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Veröffentlicht am 17.02.2025

Meine Rezension zu Daughter of the Pirate King

Daughter of the Pirate King - Fürchte mein Schwert
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Eigene Meinung
Na du Landratte? Bereit auf das Schiff zu steigen und die Weltmeere zu bereisen? Ich war bereit unter Kapitänin Alosas Flagge zu segeln und wie mein Eindruck davon ist, ohne Seemannsgarn ...

Eigene Meinung
Na du Landratte? Bereit auf das Schiff zu steigen und die Weltmeere zu bereisen? Ich war bereit unter Kapitänin Alosas Flagge zu segeln und wie mein Eindruck davon ist, ohne Seemannsgarn zu spinnen, erfährst du auch…

Es ist unglaublich was für eine Lust ich auf Fluch der Karibik bekommen habe. Autorin Levenseller und ihre Geschichte rund um Alosa, Tochter des Piratenkönigs und selbst Piratenkapitänin, lädt auf eine spannende, wenn auch etwas holprige Seefahrt ein. Ich lese dabei aus der Sicht von Alosa selbst und mochte sie eigentlich schon zu Anfang. Sie ist ein Sturkopf, selbstsicher und sich für nichts zu schade. Es kommt in den Gesprächen zu viel Witz und Sarkasmus und das Worldbuilding ist zwar vorhanden, aber noch nicht wirklich greifbar für mich. Den Großteil von Band eins, lerne ich vor allem Gefängniszellen kennen und die Quartiere des Käpitäns der Night Farer, sowie das, seines Ersten Maat.

Die Geschichte spielt sich fast ausschließlich auf dem Schiff Night Farer ab, auf das Alosa ausgesandt wird, um das Fragment einer Schatzkarte zu bergen. Hier lerne ich nehmen Captain Draxen auch seinen ersten Maat und Love-Interest Riden kennen. Gerade die Gespräche zwischen Riden und Alosa sich wirklich sehr witzig gestaltet und beinhaltet von Ridens Seiten immer etwas mehr bereit zwischen den Zeilen. Ich empfand es sehr schwer, seine Absichten zu durchschauen. Leider sind es auch hauptsächlich nur die Charaktere und Dialoge, die mich nicht hängen gelassen haben. Der Rest wirkt noch sehr roh, unbearbeitet. Die Autorin spart hier sehr an Details wie ich finde. Spannung wird immer mal wieder eingehaucht, in dem andere Charaktere dazu kommen, aber ich fand es nicht fesselnd. Hatte eher das Gefühl, das es jetzt mal einen Szenenwechsel geben MUSS, weil sich der Leser vielleicht sonst langweilt. Es wirkt ein wenig erzwungen. Auch wenn es einige Geheimnisse gibt, die teilweise aufgedeckt werden und die mich auch gut überraschen konnten, empfand ich den Rest der Geschichte als seicht plätschernd, was ja auch irgendwie passend ist, oder?

Wie bereits erwähnt, mochte ich die Protagonistin Alosa sehr gern. Sie weiß, was sie möchte, im besten Fall weiß sie, wie sie es bekommt und hat kein Problem damit, sich selbst die Hände schmutzig zu machen. Sie ist ein sehr starker Charakter, der auf mich auch äußerst ausgereift herüberkommt. Ich mag ihr loses Mundwerk und fand auch ihr Geheimnis der stark und das interessiert mich auch wirklich mehr. Die Nebencharaktere sind noch etwas Oberflächlich, werden aber vielleicht auch noch etwas tiefer und/oder stärker beleuchtet. Wie zum Beispiel Riden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es mit ihm auch noch etwas mehr auf sich hat, als das was ich bisher von ihm erfahren habe. Könnte mich aber natürlich auch täuschen…



Mein abschließendes Fazit
Autorin Tricia Levenseller hat mit ihrem Buch Daughter of the Pirate King eine Geschichte erschaffen, die ich vor allem aufgrund der Protagonistin Alosa sehr mochte. Auch wenn die Welt bisher eher spärlich beschrieben wurde, so machen die Charaktere und die Dialoge Lust auf mehr. Der Spannungsbogen wird für meinen Geschmack etwas zu wenig aufgezogen, aber das war der erste Band einer Reihe, deswegen kann ich damit noch umgehen. Alosa hat für mich hier eine Menge herausgeholt, weswegen ich den zweiten Teil auch noch lesen möchte um zu schauen, ob es eine Entwicklung in der Geschichte gibt. Ansonsten ist der erste Band nett und macht Lust auf die Fluch der Karibik Filme, aber ist leider auch etwas Detailarm und eher weniger spannend.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Meine Rezension zu Ignite Me

