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Veröffentlicht am 17.06.2025

Verborgene Stärke und stille Zärtlichkeit – Sarah und Hugh berühren das Herz

SMYTHE-SMITH. Die gewiefte Lady Sarah
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Mit „Die gewiefte Lady Sarah“ liefert Julia Quinn ein weiteres Highlight ihrer Smythe-Smith-Reihe: eine zarte, tiefgründige Liebesgeschichte, die zeigt, dass wahre Verbindungen oft dort entstehen, wo man ...

Mit „Die gewiefte Lady Sarah“ liefert Julia Quinn ein weiteres Highlight ihrer Smythe-Smith-Reihe: eine zarte, tiefgründige Liebesgeschichte, die zeigt, dass wahre Verbindungen oft dort entstehen, wo man sie am wenigsten erwartet. Für mich ist es der emotionalste und zugleich schönste Teil der Reihe – mein ganz persönlicher Favorit.

Im Mittelpunkt stehen Sarah Pleinsworth und Hugh Prentice, zwei Menschen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber auf eine berührende Weise zueinanderfinden.

Sarah ist eine Frau, die mit dem Herzen sieht. Wenn sie liebt, dann mit voller Kraft. Die Nähe zu ihrer Familie bedeutet ihr alles und für jene, die sie ins Herz geschlossen hat, nimmt sie auch schwierige und unbequeme Wege auf sich. Ihre lebendige, manchmal impulsive Art sorgt dafür, dass sie mit Hugh zunächst auf Konfrontation geht. Denn sie ist zu sehr mit ihrer Sicht auf vergangene Ereignisse beschäftigt, als dass sie ihn unvoreingenommen betrachten könnte.

Hugh hingegen ist ruhig, reflektiert und ein Mann, der mit Verstand und Herz gleichermaßen handelt. Seit dem dramatischen Duell, das sein Leben für immer verändert hat, trägt er eine körperliche Behinderung, die nicht nur seine Beweglichkeit einschränkt, sondern auch tiefe Spuren in seinem Selbstwertgefühl hinterlassen hat. Die Unsicherheit über seinen Platz in der Welt, seine Rolle als Sohn eines grausamen Vaters sowie seine Schuldgefühle gegenüber Daniel Smythe-Smith belasten ihn schwer.

Was diese Liebesgeschichte so besonders macht, ist ihre stille Intensität. Es ist vor allem Sarahs Blick, der Hugh verändert. Sie sieht in ihm den Mann, der er sein könnte – sie erkennt seine Güte, seinen Humor, seine Intelligenz und seine Tiefe. Und er wiederum lernt durch sie, sich selbst mit anderen Augen zu sehen – nicht als "beschädigt", sondern als liebenswert. Durch ihre Liebe fühlt er sich zum ersten Mal seit Langem wieder „ganz“. Diese leise, behutsam wachsende Zuneigung ist zutiefst berührend. Sarah zeigt ihm, dass er schön ist – nicht trotz, sondern wegen seiner Verletzungen, an denen er gewachsen ist. Ihre Verbindung basiert auf Vertrauen, Respekt und der gemeinsamen Sehnsucht, so geliebt zu werden, wie man ist.

Julia Quinn erzählt mit einem hervorragenden Gespür für Emotionen und zwischenmenschliche Dynamiken eine Geschichte, die nicht nur romantisch, sondern auch heilsam ist. Die humorvollen Einschübe – nicht zuletzt dank der liebenswert chaotischen Smythe-Smith-Familie – sorgen für eine charmante Auflockerung. Gleichzeitig berührt die Geschichte durch ihre Ernsthaftigkeit, ihre Feinfühligkeit und die leise Botschaft, dass echte Liebe dort entsteht, wo man sich gegenseitig sieht – nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen.

Fazit:

„Die gewiefte Lady Sarah“ ist eine feinfühlige, tief emotionale Liebesgeschichte über Vergebung, Vertrauen und die stille Kraft der Zuneigung. Sarah und Hugh sind ein Paar, das berührt – nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil ihre Liebe so echt wirkt. Für mich ist dieser Band der Höhepunkt der Reihe. Julia Quinn hat mit Sarah und Hugh zwei außergewöhnliche Charaktere geschaffen, deren Geschichte mich nicht nur gefesselt, sondern auch tief bewegt hat.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Vertrauen, Gefühle und Geheimnisse - wie Daniel und Anne zueinander finden

SMYTHE-SMITH. Spiel mit dem Feuer
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Mit „Spiel mit dem Feuer“, dem zweiten Band der Smythe-Smith-Reihe, gelingt Julia Quinn erneut ein wunderbar unterhaltsamer Regency-Roman, der dramatisch-aufregende Momente, starke Gefühle und prickelnde ...

