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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2026

Schöner Auftakt

The Ever King - Die Versuchung des Meeres
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In The Ever King taucht man in eine düstere Fae-Welt ein, in der Macht, Rache und alte Feindschaften das Handeln der Figuren bestimmen.
Im Mittelpunkt steht Erik, der gefürchtete Ever King. Er ist grausam, ...

In The Ever King taucht man in eine düstere Fae-Welt ein, in der Macht, Rache und alte Feindschaften das Handeln der Figuren bestimmen.
Im Mittelpunkt steht Erik, der gefürchtete Ever King. Er ist grausam, strategisch und absolut skrupellos, zumindest nach außen. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto mehr Facetten zeigt er. Seine Vergangenheit, seine Verantwortung als Herrscher und seine inneren Konflikte machen ihn zu einem typischen morally-grey-Charakter, der mich total fasziniert hat. 🖤🔥

An seiner Seite, oder eher gegen ihn… steht Livia. Sie ist mutig, stolz und weigert sich, ihre Stärke aufzugeben. Besonders gefallen hat mir, dass Livia nicht perfekt ist: Sie trifft falsche Entscheidungen, zweifelt an sich selbst und wächst genau daran.
Die Dynamik zwischen Erik und Livia ist von Anfang an angespannt. Misstrauen, Machtspiele und eine langsam aufkeimende Anziehung sorgen für ordentlich Knistern, ohne dass die Romance die eigentliche Handlung überlagert.

Das Worldbuilding ist rau und brutal, genau passend zur Geschichte. Intrigen, politische Allianzen und magische Regeln ziehen sich durch das gesamte Buch und sorgen dafür, dass konstant Spannung herrscht. Gegen Ende nimmt das Tempo deutlich zu, und das Finale hat mich richtig neugierig zurückgelassen. 📖💫

Ein paar Entwicklungen waren für mich vorhersehbar und im Mittelteil gab es kleine Längen, weshalb es am Ende 4 Sterne wurden. Trotzdem habe ich The Ever King sehr gerne gelesen und freue mich jetzt schon riesig auf Band 2. ✨👑

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Mega Dystopie

To Cage a Wild Bird
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To Cage a Wild Bird ist eines dieser Bücher, bei denen man merkt, wie viel Gedanken in Welt, Figuren und Atmosphäre geflossen sind. Die ganze Story ist unglaublich gut durchdacht und ich konnte das Buch ...

To Cage a Wild Bird ist eines dieser Bücher, bei denen man merkt, wie viel Gedanken in Welt, Figuren und Atmosphäre geflossen sind. Die ganze Story ist unglaublich gut durchdacht und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Raven ist keine typische Heldin. Sie ist verschlossen, trifft nicht immer die besten Entscheidungen und wirkt oft hart, doch genau deshalb fand ich sie so stark. Ihre innere Zerrissenheit zieht sich durch das ganze Buch und macht ihre Entwicklung glaubwürdig. Vale bildet dazu einen spannenden Gegenpol, ruhig, kontrolliert und anfangs echt schwer zu durchschauen. Die Dynamik zwischen den beiden lebt von Blicken, unausgesprochenen Gedanken und dieser konstanten Spannung, die fast greifbar ist. Für mich eine Romance, die nicht im Vordergrund steht, aber emotional unglaublich viel trägt.

Auch die Nebencharaktere bleiben im Kopf. Niemand fühlt sich überflüssig an, jede Begegnung hinterlässt Spuren und verstärkt dieses Gefühl von Unsicherheit und Druck. Der Schreibstil ist direkt, manchmal roh, und genau dadurch unglaublich wirkungsvoll. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, ohne dass sich etwas gehetzt angefühlt hätte.

Am Ende war ich komplett drin in der Geschichte und wurde unglaublich begeistert und mit einem riesigen Band-2-Bedarf zurück gelassen. Für mich eine der stärksten Dystopien welche ich dieses Jahr gelesen habe.

