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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.01.2026

Schrecklich langweilig

Klara und die Sonne
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Das Buch war das schlimmste, was ich jemals für die Schule und generell lesen musste. Das Buch war von Anfang bis Ende völlig langweilig. Ich bin beim Lesen mehrmals fast eingeschlafen. Ich kann ja verstehen, ...

Das Buch war das schlimmste, was ich jemals für die Schule und generell lesen musste. Das Buch war von Anfang bis Ende völlig langweilig. Ich bin beim Lesen mehrmals fast eingeschlafen. Ich kann ja verstehen, dass das KI Thema interessant ist, allerdings ist dies hier derart schlecht umgesetzt, dass ich nicht glauben kann, wie dieser Mann einen Literaturnobelpreis gewinnen konnte.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Erstes Jahreshighlight 2026

Illusion – A Lie Worth Believing
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Für die junge Sängerin Stella wird ein Traum wahr, als sie bei der legendären „Show Illusion“ in Las Vegas engagiert wird. Allerdings merkt sie schnell, dass Illusionen und Geheimnisse nicht nur hinter ...

Für die junge Sängerin Stella wird ein Traum wahr, als sie bei der legendären „Show Illusion“ in Las Vegas engagiert wird. Allerdings merkt sie schnell, dass Illusionen und Geheimnisse nicht nur hinter den magischen Darbietungen auf der Bühne stecken: Stellas Vorgängerin Fia ist nach einem mysteriösen Unfall verschwunden und Levin, der Kopf und Illusionist der Show ist ebenso charmant wie undurchsichtig. Während Stella Fia’s Verschwinden untersucht, fühlt sie sich immer stärker zu Levin hingezogen. Doch was, wenn die Liebe die größte Illusion ist.
Erstmal muss man sagen, dass das Buch rein optisch ein echter Hingucker ist. Es hat ein wunderschönes Cover, einen tollen Farbschnitt und auch im Inneren sind einige Illustrationen versteckt. Besonders gut gefallen mir in dem Zuge die Chat Nachrichten, die immer mal wieder auftauchen. Sowas lässt sich schnell und einfach lesen, bringt aber auch immer viele Emotionen und private Details der Charaktere ans Licht. Auch die Charaktere lassen nicht zu wünschen übrig. Es gibt viele Personen, die eine Rolle spielen und trotzdem wusste ich immer, wer wer ist. Jeder hat seine Geheimnisse, die auch teilweise bis zum Schluss nicht aufgedeckt werden. Mein Lieblingscharakter war eindeutig Cam. Er hat mich sehr an Magnus Bane aus meiner Lieblingsserie Shadowhunters erinnert. Cam ist einfach total lustig und der beste Freund, den man sich wünschen könnte. Die Tension zwischen Stella und Levin ist fast spürbar. Es prickelt und knistert und lässt einen fühlen, als ob man danebenstände. Die Idee hinter dieser „Zaubershow“ in Las Vegas ist für ein solches Buch eine wirklich grandiose Idee, die auch sehr gut umgesetzt wurde. Bildlich konnte ich mir den Ort und die Illusionen, dank der detaillierten, aber nicht zu ausführlichen, Beschreibung super vorstellen. Die Geschichte lief ab wie ein Kinofilm. An Spannung hat es definitiv auch nicht gefehlt. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Es gab so viele Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte aufgedeckt wurden oder teilweise auch erst (hoffentlich) in Band 2 aufgelöst werden. Zudem gab es spannende Wendungen, die ich in den meisten Fällen nicht erwartet habe. Einige meiner Mutmaßungen sind wie gesagt noch ungeklärt. Das Ende hat mich dann emotional ein bisschen zerstört und ich hoffe, dass es in Band zwei nicht so enden wird, wie ich befürchte. Ich denke jetzt nach Tagen immer noch an das Buch, die spannenden Plottwist und vor allem das Ende. Ich hatte hohe Erwartungen, die sogar noch übertroffen wurden. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Kampf zwischen KI und Menschlichkeit

Überlebe! In der Künstlichen Intelligenz (Band 1 von 2) サバイバル
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Während Jio und seine Freunde einen Tag im spannenden Odin-KI Park genießen, geraten sie plötzlich in ein geheimnisvolles Testzentrum. Dort stoßen sie auf Machina, einen KI-Roboter, der ihnen verkündet, ...

