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Veröffentlicht am 03.10.2025

Sehr interesante Welt und Handlung, die mich komplett mitreißen konnte!

The Knight and the Moth
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Zehn Jahre dienen je sechs Weissagerinnen in der Kathedrale von Aisling.
Zehn Jahre, in denen sie in der Quelle von Aisling wieder und wieder ertrinken und in den darauffolgenden Träumen die Omen deuten.
Die ...

Zehn Jahre dienen je sechs Weissagerinnen in der Kathedrale von Aisling.
Zehn Jahre, in denen sie in der Quelle von Aisling wieder und wieder ertrinken und in den darauffolgenden Träumen die Omen deuten.
Die zehn Jahre von Sybil Dellings Dienstzeit neigen sich dem Ende entgegen, als der neu gekrönte Knabenkönig und seine Ritter nach Aisling kommen, um zu erfahren, ob die Omen ihm gewogen sind.
Kurze Zeit später verschwindet die erste Weissagerin und Sybil macht sich gemeinsam mit den Rittern des Königs auf die Suche nach ihren Freundinnen, die sie durch das ganze Steinwasserkönigreich führen soll.
Wird sie ihre Freundinnen finden?

"The Knight and the Moth" von Rachel Gillig ist der Auftakt der Stonewater Kingdom Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der Weissagerin Sybil Delling erzählt wird.

In Traum gibt es fünf Weiler, in denen neben Menschen auch Anderwesen leben, die Essen, Münzen und Kinder aus den Weilern stahlen.
Bis vor über zweihundert Jahren sechs Gottheiten Traum besuchten.
Der Fintenreiche Bandit, der Gepeinigte Schreiber, der Eifrige Ruderer, die Getreue Försterin, die Gramvolle Weberin und die Motte. Bis auf die Motte trugen alle steinerne Gegenstände und die Weissagerinnen träumen von diesen und die Bewegungen dieser Steingegenstände wurden zu Propezeiungen.
Aislings Kathedrale wurde auf dem Felshügel mit der magischen Quelle errichtet, in der die Weissagerinnen bis heute von den Omen träumen.

Auch Sybil ist als Findelkind nach Aisling gekommen, legte ihren Namen ab und bekam die Nummer Sechs, unter der sie gerufen wird. Ihre Augen sind immer unter einem Schleier verborgen und sie ist zum Liebling der Äbtissin geworden. Sie ist eine eifrige Träumerin und fleißig mit Hammer und Meißel.
Dennoch träumen sie und die fünf anderen Weissagerinnen von dem Leben, das nach ihren zehn entrichteten Jahren in Aisling vor ihnen liegt. Wenn es einer von ihnen schlecht geht, erzählen sie sich Geschichten darüber, welche Orte sie in Traum besuchen werden.
Sybil ist mutig und entschlossen, ein wenig weltfremd und sie ist sehr loyal ihren Freundinnen gegenüber, die eine nach der anderen verschwinden. So entschließt sich Sybil dem König und seinen Rittern zu folgen, um ihre Freundinnen zu finden, auch wenn sie dafür Aisling, das einzige ihr bekannte Zuhause hinter sich lassen muss.

Sybils Geschichte konnte mich von Beginn an mitreißen und ist zu einem Pageturner geworden! Ich konnte kaum aufhören zu lesen, weil es total spannend war!
Ich mochte Sybil richtig gerne, fand das Steinwasserkönigreich sehr interessant!
Sybil schließt sich dem König auf seiner Reise durch die Weiler an. Benedict Castor der Dritte wurde mit siebzehn Jahren frisch gekrönt und reist nun mit seinen Rittern durch die Weiler, um dort vorgestellt zu werden.
Unter den Rittern ist neben Benjis Mentorin Maude auch Rodrick Myndacious, der durch sein Benehmen oft eher negativ auffällt, aber er ist sehr loyal und hat ein gutes Herz.
Auch wenn die beiden sich nicht von Beginn an verstehen, so weckt Rory in Sybil doch Gefühle, die sie noch nie gespürt hat. Ich mochte die beiden zusammen richtig gerne und fand ihre Geschichte sehr süß! Aus der anfänglichen Abneigung wurde schnell mehr und ich mochte es, dass Rory Sybil stets herausgefordert hat.
Mein liebster Charakter war aber der Gargoyle, der in Aisling gedient hat und Sybil auf ihrer Reise begleitet und beschützt. Er war echt niedlich, bringt Redewendungen durcheinander und hat trotz steinerner Haut einen weichen Kern. Er ist mir echt ans Herzen gewachsen!

