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Veröffentlicht am 03.01.2026

Stimmungsvolle Geschichten aus dem norwegischen Tromsø!

Northern Nights. Ein Adventskalender. Lovestorys für 24 Tage plus Silvester-Special
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"Northern Nights" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Andreas Dutter, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Laura Labas, Stefanie Lasthaus, Nina MacKay, ...

"Northern Nights" ist ein Adventsakalender, in dem es vierundzwanzig weihnachtliche Kurzgeschichten von Andreas Dutter, Sandra Grauer, Jennifer Alice Jager, Laura Labas, Stefanie Lasthaus, Nina MacKay, Greta Milan, P. J . Reid, Sarah Saxx, Marius Schaefers, Jana Schäfer, Sabine Schoder und Rebekka Weiler zu lesen gibt, sowie das Silver-Special von Bianca Iosivoni.
Dieses Mal spielen alle Geschichten im norwegischen Tromsø und wie gewohnt begegnen wir den unterschiedlichen Protagonisten geschichtenübergreifend, sodass die Protagonisten aus der vorherigen Geschichte oft in der nächsten erwähnt wurden und wir diese so noch ein Stück begleiten durften.

Die ersten beiden Tage haben mir sehr gut gefallen! In der Geschichte von Sabine Schoder lernen wir Siri und Fynn kennen. Die beiden haben bereits eine gemeinsame Vorgeschichte und ihre Geschichte war echt spannend! Da war sogar ein wenig Action drin und ich mochte es, wie die beiden sich wieder annähern!

Auch die Geschichte von P. J. Reid um das Kafe Kat und Hailee und Viggo fand ich sehr niedlich und hat mir richtig gut gefallen, auch wenn Hailees Aktion am Anfang etwas befremdlich war! Auch die beiden kennen sich schon länger, obwohl mir bei ihnen dann ein bisschen zu schnell von Verlieben gesprochen wurde.
Hier muss ich dazu sagen, dass es ja nur Kurzgeschichten sind, wo man nicht erwarten kann, dass die Charaktere lange Zeit haben, um sich kennen und lieben zu lernen. Bei manchen Geschichten hat es mich etwas gestört, bei anderen nicht.

Auch Arvid und Kaja in der Geschichte von Greta Milán mochte ich echt gerne, aber ich fand es dann nicht so gut, dass Kaja sich frisch trennt. Da ging es mir wieder zu schnell, aber das Setting rund um den Tromsø Ice Dom und die Eisschnitzkunst war echt toll und die Chemie zwischen den beiden auch.

Rurik und Ida aus der Geschichte von Rebekka Weiler mochte ich sehr gerne! Eigentlich können die beiden sich nicht leiden, aber als sie Zeit miteinander verbringen, finden sie heraus, dass sie mehr gemeinsam haben als gedacht. Hier verbindet die beiden das Thema Musik, was ich sehr stimmungsvoll fand.

In der Geschichte von Jana Schäfer lernen wir Greta und Elias kennen und die beiden fand ich total niedlich. Ich mochte auch den kleinen Emil, den Bruder von Elias, echt gerne und fand, dass es bei den beiden nicht zu überstürzt war, eine tolle Entwicklung! Hier werden unter anderem Kekse gebacken, was ich auch sehr gemocht habe!

Auch die Geschichte von Stefanie Lasthaus mochte ich echt gern! Kari und Jesper waren früher beste Freunde, bis etwas die beiden entzweit hat, was nun aufgearbeitet wurde. Eine Sache fand ich etwas unlogisch, weil ich mich gefragt habe, wie ein Frettchen entkommen konnte, dass eine ganze Stadt abgesucht werden musste, aber ansonsten war die Geschichte toll. Besonders die Auflösung, warum Kari und Jesper sich damals entzweit haben, fand ich spannend!

Die Geschichte von Elina und Arlo fand ich okay, aber es ging mir mit den beiden zu schnell und ich mochte den Verlauf nicht ganz so gerne. Auch meinen Humor hat Nina MacKay hier nur bedingt getroffen. Es geht mit den beiden in das B&B Cosy Northern Lights, das schon mal bessere Tage erlebt hat, eine gemütliche Atmosphäre, aber wie gesagt, nicht ganz mein Geschmack.