Mit „Spiel mit dem Feuer“, dem zweiten Band der Smythe-Smith-Reihe, gelingt Julia Quinn erneut ein wunderbar unterhaltsamer Regency-Roman, der dramatisch-aufregende Momente, starke Gefühle und prickelnde Romantik perfekt vereint.
Im Mittelpunkt stehen Daniel Smythe-Smith und Anne Wynter – zwei Figuren, deren erste Begegnung bereits voller Spannung und knisternder Chemie ist.

Nach Jahren der Verbannung kehrt der charmante und kluge Daniel Smythe-Smith, Earl of Winstead, nach London zurück. Ein unglücklicher Zwischenfall hatte ihn ins Exil getrieben und die Zeit fernab der Heimat hat emotionale Spuren bei ihm hinterlassen. Seine Rückkehr erfolgt nicht leichtfertig, sondern aus dem Wunsch heraus, Verantwortung für seine Familie zu übernehmen, Versäumtes wiedergutzumachen und endlich wieder ein Leben in Freiheit zu führen. Doch mehr als das sehnt er sich nach einem Neubeginn, nach einem Stück persönlichem Glück. Als er Anne zum ersten Mal sieht, spürt er augenblicklich eine tiefe Verbindung zu ihr, die er sich selbst kaum erklären kann und die ihn nicht mehr loslässt.

Anne hat sich unter einem neuen Namen ein Leben als Gouvernante bei den Smythe-Smiths aufgebaut. Ihr Geheimnis aus ihrer eigenen Vergangenheit ist tragisch und holt sie im Jetzt ein. Anne ist eine einfühlsame, kluge und beherrschte Protagonistin, die bemüht ist nicht aufzufallen – was ihr allerdings in Daniels Nähe kaum gelingt. Daniels Charme, sein Witz und seine ehrliche Art durchbrechen langsam ihre Fassade. Die Dynamik zwischen den beiden ist von Beginn an greifbar. Es knistert bei jedem Dialog, jeder zufälligen Berührung, jedem gestohlenen Blick.

Julia Quinn versteht es hierbei meisterhaft, die Spannung zwischen Daniel und Anne aufzubauen. Ihre Annäherung geschieht leise, glaubwürdig und voller Gefühl. Gerade die Balance zwischen Zurückhaltung und wachsendem Vertrauen macht diese Beziehung so berührend, authentisch und intensiv. Beide Figuren sind gezeichnet von der Vergangenheit, beide kämpfen mit Verantwortung und Verletzlichkeit – und dennoch öffnet sich eine gemeinsame Zukunft, die langsam, aber unaufhaltsam Form annimmt.

Aber auch der Humor kommt wie immer nicht zu kurz: Die berüchtigten musikalischen Darbietungen der Smythe-Smith-Cousinen sorgen erneut für köstliche Momente. Und wer die Figuren aus Band eins ins Herz geschlossen hat, wird sich freuen, sie wiederzutreffen.

„Spiel mit dem Feuer“ ist ein gefühlvoller, mitreißender Liebesroman mit viel Tiefe und wunderbaren Figuren. Daniel und Anne wachsen einem schnell ans Herz – ihr Weg zueinander ist voller Stolpersteine, aber auch voller Hoffnung und Wärme. Ein durch und durch gelungener Roman, der zeigt, dass wahre Liebe dort beginnt, wo Vertrauen wächst.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Wenn Freundschaft zu Liebe wird – ein herrlich romantischer Auftakt der Smythe-Smith-Reihe

SMYTHE-SMITH. Der Earl, der mir zu Füßen liegt
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Mit „Der Earl, der mir zu Füßen liegt“ startet Julia Quinn ihre Smythe-Smith-Reihe, die sich wunderbar unabhängig von den Bridgerton-Romanen lesen lässt, aber durch kleine Querverweise besonders für Fans ...

Mit „Der Earl, der mir zu Füßen liegt“ startet Julia Quinn ihre Smythe-Smith-Reihe, die sich wunderbar unabhängig von den Bridgerton-Romanen lesen lässt, aber durch kleine Querverweise besonders für Fans der Autorin ein liebevolles Wiedersehen mit bekannten Figuren bietet. Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen Honoria Smythe-Smith und Marcus Holroyd, zwei Charaktere, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten – und sich doch auf wunderschöne Weise ergänzen.

