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Veröffentlicht am 01.03.2025

Meine Rezension zu Hope's End

Hope's End
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Eigene Meinung
Auf der Suche nach einem Buch, das mich mal wieder so richtig fesselt und nicht aus dem Romance/Fantasy Bereich kommt, habe ich zu “Hope’s End” von Riley Sager gegriffen. Und was soll ich ...

Eigene Meinung
Auf der Suche nach einem Buch, das mich mal wieder so richtig fesselt und nicht aus dem Romance/Fantasy Bereich kommt, habe ich zu “Hope’s End” von Riley Sager gegriffen. Und was soll ich sagen? Damit habe ich einfach nicht gerechnet…

Ich lese vorwiegend aus der Ich-Perspektive von Protagonistin Kitredge McDeere (Kit genannt) und Lenoras Sicht. Beide Sichten sind dabei authentisch und der jeweiligen Zeit angepasst. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Die Personen oder Szenerie Beschreibungen sind detailliert und auf den Punkt gebracht, erweckten bei mir gerade in Bezug auf das Anwesen “Hope’s End” eine düstere, bedrückende Stimmung. Davon hält das Buch im Allgemeinen eine Menge Bereit. Ein wirklich sehr atmosphärischer Thriller.

Das ganze Buch über konnte ich mit Rätseln. Dazu die Stimmung, die Beschreibung des Herrenhauses und natürlich auch die Geschichte rund um Lenora Hope selbst, ließ mich nicht mehr los. Riley Sagar versteht sich darauf, den Spannungsbogen immer intensiver zu Spannen und Auflösung auf gar keinen Fall einfach oder simpel zu gestalten. Trotz der vielen Indizien, Anhaltspunkte und selbstverständlich auch der Verdächtigen, verlor ich als Leser nicht den Überblick. Immer wieder wird grob zusammengefasst was man herausgefunden hat beziehungsweise Kit, und das ohne das es wiederholend oder langatmig wirkt. Eine Geschichte die in jeglichen Punkten aufgeht. Tatsächlich hatte ich auch mit meinen Vermutungen hier und da richtig gelegen, was mir zugegebener Maßen auch einfach sehr gefiel. Dabei ist die ganze Geschichte durchaus vorstellbar und wirkt nicht unbedingt “Unglaublich”, was ihr eine zusätzliche Authentizität zuspricht.

Protagonistin Kit hat es mir zu Beginn etwas schwer gemacht. Ich konnte sie nicht wirklich greifen und verstehen, habe sie auch hier und da infrage gestellt und ihre Berufswahl. Nach und nach im Laufe der Geschichte wurde sie mir sympathischer. Ich konnte ihre Herangehensweise verstehen und nachvollziehen, wenn auch nicht immer befürworten. Die zwischenmenschlichen Aktionen zwischen Lenora und Kit, haben mich am meisten gepackt. Vielleicht auch einfach, weil ich Lenora sofort mochte. Ihre “Hilflosigkeit” wurde in dem Buch authentisch herübergebracht, die Art der Kommunikation zwischen Kit und ihr, fand ich sehr passend gewählt.



Mein abschließendes Fazit
Ein Thriller wie ich ihn sehr mag. Es ist ein sehr verzwicktes Spiel was sich in “Hope’s End” abspielt und ich als Leser wurde ohne Probleme bei der Auflösung mitgenommen. Hauptsächlich lese ich aus der Sicht von Kit, die eine Pflegestellt in Hope’s End annimmt, um Lenora Hope zu versorgen, die nach einem Schlaganfall auf Hilfe angewiesen ist. Nach und nach lüftet Kit aber noch viel mehr Geheimnisse und merkt schnell das “Hope’s End” mit Recht seinen Namen trägt. Die düstere, bedrückende Atmosphäre, verleiht dem Buch das i-Tüpfelchen. Ein Page-Turner der besonderen Art wie ich finde und ein Autor, zu dem ich nun bestimmt öfter greifen werde!

