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Catherine

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Veröffentlicht am 18.03.2018

Keine leichte Kost, aber genial umgesetzt

Hologrammatica
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Wir schreiben das Jahr 2088, die Menschheit hat sich infolge einer kontinentenübergreifenden Pandemie und des Klimawandels rapide dezimiert. Viele Erdteile sind aufgrund der steigenden Temperaturen nicht ...

Wir schreiben das Jahr 2088, die Menschheit hat sich infolge einer kontinentenübergreifenden Pandemie und des Klimawandels rapide dezimiert. Viele Erdteile sind aufgrund der steigenden Temperaturen nicht mehr bewohnbar. Eine KI (Künstliche Intelligenz) sollte den Klimawandel abwenden, brachte mit seinen radikalen Lösungen aber großes Leid über die Menschheit. Die Regierung schaltete die KI ab, oder glaubte es zumindest. Denn einige Konzerne die die Macht haben in dieser neuen Welt wollen sich das Potenzial der KI weiterhin zu Eigen machen. Verbote her oder hin, wenn es um die Unsterblichkeit geht gibt es keine Grenzen. Kein Risiko, das sich nicht einzugehen lohnt, um die eigene Sterblichkeit abzuwenden.
Als die Computerexpertin Juliette Perotte spurlos verschwindet wird der Londoner Galahad Singh welcher als Quästor arbeitet damit beauftragt die junge Frau zu finden. Gar nicht so einfach in einer Welt in der Hologramme das Alltagsbild bestimmen und die Wirklichkeit immer und überall verschleiern. Nichts scheint im 21. Jahrhundert so zu sein wie es ist. Alles und Jeder kann sich eine Holografische Maske überstreifen um das äußere Erscheinungsbild zu verändern. Das Auge sieht einen jungen, attraktiven, äußerst geschmackvoll gekleideten Mann, doch in Wahrheit ist es ein alter, heruntergekommener Bettler in zerschlissener Kleidung.
Die neueste Entwicklung sind sogenannte Cogits – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Der Traum von der Unsterblichkeit rückt damit in greifbare Nähe wäre da nicht der dumme Fakt, dass die Aufenthaltsdauer in so einem Klonkörper auf 21 Tage begrenzt ist. Ausgerechnet die vermisste Juliette Perotte, scheint ein Durchbruch gelungen zu sein und es stellt sich natürlich die Frage: Welcher Konzern steckt hinter ihrer Entführung und wird Singh sie aufspüren können?
Das war mein erstes Buch von Tom Hillenbrand und ich bin eigentlich nur wegen des außergewöhnlichen Covers darauf aufmerksam geworden. Heute muss ich sagen zum Glück! Da wäre mir echt was entgangen. Das Buch ist spitze! Ja, es ist anspruchsvoll, nicht zuletzt wegen der vielen wissenschaftlichen Begriffe, aber dafür gibt es das Glossar am Ende des Buches. Und auch während der Erzählung lässt der Autor geschickt seine Figuren so agieren, dass sie dem unwissenden Leser einige dieser Techniken erklären bzw. näherbringen. Die Geschichte ist spannend und unendlich fesselnd von der ersten bis zur letzten Zeile und darüber hinaus. Ja, ihr lest richtig: Bis darüber hinaus. Die Geschichte ist aus, sie ist erzählt und doch lässt sie mich nicht los. Das Buch hat so viele überraschende Wendungen, dass man nie weiß: Wer dein Gegenüber wirklich ist oder wem du vertrauen kannst. Ist das was du tust deine eigene Entscheidung oder wirst du dahingehend manipuliert? Ein Buch was zum Nachdenken anregt. Alles was Hillenbrand beschreibt ist oder könnte es zumindest in absehbarer Zukunft so oder ähnlich geben. Was meiner Meinung nach auch mit den Reiz dieses Buches ausmacht. Die Zukunft erscheint nicht in einer utopischen Ferne, nein sie erscheint zum Greifen nah.
Ich bin von „Hologrammatica“ begeistert und werde das Buch in absehbarer Zeit noch einmal lesen. Jetzt, wo ich die Fachbegriffe verinnerlicht habe und nicht öfter ins Glossar blättern muss kann ich die Geschichte noch mehr genießen. Und ich werde nach weiteren Büchern des Autors Ausschau halten.
Ich bedanke mich recht herzlich bei

lovelybooks und dem

kiwi_verlag für das schöne Gewinnspiel.
Fazit: „Hologrammatica“ ist… der heilige Gral für alle Science-Fiction und Thriller Fans. Klare Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 06.03.2018