Während Jio und seine Freunde einen Tag im spannenden Odin-KI Park genießen, geraten sie plötzlich in ein geheimnisvolles Testzentrum. Dort stoßen sie auf Machina, einen KI-Roboter, der ihnen verkündet, dass sie diesen Ort erst wieder verlassen können, wenn sie Machina in einem Wettkampf besiegen. Wird es ihnen gelingen?

Die Geschichte wird als Comic erzählt, dessen Zeichenstil sehr an den von Mangas angelehnt ist. Dabei haben mich die Geräusche, die immer auch auf japanisch gezeigt waren, ein bisschen gestört. Sie waren einfach total überdimensioniert und die deutsche Übersetzung stand auch darunter, daher hätte es die japanischen Geräusche nicht gebraucht. Teilweise waren sie auch noch total komisch übersetzt, denn was für Geräusche sind bitte „Popel“ oder „Leere“ oder „Such“? Zwischen den Kapiteln gab es immer zwei Infoseiten, die normal beschrieben waren. Die dort erhaltenen Informationen waren wirklich sehr interessant, haben sich aber leider teilweise mit denen im Comic genannten Informationen gedoppelt. Am Anfang des Comics wurden uns auf einer Doppelseite erstmal alle wichtigen Personen vorgestellt. Dies war eigentlich eine schöne Idee, allerdings scheinbar nicht ganz zuende gedacht. Denn bei Miras Vorstellung steht auf Seite 8 „Doch ihre große Tapferkeit hilft ihr dabei, das Abenteuer sicher zu überstehen“. Klar konnte man sich denken, dass es bei einem Comic für Kinder ein Happy End gibt, doch dieses vorwegnehmen hat die Spannung leider wirklich total rausgenommen. Ab dem Zeitpunkt, war meine Motivation den Comic zu lesen so gut wie weg, denn warum sollte ich eine Geschichte lesen, wenn ich sowieso weiß, wie sie ausgeht. Man hätte diesen Satz schließlich auch als Frage formulieren könne, dann hätte dies nicht alles vorweggenommen. Ansonsten war die Geschichte eigentlich relativ spannend und lehrreich, aber dieses vorwegnehmen und meine weiteren genannten Kritikpunkte, haben mir das Leseerlebnis wirklich zerstört. Sehr schade.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Drei tödliche Tage

The Blackgate Invitation
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Ruby und Wrens Aufgabe klang so einfach. Sie sollten einfach nur einen Abend lang die Töchter von Mrs. Blackgate spielen und mit ihr an einem Dinner teilnehmen. Und dafür eine riesige Summe Geld kassieren. ...

Ruby und Wrens Aufgabe klang so einfach. Sie sollten einfach nur einen Abend lang die Töchter von Mrs. Blackgate spielen und mit ihr an einem Dinner teilnehmen. Und dafür eine riesige Summe Geld kassieren. Doch jetzt sind die beiden in einem Herrenhaus eingesperrt, der Geist eines Mordopfers hat einen magischen Wettkampf ausgerufen und alle anderen Gäste sind Hexen. Jetzt haben sie drei Tage, um eine Reihe tödlicher Rätsel zu lösen. Dabei müssen sie auch noch ihr fehlendes magisches Talent verbergen und überleben. Und dann ist da noch Auden, der Elementarmagier, der sie nicht aus den Augen lässt.
Das Buch startet sehr schwach. Uns werden extrem viele Figuren vorgestellt, was teilweise wirklich verwirrend ist. Zudem zieht sich die Handlung in der ersten Hälfte des Buches ungemein. Auch der komplizierte verschachtelte Schreibstil hilft dabei nicht gerade weiter. Im zweiten Teil wirken sowohl Schreibstil als auch Handlung wie ausgewechselt. Plötzlich wird es total spannend und man kann kaum mehr aufhören zu lesen. Die eigentliche Idee ist auch sehr geil, denn die Charaktere haben kaum die Möglichkeit sich gegenseitig auszuweichen, woraus Gespräche entstehen, die es sonst nie gegeben hätte. Im Laufe des Buches kommen auch sehr viele Geheimnisse ans Licht und Lügen werden aufgedeckt, die das Handeln einiger Charaktere und noch so einige andere Ungereimtheiten erklären. Generell war mir der Schreibstil aber etwas zu detailliert. Das Magiesystem wurde allerdings genau richtig erklärt. Ich habe alles verstanden und wusste über alles wichtige Bescheid, wurde aber nicht von ausschweifenden Erklärungen gelangweilt. Was mir zudem noch sehr gut gefallen hat, war die Tension zwischen ein paar Charakteren. Bei manchen war die Tension sehr klar, bei anderen wurde sie nur angedeutet, sodass ich Theorien hatte, die auch am Ende des Buches nicht alle aufgeklärt wurden. Ebenso finde ich es gut, dass man selber mitraten kann, wer wohl der Mörder gewesen ist. Die Handlungen der Personen, sowohl böse als auch gute, haben auch alle einen verständlichen Hintergrund. Die Taten sind also nicht einfach aus der Luft gegriffen. Das Buch startet zwar langsam und langweilig, wird aber von Seite zu Seite spannender. Im Endeffekt lohnt es sich wirklich dranzubleiben.

