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Veröffentlicht am 19.11.2022

Ein toller dritter Band, auch weil Aspen ein absoluter Wohlfühlort ist!

Like Ice We Break
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Als die iSkate Gwendolyn Pierce kündigt, haben sie ihr noch ein Hintertürchen offengelassen: 
Sie könnte als Paarläuferin an den Start gehen, allerdings wäre ihr neuer Partner ausgerechnet Oscar Addington, ...

Als die iSkate Gwendolyn Pierce kündigt, haben sie ihr noch ein Hintertürchen offengelassen: 
Sie könnte als Paarläuferin an den Start gehen, allerdings wäre ihr neuer Partner ausgerechnet Oscar Addington, dem sie nach einer katastrophalen Begegnung auf einer Party nicht mehr unter die Augen treten möchte. 
Doch sie hat keine andere Wahl, wenn sie weiterhin eine Eiskunstläuferin sein möchte und die beiden stellen schnell fest, dass die Chemie zwischen ihnen nicht nur auf dem Eis stimmt. 

"Like Ice We Break" ist der dritte Band der Winter-Dreams-Reihe von Ayla Dade, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Gwendolyn Pierce und des ein Jahr älteren Oscar Addington erzählt wird. 

Gwendolyn durften wir bereits als beste Freundin von Paisley Harris kennenlernen. Sie ist quirlig, energiegeladen und auch ein wenig verrückt, aber auf sympathische Art. 
Der charmante Oscar ist der Neue in Aspen, der von den wohlhabenden Addingtons adoptiert wurde und sein altes Leben in New York hinter sich lassen möchte, allerdings lässt sich manches nicht so leicht zurücklassen und verfolgt ihn in sein neues Leben. 

Sowohl Oscar als auch Gwendolyn haben mir richtig gut gefallen!
Ich war sehr überrascht von Gwendolyns Charakter, da wir sie natürlich noch besser kennenlernen durften und dann auch viele Schattenseiten gesehen haben. Die Thematik fand ich richtig spannend, auch weil Ayla Dade die Emotionen sehr authentisch rübergebracht hat!
Nachdem die beiden sich bereits auf einer Party begegnet sind, was leider keine schöne Begegnung war, sind weder Gwendolyn noch Oscar begeistert darüber, dass sie von nun an ein Paar auf dem Eis werden sollen, auch wenn die Chemie zwischen ihnen eindeutig passt! 
Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch ein wenig mehr von den beiden auf dem Eis und während des Trainings hätten sehen dürfen, denn besonders im Paarlauf ist viel Vertrauen notwendig, weil man sich darauf verlassen muss, dass der Partner einen auffängt und Oscar und Gwen mussten sich erst mal kennenlernen und das Vertrauen aufbauen. Besonders in dieser Anfangsphase wäre ich gerne noch mehr dabei gewesen. 

Ich fand es auch ein wenig schade, dass manche Themen angesprochen und dann im weiteren Verlauf nicht weiter verfolgt wurden und auch das Ende ging mir dann ein wenig zu schnell, da hätte ich gerne noch ein paar Seiten mehr gehabt, vielleicht auch, weil ich noch nicht wollte, dass die Geschichte zu Ende ist.
Ich habe mich in der winterlichen Kulisse von Aspen wieder sehr wohlgefühlt! Paisley und Knox, Aria und Wyatt, Harper und Levi und Erin waren wieder mit am Start und ich mochte die Charaktere und auch die Atmosphäre richtig gerne! 
Insgesamt ließ sich die Geschichte von Oscar und Gwen sehr gut lesen und hat mir auch richtig gut gefallen! Ich freue mich schon sehr auf den vierten Band, denn auf Harpers Geschichte bin ich schon sehr gespannt!