Wenn dich weitere Rezensionen von mir interessieren, besuche mich gerne auf meinem Buch- Blogg :)
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Veröffentlicht am 23.02.2025

Meine Rezension zu Restore Me

Restore Me
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Eigene Meinung
Kennst du dieses Gefühl, wenn du weißt das dich etwas Unangenehmes erwartet, und du deswegen nicht weiter gehen möchtest? So ging es mir in “Restore Me”. Nach jedem Kapitel habe ich auf ...

Eigene Meinung
Kennst du dieses Gefühl, wenn du weißt das dich etwas Unangenehmes erwartet, und du deswegen nicht weiter gehen möchtest? So ging es mir in “Restore Me”. Nach jedem Kapitel habe ich auf die “Bombe” gewartet, die in die Luft geht…

In “Restore Me” lese ich das erste Mal aus einer anderen Perspektive als die von Juliette. Nun bekomme ich auch Warners Sicht. Und dieser Schmerz, der mir aus seiner Sicht entgegentritt, war sehr stark. Ich habe gemerkt wie Juliette reifer wird, besser versucht mit allem umzugehen vor allem mit sich selbst. Und dennoch lässt mich Autorin Mafi auch hier, hinter diese Fassade blicken. Es gibt immer noch Unsicherheiten, die Gefühle von Minderwertigkeit. Während man aus Warners Perspektive vor allem mit Trauerbewältigung und vielleicht so etwas wie Belastungsstörung konfrontiert wird. Die Beziehung zueinander innerhalb des Bekannten Kerns wächst, wenn auch langsam. Aber auch hier merke ich, wie sich die Dynamik verändert.

Juliette die neue Oberbefehlshaberin von Sektor 45 gibt sich die größte Mühe ihren Verpflichtungen nachzukommen, aber ihre eigenen Leute machen es ihr zunehmend Schwer. Alle wollen auf der einen Seite nur das beste für sie, und verschweigen ihr damit aber wichtig Informationen. Es kam zu einem völligen Unverständnis von meiner Seite. In den vorherigen Teilen hat sich niemand dagegen ausgesprochen das Juliette das Ruder übernimmt, wirkt aber jetzt so, als ob alle es besser machen könnten als sie. Hat mich persönlich sehr genervt. Und dazu die Geheimnistuerei. Ich konnte Juliettes Wut sehr gut verstehen und auch dieses Gefühl irgendwie, wieder alleine dazustehen. Natürlich sind die Augen der ganzen Welt auf die junge Juliette gerichtet und Warner lässt zusätzlich noch einige Bomben platzen die mich als Leser an den Rand der Verzweiflung getrieben haben. Es wird teilweise sehr politisch, indem Mafi beschreibt, was Juliette nicht weiß, wie es zugeht und damit mich als Leser aber auch abholt und mir das Verständnis über diese Welt gibt. Es ist weiterhin sehr spannend geschrieben, aber die Angst vor dem nächsten Kapitel blieb immer vorhanden…

Wie bereits erwähnt, entwickelt sich Juliette zu einer mutigen, tapferen und selbstbewussten Protagonistin. Ich empfinde sie auch weniger als Naiv, sondern eher als Unwissend bezüglich der politischen Lage gegenüber den Sektoren. Immer wieder muss sie sich neuen Dingen gegenüber Unwissend entgegenstellen. Gerade dieser Punkt hätte mit offener Kommunikation von Warner und/oder auch Castle verhindert werden können. Warner selbst ist allerdings so tief in der Trauer gegenüber seines Vaters, auch wenn er sich dies nicht eingestehen möchte. Zusätzlich kommt noch die neue Beziehung zu Kent und James hinzu, sowie zu seiner großen Liebe Juliette. Schlussendlich muss Juliette sich fragen, wer an ihrer Seite steht…



Mein abschließendes Fazit
Band vier der Shatter Me Reihe von Autorin Tahereh Mafi “Restore Me”, hat mich für mich meine Verhältnisse lang beschäftigt. Ich hatte nach jedem Kapitel Sorge darüber, wie “böse” das weiter laufen wird. Es fühlt sich an, als ob die Reihe in Band vier erst richtig Fahrt aufnimmt. Außerdem lese ich nun auch aus der Sicht von Warner. Der Spannungsbogen wird auf das Maximum gespannt und auch wenn es hier viel an Misskommunikation kommt, ist “Restore Me” unglaublich wichtig, weil es hier zu mehr als einer Enthüllung kommt, die die Geschichte unmittelbar verändert…