Ignite Me
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Eigene Meinung
Ohne weitere Umschweife (und meinen ursprünglichen Leseplänen zum Trotz) habe ich mit Band 3 der Shatter Me Reihe weiter gemacht. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht…

Bereits in den ersten ...

Eigene Meinung
Ohne weitere Umschweife (und meinen ursprünglichen Leseplänen zum Trotz) habe ich mit Band 3 der Shatter Me Reihe weiter gemacht. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht…

Bereits in den ersten Sätzen, erkenne ich, das in Band drei Protagonistin Juliette sich weiter entwickelt. Zu Beginn dachte ich kurzzeitig, dass damit auch der Schreibstil sich geändert hätte. Ich lese weniger ihre Gedanken, weil sie endlich spricht. Sie handelt, agiert und reagiert mehr. Nicht wie in den vorherigen Teilen, in denen sie in sich gekehrt, stumm, vorsichtig und wie auf Glasscherben laufend, umher geistert. Sie ist bei sich und in der Welt wieder angekommen und das wird, finde ich, sehr gut klar in “Ignite Me”.

Aber nicht nur Juliette verändert sich. Auch die Charaktere um sie rum, wirken verändert, gereift, tiefer ausgearbeitet. Das hat zur Folge, dass auch Juliette aktiver werden muss und es schafft, in dem sie klare Sätze formuliert, für sich einsteht, sagt, was sie möchte. Eine sehr willkommene Entwicklung, hinsichtlich zu Band 2. Es wird detaillierte auf einige Hintergründe der anderen Charaktere wie Kenji, Warner, oder auch Adam eingegangen. Es zeichnet sich ein Kern der Geschichte ab. Das noch weitere 3 Teile hier auf mich warten, lässt mich nur erahnen, welch Schwierigkeiten sich diese Gruppe noch stellen muss. Und ich habe Lust drauf. Ich habe noch sehr viele Fragen und zeitgleich das Gefühl, dass Autorin Mafi, mich in dieser Hinsicht auch nicht hängen lassen wird. Ebenfalls hatte ich in “Ignite Me” weniger das Gefühl, das “herumgeeiert” wurde. Hier passiert eine Sache nach der anderen und ich war gefangen zwischen Abschied und Wiedersehensfreude und habe mich aber immer wieder extrem über die starke Veränderung von Juliette gefreut.

Das Zusammenspiel der einzelnen Charaktere ist hier enorm wichtig, finde ich. Von Juliettes angenehmen Veränderung, werden auch die anderen Charaktere ein Stück mehr beleuchtet. Es kam zu vielen Dialogen und Szenen mit Kenji, was die Schwere aus der Geschichte immer wieder etwas genommen hat. Durch witzige Dialoge, schlagfertige Antworten und eine tolle Freundschaft. Ebenfalls ist es die Erleichterung, die ich mit Juliette gefühlt habe, endlich ihre Meinung zu sagen. Endlich das zu tun, was SIE möchte. Sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren wird ebenfalls ganz stark und auch authentisch thematisiert.



Mein abschließendes Fazit
Wenn dir ein Charakter in “Shatter Me” oder “Unravel Me” etwas zu weinerlich, zu unsicher war, gib Band drei “Ignite Me” auf jeden Fall eine Chance. Die Charakterentwicklung der Protagonistin Juliette ist nicht nur super authentisch gelungen, sondern es hat mir auch sehr viel Freude gemacht, sie dabei zu begleiten. Durch Band eins und zwei, weiß ich natürlich warum sie so war, wie sie war und die Entwicklung zu dem Charakter, der sie nun in Band drei ist, empfand ich als eine angenehm extreme Steigerung. Natürlich spitzt sich die Geschichte auch immer weiter zu, und gerade wenn ich dachte, das nicht mehr so viel passieren und schiefgehen kann, wird mir bewusst, dass es noch weitere drei Bände gibt. Weitere Möglichkeiten, um die Geschichte in eine ganz andere Richtung zu lenken.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Meine Rezension zu What a way to go

What a Way To Go
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Eigene Meinung
Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich ...