Die Geschichte von Sandra Grauer war meine liebste Geschichte des Adventskalenders!
Fria und Jori sind Eiskunstläufer und die beiden sind beste Freunde. Doch Fria ist heimlich in ihren besten Freund verliebt, was er nicht erfahren darf! Aber sie sind ein Paar auf dem Eis und als sie dann Probleme bekommt, ihm zu vertrauen, müssen die beiden an sich arbeiten. Es geht nicht nur aufs Eis, es gab auch noch einen tollen Ausflug mit Rentierschlittenfahrt, was ich sehr schön fand!
Die Geschichte war wirklich toll und einfühlsam erzählt!

Auch die Geschichte von Erik und Lena von Sarah Saxx hat mir insgesamt echt gut gefallen.
Ich fand es etwas cringe, dass Lena direkt am ersten Abend zu ihm nach Hause geht, die Situation war jedoch speziell und ihr blieb nicht wirklich eine andere Wahl. Es kamen noch ernste Themen auf und natürlich gab es noch die Winterlichter!

In der Geschichte von Laura Labas zieht es uns ins Kole's Northern Book Café, ein Café mit toller Atmosphäre, in dem der Besitzer Kole seine Gäste oft mit Getränken überrascht.
Jenna und Kole mochte ich dann echt gerne. Das Café war ein tolles Setting und ihre Annäherung fand ich sehr schön.

Mit der Geschichte von Marius Schaefers um Christopher und Moritz gab es nun auch die erste queere Geschichte, die allerdings nicht so meins war. Chris und Moritz fühlen sich schon lange zueinander hingezogen, denken fast unaufhörlich an den jeweils anderen, was mir irgendwie zu viel des Guten war.
Ich mochte die beiden aber echt gerne und auch die Reise ihrer Volleyballmannschaft hat mir gefallen.

Die Geschichte von Andreas Dutter rund um Ole und Henrik begann mit Streit, was ich in der Vorweihnachtszeit eher ungern lese. Auch die beiden haben bereits eine gemeinsame Vergangenheit und hier gab es ein großes Missverständnis, das nach Jahren aufgeklärt wurde.
Den Beginn mochte ich nicht, aber ihre Geschichte hat sich zum Glück noch zum Guten gewandt!

In der Geschichte von Jennifer Alice Jager lernen wir Anna, Jon und Annas Hund Bandit kennen.
Ihre Geschichte mochte ich auch gerne, besonders weil ich Hunde echt gerne mag. Anna und Jon standen nicht ganz so im Fokus, aber das war okay, da es auch hier eine Trennung gab.
Generell ist das ein Element, über das ich in der Vorweihnachtszeit auch ungern lese, besonders wenn sich die Love Interests die Klinke in die Hand geben, wobei es hier noch gut gelöst wurde.

Mit Bianca Iosivonis Geschichte um Mia und Kasper gab es ein rundes Ende mit einer schönen Geschichte zu Silvester. Die Legende, dass Nordlichter Wünsche erfüllen, fand ich ganz niedlich, aber richtig abgeholt hat mich die Geschichte dann nicht mehr.

Auch in diesem Jahr hat mir der Adventskalender gut gefallen, weil die Geschichten abwechslungsreich waren. Ich fand es ein bisschen schade, dass wir die Charaktere aus den vorherigen Geschichten nur noch in der jeweils nächsten Geschichte wiedergesehen haben und nicht das erste Paar beispielweise in der fünften Geschichte noch einmal. Das hat mir in den vorherigen Adventskalendern besser gefallen, weil das Bild der Geschichten auf mich runder wirkte.
Tromsø war auf jeden Fall ein spannendes Setting, das viel zu bieten hatte und insgesamt haben mir die Geschichten ja auch echt gut gefallen. Manche besser, bei anderen ging es mir mit den Charakteren zu schnell, oder ich mochte es beispielsweise nicht, dass die Frau frisch getrennt war oder es zu viel Streit gab. Insgesamt aber wieder eine gute Mischung!

Fazit:
"Northern Nights" ist ein Adventskalender, der mir auch in diesem Jahr sehr gut gefallen hat.
Dieses Mal zieht es uns ins norwegische Tromsø, ein wirklich tolles Setting und die Geschichten waren wieder sehr abwechslungsreich!
Ich mochte die Geschichten echt gerne, es gab zwar auch ein paar, die mich persönlich nicht so angesprochen haben oder in denen mich etwas gestört hat, aber der Großteil der Geschichten hat mich sehr gut unterhalten.
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Ein toller zweiter Band der Soho-Love-Reihe!