Krimi im historischen Gewand

Tulpengold
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In „Tulpengold“ schickt Eva Völler den Leser eindrucksvoll auf eine Zeitreise in das Frühe Neuzeitliche Amsterdam Anno 1636. In eine Zeit des Handels und Wandels, eine Zeit der Kaufleute in der Tulpenhändler ...

In „Tulpengold“ schickt Eva Völler den Leser eindrucksvoll auf eine Zeitreise in das Frühe Neuzeitliche Amsterdam Anno 1636. In eine Zeit des Handels und Wandels, eine Zeit der Kaufleute in der Tulpenhändler die Preise für ihre Waren in schwindelerregende Höhen treiben. Die Welt scheint angesichts solcher Tulpenpreise verrückt zu spielen. Jeder möchte ein Stück vom Kuchen abhaben und nicht selten ist es der kleine Mann, der sein gesamtes Vermögen im Tulpengeschäft verzockt. Aber es ist auch eine Zeit der schönen Künste in der Rembrandt van Rijn unter anderem das Historiengemälde „Die Blendung Simsons“ anfertigte. Dieses Setting bildet den Rahmen für Eva Völlers Geschichte. Ein Schauplatz wie man ihn besser nicht hätte wählen können.
Angesiedelt in diesem Milieu ereignet sich der ein und andere Giftmord. Bezaubernd wie sich der rote Faden welcher sich um den Toten Tulpenhändler auf dem Fischmarkt rankt in die Geschichte einflicht. Der Schreibstil von Eva Völler ist wie immer überzeugend, fesselnd und mitreißend. Beeindruckt bin ich auch immer wieder von der Vorarbeit welche die Autorin leisten muss um ein Buch über Tulpenhändler und Maler Anno 1636 schreiben zu können. Ich finde das hoch interessant wie der Tulpenhandel funktioniert und wie sie es schafft, mithilfe ihrer Figuren, diesen ihrer Leserschaft näherzubringen. Ihr Hauptprotagonist, Pieter, ist mir, mit seiner etwas verschrobenen Art, sofort ans Herz gewachsen. Ich fieberte von der ersten bis zur letzten Zeile mit dieser sympathischen, mitunter etwas eigensinnig anmutenden, dennoch immer liebenswerten Hauptfigur der Auflösung entgegen.
Es fällt mir richtig schwer von Pieter Abschied zu nehmen. Besteht vielleicht die Möglichkeit, das Pieter in weiteren Romanen auftaucht? Letzt endlich ist er immer noch auf der Suche nach seinem Platz im Leben. Morde aufklären könnte von ihm ein Steckenpferd werden. Mit Mareikje und dem Doc an seiner Seite, ein unschlagbares Gespann und vielleicht der Auftakt zu einer wundervollen Reihe? Nun das wird uns wohl nur die Autorin beantworten können. Über weitere Abenteuer mit Pieter zu lesen, würde mich jedenfalls sehr freuen.
Das Cover finde ich sehr schön und passend zur Geschichte. Es strahlt eine schlichte Eleganz aus mit der Goldschrift und der einzelnen Tulpe auf dem Titelbild.
Fazit: Den Krimi im historischen Gewand zu lesen bereitete mir richtig Spaß. Begeistert ging ich mit Pieter auf Mörderjagd und wurde königlich unterhalten. Vor allem die kriminalistische Note gefällt mir sehr gut und hebt diesen historischen Roman von anderen ab. Klare Leseempfehlung von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 19.02.2018

wundervoller Roman voller Emotionen, Leidenschaft und Spannung

Feel Again
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Herrlich…, endlich wieder ein Roman in dem man mitleiden und mitfiebern kann. Bisher hatte ich noch keine Romane der Autorin gelesen, dass wird sich in Zukunft ändern. „Feel Again“ ist ein wundervoller ...