Honoria ist eine fröhliche, clevere junge Frau mit einem ausgeprägten Sinn für Humor. Sie weiß, dass sie bald heiraten sollte, doch unter all den Kandidaten scheint keiner recht zu ihr zu passen. Statt sich entmutigen zu lassen, nimmt sie die Sache selbst in die Hand – und beweist dabei sowohl Mut als auch Kreativität. Besonders schön ist, dass Julia Quinn, Honoria nicht nur als romantische Heldin, sondern auch als loyale Freundin und entschlossene Persönlichkeit zeichnet. Auch ihre Rolle als Mitglied des berüchtigten Smythe-Smith-Quartetts – das traditionell aus musikalisch eher unbegabten Familienmitgliedern besteht – sorgt für einige charmante, augenzwinkernde Momente.

Marcus Holroyd, der Earl of Chatteris, tritt zunächst als stiller Beobachter in Erscheinung. Er ist introvertiert, bedacht und scheut große gesellschaftliche Auftritte. Doch wer ihn näher kennenlernt, entdeckt einen Menschen mit viel Wärme, einem scharfen Verstand und einer überraschend humorvollen Ader. Besonders berührend ist seine Fürsorge gegenüber den Menschen, die ihm wichtig sind – und die stille Hingabe, mit der er Honoria unterstützt, auch wenn sie davon zunächst nichts ahnt. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich Marcus weiter und überwindet sogar seine eigene Zurückhaltung, um sich seiner Gefühle zu stellen.

Die Liebesgeschichte zwischen Honoria und Marcus entfaltet sich langsam und glaubwürdig – von einer vertrauten Freundschaft zu leisen, tiefen Gefühlen. Ihre Dynamik ist liebevoll und zugleich amüsant, oft begleitet von humorvollen Wortwechseln und liebevollem Necken. Gerade weil beide Figuren bereits eine gemeinsame Vergangenheit teilen, wirkt ihre Annäherung besonders ehrlich und berührend.

Julia Quinns Schreibstil ist gewohnt leichtfüßig, pointiert und bildhaft. Mit einer gelungenen Mischung aus traditionellem Regency-Flair und moderner Lockerheit schafft sie es erneut, eine romantische Komödie zu schreiben, die gleichzeitig berührt und unterhält.

„Der Earl, der mir zu Füßen liegt“ ist ein Wohlfühlroman, der trotz aller Regency-Etikette mit lebensnahen Gefühlen, feinem Witz und liebenswürdigen Figuren überzeugt. Der Auftakt der Smythe-Smith-Reihe weckt die Lust auf mehr und bietet eine gelungene Mischung aus Romantik, Freundschaft und Herzenswärme – für alle, die klassische Liebesgeschichten mit Tiefgang und Charme lieben.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Große Ideen, wenig Tiefe: Eine Zukunft voller Konflikte

Die Schatten der Solaren Union
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Die Schatten der Solaren Union präsentiert sich als ambitionierter Sci-Fi-Politthriller, der mit einer spannenden Grundidee aufwartet: Machtkämpfe zwischen politischen Lagern, skrupellose Konzerne, persönliche ...

Die Schatten der Solaren Union präsentiert sich als ambitionierter Sci-Fi-Politthriller, der mit einer spannenden Grundidee aufwartet: Machtkämpfe zwischen politischen Lagern, skrupellose Konzerne, persönliche Identitätskrisen und gesellschaftliche Umbrüche im Jahr 2256. Doch leider bleibt die Umsetzung hinter den Erwartungen zurück und dem Thriller gelingt es nicht, sein Potenzial voll auszuschöpfen.

Bereits der Einstieg in die Geschichte gestaltet sich schwierig. Ohne Prolog oder erklärenden Rahmen wird man abrupt in einen komplexen Wahlkampf geworfen, begleitet von einer Flut an Namen, Figuren und Handlungssträngen. Die zahlreichen Perspektivwechsel, oft sogar innerhalb eines Kapitels und ohne klare Abgrenzung, erschweren es, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Stattdessen bleibt vieles an der Oberfläche und wirkt überfrachtet. Die Figuren, seien es PolitikerInnen, UnternehmerInnen oder AktivistInnen, wirken oft wie FunktionsträgerInnen, nicht wie Menschen mit Tiefe.

Besonders enttäuschend ist, dass die eigentliche Science-Fiction-Welt kaum greifbar wird. Die Handlung spielt auf verschiedenen Planeten des Sonnensystems, doch es fehlt an geografischer oder atmosphärischer Beschreibung. Wie leben die Menschen dort? Wie wurde die Besiedelung technisch möglich gemacht? Diese Fragen bleiben unbeantwortet. Das Potenzial einer faszinierenden Zukunftswelt wird verschenkt. Selbst am Ende, wo im Anhang einige Informationen zu Parteien und Figuren geliefert werden, hätte ich mir zumindest eine kurze Beschreibungen der Planeten oder technologischer Entwicklungen gewünscht.