Fazit:
"Like Ice We Break" von Ayla Dade ist ein toller dritter Band der Winter-Dreams-Reihe!
Ich mochte Oscar und Gwendolyn richtig gerne und bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir ihre Geschichte auch sehr gut gefallen! Aspen ist zu einem richtigen Wohlfühlort geworden, auch dank seiner liebevoll gezeichneten Bewohner!
Ich vergebe vier Kleeblätter für einen gelungenen dritten Band und freue mich schon sehr auf Harpers Geschichte im vierten Band!

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Veröffentlicht am 13.11.2022

Hat mir trotz Schwächen überraschend gut gefallen!

Lightlark
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Alle hundert Jahre erscheint die Insel Lightlark, wo sich die Herrscher zum Centennial treffen, einem Wettbewerb, der die Chance bietet, die Flüche zu brechen, die vor fünfhundert Jahren ausgesprochen ...

Alle hundert Jahre erscheint die Insel Lightlark, wo sich die Herrscher zum Centennial treffen, einem Wettbewerb, der die Chance bietet, die Flüche zu brechen, die vor fünfhundert Jahren ausgesprochen wurden und seither auf den sechs Reichen und ihren Angehörigen lasten.
Als Herrscherin des Wildfolk bricht Isla Crown zum fünften Centennial auf, die Hoffnung ihres Volkes auf ihren Schultern, doch Isla verfolgt ihre eigenen gefährlichen Pläne.

"Lightlark" von Alex Aster ist der Erste von mindestens zwei Bänden, der aus der personalen Erzählperspektive von Isla Crown erzählt wird.

Isla ist die Herrscherin des Wildfolks und wurde ihr Leben lang von ihren Hüterinnen auf das Centennial vorbereitet. Vor fünfhundert Jahren wurden die sechs Völker verflucht. Das Wildfolk wurde beispielsweise mit einem Doppelfluch belegt: Sie können sich ausschließlich von menschlichen Herzen ernähren und sind dazu verdammt, jeden zu töten, in den sie sich verlieben. Neben dem schönen Wildfolk, das über die Natur herrscht, gibt es noch die Nightshade, das Sunfolk, das Starfolk, das Skyfolk und das Moonfolk, jedes mit seinem eigenen Fluch belastet.
Nun steht das fünfte Centennial bevor und die Herrscher reisen nach Lightlark, eine Insel, die nur alle hundert Jahre zum Vorschein kommt. Die Herrscher müssen zusammenarbeiten, um die Flüche zu brechen, doch können sie sich gegenseitig vertrauen?

Schon die Leseprobe hat mich neugierig gemacht und insgesamt hat mir dieser Auftakt auch sehr gut gefallen, weil die Geschichte sich gut lesen ließ und mich fesseln konnte!
Es gab aber auch einiges, was mich gestört hat. Angefangen bei Isla. Sie ist eine junge Herrscherin, die sehr naiv war, den falschen Leuten vertraut hat und sich zu oft auf andere verlassen hat. Manchmal war sie sehr stark, bevor sie wenig später schon wieder den Kopf in den Sand gesteckt hat.
Dann hätte ich gerne mehr über die Welt an sich, die sechs Reiche und ihre Vergangenheit erfahren, besonders, was die vergangenen vier Centennials angeht. Ich hatte während des Lesens viele Fragen und mir kam es oft vor, als wäre etwas nicht richtig zu Ende durchdacht worden, als würde man nur an der Oberfläche kratzen. Außerdem gab es einige Logikfehler und auch wenn ich das Ende und die Auflösung spannend fand, konnte ich besonders eine Wendung nicht wirklich nachvollziehen, weil diese nicht ausreichend erklärt wurde. Es bleiben sowieso viele Fragen offen. Für mich müsste es nicht unbedingt einen zweiten Band geben, aber um Antworten auf ein paar Fragen zu bekommen, würde ich dennoch zur Fortsetzung greifen, auch weil es mir trotz meiner Kritik echt gut gefallen hat!