Wenn dich weitere meiner Rezension interessieren, besuche mich doch gerne auf meinem Buch Blogg :)
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Veröffentlicht am 17.02.2025

Meine Rezension zu Daughter of the Pirate King

Daughter of the Pirate King - Fürchte mein Schwert
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Eigene Meinung
Na du Landratte? Bereit auf das Schiff zu steigen und die Weltmeere zu bereisen? Ich war bereit unter Kapitänin Alosas Flagge zu segeln und wie mein Eindruck davon ist, ohne Seemannsgarn ...

Eigene Meinung
Na du Landratte? Bereit auf das Schiff zu steigen und die Weltmeere zu bereisen? Ich war bereit unter Kapitänin Alosas Flagge zu segeln und wie mein Eindruck davon ist, ohne Seemannsgarn zu spinnen, erfährst du auch…

Es ist unglaublich was für eine Lust ich auf Fluch der Karibik bekommen habe. Autorin Levenseller und ihre Geschichte rund um Alosa, Tochter des Piratenkönigs und selbst Piratenkapitänin, lädt auf eine spannende, wenn auch etwas holprige Seefahrt ein. Ich lese dabei aus der Sicht von Alosa selbst und mochte sie eigentlich schon zu Anfang. Sie ist ein Sturkopf, selbstsicher und sich für nichts zu schade. Es kommt in den Gesprächen zu viel Witz und Sarkasmus und das Worldbuilding ist zwar vorhanden, aber noch nicht wirklich greifbar für mich. Den Großteil von Band eins, lerne ich vor allem Gefängniszellen kennen und die Quartiere des Käpitäns der Night Farer, sowie das, seines Ersten Maat.

Die Geschichte spielt sich fast ausschließlich auf dem Schiff Night Farer ab, auf das Alosa ausgesandt wird, um das Fragment einer Schatzkarte zu bergen. Hier lerne ich nehmen Captain Draxen auch seinen ersten Maat und Love-Interest Riden kennen. Gerade die Gespräche zwischen Riden und Alosa sich wirklich sehr witzig gestaltet und beinhaltet von Ridens Seiten immer etwas mehr bereit zwischen den Zeilen. Ich empfand es sehr schwer, seine Absichten zu durchschauen. Leider sind es auch hauptsächlich nur die Charaktere und Dialoge, die mich nicht hängen gelassen haben. Der Rest wirkt noch sehr roh, unbearbeitet. Die Autorin spart hier sehr an Details wie ich finde. Spannung wird immer mal wieder eingehaucht, in dem andere Charaktere dazu kommen, aber ich fand es nicht fesselnd. Hatte eher das Gefühl, das es jetzt mal einen Szenenwechsel geben MUSS, weil sich der Leser vielleicht sonst langweilt. Es wirkt ein wenig erzwungen. Auch wenn es einige Geheimnisse gibt, die teilweise aufgedeckt werden und die mich auch gut überraschen konnten, empfand ich den Rest der Geschichte als seicht plätschernd, was ja auch irgendwie passend ist, oder?

Wie bereits erwähnt, mochte ich die Protagonistin Alosa sehr gern. Sie weiß, was sie möchte, im besten Fall weiß sie, wie sie es bekommt und hat kein Problem damit, sich selbst die Hände schmutzig zu machen. Sie ist ein sehr starker Charakter, der auf mich auch äußerst ausgereift herüberkommt. Ich mag ihr loses Mundwerk und fand auch ihr Geheimnis der stark und das interessiert mich auch wirklich mehr. Die Nebencharaktere sind noch etwas Oberflächlich, werden aber vielleicht auch noch etwas tiefer und/oder stärker beleuchtet. Wie zum Beispiel Riden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mit ihm auch noch etwas mehr auf sich hat, als das was ich bisher von ihm erfahren habe. Könnte mich aber natürlich auch täuschen…



