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Veröffentlicht am 01.06.2025

unterhaltsamer Krimi - locker und leicht - zum gemütlichen Genießen

Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne Adresse
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Mysteriöse Todesfälle in einem kleinen Ort in Luxemburg wecken die Neugier vom radelnden Aushilfs-Postboten Sully Morland. Eigentlich wollte der ehemalige BKA-Ermittler nichts mehr mit Leichen zu tun haben, ...

Mysteriöse Todesfälle in einem kleinen Ort in Luxemburg wecken die Neugier vom radelnden Aushilfs-Postboten Sully Morland. Eigentlich wollte der ehemalige BKA-Ermittler nichts mehr mit Leichen zu tun haben, aber sein analytisch trainiertes Gehirn kann das Kombinieren nicht lassen.

Eine Cosy Crime Geschichte, die in Luxemburg spielt, ist doch mal eine ganz neue Idee. Geschickt lässt die Autorin Luxemburger Lokalkolorit in Form von Sprache, landestypischen Gerichten, Landschaftsbeschreibungen und Einwohner-Mentalität in ihren Text einfließen. Überhaupt sind alle Personen originell, mit den ein oder anderen sonderbaren Angewohnheiten, beschrieben. Besonders der Hauptcharakter, mit Ecken und Kanten, und die Familie seiner Patentante, bei denen er zur Zeit wohnt, sind immer für eine Überraschung gut. Obwohl die Gespräche und Situationen zwischen den Charakteren meistens zum Schmunzeln anregen, gibt es auch nachdenklichen Stellen. Einige der Dorfbewohner haben schwer mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Auch der Hauptdarsteller Sully Morland versucht in Luxemburg seine Vergangenheit zu bewältigen und mit seelischen Problemen fertig zu werden. Bis zum Ende bleibt unklar, was genau passiert ist und warum er Zuflucht bei seiner Tante gesucht hat. Dies scheint die Autorin auf die nächsten Bände verschieben zu wollen. Überhaupt gibt es viel Spielraum zum Entwickeln der Personen und ihrer Beziehungen untereinander. Ich bin gespannt, was das Leben für die Protagonisten noch bereit hält. Für mich war der Täter schon bald offensichtlich (auch wegen des Titels), aber gerade deswegen wurde es erst so richtig gemütlich. Unterhaltsamer Cosy Crime in Luxemburg mit toller Atmosphäre. Mal sehen, welcher Fall im nächsten Band auf Sully wartet…

Sehr leichte Kost, gut geeignet für Zwischendurch, Unterwegs, im Urlaub oder für einen gemütlichen Nachmittag. Denn die Konzentration des Lesers wird nicht stark gefordert und der Schreibstil ist locker und leicht. Die Charaktere machen Spaß mit lustigen Dialogen und humorvollen Szenen. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Krimi, bei dem der Fall schnell gelöst ist und eine Atmosphäre zum Genießen vorherrscht.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.05.2025

Spannend bis zur letzten Seite - ungewöhnliche Hobbyermittler - Meisterstück nach Hitchcock-Art

Marchfield Square
8

In einem vornehmen Londoner Wohnkomplex wird eine Leiche gefunden. Celeste beauftragt ihre Mieter Audrey und Lewis mit den Ermittlungen. Während ihrer Tätersuche raufen sie sich zusammen und entdecken ...

In einem vornehmen Londoner Wohnkomplex wird eine Leiche gefunden. Celeste beauftragt ihre Mieter Audrey und Lewis mit den Ermittlungen. Während ihrer Tätersuche raufen sie sich zusammen und entdecken das ein oder andere Geheimnis.

Was für ein sensationelles Finale - spannend, überraschend, unerwartet und geheimnisvoll enden die Ermittlungen. Es bleibt die Hoffnung, dass wir alle originell gezeichneten Charaktere in einer weiteren Geschichte wiedersehen. Im Mittelpunkt stehen ein ungewöhnliches Ermittler-Duo, das aus einer tatkräftigen einfühlsamen Putzfrau mit schwieriger Vergangenheit und einem introvertierten menschenscheuen Schriftsteller mit Schreibblockade besteht, sowie die verwitwete Vermieterin samt Butler, beide sehr interessiert am Leben ihrer Nachbarn. Mit dieser Personenkonstellation sind humorvolle Szenen vorprogrammiert. Durch viele außergewöhnliche Nebencharaktere und interessante Side Couples wird es sehr lebendig am Setting in London. Abgesehen davon, dass sie gemeinsam im Marchfield Square wohnen, haben die Personen unterschiedliche Lebensweisen und Ansichten. Oftmals trügt der Schein und hinter einer aufgebauten Fassade verbirgt sich etwas ganz Anderes. Deshalb bleibt das Miträtseln spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Jedes kleinste Detail im Buch ist wichtig und mündet im Gesamtbild der Auflösung. Der Autorin ist ein Meisterstück gelungen, das mich an Filme von Alfred Hitchcock erinnert. Der abwechslungsreiche Schreibstil hat mir imponiert. Die Hinweise zur Lösung des Kriminalfalls finden sich im Erzähl-Text, in der wörtlichen Rede, im Chat-Verlauf und in einigen Passagen schaut der Leser dem Schriftsteller Lewis beim Schreiben über die Schulter. In dieser Geschichte in der Geschichte skizziert er seine Beobachtungen zum Mord und fasst das Erlebte zusammen. So werden Teile des Puzzles für den Leser in Erinnerung gerufen oder in einen Kontext gesetzt. Trotzdem wirkt es nicht repetitiv oder langweilig, sondern sehr amüsant und hilfreich. Gerne würde ich mehr über die Bewohner des Marchfield Square lesen.

