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Veröffentlicht am 24.09.2025

Meine Rezension zu Weil ich an dich glaube

Weil ich an dich glaube – Great and Precious Things
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Eigene Meinung
Mich hat es mal wieder zu einer SuB-Leiche gezogen. Weil ich an dich glaube liegt schon viel zu lange ungelesen bei mir herum, und nachdem mir The Things We Leave Unfinished so gut gefallen ...

Eigene Meinung
Mich hat es mal wieder zu einer SuB-Leiche gezogen. Weil ich an dich glaube liegt schon viel zu lange ungelesen bei mir herum, und nachdem mir The Things We Leave Unfinished so gut gefallen hat, waren meine Erwartungen entsprechend hoch.

Wer bereits Bücher von Fourth Wing-Autorin Rebecca Yarros kennt, weiß um ihren leichten, gut lesbaren Schreibstil – und genauso ist es auch hier. Man kommt schnell in die Geschichte rein, trifft auf interessante Charaktere mit Tiefe und einigen Überraschungen. Die Kapitel sind kurz gehalten, und ich wechsle dabei zwischen den Ich-Perspektiven der beiden Protagonisten Willow und Camden. Die Figuren sind etwas älter und bewegen sich nicht mehr in der Jugend- oder “New Adult”-Sparte, was ich persönlich sehr angenehm finde.

In Weil ich an dich glaube begleite ich vor allem Camden, der nach Jahren in sein kleines Heimatstädtchen zurückkehrt – obwohl er sich geschworen hatte, es nie wieder zu betreten. Doch das Schicksal hat andere Pläne: Als sein Vater ihm eine Nachricht schickt und um Hilfe bittet, beschließt Camden, zurückzukehren. Leider weiß sein Vater davon nichts mehr, da er beginnt, sein Gedächtnis zu verlieren. Camden ist nicht gerade der beliebteste Sohn der Stadt, und seine Rückkehr sorgt für reichlich Gesprächsstoff. Einzig Willow, seine Jugendfreundin und erste Liebe, steht fest an seiner Seite.

Der Fokus liegt meiner Meinung nach weniger auf der Liebesgeschichte, sondern vielmehr auf Camdens Rückkehr und seinem Versuch, sich wieder einen Platz in der Gemeinschaft zu erkämpfen. Die Sorge um den Vater und die Gerüchte über Camden begleiten ihn dabei ständig. Willow steht oft zwischen den Fronten, doch gerade die Beziehung der beiden ist angenehm gelöst: Sie reden miteinander, führen offene Gespräche, und Willow ist definitiv keine, die sich den Mund verbieten lässt. Es gibt kein nerviges Hin und Her, keine Misskommunikation – was ich sehr erfrischend fand. Auch die Geheimnisse, die im Laufe des Buches ans Licht kommen, sorgen für spannende Wendungen und geben der Geschichte mehr Tiefe.

Die Charaktere sind gut entwickelt, auch wenn ihnen hier und da noch etwas Liebe zum Detail fehlt. In manchen Szenen wirken sie etwas eindimensional. Aber das Setting rund um die Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, hat es mir sehr angetan. Besonders mochte ich Willows Schlagfertigkeit – davon dürfte es meiner Meinung nach gerne mehr in Büchern geben!



Mein abschließendes Fazit

Weil ich an dich glaube ist ein wirklich schönes Buch für zwischendurch – ohne übertriebenes Drama, aber mit viel Herz. Camden und Willow haben es mir leicht gemacht, sie zu mögen. Es gibt keine dieser typischen Kommunikationsprobleme, die man leider oft in Liebesromanen findet. Stattdessen wird offen gesprochen, was der Geschichte eine angenehme Reife verleiht. Auch dass die Protagonisten älter sind und nicht mehr in die “Young Adult”-Kategorie fallen, tut dem Buch gut. Der thematische Nebenstrang rund um Camdens Vater und die Rückkehr in die Kleinstadt rückt immer wieder in den Vordergrund und lässt die Liebesgeschichte ganz natürlich nebenher laufen – und genau das hat mir gefallen.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Meine Rezension zu "Station 22 - Wo bist du sicher?"

Station 22. Wo bist du sicher?
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Eigene Meinung

Ein kurzer Buchladenbesuch mit meiner Schwester führte zu einem Buddy Read – ich war voller Vorfreude, auch auf das Buch selbst.

In Station 22 – Wo bist du sicher? begleite ich die Protagonistin ...

Eigene Meinung

Ein kurzer Buchladenbesuch mit meiner Schwester führte zu einem Buddy Read – ich war voller Vorfreude, auch auf das Buch selbst.