Herrlich…, endlich wieder ein Roman in dem man mitleiden und mitfiebern kann. Bisher hatte ich noch keine Romane der Autorin gelesen, dass wird sich in Zukunft ändern. „Feel Again“ ist ein wundervoller Roman voller Emotionen, Leidenschaft und Spannung, den ich innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Die Liebesgeschichte zwischen Sawyer und Isaac ist herzerwärmend und ganz nach meinem Geschmack. Schöner Schreibstiel, interessante, sympathische Figuren und eine spannende, gefühlvoll erzählte Geschichte, machen den Roman zu einem unbedingten muss für jeden Liebesromanliebhaber. Zudem lassen sich die Tipps die Sawyer Isaac gibt durchaus in der realen Welt anwenden. Also bekommt man nicht nur einen unterhaltsamen Roman, sondern ganz nebenbei auch einen Ratgeber in Sachen Flirten, Kennenlernen und Daten.
Fazit: Schöner Schreibstil, interessante, sympathische Figuren und eine unterhaltsame, spannende Liebesgeschichte, was will man mehr. Klare Leseempfehlung von mir. So macht lesen einfach Spaß!

Veröffentlicht am 09.02.2018

Spritzig, lustig, humorvoll

Like You and Me
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Hinter „Like You and Me“ verbirgt sich eine schön erzählte Liebesgeschichte mit einigen Spritzern Erotik, dazu viel Gefühl und Romantik, angesiedelt im heutigen New York, sowie der 2. Band der Upper-East-Side-Reihe ...

Hinter „Like You and Me“ verbirgt sich eine schön erzählte Liebesgeschichte mit einigen Spritzern Erotik, dazu viel Gefühl und Romantik, angesiedelt im heutigen New York, sowie der 2. Band der Upper-East-Side-Reihe von Kim Nina Ocker. Obwohl ich den ersten Band nicht gelesen habe bin ich gut in die Geschichte hereingekommen. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Das Kopfkino kommt sofort in Gang und die sympathischen Charaktere machen es mir leicht sie zu mögen. Wobei Lexie anfangs etwas egoistisch rüberkommt, aber im Laufe der Geschichte merkt man was sie für ein großes Herz hat. Die Geschichte erzählt sich zu 2/3 aus Lexies Sicht und zu 1/3 aus Trips Sicht. Was ich sehr erfrischend finde, komme ich doch so, trotz der gewählten „Ich“-Erzählform, in den Genuss die Gefühle und Gedanken beider Protagonisten kennenzulernen.
Sicher das Rad wurde nicht neu erfunden für den Roman, dafür wurde es exzellent in Szene gesetzt. Die Liebesgeschichte zwischen Trip und Lexie ist einfach süß und der Humor während ihrer verbalen Schlagabtausche… herrlich…. Ich habe das ein und andere Mal herzhaft lachen müssen. Da macht das weiterlesen Spaß und ich fühle mich bestens unterhalten, auch wenn die ein oder andere Handlung vorhersehbar ist. Die Idee mit Kit und Hedwig, oh Gott, das war so toll, ich habe Tränen gelacht, vor allem bei dem fast Unterhaltsstreit, ähm hüstel Besuchsrecht. Doch ich will hier gar nicht Spoilern. Das muss man im Zusammenhang und vor allem selbst lesen, dann ist es urkomisch. Versprochen!
Einziger Kritikpunkt sind kleine logistische Fehler, die sich dann aber auch konsequent durch die Kapitel ziehen. Beispiel: Trip lässt sein Motorrad beim Haus seiner Eltern stehen. Sein Freund Sam holt Lexie und ihn mit dem Auto ab und fährt sie einmal quer durch die Stadt, zu seiner Wohnung wo sie gemeinsam den Abend verbringen. Später am Abend bietet Trip Lexie an sie mit dem Motorrad heim zu fahren. – Wie soll das gehen? Das steht immer noch bei seinen Eltern! Es sei denn, er hat einen Zauberspruch, der es ihm erlaubt die Maschine herbeizuzaubern. - Gut hier bekommt die Autorin noch einmal die Kurve und lässt Trip für Lexie ein Taxi rufen. Kaum daheim angekommen ruft Lexie voller Verzweiflung Trip an und bittet ihn um Hilfe. Er muss sofort zu ihr kommen. – Ach hätte er doch ein Taxi genommen, aber nein… - Trip springt auf seine Maschine – die eigentlich immer noch bei seinen Eltern am anderen Ende der Stadt steht - und ist in Null - Komma - Nix bei Lexie. Schade…, wirklich schade. Das ist wie ein selbst gelegtes Osterei. Oder wie in alten Ritterfilmen, wenn der Schauspieler seinen Arm mit der Prunkarmbanduhr aus dem 20. Jahrhundert ins Bild hängt. Die Welt geht davon nicht unter, aber es ist trotzdem ärgerlich.


