporträts. Dabei wird meist erst die Art beschrieben und im Folgenden auf besondere Sorten eingegangen. Hier hat es mir besonders Spaß gemacht viele der Pflanzen auf den zugehörigen Fotografien wieder zu finden, neue Fakten und die ein oder andere Anekdote kennen zu lernen! Unterteilt wird hier nochmals in Stauden sowie Gräser.

Besonders der Teil „Verwendungsmöglichkeiten“ hat mich fasziniert. Diese Menge an Wissen, perfekt verständlich und in so knappe Form gebracht hat all meinen Respekt verdient! Nach einer kurzen Einleitung – zur Vielfalt im Stauden, ihren Kombinationsmöglichkeiten und Anregungen für den eigenen Garten – findet sich hier Verwendungsmöglichkeiten für jeden Standort, für jeden Geschmack. Dazu kommen vielfältige Informationen zu Standortansprüchen, Struktur-, Streupflanzen und vielem mehr! Es öffnet die Augen, welche Gefühle, Stimmungen und Effekte mit gezielten Planungen erreicht werden können.

Teil III beschließt dieses Buch mit selbstgestalteten Pflanzplänen und Staudenlisten. Von ersterem hätte ich gerne noch mehr gesehen. Die Listen zeigen dabei auf, was gut kombiniert werden kann – auch in Hinblick auf Gräser und Mengenangaben. Ein übersichtliches Register bildet, zusammen mit Literatur und Adressen das Ende.





》FAZIT:

Eine absolute Bereicherung für jeden Stauden-Liebhaber. Kein Buch für ein einmaliges „Durchlesen“, sondern zum immer wieder hinein schmökern, nachlesen, inspirieren lassen! Ein Standard- und Nachschlagewerk für Praktiker!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 16.01.2022

Nette Grundidee, Rest absolut nicht meins und ohne Wunder…

Das Weihnachtsbaumwunder
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》INHALT:

Ninas Job bei einer Weihnachtsbaumfarm hat sie bisher mit Freude und Glück erfüllt. Doch die perfekte Weihnachtstanne für Kunden zu finden reicht nach dem Tod ihres Vaters vor einem Jahr nicht ...

》INHALT:

Ninas Job bei einer Weihnachtsbaumfarm hat sie bisher mit Freude und Glück erfüllt. Doch die perfekte Weihnachtstanne für Kunden zu finden reicht nach dem Tod ihres Vaters vor einem Jahr nicht mehr aus. Kann ein Mann in ihrem Leben dies ändern – und wer ist der Richtige?

Holly leidet unter dem Mobbing durch ihre Mitschüler, bis ein Lichtblick ihr Leben erhellt: Der Schwarm aller Mädchen ihrer Schule lädt sie auf ein Date ein – ob das mal keinen Haken hat?

Eine zerbrochene Ehe, ein entfremdeter Sohn – Angie möchte zu Weihnachten nur eines: Zurück zu ihrer Familie, doch eine Versöhnung kann man nicht erzwingen.



》EIGENE MEINUNG:

Was für ein wunderschöner, pastellfarbener Cover-Traum! Ich bin hin und weg und hatte mir daraufhin eine ebenso schöne, winter- und weihnachtliche, romantische Liebesgeschichte in der Atmosphäre der Weihnachtsbaumfarm gewünscht. Leider konnte mir das Buch nichts davon geben.

Zuerst einmal zu den Charakteren, die im Klappentext schon alle drei angerissen werden:

Nina, Mitte 20, leidet intensiv nach dem Verlust ihres Vaters. Nachvollziehbar, aber leider als Stimmung zu Beginn eines Weihnachtsbuches nur schwer zu verkraften, vor allem weil es einfach nicht zu enden scheint. Die Tage/Seiten sind gefüllt mit Belanglosigkeiten und ewigen Date-Einladungen ihres Kollegen, denen sie trotz fehlendem Interesse einfach kein Ende bereitet. Ich konnte da nicht lange mit ihr fühlen, ihre Tatenlosigkeit hat mich auf allen Ebenen mit nach unten gezogen. Der Twist ihrer Geschichte ist vorhersehbar.
Holly, etwa 15 Jahre alt, hat mir von den dreien noch am besten gefallen. Sie ist ein netter Teenager, der die erste Liebe erlebt und auch einfach verdient hat. Gefragt habe ich mich allerdings schon, wo diese so plötzlich her kam… Der Rest ihrer Parts ist gefüllt mit kleineren Dramen, Teenager-Sorgen und Freuden. Die Handlung plätschert mit aneinandergereihten Alltagsszenen so dahin.
Angie, Ende 30, hat dem Ganzen für mich den Gipfel dargestellt. Sie hat ihre Ehe beendet, sich mal ein paar Monate fröhlich ausgelebt und möchte jetzt zurück. Ok für mich, wenn ihr das geholfen hat, jedoch hat sie scheinbar sowohl während der Trennung, als auch nun keinerlei Empathie für die angeblich beiden wichtigsten Menschen in ihrem Leben. Ihr Mann und ihr Sohn sollen schlich springen wie sie es gerne hätte. Sie war mir ein Graus.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive dieser drei Frauen erzählt, deren Leben sich auf die ein- oder andere Weise schließlich überschneiden. Der Schreibstil war an sich ok, aber die Erzählung hat sich gezogen, war für mich angefüllt mit nichtigen Kleinigkeiten und so um ein Vielfaches zu lang. Einige Nebencharaktere, wie Angies Sohn, haben mir gut gefallen, andere blieben die komplette Geschichte blass. Ich gebe zu, dass ich die Geschichte ab der Hälfte nur noch überflogen habe, was mir schon seit Jahren nicht mehr passiert ist.

Die gewünschte winter- und weihnachtliche Stimmung kam bei all den Problemen, Sorgen und schweren Gefühlen bei mir absolut nicht auf. Da konnten auch die kurzen Kapitel und die schönen Weihnachtsbäume nichts daran ändern…



》FAZIT:

Viel zu lang, viel zu langatmig, viel zu negativ. Die Charaktere konnten mich Großteil ebenfalls nicht von sich überzeugen und Weihnachtsfeeling, kam trotz der netten Grundidee, absolut nicht auf…

  • Einzelne Kategorien
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  • Handlung
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