Ich mochte auch die Handlung echt gerne und auch die Welt war sehr spannend!
Wir lernen die Weiler kennen, die von den Omen geprägt wurden.
Coulsons Markt ist der Weiler der Händler, die Seacht der Weiler der Schriftgelehrten. Der Weiler der Fischer sind die Glühenden Gipfel, während die Förster im Klingendem Wald leben. Und die blühenden Klippen von Bellidine sind bekannt für die Weber. Es war so abwechslungsreich und ich mochte es mehr über die Omen und ihre Gegenstände zu erfahren!
Gleichzeitig war Sybil auch auf der Reise zu sich selbst, denn sie musste herausfinden, wer sie außerhalb der Mauern von Aisling sein möchte.
Auf ihrer Reise deckt sie so einige Geheimnisse auf und ich mochte die Wendungen richtig gerne, weil vieles doch überraschend war! Auch die Entwicklung des Königs war sehr spannend.
Auch wenn es mir richtig gut gefallen hat und der Cliffhanger am Ende schon fies war, weiß ich trotzdem nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Die Geschichte ist für mich schon im ersten Band richtig rund, trotz Cliffhanger!
Einerseits bin ich gespannt, wie es mit Sybil weitergehen wird, andererseits weiß ich nicht, in welche Richtung die Handlung gehen wird. Aber wahrscheinlich wird die Neugier siegen und auch der Wunsch mehr von der Welt sehen zu wollen!

Fazit:
"The Knight and the Moth" von Rachel Gillig konnte mich positiv überraschen, denn die Geschichte von Sybil Delling war so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte!
Ich mochte die Welt mit den Weilern und den Omen echt gerne, mochte die Weissagerinnen und die Ritter. Mochte Sybils Reise durch Traum, aber auch ihre Reise zu sich selbst!
Auch Rory und die Liebesgeschichte haben mir richtig gut gefallen, mein Favorit war der Gargoyle, der Sybil begleitet hat.
Ich mochte diesen Auftakt richtig gerne und so vergebe ich starke vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Sehr schwere Thematik, aber sehr einfühlend und mitreißend erzählt!

Lost Girls − Breathing for the First Time
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Von außen betrachtet, könnte das Leben von Darcy Sullivan kaum perfekter sein.
Sie ist seit drei Jahren mit dem Superbowl-Champion Jason Miller verheiratet, lebt mit ihm und ihrem Hund Cashew in einem ...

Von außen betrachtet, könnte das Leben von Darcy Sullivan kaum perfekter sein.
Sie ist seit drei Jahren mit dem Superbowl-Champion Jason Miller verheiratet, lebt mit ihm und ihrem Hund Cashew in einem Haus am Meer, muss nicht arbeiten.
Doch Jason ist unglaublich kontrollsüchtig und manipulativ und Darcy will raus aus ihrem ach so perfekten Leben.
Sie plant ihre Flucht und muss äußerst klug vorgehen, denn Jason wird sie niemals freiwillig gehen lassen.

"Breathing for the First Time" von Nikola Hotel ist der erste Band der Lost-Girls-Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Darcy Sullivan erzählt wird.

Darcy hat Jason bereits auf der Highschool kennengelernt. Sie war mit ihrem Stiefvater gerade frisch nach North Carolina gezogen, kannte kaum jemanden, doch hat die Aufmerksamkeit des beliebten Star-Quarterbacks auf sich gezogen, der mittlerweile mit seinem Team, den Carolina Breakers den Superbowl gewonnen hat und in der Öffentlichkeit sehr beliebt ist.
Doch Darcy ist unglücklich in ihrer Ehe, zieht sich immer mehr zurück, muss klug agieren und vorsichtig sein, um Jasons Launen zu entgehen. Noch hat er ihr keine körperliche Gewalt angetan, doch er kontrolliert Darcy, die keinen Schritt machen kann, ohne das Jason diesen überwacht.
Aber Darcy hat noch nicht aufgegeben, träumt davon, ihn zu verlassen und mit ihrer Parson-Russel-Terrier-Hündin Cashew ein neues Leben zu beginnen, doch sie weiß, dass Jason sie nie gehen lassen wird.