Fazit: New Adult in Reinkultur. Spritzig, lustig, humorvoll, eine schöne Lovestory in angesagtem Ambiente, mit einem Quäntchen Erotik, dazu viel Gefühl, Romantik und Happy End. Unterhaltsam, lesenswert, spaßig!

Veröffentlicht am 26.01.2018

Süchtig machende Romanreihe

Die Auserwählte
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Seit Jahren begleitet mich diese außergewöhnliche Reihe um die Bruderschaft der Black Dagger und ich fiebere immer noch jedem neuen Band entgegen. Was ist das für ein besonderer Zauber, den J. R. Ward ...

Seit Jahren begleitet mich diese außergewöhnliche Reihe um die Bruderschaft der Black Dagger und ich fiebere immer noch jedem neuen Band entgegen. Was ist das für ein besonderer Zauber, den J. R. Ward in ihre Black Dagger-Romane einfließen lässt, so dass ich einfach nicht die Finger von den Büchern lassen kann? Egal welchen Band ich aufschlage, welche Seitenzahl ich zufällig auswähle, es ist immer dasselbe. Ich beginne zu lesen und lege das Buch nicht mehr aus der Hand. Gefesselt von der Geschichte vergesse ich Raum und Zeit bis das letzte Wort gelesen ist und ich verzweifelt hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt. Nicht anders erging es mir mit Band 29 „Die Auserwählte“, gespannt hing ich an den Zeilen, litt mit Layla, um am Ende festzustellen: Das Buch ist viel zu kurz! Ich will mehr… Nur gut das bereits im März 2018 Band 30 erscheint.
Der Roman „Die Auserwählte“ schließt nahtlos an die Vorgängerbände an. Sowohl inhaltlich als auch vom gesamten Schreibstil hat mir dieser Band wieder sehr gut gefallen. Er ist düster, erotisch, fesselnd und wie immer mit einem hohen Suchtfaktor belastet. Dieser Band erzählt unter anderem die Lebensgeschichte von Xcor, die wie ich finde sehr interessant ist. Am Ende des Buches muss ich wieder einmal feststellen, dass der absolut böse Feind, auch nur ein Mensch/Vampir ist, dessen Lebensumstände ihn haben Fehler machen lassen, die er nun bereut. Auf Gedeih und Verderb der Bruderschaft ausgeliefert, ist die Liebe zu Layla alles was ihn am Leben hält, dennoch glaubt er nicht, dass man ihm je vergeben könnte. Geschweige denn, dass er es verdient hätte zu lieben oder gar geliebt zu werden. Ich bin jedenfalls extrem gespannt wie die Geschichte weitergeht und ob uns die Autorin vielleicht doch mit einer unerwarteten Wendung und damit einem guten Ausgang für das Liebesglück von Layla und Xcor überrascht. Denn wenn ich eins gelernt habe in fast 30 Bänden Black Dagger, es ist nie ausweglos, selten so wie es scheint und auch wenn der Weg oft steinig ist, gibt es irgendwo einen Hoffnungsschimmer am Horizont.
Fazit: Düster, erotisch, fesselnd… Süchtig machende Romanreihe von der man einfach nicht genug bekommen kann.