Try & Trust
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Matilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr ...

Matilda und Briony sind seit Jahren untrennbar und Matilda beschützt ihre beste Freundin wie eine Löwenmutter ihr Junges. Als sie davon überzeugt ist, dass Brionys neuester Schwarm Anthony nur mit ihr spielt, versucht Matilda ihn von ihr fernzuhalten und so schließen sie einen Deal:
Anthony beendet die Sache mit Briony, wenn Matilda sich nackt von ihm malen lässt.
Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso stärker fühlen sie sich zueinander hingezogen.

"Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Band der Soho-Love-Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Matilda Wakefield und des gleichaltrigen Anthony Sinclair erzählt wird.

Matilda ist die Mitbewohnerin von Briony, Liv und Noah, während Anthony Noahs bester Freund ist.
Matilda fühlt sich wohl in ihrem Körper, doch hat Angst davor, Gefühle zuzulassen. Sie ist laut und provokant, aber in ihr ist auch viel Unsicherheit.
Ich musste mit Matilda erst warm werden, fand sie Briony gegenüber zu beschützerisch und zum Teil auch übergriffig, auch wenn sie nur die besten Absichten hat. Aber je näher Matilda und Anthony sich kommen, umso stärker konnte man hinter Matildas Mauern blicken und ihre Entwicklung fand ich großartig!
Auch Anthony mochte ich richtig gerne, er ist ein sensibler Künstler, der sehr einfühlsam und auch mal unsicher war, was ich sehr spannend fand!

Die Geschichte konnte mich anfangs noch nicht ganz so stark packen, auch weil ich Matilda nicht sonderlich sympathisch fand, aber ich mochte es dann so gerne, wie Anthony und Matilda sich angenähert haben. Was als Deal begann, entwickelte sich schnell zu mehr. Etwas Tiefem und Echten, doch beide führen keine Beziehungen, haben jeder auf seine Art Angst davor verletzt zu werden, wenn sie Gefühle zulassen.
Ich mochte es, dass besonders Matilda sich mit alten Verletzungen auseinander gesetzt hat und diese ein Stück weit aufgearbeitet hat. Sie wurde mir immer sympathischer, während ich Anthony von Beginn an mochte!
Auch Briony, Liv und besonders Noah mochte ich wieder gerne und ich habe die Zeit in der WG wieder genossen!

Fazit:
"Try & Trust" von Nena Tramountani ist ein guter zweiter Band der Soho-Love-Reihe!
Es hat etwas gedauert, bis die Geschichte mich mitreißen konnte, auch weil ich erst mit Matilda warm werden musste, aber je näher sie und Anthony sich gekommen sind, umso besser hat es mir gefallen. Die beiden waren wirklich vielschichtig und ich mochte ihre Geschichte echt gerne!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Mein liebstes Paar der Reihe!

Lakestone Campus of Seattle, Band 3 - What We Hide
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Lucienne McCoy hat vor zwei Jahren in Seattle neu angefangen und ihr altes Leben in Boston hinter sich gelassen, auch den Kontakt zu ihren besten Freund Callahan Carter hat sie abgebrochen.
Sie erzählt ...

Lucienne McCoy hat vor zwei Jahren in Seattle neu angefangen und ihr altes Leben in Boston hinter sich gelassen, auch den Kontakt zu ihren besten Freund Callahan Carter hat sie abgebrochen.
Sie erzählt niemandem von ihrer Vergangenheit, umso größer ist der Schock, als Callahan plötzlich am Lakestone Campus of Seattle studiert und sie kurz darauf den ersten Drohbrief bekommt, der auf ihre Vergangenheit anspielt.
Werden Lucie und Call die Differenzen zwischen ihnen klären?

"What We Hide" von Alexandra Flint ist der dritte und letzte Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zwanzig Jahre alten Holland Lucienne Presley und des zwei Jahre älteren Callahan Carter erzählt wird.