Die Geschichte von Darcy war wirklich alles andere als einfach zu lesen, weil das Thema so ernst war und hat mich auch echt mitgenommen.
Ich habe gemerkt, wie sehr ich mittlerweile abgestumpft bin, wenn ich über Gewalt in Büchern lese, aber hier ist nicht nur Darcy betroffen, Jasons Wut hat sich oft auch gegen Cashew gerichtet, was für mich echt hart zu lesen war. Er benutzt den Hund, um Darcy zu erpressen und zu manipulieren, besonders in der ersten Hälfte war die Stimmung sehr bedrückend, aber es war auch einfach so spannend zu lesen, wie Darcy versucht hat, sich zu befreien und ich habe sie sehr dafür gefeiert, dass sie nicht aufgehört hat, zu kämpfen!
Mit Ellis Bonham trifft sie gleich zu Beginn auf einen zurückhaltenden und ruhigen Engländer, der ihr mehr unter die Haut geht, als Jason es je geschafft hat. Es entwickelt sich sehr langsam etwas zwischen ihnen, was aber auch perfekt zu ihnen gepasst hat!

Ich mochte es auch, dass man zu Beginn dank der Berichte aus der Presse schon wusste, wie Darcy versuchen würde, aus ihrem Leben zu fliehen und ich habe echt darauf hingefiebert, wie sie ihren Plan umsetzen würde.
Mir hat auch der Weg gefallen, den sie daraufhin genommen hat, mochte die Menschen, die sie kennenlernt und hoffe, dass wir von diesem Ort und den Charakteren im zweiten Band noch viel mehr sehen dürfen!
An manchen Stellen war Darcy etwas naiv und unvorsichtig, aber es hat auch echt Pech mit reingespielt.
Und ich muss auch sagen, dass das Ende für mich erst durch das Nachwort von Nikola Hotel richtig rund wurde. Ich hätte aber gerne zum Schluss eh noch ein paar Seiten mehr gehabt, dieses wurde mir ein wenig zu schnell abgehandelt.
Darcys Geschichte wird auf jeden Fall lange bei mir nachklingen. Ich fand es richtig gut geschrieben und mochte es, dass Nikola Hotel auch vor Themen, die so richtig wehtun, nicht halt gemacht hat!

Fazit:
"Breathing for the First Time" von Nikola Hotel ist kein Buch, das man zwischendurch lesen kann, denn die angesprochenen Themen sind schwer und tun weh.
Darcys Geschichte war für mich nicht leicht zu lesen, auch weil nicht nur Darcy in dieser manipulativen Ehe gefangen war, sondern auch ihr Hund Cashew.
Aber Darcy hat nie aufgegeben, hat gekämpft und ihre Geschichte konnte mich wirklich berühren!
Ich vergebe vier Kleeblätter und freue mich schon sehr auf Blakes Geschichte im zweiten Band!

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Eine großartige Rückkehr nach Golden Bay!

Silver Lights - The more I hate you
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Shae und Beck sind das klassische Beispiel für Abneigung auf den ersten Blick.
Sie gehören zwar zur selben Clique, aber können sich nicht ausstehen und Shae würde viele Dinge lieber tun, als ausgerechnet ...

Shae und Beck sind das klassische Beispiel für Abneigung auf den ersten Blick.
Sie gehören zwar zur selben Clique, aber können sich nicht ausstehen und Shae würde viele Dinge lieber tun, als ausgerechnet Kilian Beck um Hilfe zu bitten.
Doch sie braucht nun mal einen Fake-Boyfriend und als Beck sich ihr quasi aufdrängt, kann sie seine Hilfe auch nicht ablehnen.
Es war allerdings nicht Teil ihres Plans, dass sie sich je besser sie sich kennenlernen, auch immer besser verstehen.
Doch Beck hat Geheimnisse, die nicht nur seine Verbindung zu Shae gefährden können.

"The More I Hate You" von Bianca Iosivoni ist der erste Band der Silver Lights Dilogie, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Shaelynn Mary Stevens und des gleichaltrigen Kilian Beck erzählt wird.

Shae ist die beste Freundin von Ember, der Protagonistin der Golden Bay Trilogie, während Beck der Mitbewohner von Embers Freund Holden ist, sodass wir die beiden gegebenenfalls schon aus der Golden Bay Reihe kennen, auch wenn man die Silver Lights Dilogie unabhängig lesen kann.
Die beiden sind Teil der gleichen Clique, obwohl sie sich nicht leiden können und ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass die beiden ihre Geschichte in ihrer eigenen Reihe erzählen dürfen, auch einfach weil ich ihre Dynamik von Beginn an mochte!