Eigene Meinung
Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich sehr gefreut, als ich für “What a way to go” freigeschaltet wurde. Und die Geschichte war wirklich was anderes…

Ich lese abwechselnd in Kapiteln aus den Sichten von Anthony, Olivia und der True-Crime Bloggerin. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig, von Details geschmückt und viel schwarzem Humor. Dabei sind es die Charaktere, die diese Geschichte so unangenehm und zeitgleich so authentisch wirken lässt. Interessant ist auch die Sicht aus dem Jenseits, dass Autorin Mackie hier gewählt hat. Sie hat nicht das typische Szenario des Himmels und der Hölle gewählt, sondern es wie einen großen Warteraum beziehungsweise einer Zwischenstation dargestellt.

Schnell merkt man, das nicht nur in Anthonys Kreisen, sondern auch in der eigenen Familie, es nur um das Geld geht. Die Kinder verwöhnt, Olivia ebenso, wenn auch mit mehr Weitsicht. Nur die True- Crime Bloggerin hat ein ernstes Interesse daran, den “Unfall” rund um dem Millionär Anthony Wistern, aufzuklären. Die Geschichte lebt dabei nicht unbedingt von der Spannung, sondern wirklich mit dem Umgang vor allem im Kreis der Familie. Es kommt zu vielen dunklen Geheimnissen die Stück für Stück ans Licht kommen. Hier und da zieht es sich etwas in die Länge, ich hatte das Gefühl nicht wirklich weiter zu kommen, egal aus wessen Sicht, da es sich hier und da doch etwas wiederholt. Dennoch war es mal interessant so etwas “kaltes” zu lesen, was sich, denke ich, niemand in seinem echten Leben wünscht. Es wird recht schnell klar, das nicht alles Gold ist was glänzt und das jeder seine Leichen im Keller hat. Wortwörtlich…

Die Charaktere sind dabei oberflächlich gut beschrieben. Es reicht für diese Geschichte und für die Thematik. Ich empfand es nicht als nötig, noch tiefgehender etwas von ihnen zu erfahren, da das ganze Miteinander eigentlich schon für sich Bände gesprochen hat. Gerne hätte ich mehr von der True-Crime Bloggerin erfahren, auch hinsichtlich ihrer kranken Mutter. Es werden einige Dinge erzählt, aber dennoch verläuft dieser Charakter für mich, so ein wenig im Sand. Anthony und Olivia waren eindeutig präziser gewählt und erzählt. Von den Kindern und Freunden, bekommt man immer kleinere Informationen als Leser, aber auch dort wird nicht groß in die Tiefe gegangen.



Mein abschließendes Fazit
Es liest sich ein bisschen wie “Trash-TV” sich anfühlt. Das ist nicht negativ gemeint. Im Gegenteil. Das Buch war der Hälfte knapp, so interessant, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dieser Sog nach dem nächsten Skandal, der bei den Wisterns wohl eintritt und wie die True- Crime Bloggerin immer tiefer gräbt, war genial herübergebracht. Der Weg dahin war etwas zäh, vielleicht ein bisschen sehr viel High Society für mich. Die Sicht aus Anthonys Jenseits, war teilweise etwas wiederholend, wenn aber auch dort noch unterhaltsam. What a way to go, konnte mich unterhalten, auch wenn ich niemanden diese Art Familie wünsche…

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Meine Rezension zu The Darkest Gold - Die Befreite

The Darkest Gold – Die Befreite
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Eigene Meinung
Die Reise ist vollbracht. Zu Ende. Dieses Gefühl, den letzten Teil einer Reihe zu lesen kann gut oder schlecht sein. In “The Darkest Gold” ist es auf jeden Fall beides. Denn ich musste mich ...