Vor zwei Jahren hat Lucie alle Brücken hinter sich abgebrochen, ihr altes, privilegiertes Leben in Boston zurückgelassen und ist mit einem neuen Namen nach Seattle gekommen, um dort am Lakestone Campus of Seattle Kunst zu studieren.
Sie ist eine talentierte Künstlerin mit einem großen Herz und ist zu einer guten Freundin von Harlow und Brynn geworden, doch in Lucie lauern dunkle Abgründe, über die sie nicht spricht. Sie hat sich schon mal in den Alkohol geflüchtet und man war gespannt, was dahintersteckt, warum sie sich nicht mal ihren Freundinnen anvertrauen kann.
Call wurde genau wie seine jüngeren Geschwister Jordan und Ella adoptiert, doch ihre Mutter ist mittlerweile alleinerziehend und braucht mehrere Jobs, um die Familie über die Runden zu bringen.
Call ist Zehnkämpfer und nutzt die Mathematik, um in seinem Sport noch besser zu werden.
Das Stipendium am Lakestone Campus of Seattle ist ein Lichtblick, das dafür sorgen soll, dass Call nicht nur seine Ziele erreicht, sondern auch seiner Familie eine Aussicht auf eine bessere Zukunft bietet.
Call ist ein umgänglicher Typ, dem seine Familie über alles geht. Er ist ehrgeizig, aber nicht arrogant und war besonders früher immer an Lucies Seite, auch wenn sie ihn zum Schluss nicht besonders gut behandelt hat. Doch er ist loyal geblieben, bis sie aus seinem Leben verschwunden ist.

Wir erfahren schnell, dass es vor zwei Jahren eine Nacht gab, die alles verändert hat und die der Auslöser dafür war, dass Lucie Boston verlassen hat. In Seattle kennt keiner Lucies Vergangenheit, weiß nicht, wer sie wirklich ist, bis Call auf dem Campus auftaucht, ihr ehemals bester Freund, ihre zweite Hälfte.
Gleichzeitig bekommt Lucie Drohbriefe, die auf ihre Vergangenheit anspielen und die dafür sorgen, dass Lucies Leben immer weiter aus den Fugen gerät.
Mir haben die Drohbriefe als Element generell gut gefallen, doch man hätte da auch ein wenig mehr Spannung herausholen können. Wobei ich die Auflösung, wer dahintersteckt, dann doch gelungen fand, ebenso die Auflösung, was in der Nacht damals wirklich geschehen ist.
Ich fand es spannend, dass Call Zehnkämpfer ist, weil ich diesen Sport bisher nur aus dem Fernsehen kenne und über den ich in Büchern noch nichts gelesen habe, aber leider wird neben dem Ausdauerlauf und Hindernislauf keine weitere Disziplin behandelt, was ich echt schade fand, besonders weil die Sportler zehn Disziplinen beherrschen müssen.
Und ich weiß nicht, warum es in dieser Reihe so extrem ist, aber auch im dritten Band sind mir die Nebencharaktere, diese große Clique, die sich über die drei Bände stetig gebildet hat, immer stärker auf die Nerven gegangen. Zack, Harlow, Sue, Chloe, Mason, Ethan, Kace, Brynn, Lucie und nun stoßen auch noch Call und dessen Mitbewohner Miles dazu. Alle sind hochbegabt und ich fand es irgendwie anstrengend, wenn sich alle getroffen haben. Ging mir im zweiten Band aber auch schon so.
Aber auch Har und Bry, wie Lucie sie gerne nennt, haben mich etwas genervt, auch weil sie Lucie zum Teil unter Druck gesetzt haben.

Die Handlung konnte mich aber ganz gut mitreißen, nur den Mittelteil fand ich etwas langatmig.
Von Lucies Kunst hätte ich gerne noch mehr gesehen und aus den Suspense-Elementen hätte man meines Erachtens noch etwas mehr herausholen können, aber ich mochte die Entwicklung von Lucie und Call echt gerne, wobei es auch sehr lange gedauert hat, bis die beiden sich nähergekommen sind. Man hat aber gemerkt, dass sie über fünfzehn Jahre lang beste Freunde waren, denn sie kannten sich einfach, trotz zwei Jahre anhaltender Funkstille.
Der dritte Band ist tatsächlich auch mein liebster Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe geworden.