Auch gesellschaftlich wirkt das Buch erstaunlich rückständig: Homophobie und restriktive KI-Gesetze bestimmen den Alltag, ohne dass diese Zustände sinnvoll begründet oder kritisch eingeordnet werden. So wirken manche Elemente eher wie Relikte der Gegenwart statt visionäre Gedankenspiele einer fernen Zukunft. Für mich bleibt ein verwirrendes Weltbild zurück, dass die Chance verpasst, Zukunft durchdacht zu gestalten.

Trotz dieser Kritikpunkte lässt sich das Potenzial der Geschichte nicht leugnen. Die Grundkonflikte sind interessant und hätten mit mehr Tiefgang, stärkerem Weltenbau und klarerer Struktur durchaus zu einem packenden Thriller werden können.

Insgesamt ist es ein ambitioniertes Buch, das für mich überladen scheint und Luft nach oben hat. Eventuell lesenswert Fans mit Geduld und der Hoffnung, dass im zweiten Teil die fehlenden Lücken geschlossen werden.

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Veröffentlicht am 17.05.2025

Chaos anstatt Sommerflair – Wenn gute Ideen an der Umsetzung scheitern

Merci Agneta
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Merci Agneta – Sommer auf Französisch klang für mich nach einer leichten, gefühlvollen Sommerlektüre mit französischem Flair. Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen.

Das zentrale Problem ...

Merci Agneta – Sommer auf Französisch klang für mich nach einer leichten, gefühlvollen Sommerlektüre mit französischem Flair. Leider konnte der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen.

Das zentrale Problem liegt in der starken Fokussierung auf die innere Gedankenwelt der Hauptfigur Agneta. Ihre Selbstgespräche und wirren Gedankenschleifen nehmen so viel Raum ein, dass die eigentliche Handlung kaum noch stattfindet. Die Geschichte, die man als roten Faden bezeichnen könnte, kommt nur schleppend voran.

Man könnte annehmen, dass die ausführlichen inneren Monologe zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der Figur führen. Doch das war leider nicht der Fall. Denn obwohl Agnetas Identitätskrise deutlich im Mittelpunkt steht, sind eine erkennbare Entwicklung oder ein innerer Wandel der Protagonistin kaum spürbar. Anstatt eines echten Erkenntnismoments verliert sich die Erzählung in Wiederholungen. Ich hoffte immer wieder auf eine Wendung, auf einen Fortschritt, doch vergeblich, der blieb aus.

Mit der Zeit wurde das Lesen zunehmend anstrengend. Die vielen Seiten voll verwirrter Gedanken wirkten ermüdend. Oft verleiteten sie mich dazu, Abschnitte zu überfliegen, um zur eigentlichen Handlung zurückzufinden. Die Erzählung zog sich hin und meine anfängliche Neugier wich zunehmender Frustration.

Erschwerend kam für mich die sprachliche Gestaltung hinzu: In den Konversationen zwischen den Figuren wechselte der Text ständig zwischen Deutsch, Französisch und Englisch. Teilweise sogar innerhalb eines einzigen Satzes. Zwar ist klar, dass diese Mehrsprachigkeit Agnetas Kommunikationsprobleme spiegeln soll, doch die Umsetzung war schlicht überladen und störte den Lesefluss erheblich. Besonders problematisch empfand ich, dass viele dieser Passagen nicht ins Deutsche übertragen beziehungsweise nicht im Anschluss sinngemäß erklärt wurden. Dadurch blieben Teile des Dialogs unverständlich.
Zusätzlich irritierend waren die Szenen, in denen mithilfe von Google-Übersetzungen Gespräche eingefügt wurden. Diese teils nicht nachvollziehbaren Dialoge waren ebenfalls sehr holprig zu lesen und boten häufig keinen echten Mehrwert.

Dabei hätte die Geschichte durchaus Potenzial gehabt. Agnetas Lebensgeschichte ist in ihren Grundzügen bewegend und hätte in einem anderen Rahmen vermutlich sehr berühren können. Doch in diesem Buch verlieren sich die wichtigen Themen leider in einem sprachlichen und erzählerischen Chaos, das wenig Raum für echte Emotionen lässt.

Unterm Strich bleibt für mich ein enttäuschender Leseeindruck: Die Grundidee ist interessant, scheitert aber an der Umsetzung. Stil, Struktur und Gewichtung der Inhalte machen den Roman unnötig anstrengend. Schade, das hätte mehr sein können.

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