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Veröffentlicht am 12.11.2016

Fantastischer Abschluss!

Die Luna-Chroniken 4: Wie Schnee so weiß
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Prinzessin Winter wird von dem lunarischen Volk nicht nur für ihr sanftes Wesen geliebt, auch für ihre Schönheit, die sogar die ihrer Stiefmutter Levana, der Königin von Luna übertrifft, wird sie bewundert. ...

Prinzessin Winter wird von dem lunarischen Volk nicht nur für ihr sanftes Wesen geliebt, auch für ihre Schönheit, die sogar die ihrer Stiefmutter Levana, der Königin von Luna übertrifft, wird sie bewundert. Levana ist diese Beliebtheit ein Dorn im Auge, sodass Winter kein leichtes Leben unter ihrer bösen Stiefmutter hat...

"Wie Schnee so weiß" ist der vierte und finale Band von Marissa Meyers Luna Chroniken. Neben den bekannten Erzählperspektiven von Cinder und Kai, Scarlet und Wolf, Cress und Thorne, kamen nun auch die von Winter und Jacin hinzu. Normalerweise mag ich häufige Sichtwechsel nicht so gerne, aber in diesem Buch hat es mir richtig Spaß gemacht, immer aus wechselnden Perspektive zu lesen und die Charaktere besser kennenzulernen!

Mit Winter und Jacin sind zwei sehr interessante Charaktere hinzugekommen. Es hat mir sehr gut gefallen, dass sie dem Leser einen Einblick in das Leben auf Luna und unter Levana gegeben haben und besonders auf Winter war ich sehr neugierig. Sie leidet unter der Luna Krankheit, weil sie sich seit Jahren weigert ihre angeborene Gabe zu benutzen und deshalb von Visionen geplagt und langsam verrückt wird.
Aber auch das Wiedersehen mit den anderen Charakteren hat mir viel Freude bereitet, weil sie mir mittlerweile alle echt ans Herz gewachsen sind - besonders Cress und Thorne, die einfach mein Lieblingspaar sind, auch wenn die Entscheidung wirklich schwer fällt, weil mir alle Paare so gut gefallen!

Winters Geschichte ist an Schneewittchen angelehnt. Schon in den vorherigen Büchern konnte mich Marissa Meyer damit begeistern, wie sie bekannte Märchenelemente in ihre eigene Geschichte einbaut. Und auch in "Wie Schnee so weiß" ist ihr das wieder richtig gut gelungen!

Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass es Marissa Meyer gelingen wird, die Spannung über achthundert Seiten aufrecht zu erhalten. Aber als ich das Buch dann begonnen habe, wurde ich eines besseren belehrt! Dass die Gruppe um Cinder nie wirklich zusammen war und sich eigentlich immer jemand in einer gefährlichen Situation befunden hat, sorgte dafür, dass es nie langweilig wurde!
Cinders Ziel ist es Luna von ihrer grausamen Königin Levana zu befreien und als Prinzessin Selene ihren rechtmäßigen Platz auf dem Thron einzunehmen. Mir hat es gut gefallen, dass Marissa Meyer es ihren Charakteren nicht zu leicht gemacht hat, dieses Ziel zu erreichen. Ihnen wurden viele Steine in den Weg gelegt und sie mussten viele Hindernisse überwinden, auch das hat dazu beigetragen, dass die Geschichte spannend geblieben ist. Das Ende konnte mich dann nochmal richtig überraschen und insgesamt bin ich wunschlos glücklich mit diesem Abschluss!

Fazit:
Mit "Wie Schnee so weiß" hat Marissa Meyer ihren Luna Chroniken einen fantastischen Abschluss gegeben! Bevor ich das Buch begonnen habe, war ich skeptisch, ob es der Autorin gelingen wird, die Spannung über mehr als achthundert Seiten aufrecht zu erhalten, doch das Buch konnte mich überraschen, denn langweilig wurde es überhaupt nicht! Es hat mir so viel Spaß gemacht die bereits bekannten Charaktere wiederzusehen, aber auch neue Charaktere kennenzulernen.
Ich glaube, einen besseren Abschluss hätte Marissa Meyer nicht schreiben können - fünf Kleeblätter!