Fazit:
"What We Hide" von Alexandra Flint ist ein gelungener dritter Band der Lakestone Campus of Seattle Reihe.
Ich mochte Lucie und Call echt gerne und die beiden sind mein liebstes Paar der Reihe.
Aus den Drohbriefen, die Lucie bekommt, hätte man für meinen Geschmack noch etwas mehr Spannung herausholen können und mir sind die vielen Nebencharaktere komischerweise sehr auf die Nerven gegangen, aber das Buch ließ sich sehr gut lesen und so vergebe ich schwache vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 29.12.2025

Bin etwas zwiegespalten!

Alchemy of Secrets
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Folklore 517 ist kein normaler Kurs, denn er findet immer an unterschiedlichen Orten statt und man muss Hinweise entschlüsseln, um überhaupt herauszufinden, wo der Kurs als nächstes stattfindet.
Die Professorin ...

Folklore 517 ist kein normaler Kurs, denn er findet immer an unterschiedlichen Orten statt und man muss Hinweise entschlüsseln, um überhaupt herauszufinden, wo der Kurs als nächstes stattfindet.
Die Professorin erzählt urbane Mythen und Holland St. James ist ihre eifrigste Schülerin, deren Ziel es ist, herauszufinden, warum ihre Eltern wirklich sterben mussten.
Doch als sich mit dem Uhrenmann ein Element der Mythen als real herausstellt und Holland ihren Todeszeitpunkt nennt, muss sie ein Objekt finden, hinter dem viele dunkle Mächte her sind.
Wem kann sie auf der nervenaufreibenden Suche vertrauen?

"Alchemy of Secrets" von Stephanie Garber ist der Auftakt einer Reihe, der aus der personalen Erzählperspektive der fünfundzwanzig Jahre alten Holland St. James erzählt wird.
Besonders zu Beginn wird auch der Leser immer wieder direkt angesprochen, wenn der Kurs Folklore 517 besucht wird.

Ich liebe die Bücher von Stephanie Garber normalerweise immer sehr, weil ihre Geschichten märchenhaft und bildgewaltig sind. Hier hat es aber lange gedauert, bis die Geschichte mich wirklich packen konnte.
Hollands Eltern starben früh und wir erfahren schnell, dass St. James nicht Hollands richtiger Nachname ist und sie niemandem die Identität ihrer Eltern anvertraut. Sie möchte deren Tode aufklären, auch mithilfe des Kurses bei der Professorin, denn Holland ist überzeugt, dass der Teufel bei ihren Toden eine Hand im Spiel hatte.
Die Märchen und Mythen waren interessant und man hat die Magie gespürt und generell mochte ich die Atmosphäre des Buches echt gerne!
Das Buch spielt in Los Angeles und hat einen Bezug zur Filmbranche, was ich sehr spannend fand und es wirkte auf mich oft auch so, als würde es nicht in der Gegenwart, sondern eher zu Zeiten des alten Hollywoods spielen.

Holland mochte ich als Protagonistin auch gerne, weil sie sich wie Alice im Wunderland gerne in Kaninchenlöchern verliert und an Magie glaubt. Ihr Vater hat sie immer auf Schnitzeljagden geschickt, sodass sie Hinweise erkennen und kombinieren kann, was ich sehr mochte.
Es gab nicht nur einen potenziellen Love Interest, sondern gleich vier spannende Männer, von denen zwei Holland auf ihrer Suche nach einem wichtigen magischen Gegenstand begleiten, der ihr Leben retten könnte.
Ich mochte es, dass man nicht wusste, wem man wirklich vertrauen kann und wem nicht, aber ich hätte mir dann doch mehr Antworten gewünscht, weil hier viele Fragen offengeblieben sind. Auch die Rolle von Hollands Zwillingsschwester January war sehr undurchsichtig, was mich zum Schluss hin doch etwas genervt hat.
Ich hatte generell das Gefühl, dass vieles noch im Dunkeln liegt, auch was die Geschehnisse am Ende betrifft, weil ich auch den Showdown nicht komplett begriffen habe, weil ich gefühlt nicht alle Teile bekommen habe, um das Puzzle zusammenzusetzen.