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Veröffentlicht am 18.11.2025

Zu wenig Zeitreise

Secret Society of Rebel Girls. Wie ich wegen Nachsitzen einen Brief von Kleopatra bekam (Band 1)
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Als Nina beim Spionieren mit ihrem selbstgebauten Roboter erwischt wird, muss sie prompt nachsitzen. Dabei wollte sie doch nur ihre beste Freundin Maya zur Klassensprecherin machen. Beim Nachsitzen muss ...

Als Nina beim Spionieren mit ihrem selbstgebauten Roboter erwischt wird, muss sie prompt nachsitzen. Dabei wollte sie doch nur ihre beste Freundin Maya zur Klassensprecherin machen. Beim Nachsitzen muss sie dann einer Frau aus der Vergangenheit einen Brief schreiben. Da ihre Eltern vom Nachsitzen nichts erfahren sollen, entsorgt Nina ihren Brief an Kleopatra in einem alten Briefkasten im Wald. Am nächsten Tag findet sie plötzlich eine riesige Pergamentrolle der Pharaonin in ihrem Briefkasten. Ist diese etwa 2000 Jahre durch die Zeit gereist.
Die Grundidee des Buches war erstmal super. Doch leider wurde das Potenzial überhaupt nicht ausgenutzt. Die Story dreht sich sehr wenig um Zeitreisen. Hauptsächlich geht es um einen Klassensprecher Wahlkampf und Zoff zwischen Freundinnen. Es wurden im Laufe der Handlung immer wieder wichtige gesellschaftliche Aspekte angesprochen, die ich jedoch gar nicht erwartet habe. Denn alle Charakterentwicklungen wirkten auf mich gestellt, krampfhaft, unnatürlich und auf Knopfdruck. Wenn man bsw. seit Monaten nicht mehr miteinander gesprochen und sich nicht ausstehen konnte, kann man das nicht innerhalb von zwei Seiten klären. Mein Lieblingscharakter in der gesamten Geschichte war definitiv Mayas Oma, denn diese war als einzige locker und wirkte freundlich. Als ob Wahlkampf, Nachsitzen, Streit unter Freundinnen, persönlicher Druck und Zeitreisen nicht schon genug wären, gibt es dann auch noch Streit in der Familie. Als müssten all diese Aspekte unbedingt in ein Buch gequetscht werden. Dadurch hat man von allen Situationen ein bisschen was mitbekommen, fühlte sich von den ganzen Problemen aber nur regelrecht erschlagen. Eine positive Sache, die ich noch ergänzen kann, ist der Schreibstil. Dieser liest sich wirklich flüssig und einfach, sodass es nicht vorkommt, dass man einen Satz dreimal lesen muss, bevor man ihn verstanden hat. Bei dem Buch habe ich jedoch insgesamt mit einem coolen Science Fiction/ Fantasy Zeitreiseroman gerechnet. Stattdessen bekam ich schwaches Worldbuilding und krampfhafte Charakterentwicklungen.

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