Veröffentlicht am 12.11.2016

Berührend!

Love and Confess
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Auburn kehrt fünf Jahre, nachdem sie ihre große Liebe Adam verloren hat, nach Dallas zurück.
Als sie gerade auf der Suche nach einen Job ist, öffnet sich unverhofft eine Tür und sie begegnet Owen, der ...

Auburn kehrt fünf Jahre, nachdem sie ihre große Liebe Adam verloren hat, nach Dallas zurück.
Als sie gerade auf der Suche nach einen Job ist, öffnet sich unverhofft eine Tür und sie begegnet Owen, der dringend eine Assistentin braucht...

"Love and Confess" ist ein Einzelband von Colleen Hoover, der abwechselnd aus der Sicht von Auburn Reed und Owen Gentry erzählt wird.
Beide waren mir von der ersten Seite an super sympathisch, denn auch wenn das Leben nicht immer nur gut zu ihnen war, sind sie zwei sehr liebenwerte und gute Menschen geworden.

Confess ist das englische Wort für gestehen - und von Geständnissen wimmelt ist in diesem Buch!
Colleen Hoover erklärt im Vorwort, dass jedes Geständnis, das in "Love and Confess" vorkommt, echt ist und ihr von einem realen Menschen zugesendet wurde. Das hat mich richtig neugierig gemacht, aber die Umsetzung konnte mich wirklich begeistern!

Owen ist ein Maler, der die Inspiration für seine Bilder in Geständnissen findet, die ihm anonym zugeschickt werden. Diese Bilder werden im Buch nicht nur beschrieben, denn Colleen Hoover hat sich einen Künstler gesucht, der Owens Bilder illustriert und einen sehr guten gefunden! Die Bilder sind im Buch abgebildet und ich fand es fantastisch, das Geständnis, dann die Beschreibung der Bilder zu lesen und dann noch das Bild zu entdecken, welches Colleen Hoovers Vorstellungen entspricht. Die Idee ist einfach nur genial und die Umsetzung richtig gut gelungen!

Die Geschichte konnte mich auch überraschen, denn sie war doch anders, als ich erwartet habe.
Auburn und Owen lernen sich kennen und fühlen sich eigentlich sofort zueinander hingezogen, was ich übrigens total gut nachvollziehen konnte. Doch dann wurde alles anders, es gab Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet habe, was der Geschichte richtig Spannung verliehen hat.
Die Liebesgeschichte an sich, fand ich einfach wunderschön! Auburn und Owen sind zwei tolle Charaktere und als Liebespaar einfach nur süß. Aber nicht klebrig süß, denn alles hat gepasst!

Auch zwischen den beiden spielte das Thema Geständnisse eine tragende Rolle, der Titel war also Programm! Und mir hat es gut gefallen, wie Colleen Hoover so viele unterschiedliche Geständnisse passend in die Geschichte eingebaut hat!

Fazit:
Mit "Love and Confess" hat Colleen Hoover ein Buch geschrieben, das mich berühren konnte, mich zum Lachen und Weinen gebracht hat und mich einfach von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte! Mit Owen und Auburn hat Hoover zwei liebenswerte Protagonisten geschaffen, deren Liebesgeschichte mir total gut gefallen hat. Auch die Einarbeitung der Geständnisse fand ich einfach nur gelungen. Kurz und knapp: Fünf Kleeblätter, denn das Buch ist einfach nur toll!

Veröffentlicht am 12.11.2016

Guter Auftakt!

Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
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Dank dem Wunsch ihrer Mutter nach einem Neuanfang, zieht Katy aus dem sonnigen Florida in eine Kleinstadt nach West Virginia, in der es nicht mal einen Supermarkt, geschweige denn einen Buchladen gibt. ...

Dank dem Wunsch ihrer Mutter nach einem Neuanfang, zieht Katy aus dem sonnigen Florida in eine Kleinstadt nach West Virginia, in der es nicht mal einen Supermarkt, geschweige denn einen Buchladen gibt. Für die passionierte Buchbloggerin Katy die Hölle. Doch viel Zeit für ihre Bücher soll sie sowieso nicht bekommen, denn gleich am dritten Tag in Ketterman begegnet sie ihren neuen Nachbarn, den Zwillingen Dee und Daemon. Während sie mit Dee schnell Freundschaft schließen kann, scheint deren Bruder sie jedoch abgrundtief zu hassen..