Mein abschließendes Fazit
Autorin Tricia Levenseller hat mit ihrem Buch Daughter of the Pirate King eine Geschichte erschaffen, die ich vor allem aufgrund der Protagonistin Alosa sehr mochte. Auch wenn die Welt bisher eher spärlich beschrieben wurde, so machen die Charaktere und die Dialoge Lust auf mehr. Der Spannungsbogen wird für meinen Geschmack etwas zu wenig aufgezogen, aber das war der erste Band einer Reihe, deswegen kann ich damit noch umgehen. Alosa hat für mich hier eine Menge herausgeholt, weswegen ich den zweiten Teil auch noch lesen möchte um zu schauen, ob es eine Entwicklung in der Geschichte gibt. Ansonsten ist der erste Band nett und macht Lust auf die Fluch der Karibik Filme, aber ist leider auch etwas Detailarm und eher weniger spannend.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Meine Rezension zu Ignite Me

Ignite Me
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Eigene Meinung
Ohne weitere Umschweife (und meinen ursprünglichen Leseplänen zum Trotz) habe ich mit Band 3 der Shatter Me Reihe weiter gemacht. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht…

Bereits in den ersten ...

Eigene Meinung
Ohne weitere Umschweife (und meinen ursprünglichen Leseplänen zum Trotz) habe ich mit Band 3 der Shatter Me Reihe weiter gemacht. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht…

Bereits in den ersten Sätzen, erkenne ich, das in Band drei Protagonistin Juliette sich weiter entwickelt. Zu Beginn dachte ich kurzzeitig, dass damit auch der Schreibstil sich geändert hätte. Ich lese weniger ihre Gedanken, weil sie endlich spricht. Sie handelt, agiert und reagiert mehr. Nicht wie in den vorherigen Teilen, in denen sie in sich gekehrt, stumm, vorsichtig und wie auf Glasscherben laufend, umher geistert. Sie ist bei sich und in der Welt wieder angekommen und das wird, finde ich, sehr gut klar in “Ignite Me”.

Aber nicht nur Juliette verändert sich. Auch die Charaktere um sie rum, wirken verändert, gereift, tiefer ausgearbeitet. Das hat zur Folge, dass auch Juliette aktiver werden muss und es schafft, in dem sie klare Sätze formuliert, für sich einsteht, sagt, was sie möchte. Eine sehr willkommene Entwicklung, hinsichtlich zu Band 2. Es wird detaillierte auf einige Hintergründe der anderen Charaktere wie Kenji, Warner, oder auch Adam eingegangen. Es zeichnet sich ein Kern der Geschichte ab. Das noch weitere 3 Teile hier auf mich warten, lässt mich nur erahnen, welch Schwierigkeiten sich diese Gruppe noch stellen muss. Und ich habe Lust drauf. Ich habe noch sehr viele Fragen und zeitgleich das Gefühl, dass Autorin Mafi, mich in dieser Hinsicht auch nicht hängen lassen wird. Ebenfalls hatte ich in “Ignite Me” weniger das Gefühl, das “herumgeeiert” wurde. Hier passiert eine Sache nach der anderen und ich war gefangen zwischen Abschied und Wiedersehensfreude und habe mich aber immer wieder extrem über die starke Veränderung von Juliette gefreut.

Das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere ist hier enorm wichtig, finde ich. Von Juliettes angenehmen Veränderung, werden auch die anderen Charaktere ein Stück mehr beleuchtet. Es kam zu vielen Dialogen und Szenen mit Kenji, was die Schwere aus der Geschichte immer wieder etwas genommen hat. Durch witzige Dialoge, schlagfertige Antworten und eine tolle Freundschaft. Ebenfalls ist es die Erleichterung, die ich mit Juliette gefühlt habe, endlich ihre Meinung zu sagen. Endlich das zu tun, was SIE möchte. Sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren wird ebenfalls ganz stark und auch authentisch thematisiert.