Fazit:
"Lightlark" von Alex Aster ist ein vielversprechender erster Band, der mir überraschend gut gefallen hat.
Ich habe viele Kritikpunkte, so fand ich beispielsweise Isla sehr naiv und auch die Welt hätte für mich mehr Tiefe haben dürfen. Außerdem bin ich über ein paar Logikfehler gestolpert und konnte manche Wendungen nicht ganz nachvollziehen, aber die Geschichte hat mir trotzdem gut gefallen und konnte mich fesseln, da haben auch meine vielen Kritikpunkte nichts dran geändert!
Ich bin sehr neugierig auf den zweiten Band und vergebe schwache vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 11.11.2022

Tolle Geschichte!

Was ich dir bedeute - Burlington University
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Daphne Shipley wollte immer raus aus Vermont und an einer Eliteuniversität studieren, nun kehrt sie nach Burlington zurück, nachdem sie dem falschen Mann vertraut hat.
Dort trifft sie auf Rickie Ralls, ...

Daphne Shipley wollte immer raus aus Vermont und an einer Eliteuniversität studieren, nun kehrt sie nach Burlington zurück, nachdem sie dem falschen Mann vertraut hat.
Dort trifft sie auf Rickie Ralls, dem Mitbewohner ihres Bruders, der sie bei ihrem ersten Date versetzt hat und sich nun nicht mehr an sie erinnern kann.
Je mehr Zeit die beiden nun miteinander verbringen, desto stärker knistert es zwischen ihnen, aber es gibt etwas in ihrer Vergangenheit, das bedrohlich über ihrem Glück schwebt.

"Was ich dir bedeute" von Sarina Bowen ist im Englischen der achte und finale Band der True North Reihe und im Deutschen der zweite Band der Burlington University Reihe.
Die Geschichte wird aus den wechselnden Ich-Perspektiven der einundzwanzig Jahre alten Daphne Shipley und des zweiundzwanzig Jahre alten Rickie Ralls erzählt.

Daphne ist ein wenig kratzbürstig und hält sich lieber im Hintergrund. Fast das komplette Gegenteil ihres lauten und stets fröhlichen Zwillingsbruders Dylan.
Sie ist sehr ambitioniert, wollte innerhalb von fünf Jahren sowohl ihren Bachelor als auch ihren Master in Gesundheitswesen machen, allerdings hat sie dann ihr Vertrauen in den falschen Mann gesetzt. Nun wechselt sie an die Burlington University und trifft ausgerechnet auf Rickie Ralls, den Typen, der sie schon mal versetzt hat.
Rickie ist etwas ganz Besonderes. Er ist immer am flirten, macht kein Geheimnis daraus, dass er Daphne ins Bett bekommen möchte, aber ist nie aufdringlich und immer charmant!
Ich mochte die beiden richtig gerne und auch zusammen haben sie mir sehr gut gefallen!

Wir erfahren schnell, warum Daphne die Universität gewechselt hat und warum Rickie sich nicht an Daphne erinnern kann, aber es wurde trotzdem nicht langweilig! Ich liebe an den Büchern von Sarina Bowen, dass man sie so leicht lesen kann und immer gut unterhalten wird! Wir haben viel Zeit auf der Farm der Shipleys verbracht, durften einige Charaktere wiedersehen, ohne dass es gezwungen wirkte.
Es hat viel Spaß gemacht zu verfolgen, wie Daphne und Rickie sich näher kommen, aber zum Schluss wurde es dann noch mal richtig spannend! Mir war es am Ende fast schon ein wenig zu gequetscht, aber dennoch hat mir die Auflösung richtig gut gefallen!

Fazit:
"Burlington University - Was ich dir bedeute" von Sarina Bowen hat mir richtig gut gefallen!
Ich mochte Daphne und Rickie richtig gerne, fand ihre Geschichte sehr spannend und unterhaltsam und es war so schön, noch mal Zeit mit den Shipleys verbringen zu dürfen!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Ein wenig schwächer als der erste Band, für mich dennoch ein Highlight!