Ab der zweiten Hälfte konnte mich das Buch aber immer stärker packen, auch weil man wissen wollte, wie es weitergeht, ob Holland ihre Aufgabe lösen wird und wem sie trauen kann.
Mir war sie aber auch immer zu vertrauensselig und zu sprunghaft, da hätte ich mir wieder stärkere Beweise gewünscht, die jemanden komplett belastet oder entlastet hätten, denn so wusste ich bis zum Schluss nicht, wer wirklich gute und wer schlechte Absichten hat, wobei manche Taten natürlich für sich gesprochen haben.
Ich mag Charaktere, die nicht nur gut oder böse sind, aber dafür muss ich die Motive kennen und die blieben hier leider im Dunkeln.
Aber es wird ja noch einen zweiten Band geben und ich bin gespannt, in welche Richtung die Geschichte gehen wird und hoffe, dass wir mehr über January, Mason, Gabe und Adam erfahren werden.

Fazit:
"Alchemy of Secrets" von Stephanie Garber lässt mich ehrlich gesagt etwas zwiegespalten zurück.
Ich mochte die magische Atmosphäre, die Stephanie Garber wieder einmal meisterhaft erschaffen hat, aber es hat doch lange gedauert, bis die Geschichte mich wirklich packen konnte.
Ich mochte Holland und fand die Handlung immer spannender, aber mir sind zu viele Fragen offengeblieben, besonders was ihre Helfer angeht, hätte ich mir am Ende gewünscht, dass wir mehr Informationen bekommen hätten, weil ich nicht wusste, wem man wirklich vertrauen kann und hier war Holland mir auch zu vertrauensselig.
Ich bin dennoch sehr gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird und vergebe schwache vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 26.12.2025

Ein großartiger Auftakt der Hexenerbe-Dilogie!

Witches of Deadly Sins
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Zehn Jahre ist es her, dass Sasha Bishop ins Exil gegangen ist, zehn Jahre, in denen sie keinen Kontakt zu ihrer Familie hatte, für die sie eine Enttäuschung war, zumindest für die Seite ihres Vaters.
Nun ...

Zehn Jahre ist es her, dass Sasha Bishop ins Exil gegangen ist, zehn Jahre, in denen sie keinen Kontakt zu ihrer Familie hatte, für die sie eine Enttäuschung war, zumindest für die Seite ihres Vaters.
Nun liegt ihre geliebte Gran im Sterben und sie darf nach Amsterdam zurückkehren.
Ihr Vater bietet ihr einen Deal an, wenn er ihr und dem Rat bei der Suche nach der verschollenen Büchse der Pandora hilft, darf Sasha bleiben und am Ende eines Jahres wartet die Freiheit auf die junge Hexe, doch auch ein geheimnisvoller Alchemist möchte Sashas Hilfe.
Für welche Seite wird sie sich entscheiden?

"Witches of Deadly Sins" von Ava Reed ist der erste Band der Hexenerbe-Dilogie, der zum Großteil aus der Ich-Perspektive der sechsundzwanzig Jahre alten Sasha Bishop erzählt wurde, hin und wieder durften wir auch aus der Perspektive von Dastan Navid lesen.

Sasha entstammt zwei mächtigen Hexenfamilien, doch bisher hat sich ihr Hexenmal nicht gezeigt und so fehlt ihr der Segen der Göttin Artemis, was sie besonders für ihren Vater, der ein angesehenes Ratsmitglied ist und dessen Mutter zu einer Enttäuschung gemacht hat.
Sie hat sich vor zehn Jahren dazu entschieden, lieber ins Exil zu gehen und alles hinter sich zu lassen, als mit der permanenten Enttäuschung zu leben, die ihr entgegengebracht wurde.
Ihre Mutter starb früh, umso besser ist das Verhältnis zu ihrer Tante Brenna und ihrer Gran, doch nun liegt letztere im Sterben und Sasha darf nach Amsterdam zurückkehren.

Sasha ist eine starke und unabhängige junge Frau, die ihre Familie schon früh verlassen hat. Sie ist mit sich selbst im Reinen und weiß, was sie will. Sie lässt sich nicht den Mund verbieten und hat ihren eigenen Kopf, was ich sehr mochte! Ich konnte echt mit ihr mitfiebern.
Auch Dastan mochte ich, auch wenn er doch sehr mysteriös blieb, aber im Nachwort hat Ava Reed versprochen, dass wir ihn im zweiten Band besser kennenlernen werden, worauf ich mich sehr freue!
Die Spannung zwischen den beiden hat sie aber meisterhaft dargestellt und auch wirklich ausgereizt, es hat echt Spaß gemacht zu verfolgen, wie Sasha und Dastan sich nähergekommen sind und ich mochte ihre Dialoge total gerne, auch weil Dastan charmant provokant war.