Eigene Meinung
Die Reise ist vollbracht. Zu Ende. Dieses Gefühl, den letzten Teil einer Reihe zu lesen kann gut oder schlecht sein. In “The Darkest Gold” ist es auf jeden Fall beides. Denn ich musste mich verabschieden von tollen Charakteren, einer wunderschönen Welt und einer wirklich gelungenen Geschichte…

Wie Raven Kennedy schon in den anderen Büchern bewiesen hat, kann sie wunderbar mit Cliffhangern arbeiten. Nahtlos wird daran angeknüpft, wenn man den Folgeband in den Händen hält. In dem abschließenden Band darf ich, wenn ich mich recht erinnere, aus mehr Charaktersichten lesen, als zuvor. Ich bekomme Kapitelweise die Möglichkeit in jeglichen Szenarien anwesend zu sein. Hätte ich das Buch schon hier gehabt, hätte ich annotiert bis der Arzt kommt. So wunderschöne Sätze, so herzzerreißende Situationen und Augenblicke. Das komplette Spektrum der Emotionen wird noch einmal in diesem Finale von mir als Leser abverlangt.

Zu der Geschichte selbst möchte ich gar nicht viel sagen. Denke das der Klappentext euch genug abholt, wenn ihr schon so weit seit in der Erzählung. Der Kampf um die Macht der Welten ist näher an der Realität dran als man meinen möchte. Die falschen Menschen oder Fae, führen andere in einen Krieg der nicht sein muss. Zwischen all dem gibt es Auren, die Rebellen, Slade sowie sein Geschwader. Es gibt die Verbindung der Familie, mit der man nicht blutsverwandt ist, sondern sich über diese ganze Geschichte aufgebaut hat. Ich hätte mir keinen besseren Abschluss für diese Reihe wünschen können.

Schlussendlich hat sich jeder Charakter weiter entwickelt. Jeder der irgendwie eine Rolle in “The darkest Gold” gespielt hat, war kein Statist, sondern (manchmal vielleicht auch nur für einen Augenblick) ein Protagonist. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie glücklich ich darüber bin, dass ich diese Reihe weiterverfolgt habe. Dass ich das alles miterleben konnte, wie Autorin Raven Kennedy, diese Geschichte aufbaut, erzählt, die Charaktere wachsen lässt. Welche Entscheidungen von ihnen getroffen werden und welche Auswirkung das auf die Welt hat.

Mein abschließendes Fazit
Alle die diese Reihe angefangen haben und irgendwie (wenn auch nur ein wenig) Interesse dabei empfunden haben, sollten weiterlesen. Lasst euch darauf ein. Mich hat es gepackt und wollte mich nicht mehr loslassen. Die Charaktere, die Welt(en), der Kampf nicht nur mit Schwertern, sondern auch mit Entscheidungen. Raven Kennedy hat dieser Reihe ein sehr würdiges, äußerst passendes Ende gegeben und ich bin so, so froh, diese Reihe fortgesetzt zu haben. Ich hatte nicht eine Stelle in diesem Buch, das ich als gezogen empfunden habe. Nicht eine Stelle, die nicht passend gewählt wurde, um mich als Leser auf das momentan herrschende Szenarium einzustellen. Die Spannung blieb immer konstant, schaukelte sich Stellenweise nur höher um mich wirklich hart zu treffen. Ein würdiger Abschluss einer Reihe, die nun wirklich zu einer meiner liebsten Reihen gehört. Selbstfindung, Mut zu Veränderungen, eine Liebe, die über eine Welt hinaus existieren kann und muss.

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Veröffentlicht am 04.02.2025

Meine Rezension zu A Song to Kill a Kiss

Die Sonnenfeuer-Ballade 2: A Storm to Kill a Kiss
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Eigene Meinung
Diese Rezension würde ich in kurz und knapp wie folgt schreiben: Freudig habe ich das Buch aufgeschlagen und mit Tränen in den Augen und Wut habe ich es am Ende zugeklappt. Aber das alles ...