In Station 22 – Wo bist du sicher? begleite ich die Protagonistin Ida aus der Ich-Perspektive. Der Schreibstil ist prägnant und knapp gehalten, im späteren Verlauf wirkt er zunehmend abgehackt. Ich vermute, Autorin Anne Elvedal wollte damit die Spannung hochhalten. Der Einstieg gelingt schnell und ist tatsächlich spannend, doch leider flaut die anfängliche Begeisterung rasch ab.

Immer wieder verliere ich mich zwischen schnellen Szeneriewechseln und einer Vielzahl an Charakteren, die kaum greifbar wirken. Sie werden angerissen, ebenso wie Ida selbst, bleiben aber oberflächlich. Immer wenn ich das Gefühl hatte, Ida besser kennenzulernen, wechselte die Autorin zu einem neuen Handlungsstrang.

Dabei ist die Grundidee der Geschichte keineswegs schlecht und hätte sich spannend entwickeln können. Ida hat eine schwere Vergangenheit, und Elvedal lässt spüren, dass sie niemanden hat, mit dem sie offen sprechen kann. Einzig ihre Mutter, die an beginnender Demenz leidet, scheint die „echte“ Ida zu kennen.Leider wirkt Ida oft unsympathisch und wenig empathisch.
Echte Gefühle kommen selten zum Ausdruck. Auch die Beschreibung der Charaktere und Orte bleibt oberflächlich und unausgereift – als würde die Autorin selbst gedanklich springen.
Das Ende hätte für mich früher einsetzen können, denn das tatsächliche Finale ließ mich mit den Augen rollen. Sehr schade, denn das Potenzial war definitiv vorhanden! Der Aufbau rund um Station 22 und den Vermisstenfall einer Patientin war gelungen. Doch der Stillstand und die ständige Verdächtigung aller Beteiligten wirkten ermüdend.

Wie bereits erwähnt, bleiben die Charaktere blass – allen voran Ida. Ihr Verfolgungswahn war anstrengend zu verfolgen, und sie verdächtigte nahezu jeden. Spannung kam für mich kaum auf, stattdessen empfand ich die Lektüre zunehmend als mühsam.



Mein abschließendes Fazit
Leider hatte ich mir von Station 22 – Wo bist du sicher? mehr erhofft. Die Geschichte klang vielversprechend, doch das Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Die Charaktere – insbesondere Ida – blieben unnahbar und wenig sympathisch. Die Autorin verrennt sich zu oft in Nebensächlichkeiten, die für die Handlung kaum relevant sind. Der knappe Satzbau sollte wohl Spannung erzeugen, wirkte auf mich jedoch zunehmend anstrengend – ebenso wie die schnellen Szeneriewechsel.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Meine Rezension zu "Wie die Stille vor dem Fall zweites Buch"

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch: Special Edition
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Eigene Meinung
Im Rahmen meiner monatlichen SuB-Glas-Ziehung wurde „Wie die Stille vor dem Fall – Band 2“ ausgelost. Endlich sollte ich erfahren, ob es für Shay und Landon vielleicht doch noch ein Happy ...

Eigene Meinung
Im Rahmen meiner monatlichen SuB-Glas-Ziehung wurde „Wie die Stille vor dem Fall – Band 2“ ausgelost. Endlich sollte ich erfahren, ob es für Shay und Landon vielleicht doch noch ein Happy End gibt…

Ohne große Umschweife holt mich Brittainy C. Cherry direkt zurück in die Geschichte. Wieder begleite ich Shay und Landon aus ihrer jeweiligen Perspektive. Es ist etwas Zeit vergangen – die beiden sind mittlerweile achtzehn Jahre alt. Später im Buch lese ich sogar aus ihrer Sicht in den Dreißigern, was ich fast noch spannender fand. Cherry schreibt wie gewohnt mit viel Gefühl, durchdringt Hoffnungen, Träume und Herzen – und hat dabei stets das passende Reparaturkit aus Worten und Sätzen parat. Ihr Stil bleibt leicht zugänglich, gleichzeitig aber tief berührend und emotional.

Shay und Landon haben sich versprochen, aufeinander Acht zu geben. Auch wenn sie eine Fernbeziehung führen, schreiben sie sich regelmäßig und besuchen sich so oft wie möglich. Doch manchmal kommt das Leben dazwischen – auf die unangenehmste Art und Weise – und die beiden müssen sich fragen, ob es vielleicht einfach nicht sein soll. Ob ihre Geschichte als Paar vielleicht noch nicht bereit ist, erzählt zu werden.

Normalerweise bin ich kein Fan von Misskommunikation, aber in dieser Geschichte fühlte sie sich absolut stimmig an. Beide wirken – selbst vor dem Kapitel in ihren Dreißigern – erstaunlich reif. Aber ihr wisst ja, dass ich Cherry’s Charaktere sowieso liebe.