"Obsidian" ist im Moment ja wirklich in aller Munde und so führte auch für mich kein Weg an diesem Buch vorbei. Gut so, denn ich singe zwar keine Lobeshymnen, aber ich habe es trotzdem sehr gerne gelesen.
Jennifer L. Armentrout erzählt ihre Geschichte aus der Sicht von Katy, die mir schon sympathisch war, als ich im Klappentext erfahren habe, dass sie eine Buchbloggerin ist! Im Buch selbst hat das vielleicht keine große Rolle gespielt, aber trotzdem eine sehr schöne Eigenschaft! Katy selbst ist mir aber auch so schnell ans Herz gewachsen, denn sie ist ein Mensch, der nicht auf den Mund gefallen ist und einfach sehr herzlich und liebenswert ist.

Es gab aber auch etwas, dass mich an Katy sehr genervt hat: Sie konnte sich einfach nicht eingestehen, dass sie Hals über Kopf in Daemon verliebt ist und war immer groß in der Betonung, dass sie ihn abgrundtief hasst. Kein Wunder, denn Daemon ist mal heiß, mal kalt. Mal ist er der perfekte Gentleman und dann stellt er sie wieder vor der gesamten Schule bloß. Ich konnte gerade am Anfang verstehen, dass sie es nicht wahrhaben wollte, aber mit der Zeit hat sie so offensichtlich Gefühle für ihn entwickelt, dass es einfach nervig war, nocheinmal zu lesen wie sehr sie ihn hasst.

Mein zweiter großer Kritikpunkt ist, dass ich ungefähr die Hälfte des Buches gedacht habe: Hey, dass hast du doch schon mal gelesen. "Twilight". Situationen, die so ähnlich waren, aber auch die Atmosphäre hat mich irgendwie an die Bücher von Stephenie Meyer erinnert. Ich weiß, dass man in jedem Buch einen Vergleich zu Twilight finden kann, wenn man danach sucht, aber in "Obsidian" hat mich die Ähnlichkeit förmlich angesprungen.

Aber Jennifer L. Armentrout hat trotzdem ein eigenständiges Buch geschaffen, das mir sogar sehr gut gefallen hat. Denn es waren zwar Ähnlichkeiten vorhanden, aber die Geschichte war trotzdem nicht die gleiche. Katy merkt schon schnell, dass an Daemon und Dee irgendetwas komisch ist. Die Menschen in der Stadt meiden die Geschwister und wenn Katy nicht alles täuscht, dann ist doch eben ein Arm von Dee verschwunden..
Schnell stand für mich fest, dass Daemon und Dee nicht menschlich sind. Aber was zum Teufel sind sie? Die Auflösung war überraschend und nach der ersten Abneigung oder eher Schock meinerseits, fand ich die Idee einfach großartig und ich bin gespannt, was die Autorin da noch rausholen kann. Sehr viel meiner Meinung nach, weil die Idee neu und noch nicht so verbraucht ist.

Fazit:
Wenn ich von der "Twilight" Ähnlichkeit absehe, dann hat "Obsidian - Schattendunkel" mir sehr gut gefallen. Mit Katy, Dee und Daemon hat Jennifer L. Armentrout ganz unterschiedliche, aber sehr sympathische Charaktere geschaffen, die mich durch ihr Verhalten manchmal echt zur Weißglut gebracht haben, aber die ich trotzdem sehr mag. Und auch ihre Idee was für Wesen Dee und Daemon sind hat mir gut gefallen.
Es gibt viele offene Fragen und meiner Meinung nach viel Potenzial für einen noch besseren zweiten Band, weswegen ich vier Kleeblätter vergebe.

Veröffentlicht am 12.11.2016

Richtig guter zweiter Band!

Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
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Seit Katy von Daemon geheilt wurde, sind die beiden miteinander verbunden.
Stammen Daemons plötzliche Gefühle für Katy aus dieser Verbindung? Für Katy ist das die einzig mögliche Erklärung, denn warum ...

Seit Katy von Daemon geheilt wurde, sind die beiden miteinander verbunden.
Stammen Daemons plötzliche Gefühle für Katy aus dieser Verbindung? Für Katy ist das die einzig mögliche Erklärung, denn warum sollte sich der gemeine, arrogante Daemon von früher sich von einem Moment auf den anderen für sie interessieren?

"Onyx - Schattenschimmer" ist der zweite Band von Jennifer L. Armentrouts Lux Reihe und wird, wie auch schon der erste aus der Ich-Perspektive von Katy Swartz erzählt, die mit ihrer Mutter in eine verschlafene Kleinstadt in West Virginia gezogen ist und sich dort mit den Aliens, genannt Lux, Daemon und Dee Black angefreundet hat.

Doch diese Freundschaft ist nicht ungefährlich! Katy wurde im ersten Band schwer verwundet und wenn Daemon sie nicht geheilt hätte, wäre sie gestorben. Nun sind die beiden miteinander verbunden, was doch bestimmt der Grund dafür ist, dass Daemon plötzlich sein verletztendes Verhalten Katy gegenüber ablegt und mit ihr zusammen sein möchte.

Katy kämpft fast das gesamte Buch gegen ihre Gefühle für Daemon und sucht nach Gründen, warum sie nicht mit ihm zusammen sein kann. Ich hatte eigentlich gehofft, dass Katy sich ihrer Gefühle klar wäre und es nur eine Frage der Zeit wäre, bis sie Daemons umwerbendem Verhalten nachgeben würde, aber Katy überraschte mich mit ihrer Sturheit.
Während des Lesens habe ich mir oft gewünscht, dass Katy und Daemon endlich einsehen, dass sie zusammengehören und zusammenkommen, weil dieses ewige Hin und Her meine Nerven ein klein wenig strapaziert hat, aber nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich doch ganz zufrieden mit dem Verlauf, denn hey, irgendwo wäre es ja langweilig gewesen, wenn die beiden zu schnell zusammengekommen wären!

Daemon und Katy durchlaufen beide eine große Entwicklung in diesem Band. Katy ist nicht mehr das schüchterne Mädchen von nebenan, das jeder Konfrontation aus dem Weg geht, sondern sich ihr tapfer entgegen stellt. Sie möchte sich selbst verteidigen können und nicht auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Während Katy ihre harte Seite entdeckt, lernt man Daemons weiche, verletzliche Seite kennen.

Während man die Protagonisten immer besser kennengelernt hat, sind auch neue Nebencharaktere aufgetaucht. Eine wichtige Rolle spielt Blake, der neu an Katys High School ist und sich sofort für sie interessiert. Katy verbringt viel Zeit mit ihm und besonders am Anfang genießt sie es, dass er normal ist, bis sich herausstellt, dass auch er ein Geheimnis hat.
Schade fand ich, dass Dee, Daemons Schwester und Katys beste Freundin nicht mehr so präsent war, wie im ersten Band. Ich mag Dee sehr gerne und hoffe, dass sie im dritten Band wieder mehr in den Vordergrund tritt!

Mir hat es sehr gut gefallen, dass man in diesem Band viel neues über die Lux erfahren hat. Man lernte ihre Fähigkeiten besser kennen und auch mehr über ihre Geschichte. Eng mit dem Leben der Lux ist das Verteidigungsministerium verknüpft, das die Lux überwacht. Und auch über das VM erfuhr man in diesem Band viel neues, aber leider nur wenig gutes.
Überhaupt hat man in "Onyx" viele neue Gefahren und Feinde für die Lux kennengelernt und ich wusste beim Lesen nicht mehr, wem man vertrauen kann und wem nicht. Dadurch kam viel Spannung ins Buch und ich bin sehr gespannt wie sich die Reihe weiter entwickeln wird!

