Spannend und berührend
Der Tod, den niemand sehen kann"Der Tod den niemand sehen kann" von Dania Dicken ist die sehr spannende 16. Folge in der Romanserie rund um das turbulente Leben der Profilerin Libby Whitman die besonders durch private und sehr berührende ...
"Der Tod den niemand sehen kann" von Dania Dicken ist die sehr spannende 16. Folge in der Romanserie rund um das turbulente Leben der Profilerin Libby Whitman die besonders durch private und sehr berührende Momente ihrer Protagonisten glänzt.
Libby ermittelt mit ihrer Kollegin Julie nach dem Täter einer Vergewaltigungsserie. Der Unbekannte schlägt nachts auf besonders perfide Weise bei jungen Frauen zu, richtet seine Opfer brutal zu und hinterlässt eine Spur des Grauens.
Owen beschäftigt sich mit einem Fall der den Leser ebenfalls vor Entsetzen sprachlos lässt. Es sieht so aus als ob ein Pärchen völlig grundlos erschossen worden ist. In dem Mordfall wird jedoch kurze Zeit später das Fehlen von Cäsium in einem Krankenhaus festgestellt. Schon werden die ersten radioaktiv verstrahlten Personen registriert.
Die Ermittler geraten unter erheblichen Zeitdruck, denn die Täter müssen möglichst rasch gefunden werden um rechtzeitig noch Schlimmers zu verhüten.
Neben den atemberaubenden Ermittlungen finden sich in diesem Thriller auch berührende Momente wie die Geburt Micahs, dem Sohn von Byron, der unter seinem schweren Schicksal leidet. Tief berührt hofft der Leser, dass Bryon über sich hinaus wächst und nicht am Erlebten zerbricht.
Libby erwartet ihr erstes Kind. Vor der Geburt hat sie enormen Respekt, denn ihre traumatischen Erlebnisse während ihrer Entführung lassen sie einfach nicht los und belasten ihre Psyche schwer.
Wie bei allen ihren Psychothrillern lässt Dania Dicken ihre Leser atemlos vor Staunen, tief beeindruckt und berührt durch die Seiten des Romans fliegen. Es ist nicht möglich sich ihrem Können zu entziehen und die Bücher nicht als Pageturner zu erleben.
Es gelang der Autorin erneut ein voller Überraschungen streckendes Thema zu präsentieren, und es auf gekonnte Weise durch die berührenden, privaten Momente der Protagonisten in ein weiteres Kleinod zu verwandeln.