Auch im zweiten Teil begegnen uns wieder Trigger-Themen, die zwar größtenteils behutsam, aber dennoch schmerzhaft an den Leser herantreten. Die Triggerwarnung wurde berücksichtigt! Shay und Landon entwickeln sich über die zwei Bände hinweg zu tiefgründigen, liebenswerten Charakteren – ganz so, wie ich es von der Autorin kenne und schätze. Als Leserin begleite ich ihre Höhen und Tiefen, ihre Schwächen und Stärken. Und zwischen all den großen Gefühlen erlebe ich auch ihre tiefsten Abstürze. Es hat mir unglaublich viel Freude bereitet, in diese Geschichte einzutauchen. Die Entwicklung der beiden hat mich besonders berührt – vielleicht war das sogar mein liebster Aspekt: mitzuerleben, wie sie wachsen.



Mein abschließendes Fazit
Ein wunderschönes, wenn auch nicht überraschendes Ende für eine großartige Reihe. Brittainy C. Cherry hat auch in „Wie die Stille vor dem Fall – Band 2“ ein Paar erschaffen, das es mir als Leserin leicht macht, mich auf sie einzulassen. Ihr flüssiger, emotionaler und zutiefst bewegender Schreibstil fühlt sich für mich mittlerweile ein bisschen wie Heimkommen an. Die Charaktere sind wieder hervorragend ausgearbeitet, haben Tiefe und Seele, und erzählen eine besondere Geschichte – über den Mut, zu sich selbst zu stehen, über die Hoffnung, das Herz zu öffnen, und über das Glück, wenn einfach mal alles gut läuft… auch wenn der Weg dorthin steinig ist.

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Veröffentlicht am 09.09.2025

Meine Rezension zu "The Finishing Touch"

The Finishing Touch
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Eigene Meinung
Die The Perfect Fit-Reihe von Kara Atkin kann ich nun offiziell als abgeschlossen verbuchen. Wie mir der letzte Teil gefallen hat, erfahrt ihr natürlich hier …

In The Finishing Touch stehen ...

Eigene Meinung
Die The Perfect Fit-Reihe von Kara Atkin kann ich nun offiziell als abgeschlossen verbuchen. Wie mir der letzte Teil gefallen hat, erfahrt ihr natürlich hier …

In The Finishing Touch stehen die Charaktere Damian und Veronica im Mittelpunkt. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig, auch wenn die Sätze stellenweise etwas länger ausfallen – was ich persönlich aber überhaupt nicht als störend empfand. Abwechselnd begleite ich die beiden in ihren Ich-Perspektiven, bekomme also auch Einblicke in ihre Gedanken, selbst wenn sie sich am jeweils anderen Ende der Welt befinden. Natürlich tauchen auch bereits bekannte Charaktere wieder auf, was den „Founding Family“-Trope noch verstärkt.

Die Geschichte dreht sich klar um das ungleiche „Pärchen“ Damian und Veronica. Beide können sich nicht leiden, sind Dickköpfe und geraten ständig in heftige verbale Schlagabtausche. Ihre „gezwungene“ Kollaboration droht mehr als einmal zu scheitern. Kara Atkin hat hier zwei Charaktere geschaffen, die gegensätzlicher kaum sein könnten: Damian, der Freigeist, der mit seiner offenen und direkten Art gerne aneckt, und Veronica, eine Kämpfernatur, die genau weiß, was sie will, sich aber gleichzeitig selbst Grenzen auferlegt. Bei jedem Schritt, den die beiden aufeinander zugehen, scheinen sie auch wieder drei Schritte zurückzufallen. Das war stellenweise etwas ermüdend, wenn auch oft witzig. Schließlich schließen sie einen Pakt, der – wie sollte es anders sein 😉 – gehörig nach hinten losgeht.

Positiv hervorheben möchte ich, dass es trotz allem wenig unnötiges Drama gibt. Genau das schätze ich an dieser Reihe so sehr: schwierige Themen (Triggerwarnung beachten) werden angesprochen, ohne dass sich die Geschichte zu schwer anfühlt.

Die Charaktere sind insgesamt gut ausgearbeitet. Feuer und Öl treffen hier wirklich aufeinander – mal mit Humor, mal mit einem Hauch Melancholie. Gerade Veronica macht eine klare Entwicklung durch, auf die auch das stärkere Augenmerk gelegt wird. Damian verändert sich zwar ebenfalls, bleibt aber für mich letztlich derselbe Charaktertyp. Schön war es außerdem, auch altbekannte Figuren wiederzutreffen und mich noch einmal in das cozy, wenig-dramatische Flair der Reihe hineinzufinden.