Kingdom of the Wicked – Die Königin der Hölle
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Emilia ist einen Pakt mit Pride eingegangen, dem Fürsten des Stolzes, und reist nun mit dem Fürsten des Zorns in die Hölle.
Ihr oberstes Ziel ist immer noch, den Mord an ihrer Zwillingsschwester Vittoria ...

Emilia ist einen Pakt mit Pride eingegangen, dem Fürsten des Stolzes, und reist nun mit dem Fürsten des Zorns in die Hölle.
Ihr oberstes Ziel ist immer noch, den Mord an ihrer Zwillingsschwester Vittoria aufzuklären und Rache zu üben, doch erst mal muss sie sich in einer Welt der Sünden zurechtzufinden.

"Die Königin der Hölle" von Kerri Maniscalco ist der zweite Band der Kingdom of the Wicked Trilogie und wird wieder aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Emilia di Carlo erzählt.

Nachdem mich der erste Band so positiv überraschen konnte, musste ich einfach direkt weiterlesen!
Ich habe das Buch innerhalb von vierundzwanzig Stunden beendet, denn auch wenn ich es besonders von der Handlung her minimal schwächer fand als den Auftakt, so war da wieder diese unglaubliche Sogwirkung, die die Geschichte auf mich ausgeübt hat und ich konnte nicht aufhören zu lesen!

Emilia ist nun in der Hölle angekommen, denn sie ist einen Pakt mit Pride, dem Fürsten des Stolzes eingegangen, doch begleitet wird sie von Wrath, in dessen Haus des Zorns sie erst mal unterkommt.
Der Zorn und der Hass sind in Emilia noch immer sehr stark ausgeprägt, aber sie kommt auch mit den anderen Sünden in Berührung und trifft auf Wraths Brüder. Von der lieben und ruhigen jungen Frau, die wir am Anfang des ersten Bandes kennengelernt haben, ist nichts mehr übrig. Emilia ist skrupellos geworden und versteckt sich und ihre Macht nicht mehr!

Ich hatte zwischendurch das Gefühl, dass Emilia ihr Ziel, den Mord an ihrer Schwester aufzuklären, ein wenig aus den Augen verloren hat. Die Entwicklung der Beziehung von Emilia und Wrath stand sehr im Fokus, aber da mir die beiden ja so gut gefallen haben, hat mich das nicht gestört.
Die Wortgefechte mit Emilia und Wrath waren schon im ersten Band ein Highlight für mich und auch in diesem Band mochte ich die Dynamik zwischen den beiden sehr!
Manchmal war Emilia dann auch ein wenig naiv und hat die Augen vor dem Offensichtlichen verschlossen, da fand ich die Handlung etwas vorhersehbar. Den ersten Band fand ich insgesamt ein wenig spannender, aber das Ende des zweiten Bandes hatte ich so dann doch überhaupt nicht vorhergesehen und ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, über ein halbes Jahr auf den dritten Band zu warten! Am liebsten würde ich direkt weiterlesen, denn auch wenn ich kleine Kritikpunkte habe, so war auch dieser zweite Band ein Highlight für mich!

Fazit:
Auch wenn ich den zweiten Band der Kingdom of the Wicked Trilogie von Kerri Maniscalco ein wenig schwächer fand als den Auftakt, so war "Die Königin der Hölle" trotzdem ein Highlight für mich!
Diese Geschichte macht einfach süchtig! Besonders die Dynamik zwischen Emilia und Wrath gefällt mir richtig gut und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen!
Ich vergebe fünf Kleeblätter und kann den dritten Band kaum erwarten!

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Veröffentlicht am 31.10.2022

Verdammt war das gut!

Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
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Von den sieben Dämonenfürsten müssen die di Carlos nur vier fürchten:
Wrath, Greed, Envy und Pride.
Einer sehnt sich nach ihrem Blut, einer holt sich ihr Herz, einer die Seele und einer wird das Leben ...