Mein abschließendes Fazit
Wenn dir ein Charakter in “Shatter Me” oder “Unravel Me” etwas zu weinerlich, zu unsicher war, gib Band drei “Ignite Me” auf jeden Fall eine Chance. Die Charakterentwicklung der Protagonistin Juliette ist nicht nur super authentisch gelungen, sondern es hat mir auch sehr viel Freude gemacht, sie dabei zu begleiten. Durch Band eins und zwei, weiß ich natürlich warum sie so war, wie sie war und die Entwicklung zu dem Charakter, der sie nun in Band drei ist, empfand ich als eine angenehm extreme Steigerung. Natürlich spitzt sich die Geschichte auch immer weiter zu, und gerade wenn ich dachte, das nicht mehr so viel passieren und schiefgehen kann, wird mir bewusst, dass es noch weitere drei Bände gibt. Weitere Möglichkeiten, um die Geschichte in eine ganz andere Richtung zu lenken.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Meine Rezension zu What a way to go

What a Way To Go
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Eigene Meinung
Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich ...

Eigene Meinung
Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich sehr gefreut, als ich für “What a way to go” freigeschaltet wurde. Und die Geschichte war wirklich was anderes…

Ich lese abwechselnd in Kapiteln aus den Sichten von Anthony, Olivia und der True-Crime Bloggerin. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig, von Details geschmückt und viel schwarzem Humor. Dabei sind es die Charaktere, die diese Geschichte so unangenehm und zeitgleich so authentisch wirken lässt. Interessant ist auch die Sicht aus dem Jenseits, dass Autorin Mackie hier gewählt hat. Sie hat nicht das typische Szenario des Himmels und der Hölle gewählt, sondern es wie einen großen Warteraum beziehungsweise einer Zwischenstation dargestellt.

Schnell merkt man, das nicht nur in Anthonys Kreisen, sondern auch in der eigenen Familie, es nur um das Geld geht. Die Kinder verwöhnt, Olivia ebenso, wenn auch mit mehr Weitsicht. Nur die True- Crime Bloggerin hat ein ernstes Interesse daran, den “Unfall” rund um dem Millionär Anthony Wistern, aufzuklären. Die Geschichte lebt dabei nicht unbedingt von der Spannung, sondern wirklich mit dem Umgang vor allem im Kreis der Familie. Es kommt zu vielen dunklen Geheimnissen die Stück für Stück ans Licht kommen. Hier und da zieht es sich etwas in die Länge, ich hatte das Gefühl nicht wirklich weiter zu kommen, egal aus wessen Sicht, da es sich hier und da doch etwas wiederholt. Dennoch war es mal interessant so etwas “kaltes” zu lesen, was sich, denke ich, niemand in seinem echten Leben wünscht. Es wird recht schnell klar, das nicht alles Gold ist was glänzt und das jeder seine Leichen im Keller hat. Wortwörtlich…

Die Charaktere sind dabei oberflächlich gut beschrieben. Es reicht für diese Geschichte und für die Thematik. Ich empfand es nicht als nötig, noch tiefgehender etwas von ihnen zu erfahren, da das ganze Miteinander eigentlich schon für sich Bände gesprochen hat. Gerne hätte ich mehr von der True-Crime Bloggerin erfahren, auch hinsichtlich ihrer kranken Mutter. Es werden einige Dinge erzählt, aber dennoch verläuft dieser Charakter für mich, so ein wenig im Sand. Anthony und Olivia waren eindeutig präziser gewählt und erzählt. Von den Kindern und Freunden, bekommt man immer kleinere Informationen als Leser, aber auch dort wird nicht groß in die Tiefe gegangen.



Mein abschließendes Fazit
Es liest sich ein bisschen wie “Trash-TV” sich anfühlt. Das ist nicht negativ gemeint. Im Gegenteil. Das Buch war der Hälfte knapp, so interessant, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dieser Sog nach dem nächsten Skandal, der bei den Wisterns wohl eintritt und wie die True- Crime Bloggerin immer tiefer gräbt, war genial herübergebracht. Der Weg dahin war etwas zäh, vielleicht ein bisschen sehr viel High Society für mich. Die Sicht aus Anthonys Jenseits, war teilweise etwas wiederholend, wenn aber auch dort noch unterhaltsam. What a way to go, konnte mich unterhalten, auch wenn ich niemanden diese Art Familie wünsche…

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