Mein abschließendes Fazit
Zwei Dickköpfe, eine gemeinsame Kollaboration und ein Pakt, der natürlich schiefgeht – genau das erwartet dich in The Finishing Touch. Im finalen Band der The Perfect Fit-Reihe treffen Rapper Damian und Modedesignerin Veronica aufeinander. Beide lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen und halten das Projekt zunächst für unmöglich. Kara Atkin bleibt sich ihrem Stil treu: gefühlvoll, aber ohne unnötiges Drama. Für mich war The Finishing Touch der perfekte Abschluss der Reihe – auch wenn das ewige Hin und Her zwischen den Protagonisten zwischendurch etwas anstrengend war. Der „Founding Family“-Trope sorgt dafür, dass das Herz der Reihe spürbar bleibt.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Meine Rezension zu "Die Zahlen der Toten"

Die Zahlen der Toten
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Eigene Meinung
Immer auf der Suche nach neuen Thriller-Autor habe ich zum Auftakt der Kate-Burkholder-Reihe von Linda Castillo gegriffen. Und ich darf dich spoilern: Ich werde Kate Burkholder definitiv ...

Eigene Meinung
Immer auf der Suche nach neuen Thriller-Autor habe ich zum Auftakt der Kate-Burkholder-Reihe von Linda Castillo gegriffen. Und ich darf dich spoilern: Ich werde Kate Burkholder definitiv noch länger begleiten.

Obwohl mir „Ermittler-Thriller“ eigentlich selten wirklich zusagen, war ich hier schon ab der ersten Seite gefesselt. Autorin Castillo hat mit ihrer Protagonistin Kate Burkholder genau meinen Geschmack getroffen. In Die Zahlen der Toten lese ich aus verschiedenen Perspektiven. Besonders spannend finde ich den Wechsel: Aus Kates Sicht wird die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt, während die anderen Figuren in der Erzählperspektive auftreten. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen und schafft es, die Spannung konstant oben zu halten. Polizeiarbeit nimmt zwar einen wichtigen Platz ein, wirkt aber nie zu technisch oder überladen – Fachbegriffe werden nachvollziehbar erklärt.

Natürlich steht Kate Burkholder im Fokus. Sie ist Polizeichefin in Painters Mill – und was sie in meinen Augen noch interessanter macht, ist ihre Vergangenheit als Amische. Die Thematik rund um die Amish People finde ich generell spannend, und hier wurde sie sehr gut aufgegriffen. Castillo verdeutlicht eindrücklich, was diese Vergangenheit für Kate bedeutet. Damit geht es in der Geschichte nicht „nur“ um die Jagd nach einem Serienkiller oder trockene Polizeiakten, sondern auch um Kates persönliche Vergangenheit – was sie als Figur für mich greifbarer und komplexer macht. Zusätzlich konnte ich wunderbar miträtseln (eine kleine Schwäche von mir 😅). Die Morde und Leichen werden detailliert beschrieben, ebenso die Autopsien, wodurch die Atmosphäre noch dichter wirkt. Geheimnisse – nicht nur von Kate selbst – bringen außerdem unerwartete Wendungen ins Spiel.

Besonders gefallen hat mir Kates Menschlichkeit und ihre Empathie gegenüber den Hinterbliebenen. Gefühle wirken bei Castillo immer authentisch, nie übertrieben oder zu gering. Auch John, der zunächst nur mit seinen Sprüchen punkten konnte, hat sich in der Zusammenarbeit mit Kate schnell zu einem Lieblingscharakter entwickelt. Ihre Dynamik ist großartig. Zwar hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass Kate viele spannende Gedanken mit sich trägt, diese aber selten ausspricht. Gleichzeitig passt genau das zu ihrer Figur: eine Polizeichefin, die noch nicht lange im Amt ist, ihren Platz sucht und ihren eigenen Weg innerhalb der Gemeinschaft finden muss.



Mein abschließendes Fazit
Wer auf durchgängige Spannung und gut gezeichnete Charaktere steht, wird mit Die Zahlen der Toten definitiv seine Freude haben. Die Geschichte rund um die ehemalige Amische und heutige Polizeichefin Kate Burkholder hat mich bestens unterhalten. Ihre Persönlichkeit, ihre Empathie und ihre Geheimnisse konnten mich ebenso überzeugen wie der Fall um den Serienmörder in Painters Mill. Der Schreibstil bleibt konstant spannend und erlaubt faszinierende Einblicke in die Amish-Welt. Ich werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen und freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen mit Kate Burkholder in Painters Mill.

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