Am ersten Band störte es mich sehr, dass mich vieles an Twilight erinnert hat, diese Ähnlichkeit war im zweiten Band zum Glück verschwunden. Jennifer L. Armentrout schreibt ihre eigene Geschichte und die gefällt mir richtig gut!

Fazit:
"Onyx - Schattenschimmer" ist ein richtig guter zweiter Band!
Katy und Daemon zeigen viele neue Facetten, die man vorher nicht kannte und die Geschichte nimmt immer mehr an Fahrt auf. Einzig das ewige Hin und Her zwischen Daemon und Katy hat mich ein wenig gestört.
Die leichte Twilight Ähnlichkeit aus dem ersten Band ist vollständig verschwunden und Jennifer L. Armentrout konnte mich mit ihrer Geschichte zunehmend begeistern!
Nach einem ziemlich offenen und gemeinen Ende freue ich mich jetzt sehr auf den dritten Band und hoffe, dass er mir genauso gut gefallen wird wie seine Vorgänger!

Veröffentlicht am 12.11.2016

Tolle Fortsetzung

Obsidian 3: Opal. Schattenglanz
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Daemon und Dee haben über ein Jahr geglaubt, dass ihr Bruder Dawson tot ist.
Doch er lebt und ist nun zu seiner Familie zurückgekehrt, allerdings ohne seine Freundin Beth, die immer noch eine Gefangene ...

Daemon und Dee haben über ein Jahr geglaubt, dass ihr Bruder Dawson tot ist.
Doch er lebt und ist nun zu seiner Familie zurückgekehrt, allerdings ohne seine Freundin Beth, die immer noch eine Gefangene des Verteidigungsministeriums ist. Plötzlich taucht auch Blake wieder auf und behauptet zu wissen, wie sie Beth retten können..

"Opal - Schattenglanz" ist der dritte Band von Jennifer L. Armentrouts fünfteiliger Lux Reihe und wird wie gewohnt aus der Ich-Perpsektive der Protagonistin Katy erzählt.

In diesem Band stand die Beziehung von Daemon und Katy stärker im Vordergrund, als in den vorherigen Bänden, was mir aber auch gut gefallen hat. Zwischen den beiden herrscht eine tolle Dynamik und sie liefern sich immer noch unterhaltsame Wortgefechte! Allerdings hat mich besonders am Anfang das ständige Auf und Ab in ihrer Beziehung genervt. Beide sind sehr stur und es gab häufig Meinungsverschiedenheiten, was auch völlig okay war, aber mich hat es gestört, dass sie sich nie richtig ausgesprochen haben. In der zweiten Hälfte des Bandes hat mir die Beziehung der beiden dann aber wieder viel besser gefallen!

Auch die stetige Entwicklung der Charaktere fand ich sehr gelungen! Besonders bei den Protagonisten Katy und Daemon war diese Entwicklung deutlich zu sehen. Daemon zeigt Katy und dem Leser mehr von seiner weichen Seite, die er ja normalerweise unter einer harten Schale versteckt. Er ist fürsorglich, liebevoll, aufmerksam und ein toller Freund für Katy. Auch Katy hat sich verändert, allerdings zeigt sie sich eher von einer härteren Seite, denn sie ist stärker und mutiger geworden. An manchen Stellen fand ich allerdings, dass sie sich ein wenig überschätzt und sich zu wichtig nimmt. Aber insgesamt bin ich mit der Entwicklung der Charaktere sehr zufrieden!

Das Buch war von Anfang an spannend und die Geschichte wurde nie langweilig! Im Vordergrund stand die Befreiung von Beth, aber es gab immer neue Wendungen wie das Auftauchen von alten Bekannten und neuen Gefahren. Das Buch hat mich einfach gefesselt, was nicht zuletzt an Jennifer L. Armentrouts wunderbaren Schreibstil lag!

Fazit:
Bis auf ein, zwei Kleinigkeiten hat mir "Opal - Schattenglanz" richtig gut gefallen! Die Handlung bleibt immer spannend und die Charaktere, besonders Katy und Daemon, durchlaufen eine tolle Entwicklung. Am Ende gab es einen gemeiner Cliffhanger, der mich jetzt gespannt auf den vierten Band warten lässt! Gute vier Kleebläter!