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Veröffentlicht am 24.12.2025

So emotional

Boys of Tommen 6: Releasing 10
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Releasing 10 hat mich emotional komplett zerstört. Ich habe selten ein Buch gelesen, das so intensiv ist und gleichzeitig so viel Verständnis für seine Figuren erzeugt. Chloe Walsh packt die harten Themen ...

Releasing 10 hat mich emotional komplett zerstört. Ich habe selten ein Buch gelesen, das so intensiv ist und gleichzeitig so viel Verständnis für seine Figuren erzeugt. Chloe Walsh packt die harten Themen nicht vorsichtig an, sie zeigt sie in voller Brutalität. Man leidet mit, man wütet mit und trotzdem bleibt immer ein Funken Hoffnung, der alles zusammenhält.

Lizzie Youngs Verhalten aus den vorherigen Bänden wird durch diesen Band für mich endlich greifbar und nachvollziehbar. Alles, was sie tut, alles, wie sie reagiert, warum sie Mauern um sich baut, bekommt hier Gewicht. Man versteht, wie sehr ihre Vergangenheit sie geprägt hat und warum sie ist wie sie ist. Das hat mich unglaublich berührt, weil es die Figur noch viel menschlicher macht.

Hugh ist der perfekte Gegenpol, ruhig, stabil, verständnisvoll und wenn ich ehrlich sein soll nach diesem Band mein liebster Boys of Tommen Boy. Ich habe noch nie eine Love Story mit einer so enormen Tiefe gelesen. Zu sehen, wie Hugh für Lizzie da ist, hat mir das Herz zerrissen und zu erleben, wie beide gemeinsam gelitten haben, hat jede Seite noch intensiver gemacht. Es ist emotional, herzzerreißend und gleichzeitig wunderschön, weil man diese Verbindung so sehr spürt.

Die emotionale Härte des Buches ist nicht einfach zu lesen, aber so wichtig, weil sie zeigt, wie verletzlich Menschen sein können und wie tief Traumata wirken. Ich habe das Buch mehrfach kurz weglegen müssen, weil es mich so mitgenommen hat, aber gleichzeitig konnte ich nicht aufhören, weil ich wissen wollte, wie Lizzie und Hugh weitermachen.

Releasing 10 ist ein extrem wichtiges, hartes Buch, das einen nachdenklich, berührt und emotional ausgelaugt zurücklässt. Lizzie und Hugh haben sich für immer in mein Herz gebrannt, und der nächste Band der beiden wird sicher noch alles toppen.

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Zu gut wow

Where the Night Falls (School of Darkness 1)
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Where the Night Falls war für mich wirklich ein Buch, das hängen bleibt. Es ist dunkel, geheimnisvoll und hat so eine Spannung, die von Seite 1 an präsent ist, aber nie nachlässt. Die Hill Cove Boarding ...

Where the Night Falls war für mich wirklich ein Buch, das hängen bleibt. Es ist dunkel, geheimnisvoll und hat so eine Spannung, die von Seite 1 an präsent ist, aber nie nachlässt. Die Hill Cove Boarding School fühlt sich richtig greifbar an, ich konnte mir die Gänge, die alten Gemäuer und die ganze Atmosphäre bildlich vorstellen.

Aurelia ist eine Protagonistin, die sofort mein Interesse geweckt hat. Sie ist nicht perfekt, sie kämpft, zweifelt, macht Fehler und genau das macht sie für mich so nahbar. Ich konnte total nachvollziehen, warum sie manche Entscheidungen trifft und warum sie sich manchmal zurückzieht. Es gibt in ihr eine Mischung aus Verletzlichkeit und Mut, die sie unglaublich interessant macht.

Die anderen Figuren sind nicht nur Beiwerk, sondern haben alle ihre eigenen Geheimnisse und Motivationen. Gerade das Zusammenspiel untereinander macht die Geschichte richtig spannend. Es gibt ständig kleine Andeutungen, Momente, in denen man denkt, man weiß, was passiert, nur um kurz darauf überrascht zu werden. Und diese unterschwellige Spannung hat mich wirklich durchgehend gefesselt.