Allen Krimi-Fans wärmstens empfohlen. London Liebhaber, Freunde von „Alfred Hitchcock“, Slice-Of-Life-Leser und Puzzleteile-Sammler kommen voll auf ihre Kosten. Aktuell, unterhaltsam, voller Humor, ein wenig „Cosy“, extra viel „Crime“, sehr spannend und unerwartet.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

turbulente Ermittlungen - chaotisches Familienleben - tierische Situationskomik - very British

Der Mordclub von Shaftesbury – Die Tote fällt nicht weit vom Stamm
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Penelope steckt nach ihrer Heirat mitten in den Renovierungsarbeiten und genießt das Leben mit ihrer kleinen Familie samt tierischem Anhang. Nebenbei arbeitet sie in ihrer Partnervermittlung, übernimmt ...

Penelope steckt nach ihrer Heirat mitten in den Renovierungsarbeiten und genießt das Leben mit ihrer kleinen Familie samt tierischem Anhang. Nebenbei arbeitet sie in ihrer Partnervermittlung, übernimmt die Aufsicht über den nächsten Wettbewerb, stolpert über eine Leiche und nimmt die Ermittlungen auf.

Turbulent und chaotisch, wie immer, kommt der neue Krimi rund um Penelope St. James daher. Obwohl Sam, Lilly und Penelope nun eine Einheit bilden und unter einem Dach leben, kehrt keine Ruhe ein. In ihrem neuen Zuhause geht es zu wie im Taubenschlag. Besonders Lilly und ihre Schulfreunde Gemma und Toby bringen den Leser mit coolen Sprüchen und unerwartetem Auftauchen zum Lachen. Auch tierische Nebendarsteller, wie Maus oder Waschbär, tragen zur Situationskomik bei. Amüsant sind alle schrägen Dorfbewohner, die sehr lebendig und detailliert beschrieben sind. Ein neuer Charakter wird eingeführt, denn ein zweiter Tierarzt wird von Sam eingestellt. Sicherlich wird dieser in weiteren Bänden eine Rolle spielen, denn er hat das Potential, verkuppelt zu werden, detektivisches Gespür und findet sich super mit der Tierarzt-Familie und dem Landleben zurecht. Alle Slice-Of-Life-Beschreibungen sind sehr gelungen und etwas Besonderes. Da wird das Tötungsdelikt fast schon zur Nebensache. Insgesamt ist die Geschichte aber ausgewogen zwischen verzwicktem Kriminalfall, spannender Ermittlungsarbeit, komischen Szenen und lebensnahen Beschreibungen vom englischen Dorfleben. Sehr interessant streut die Autorin von Anfang bis Ende Andeutungen in den Text ein. Die Auflösung serviert sie erst zum Schluss. Mir war direkt klar, was gemeint war, aber so wurde die Spannung auf einer ganz anderen Ebene hoch gehalten. Stets rätselte ich, wann und wer den gleichen Gedanken haben würde wie ich oder ob ich doch falsch liege. Mich begeistern Shaftesbury und seine Bewohner.

Wer laut lachen möchte über urkomische Situationen, ist hier genau richtig. Eine einzigartige Mischung zeichnet dieses Buch aus. Neben sympathisch schrägen Charakteren und lustigen tierischen Nebendarstellern bietet der Text turbulente alltägliche Situationen, chaotisches Dorfleben „very British“ sowie spannendes Mitraten bei undurchsichtigen Mordfällen. Fazit: Sehr gute Unterhaltung für alle Fans von Cosy Crime und Slice-Of-Life in England.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Schokolade - Magie - Abenteuer - Romantik - Freundschaft - Familie

Die Macht der Schokomagie (Schokomagie 3)
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Auch in diesem Jahr verbringen Mila und Liz ihre Sommerferien in Paris. Dort findet die erste Sommerakademie der Duftseher statt. Mit neuen und alten Freunden erleben sie das nächste Abenteuer und decken ...

Auch in diesem Jahr verbringen Mila und Liz ihre Sommerferien in Paris. Dort findet die erste Sommerakademie der Duftseher statt. Mit neuen und alten Freunden erleben sie das nächste Abenteuer und decken magische Geheimnisse auf.

