Ein verrücktes Jahr in London
Girl AbroadUnsere Protagonistin Abbey Bly hat einen Studienplatz an der Pembridge in London bekommen und das heißt für sie ab da hin. Ihr Vater ein berühmter Rockstar sieht das gar nicht gerne und würde wahrscheinlich ...
Unsere Protagonistin Abbey Bly hat einen Studienplatz an der Pembridge in London bekommen und das heißt für sie ab da hin. Ihr Vater ein berühmter Rockstar sieht das gar nicht gerne und würde wahrscheinlich am liebsten mitkommen. Abbey hingegen sieht es als Chance dem wohlbehütetem Zuhause endlich zu entkommen und die Welt für sich zu entdecken.
Alles läuft nach Plan bis sie endlich bei der WG angekommen ist und kein Mädchen die Tür öffnet sondern ein junger Mann. Die angenommene Mädchen WG entpuppt sich als gemischte WG und somit nimmt alles seinen Lauf.
Der gute Mitbewohner Jack lässt ihr kleines Herz höher Schlagen und wie sollte es anders sein, als dass die WG die Regel keine Beziehung unter Mitbewohnern hat. Schlimmer geht immer den auch Nate lässt ihre Gefühle nicht ganz kalt und das bedeutet für uns Gefühlschaos pur.
Das Buch konnte mich zu 100% überzeugen es ist lustig, gefühlvoll und voller oh nein Momente. Der Schreibstil war auch sehr angenehm für mich gewesen und ich hätte es mir alleine schon durchs Cover gekauft.
Meiner Meinung nach ist Abbey ein toller Charakter der fast jeden in ihrer Umgebung für sich gewinnen kann. Dadurch das sie sehr wohlbehütet aufgewachsen ist war sie ein wenig naiv in eins zwei Situationen. Ich fand es gut denn so kam sie an eine reale Person gut heran, denn Menschen machen Fehler. Auch ihr geschichtliches Interesse hat mich als Leser total fasziniert und die Kurs Aufgabe war ein schöner Einfall.
Die drei WG Mitbewohner Lee, Jamie und Jack waren auf ihre eigene Art und Weise echt Klasse, die WG würde ich als Found Family bezeichnen. Auch jeder Nebencharakter hatte sein ganz eigenes Wirken in der Geschichte. Man merkt im laufe der Geschichte wie Abbey auch aufblüht und London ein toller Ort für sie ist. Die Dynamik mit jedem Charakter ist einfach Klasse und ich würde gerne ein Spinn-off von Lee lesen:)
Kommen wir nun zum größten Trope namens Love Triangle, ich mag sowas und hier ist es gut gelungen aber es hatte sich ein wenig zu lange durch das Buch gezogen. Ein Thema was auch zu sehr verbal im Vordergrund stand war Sex, an Sex gibt es nichts verwerfliches aber es wurde zu oft eine Andeutung, ein Spruch oder sonstiges in der Richtung gemacht.
In dem Buch passiert so viel auf einmal, sodass man echt nur von krassen Zufällen und tollen Erlebnissen für Abbey sprechen kann.
Und somit bleibt nur eine Frage offen