Shae ist die Tochter des Premierministers von Golden Bay, doch sie lebt nicht mehr bei ihrer Familie, die sie vor Jahren verstoßen hat. Der einzige Grund, warum Shae nicht alle Brücken zu ihrer Familie abbricht, ist ihre sechzehn Jahre alte Schwester Serafina, die Shae immer noch beschützen möchte.
Shae ist zum Teil leichtsinnig, besonders, wenn sie sich ihre Kamera schnappt, um ihrer Leidenschaft dem Fotografieren nachzugehen. Sie ist auch sehr loyal, hat ein großes Herz und ist eine gute Freundin, aber rebelliert auch immer noch gerne, was ihre sehr konservativen Eltern zur Weißglut bringt.
Kilian Beck hat als Barkeeper in der Turner's Tavern begonnen und nachdem der Besitzer Charlie verschwand, ist er nun quasi der Manager, der versucht, den Laden am Laufen zu halten.
Doch das Turner's schreibt schon lange keine schwarzen Zahlen und Charlie hat Schulden angehäuft, für die Beck nun aufkommen soll.
Auch Beck ist sehr hilfsbereit und fürsorglich, aber er hatte auch keine einfache Kindheit, was ihn immer noch belastet und er hütet seine Geheimnisse akribisch.

Um den Verkupplungsversuchen Ihrer Mutter einen Riegel vorzusetzen, hat Shae erzählt, dass sie in einer festen Beziehung ist. Als ihre Eltern immer wieder darauf bestehen, dass sie ihren Freund zu den Wahlkampfveranstaltungen ihres Vaters mitbringen soll, bleibt Shae nichts anderes übrig, als sich einen Fake-Boyfriend zu suchen. Niemals würde sie Beck fragen, doch er springt ein und ehe sie sich versehen, sind die beiden auch schon in einer vorgetäuscht Beziehung, in der sich jedoch alles ziemlich echt anfühlt.
Die Chemie der beiden hat einfach gepasst und nachdem Shae ihn nicht mehr bei jeder Kleinigkeit angegangen ist, mochte ich die Entwicklung der beiden auch richtig gerne!
Er hält Shae für eine verwöhnte Prinzessin, doch je besser Beck sie kennenlernt, desto stärker muss er sein Bild von ihr revidieren.
Ich habe es geliebt, wie die beiden einander die Chance gegeben haben, sich besser kennenzulernen und begonnen haben, einander zu vertrauen. Besonders Shae hat sich Beck gegenüber geöffnet und ihre Geheimnisse aufgedeckt, während Beck nur langsam Vertrauen gefasst hat.
Dazu natürlich diese unwiderstehliche Anziehungskraft zwischen ihnen, eine großartige Mischung!

Ein paar Elemente der Handlung haben meinen persönlichen Geschmack dafür leider nicht ganz getroffen.
Ich mochte es nicht, dass Beck sich auf zwielichte Deals eingelassen hat, fand die Geldsummen etwas übertrieben.
Und auch Shaes Familie war mir einen Ticken zu drüber, besonders die Rolle, die ihre kleine Schwester Sera am Ende einnehmen sollte, fand ich nicht ganz realistisch.
Aber da mir die Liebesgeschichte so gut gefallen hat, war es nicht weiter schlimm, dass es ein paar Stellen gab, die mich eben nicht so stark mitreißen konnten!
Shaes Familie ist gut betucht, deshalb dürfen wir Shae und Beck auf Partys der höheren Gesellschaftskreise begleiten.
Mir waren aber die Abende mit ihrem Freundeskreis deutlich lieber. Auch Beck und Shae haben sich in der Gegenwart von Taleisha, Zion, Camille, Will und Holden deutlich wohler gefühlt. Es war wirklich sehr schön, die Clique wiederzusehen, auch wenn ich Ember etwas vermisst habe!
Und ich mochte es auch sehr, dass das Buch im September und Oktober spielt, also perfekt für die aktuelle Jahreszeit ist!
Das Ende war auf jeden Fall richtig spannend, denn es gab ein paar Überraschungen und ich bin wirklich sehr gespannt, wie es mit Shae und Beck im zweiten Band weitergehen wird!