Die Liebesgeschichte zwischen Aurelia und Nathanael entwickelt sich sehr langsam. Sie ist nicht laut oder übertrieben, sondern entsteht aus Situationen, Vertrauen und kleinen Momenten, die trotzdem unglaublich intensiv wirken. Ich finde es toll, auf welche Art und weise die Liebesgeschichte in die story eingebaut ist.

Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Art, wie Geheimnisse und Enthüllungen aufgebaut werden. Es gibt Hinweise, die erst viel später ihre volle Bedeutung entfalten. Dadurch hat man beim Lesen ständig das Gefühl, dass die Figuren noch nicht alles wissen und man selbst auch nicht. Das macht die Geschichte unglaublich fesselnd und lässt einen bis zur letzten Seite dranbleiben.

Für mich war Where the Night Falls nicht nur ein spannender Auftakt, sondern auch eine emotionale Reise. Ich habe Aurelia, Nathanael und die ganze Schule richtig in mein Herz geschlossen. Das Buch lebt von den Figuren, ihrer Entwicklung, den kleinen Geheimnissen und dieser dichten, geheimnisvollen Atmosphäre. Ich freue mich schon riesig auf Band 2, weil ich das Gefühl habe, dass die Geschichte dann noch epischer, noch intensiver und noch emotionaler wird.

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Veröffentlicht am 24.12.2025

Mega guter Abschluss

How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)
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How to Kill Fate hat für mich genau das gemacht, was ein guter Abschluss machen sollte. Die Geschichte wird konsequent weitergeführt, nichts wirkt hingeschoben oder unnötig ausgeschmückt, und trotzdem ...

How to Kill Fate hat für mich genau das gemacht, was ein guter Abschluss machen sollte. Die Geschichte wird konsequent weitergeführt, nichts wirkt hingeschoben oder unnötig ausgeschmückt, und trotzdem bleibt genug Raum für Emotionen.

Kiana wirkt hier viel greifbarer als zuvor. Man versteht ihre Reaktionen, ihr Zögern, ihren Frust. Alles, was sie tut, fühlt sich logisch an, auch wenn es nicht immer der einfachste Weg ist. Sie wirkt nicht idealisiert oder übermäßig stark, sondern wie jemand, der versucht, mit einer Situation klarzukommen, die größer ist als sie selbst. Gerade ihr innerer Konflikt zwischen dem, was von ihr erwartet wird, und dem, was sie selbst will, zieht sich glaubwürdig durch das ganze Buch.

Auch Tyron bekommt mehr Tiefe. Seine Rolle fühlt sich wichtiger an, ohne dass er alles an sich reißt. Die Verbindung zwischen ihm und Kiana lebt nicht von großen Szenen oder vielen Worten, sondern davon, dass sie sich aufeinander verlassen. Das hat mir sehr gefallen, weil es einfach perfekt zu den beiden und der Geschichte gepasst hat.

Das Worldbullding ist hier ebenfalls wieder großartig, der Umgang mit dem Thema Schicksal ist einfach so genial. Es gibt keine einfache Lösung und keine klare Antwort darauf, was richtig oder falsch ist. Entscheidungen haben Folgen, und nicht jede davon fühlt sich gut an. Genau das gibt der Geschichte Gewicht und macht sie für mich so rund.

Auch die Welt an sich bleibt interessant, ohne dass sie sich ständig erklären muss. Magie, Götter und Regeln sind da, aber sie drängen sich nicht in den Vordergrund. Viel wichtiger ist, wie die Figuren damit umgehen und was diese Strukturen mit ihnen machen.

Für mich ist How to Kill Fate ein sehr gelungener Abschluss. Die Geschichte bleibt lange im Kopf, gerade wegen der Figuren und der Entscheidungen, die sie treffen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und bin mit einem richtig guten Gefühl aus der Dilogie gegangen.

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