Eigene Meinung
Diese Rezension würde ich in kurz und knapp wie folgt schreiben: Freudig habe ich das Buch aufgeschlagen und mit Tränen in den Augen und Wut habe ich es am Ende zugeklappt. Aber das alles dazwischen? Hier die detaillierte Version…

Autorin Dippel, hat mich am Anfang wieder perfekt in die Geschichte eingeführt. Es gibt einen Rückblick zu lesen, was alles im ersten Band geschehen ist, und wie die momentane Situation aussieht. Und dort steige ich ohne Probleme wieder ein. Es war unfassbar toll, wieder in die Geschichte rund um Protagonistin Sintha (kurz: Sin). Love Interest Arezander und den vielen anderen teilweise tollen und teilweise schwierigen Charakteren. Noch mehr Witz, noch mehr Charme, noch mehr Emotionen als im ersten Band, haben mich hier vollkommen vom Stuhl gehauen. Das Worldbuilding wird weiter ausgebaut, die Hierarchien in der Welt werden mir als Leser näher gebracht ohne es eintönig oder wie eine langweilige Geschichtsstunde wirken zu lassen. Ein weiteres, für mich neues, Stilwerk war, das Julia Dippel mit verschiedenen Schriftgrößen, die Situationen besser eingefangen hat. So wurden beispielsweise leise Gespräche kleiner geschrieben, geschrienes kam in GROßBUCHSTABEN und das Lied der Onyde wurde in einer speziellen Schrift dargestellt. Auch hier wurde wieder ein Bonuskapitel hinter einen QR-Code versteckt, der Spicy Szenen beinhaltet. Damit wird es dem Leser freigestellt, ob er diese lesen möchte oder nicht. Für die Geschichte selbst ist diese nicht von Nöten, sondern eben nur ein Zusatz.

Sintha versucht Arezander weiter davon zu überzeugen, das sie Arezanders Bruder, auf seine Bitte hin getötet hat. Dieser glaubt ihr weiterhin kein Wort und versucht vehement hinter eine Lügenfassade zu schauen, die es nicht gibt. Es wird für Sin und für mich als Leser zu einer Geduldsprobe, auch wenn ich es nicht langweilig fand. Sin geht in der neuen Rolle, die, die Monarchin für sie auswählt eher schwierig auf und kommt auch ebenfalls sehr schwer, mit der Aufmerksamkeit zurecht, die ihr nun Zuteilwird. Außerdem muss sie sich bei jedem neuen Charakter am Hof fragen, ob dieser Freund oder Feind ist. Auf der Suche nach der Stimme im Schatten, muss Sin viele Entscheidungen treffen, sehr zu Arez leid. Es kommt immer wieder zu sehr spannenden und emotionalen Szenen, sowie sehr witzigen oder peinlichen Szenen. Und dann kommt dieser Cliffhanger am Ende, der mich hat aus der Haut fahren lassen.

Sintha hat sich im Gegensatz zum ersten Band, sehr stark weiter entwickelt. Auch wenn sie ihre Kernpersönlichkeit und Eigenschaften behalten hat, wirkt sie indessen viel Reifer und entschlossener. Es gibt ein Gespräch zwischen Arezander und ihr, das ich sehr wichtig fand und in der sie wirklich für sich eingestanden hat. Ebenfalls habe ich hier auch alt Bekannte Charaktere wieder dabei, wie den Barden Tillard, des Syers Skall, oder auch das kleine Irrlicht. Ein Glossar im Buch hat mir dabei geholfen auch die vielen neuen Charaktere, immer wieder zu ordnen zu können, obwohl ich den gar nicht zu Rate ziehen musste. Arezander ist ebenfalls wie Sin am stärksten gewachsen und zeigt nun seine andere Seite, nämlich die des Syers der Syers. Die Rolle steht ihm sehr gut und wurde authentisch beschrieben.



Mein abschließendes Fazit
Ich war wieder total geflasht von dem zweiten Band. Ich mochte sehr wie die Beziehung zwischen den einzelnen Charakteren vor allem zwischen Sin und Arez natürlich, vertieft wird. Die Geschichte nimmt dabei immer mehr Spannung auf und wechselt dabei auch in den Stimmungen sehr authentisch. Es sind viele Charaktere aus dem ersten Band vertreten aber es kommen auch genügend neue hinzu. Sehr gut fand ich den “Rückblick” am Anfang des Buches, um gleich wieder in die Geschichte starten zu können. Auch das ich am Ende des Buches ein Glossar habe, finde ich immer gut um noch mal Charaktere, Orte oder ähnliches Nachzuschlagen. Ich bin enorm gespannt, wie die Geschichte enden wird und auf welches Gefühlschaos ich mich dabei noch einlassen muss.

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