Fazit:
"The More I Hate You" von Bianca Iosivoni ist ein gelungener Auftakt der Silver Lights Dilogie!
Ich habe mich schon sehr auf die Geschichte von Shae und Beck gefreut und die beiden haben mich nicht enttäuscht!
Ich liebe die Chemie zwischen den beiden, diese unwiderstehliche Anziehung, aber ich mochte es auch sehr, dass die beiden sich hier auch wirklich kennenlernen und sich die Chance geben, einander zu vertrauen.
Ein paar Handlungselemente haben meinen persönlichen Geschmack nicht ganz getroffen, besonders was Shaes Familie und Becks Geldsorgen anging, aber das war nicht schlimm, weil mir die Liebesgeschichte so gut gefallen hat und ich auch die Zeit mit der Clique auf Golden Bay im Herbst sehr genossen habe!
Ich vergebe vier Kleeblätter und kann den zweiten Band kaum abwarten!

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Veröffentlicht am 22.09.2025

Endlich wieder eine spannende Dystopie!

Silver Elite
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Wren Darlington ist stolz darauf, dass ihre Schüsse eigentlich immer ins Schwarze treffen, doch als sie mit einem fast unmöglichen Schuss die Aufmerksamkeit des Kommandos auf sich zieht und ihr Onkel Jim ...

Wren Darlington ist stolz darauf, dass ihre Schüsse eigentlich immer ins Schwarze treffen, doch als sie mit einem fast unmöglichen Schuss die Aufmerksamkeit des Kommandos auf sich zieht und ihr Onkel Jim daraufhin als Deserteur erkannt wird und hingerichtet werden soll, weiß sie nicht, was sie tun kann, um ihn zu retten.
Als Wren dann selbst in die Fänge der Company gerät, soll sie im Silver-Block zur Elitesoldatin ausgebildet werden, doch niemand darf erfahren, dass sie für Uprising, die Rebellion arbeitet und es darf auch niemand wissen, dass sie eine Mod ist, denn diese werden seit Jahren gejagt und getötet.
Für Wren beginnt eine äußerst gefährliche Zeit, die dank ihres Captains nur noch gefährlicher wird, denn da ist eine unbeschreibliche Anziehungskraft zwischen ihnen.
Wird Wren das Programm überstehen?

"Silver Elite" von Dani Fancis ist der erste Band der gleichnamigen Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der zwanzig Jahre alten Wren Darlington erzählt wird.

Sieben Kontinente wurden im letzen Krieg verwüstet, von denen vier komplett zerstört wurden oder unter Wasser sind.
Es gab eine Überbevölkerung auf der Erde und zu wenige Ressourcen, um die man sich gestritten hat, was zu diesem verheerenden letzten Krieg führte.
Aus diesem Krieg gingen die Mods hervor, modifizierte Menschen, die hauptsächlich Telepathie benutzen können und deren Adern sich silbern färben, wenn sie ihre Fähigkeiten benutzten. Manche Mods können auch projizieren, andere heilen oder manipulieren. Es gibt auch Mods, die Visionen haben.
Seit General Redden vor fünfundzwanzig Jahren an die Macht kam, leben die Mods in ständiger Angst, enttarnt zu werden, denn viele landen zwar in Arbeitslagern, aber nicht wenige werden direkt hingerichtet.

Wren wuchs bei Jim Darlington auf, seit sie fünf Jahre alt war. Die beiden sind nicht blutsverwandt, doch die gemeinsame Zeit hat sie zusammenwachsen lassen, besonders da Jim Wren schon in jungen Jahren ein Überlebenstraining hat durchlaufen lassen.
Auch er ist ein Aberrant und hat Wren jahrelang trainiert, ihren Verstand abzuschirmen und hat alles getan, um sie zu beschützen.
Doch nun ist Wren im Silver-Block und soll das Programm durchlaufen, um eine Elitesoldatin zu werden.
Wren will das nicht, doch Cross, der Captain des Silver-Blocks, lässt nicht zu, dass sie scheitert.
Wren ist stolz und klug. Ein wenig arrogant, leichtsinnig und berechnend, aber ich mochte sie echt gerne!