Es hat mich sehr gefreut, alle lieb gewonnenen Charaktere in dieser Geschichte wieder zu treffen. Erneut schafft es die Autorin, eine ganz besondere Atmosphäre zwischen Mila, Liz und Lou entstehen zu lassen. Gefühlvoll beschreibt sie Szenen des Verliebtseins. Die Hauptcharaktere sammeln erste Erfahrungen in Bezug auf Eifersucht und Missverständnisse müssen geklärt werden. Im Vergleich zu den ersten Büchern erscheint mir dieser Text etwas weniger romantisch, hat nicht so viel französisches Flair und ist nicht ganz so lustig. In diesem Teil der Reihe liegt das Augenmerk auf der Entwicklung der Magie und dem Abenteuer. Besonders gut gefallen haben mir die ersten Seiten. Der Prolog entführt in eine Situation, die in der Vergangenheit spielt. Er ist eindrucksvoll formuliert und sehr geheimnisvoll. Danach wollte ich unbedingt wissen, wie dies alles mit den heutigen Duftsehern zusammenhängt. Das erste Drittel des Buches enthält viele Rückblicke auf die Geschehnisse aus den Bänden 1 und 2. Dies ist prima für alle, die erst mit diesem Buch in die Schokomagie-Reihe einsteigen. Aber etwas mühsam für alle, die die Ereignisse noch in guter Erinnerung haben. Das zweite Drittel befasst sich mit den Duftsehern und zu welcher Magie sie fähig sein können. Das war sehr interessant und hat mich mehr in die magische Welt der Schokolade eintauchen lassen. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Es wird sehr spannend und überaus überraschend, bevor die brenzlige Situation schnell wieder aufgelöst wird. Ein besonderes Schmankerl wartet imAnhang, ein Glossar mit den wichtigsten Begriffen und zwei tolle Rezepte zu Schokomagie-Leckereien.

Frankreich, Paris, erste Liebe, Romantik, besondere magische Begabungen, Freundschaft, Familie, Abenteuer - wenn euch diese Themen interessieren, dann solltet ihr bei diesem Buch zugreifen. Auch für ungeübte Leserinnen ab 10 oder 12 Jahren geeignet, selbst wenn sie die ersten beiden Teile nicht kennen sollten. Allerdings würde ich empfehlen mit Band 1 anzufangen, denn sonst entgeht euch eine fabelhafte Zeit mit den sympathischen Hauptcharakteren.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

ruhiger Krimi zum Mitraten - spannend - historisch - gut strukturiert - informativ

Teestunde mit Todesfall
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Daisy Wells und Hazel Wong verbringen die Ferien in Fallingford, auf dem Landsitz der Familie Wells. Während Daisys Geburtstagsfeier erkrankt ein Gast und stirbt kurz darauf. Die Symptome lassen sich als ...

Daisy Wells und Hazel Wong verbringen die Ferien in Fallingford, auf dem Landsitz der Familie Wells. Während Daisys Geburtstagsfeier erkrankt ein Gast und stirbt kurz darauf. Die Symptome lassen sich als Giftmord deuten. Die Detektei Wells & Wong nimmt die Ermittlungen im „Mordfall Mr. Curtis“ auf. Unterstützt werden sie dabei von ihren Mitschülerinnen Kitty und Küken, die ebenfalls zur Party eingeladen waren und, wie alle anderen auch, das Haus nicht verlassen können, weil Hochwasser herrscht.

Dieser zweite Band der Reihe „Ein Fall für Wells & Wong“ hat mir besser gefallen als der erste. Der Kriminalfall ist sehr gut konstruiert und bis zum Schluss war ich hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Verdächtigen. Das Ende ist schlüssig und baut auf alle eingestreuten Indizien auf. Das Miträtseln macht viel Spaß. Der neue Schauplatz ist interessant gewählt und bringt einem die Figur Daisy Wells näher. Außerdem bringen die beiden neuen Mitglieder des Detektiv-Clubs Kitty und Küken Abwechslung in die Geschichte. Hazel, als Ich-Erzählerin, streut nicht so viele Bemerkungen in Klammern ein. Die Autorin setzt in Band 2 dieses Mittel gezielter ein und an genau den richtigen Stellen. Insgesamt liest sich die Geschichte flüssig, der Spannungsbogen ist gut gewählt und die Beweise werden strukturiert dargestellt. Dem Leser wird die Lebensweise und Familienbeziehungen von Adligen im England der 1930er Jahre vor Augen geführt. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band, der einem vermutlich mehr Persönliches über Hazel Wong erzählen wird.

Weiterhin empfehle ich diese Detektivroman-Reihe allen Mädchen, die es bei einem Krimi ruhiger angehen lassen möchten. Auch alle Leser, die englische Krimis im Stil von Agatha Christie mögen, sollten zugreifen.

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