Die Suche nach der Büchse der Pandora ist für die Hexen das höchste Ziel, denn diese ist seit Jahrtausenden verschollenen und sie wird benötigt, um das Unheil, das damals aus ihr entkommen ist, wieder einzusperren.
Jede Hexe oder Hexer nutzt die ihm oder ihr gegebene göttliche Magie intuitiv oder Mithilfe von Zaubersprüchen. Sasha und ihre Familie sind mächtige Elementarhexen und Sasha schöpft ihre Kraft aus dem Wasser und der Erde, während ihr Vater sich zum Feuer hingezogen fühlt.
Es gibt unterschiedliche Magiebegabungen, was ich sehr spannend fand und manche Hexen haben Begleittiere, die sich ihnen anschließen. Sashas Begleiter ist der Steinkauz Atlas, mit dem sie sogar in ihrem Kopf kommunizieren kann und den ich ebenfalls sehr mochte! Von ihm hätte ich gerne noch viel mehr gesehen.
Neben den Hexen, die von der Göttin Artemis erschaffen wurden, gibt es auch Nymphen, Vampire, Gnome und andere Wesen, die wahrscheinlich daraus entstanden sind, dass das Unheil, das aus der Büchse der Pandora entkommen ist, die Menschen mutieren ließen.
Es gibt auch Alchemisten, die die Kinder von einem Hexer oder einer Hexe und einem Menschen sind. Sie werden in der Welt der Hexen verachtet.

Ich bin ja ein großer Fan von Geschichten, in denen Hexen eine Rolle spielen und ich mochte die Hexen in "Witches of Deadly Sins" so gerne!
Amsterdam ist ein großartiges Setting und ich mochte die Welt der Hexen richtig gerne! Die Bishop-Frauen besitzen ein Haus, das fast lebendig wirkt, wenn es Türen zuschlägt oder Fenster öffnet, auch die Stimmung des Buches hat mir sehr gefallen!
Dann natürlich die unterschiedlichen Magiebegabungen, die Feste, die gefeiert werden, die Rituale und Traditionen, die wir kennenlernen durften, eine spannende Mischung!
Sasha legt sich gerne die Tarotkarten und hat Altgriechisch studiert, was ihren Vater dazu veranlasst, ihr einen Deal vorzuschlagen.
Sie soll ihm und den Rat ein Jahr bei der Suche nach der Büchse der Pandora helfen, beispielsweise indem sie Fundstücke übersetzt und nach Hinweisen Ausschau hält, im Gegenzug darf sie aus dem Exil zurückkehren und am Ende des Jahres wartet ihre Freiheit ohne weitere Verpflichtungen gegenüber dem Rat auf Sasha.
Von dieser Suche hätte ich mir ehrlich gesagt etwas mehr versprochen, denn genau wie die Liebesgeschichte slow burn war, hatte ich das Gefühl, dass auch die Handlung eher langsam in Gang gekommen ist.
Es ließ sich aber immer gut lesen und es kam auch oft Spannung auf, nur hätte ich eben erwartet, dass die Suche nach der Büchse der Pandora stärker im Fokus stehen würde. Das Ende konnte mich aber komplett mitreißen und hier gab es eine Wendung, die ich so niemals erwartet hätte!
Es bleiben einige Fragen offen und ich bin sehr gespannt, wie die Fäden im zweiten Band zusammenlaufen werden!
Mir hat dieser erste Band richtig gut gefallen und ich freue mich riesig auf den zweiten Band!

Fazit:
"Witches of Deadly Sins" von Ava Reed ist ein genialer Auftakt der Hexenerbe-Dilogie!
Ich mochte Sasha und Dastan richtig gerne und habe die Dynamik zwischen ihnen geliebt!
Auch die Welt der Hexen und das Magiesystem haben mir sehr gut gefallen und die Handlung konnte mich mitreißen, auch wenn ich erwartet hatte, dass die Suche nach der Büchse der Pandora stärker im Fokus stehen würde. Aber mit der Enthüllung am Ende konnte Ava Reed mich komplett überraschen und ich kann den zweiten Band jetzt schon kaum erwarten!
Ich vergebe gute vier Kleeblätter!

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