Von den sieben Dämonenfürsten müssen die di Carlos nur vier fürchten:
Wrath, Greed, Envy und Pride.
Einer sehnt sich nach ihrem Blut, einer holt sich ihr Herz, einer die Seele und einer wird das Leben nehmen.
Nach dem Mord an ihrer Zwillingsschwester Vittoria sinnt Emilia auf Rache. Als sie einen Dämon beschwören will, der ihr helfen soll, Vittorias Tod aufzuklären, holt sie unbeabsichtigt den Fürsten des Zorns in ihre Welt. Er gibt vor, auf Emilias Seite zu stehen und hilft ihr, Vittorias Mörder zu suchen, doch kann sie Wrath wirklich trauen, oder verfolgt er seine eigenen Ziele?

"Der Fürst des Zorns" von Kerri Maniscalco ist der erste Band der Kingdom of the Wicked Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Emilia di Carlo erzählt wird.

Emilia und ihre Zwillingsschwester Vittoria sind Hexen und seit ihrer Geburt werden sie von ihrer Nonna Maria in der Magie unterwiesen und ebenso lange warnt ihre Nonna sie schon vor den Malvagi, die die Nacht durchstreifen, auf der Suche nach Seelen, die sie für den Teufel stehlen können.
Während Vittoria abenteuerlustig und verwegen war, zieht Emilia dem Abenteuer sichere Vergnügungen wie beispielsweise ein gutes Buch vor.
Nachdem Emilia ihre Schwester ermordet aufgefunden hat, verändert sich etwas in Emilia und sie will den Mörder finden, ihn für den Mord an Vittoria büßen lassen und übt sich erstmalig in den Dunklen Künsten.
Emilia hat mir richtig gut gefallen! Am Anfang war sie ruhig und strebsam, aber nach Vittorias Tod wird sie von der Trauer und Wut übermannt. Emilia ist sehr entschlossen, eigenwillig und mutig, eine tolle Protagonistin!

Als das Buch angekündigt wurde, war ich mir unsicher, ob ich es lesen möchte. Wenn das Buch schon vor Erscheinen gehypt wird, bin ich ja immer skeptisch, aber irgendwann hat die Neugier gesiegt, wie so häufig. Und was soll ich sagen? Zur Hölle war das gut! Schon lange habe ich kein Buch gelesen, das mich so stark fesseln konnte!

Die Geschichte spielt in Palermo, Sizilien zu einer Zeit, wo Italien noch ein Königreich war. Immer wieder gab es italienische Ausdrücke, was es sehr stimmungsvoll gemacht hat, und das Setting mochte ich sehr!
Hexengeschichten lese ich ja immer gerne und auch hier haben mir die Hexen richtig gut gefallen! Es gibt eine Prophezeiung und unwiderstehliche Höllenfürsten, die ihre jeweils eigenen Pläne verfolgen.
Außerdem wird nicht nur Emilias Schwester Vittoria getötet, sondern auch weitere junge Hexen. Gemeinsam mit Wrath, den Emilia unbeabsichtigt beschwört und an sich bindet, versucht Emilia herauszufinden, wer dahintersteckt und aus welchen Gründen.

Die Geschichte brauchte ein wenig, bis sie mich packen konnte, aber spätestens nach gut hundert Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Die Geschichte konnte mich einfach mitreißen, weil es so spannend war und auch Emilia und Wrath mochte ich richtig gerne!
Die Dynamik zwischen den beiden war einfach großartig und die Dialoge ein wahres Vergnügen!
Man wusste nie, wem man trauen konnte und was als nächstes geschehen würde und nach diesem Ende würde ich am liebsten sofort weiterlesen!

Fazit:
"Kingdom of the Wicked - Der Fürst des Zorns" von Kerri Maniscalco ist für mich ein Highlight!
Schon lange konnte mich ein Buch nicht mehr so stark fesseln! Die Geschichte war spannend und konnte mich überraschen, ich mochte das Setting und die Hexen sehr gerne und auch Emilia und Wrath konnten mich begeistern!
Ich vergebe fünf Kleeblätter und kann es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!

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