Ich habe schon lange keine Dystopie mehr gelesen und es hat mir richtig gut gefallen!
Die Welt fand ich von Beginn an total interessant. Die Kriege haben sie zerstört, nicht nur Pflanzen und Tiere sind mutiert, auch die Menschen wurden modifiziert.
Ich mochte die telepathischen Fähigkeiten, fand es spannend, dass es nicht nur eine Fähigkeit gibt, sondern viele unterschiedliche und jeder Mod unterschiedlich viele besitzt.
Wren und ihr Onkel Jim sind Teil von Uprising, der Rebellion, die ebenfalls eine Rolle spielt.
Mir hat aber besonders das Militär-Setting gefallen! Wren wird im Programm des Silver-Blocks aufgenommen, durchläuft viele Unterrichtseinheiten wie Training im Nahkampf und Schießen, aber auch Widerstand gegen Verhöre und Übung im Abschotten des Verstands.
Mit Lyddie und Kaine findet sie schnell Freunde, wenn Wren sich denn auf die Freundschaft einlassen würde. Aber sie kann im Silver-Block niemanden vertrauen, ist immer auf der Hut und versucht absichtlich schlecht abzuschneiden, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Zu Cross fühlt sich Wren sich schnell hingezogen und auch er scheint von ihr fasziniert zu sein. Die Liebesgeschichte war lange eher körperlich, was ich aber nicht schlimm fand, da es zu den beiden gepasst hat.

Die Geschichte konnte mich von Beginn an fesseln, da es einfach direkt spannend war! Auch die Zeit von Wren im Programm des Silver-Blocks konnte mich total fesseln!
Erst im letzten Drittel war die Luft für mich ein wenig raus, tatsächlich dachte ich noch, dass es jetzt richtig spannend wird und dann passierte das Gegenteil. Auch mit den Ereignissen am Ende, die sich fast schon überschlagen haben, bin ich nicht ganz zufrieden. Es gab ein paar Wendungen, einige vorhersehbar, andere doch überraschend und ich bin definitiv gespannt darauf, wie es im zweiten Band mit Wren weitergehen wird!

Fazit:
Mit "Silver Elite" hat Dani Fancis einen großartigen Auftakt ihrer Trilogie geschrieben!
Die dystopische Welt ist richtig spannend und ich mochte besonders Wrens Zeit im Silver-Block richtig gerne!
Das Militär-Setting fand ich richtig spannend und die Handlung konnte mich von Beginn an mitreißen, erst zum Ende hin gab es dann Abschnitte, die mich nicht mehr komplett fesseln konnten.
Aber ich bin definitiv gespannt, wie es mit Wren und Cross im zweiten Band weitergehen wird und freue mich schon sehr darauf, wieder in diese spannende Welt eintauchen zu können!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Sehr fesselnder Auftakt mit einer abwechslungsreichen Welt und spannenden Liebesgeschichte!

Shield of Sparrows
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In jeder Generation sichert eine Prinzessin als Sparrows Shield durch die Heirat mit einem Königssohn den Frieden zwischen den fünf Königreichen von Calandra.
Odessas jüngere Schwester Mae sollte die Sparrow ...

In jeder Generation sichert eine Prinzessin als Sparrows Shield durch die Heirat mit einem Königssohn den Frieden zwischen den fünf Königreichen von Calandra.
Odessas jüngere Schwester Mae sollte die Sparrow ihrer Generation sein, doch als Prinz Zavier dem Königreich Quentis einen Besuch abstattet, fällt seine Wahl auf Odessa, die kurz darauf mit ihrem frisch gebackenen Ehemann in dessen Königreich Turah segelt.
Doch es ist nicht ihr Ehemann, der ihr Herz höherschlagen lässt, sondern der mysteriöse Hüter ...

"Shield of Sparrows" von Devney Perry ist der erste Band der gleichnamigen Trilogie, der bis auf das letzte Kapitel aus der Ich-Perspektive der dreiundzwanzig Jahre alten Prinzessin Odessa Cross erzählt wird.

Sparrows Shield ist nicht nur ein Vertrag über arrangierte Ehen zwischen den fünf Königshäusern von Calandra, es ist auch ein Friedensvertrag und ein Handelsabkommen.
In Calandra durchstreifen Monster die Königreiche und besonders die Wanderung der vogelähnlichen Crux fordert jedes Mal viele Tote. Es gibt auch Bariwölfe und Knochenaale sowie die bärenähnlichen Grizzur und Tarkin, die Tigerkatzen ähneln. Alle Monster sind sehr gefährlich und todbringend, sodass es im Laufe der Handlung immer wieder viele spannende Szenen und Kämpfe gab.
Zudem stoßen wir hier noch auf eine mysteriöse Krankheit, die die Monster befällt und man hat nach und nach erfahren, worum es sich handelt und wie diese entstanden ist.
Besonders das geheimnisvolle Königreich Turah mochte ich sehr gerne! Die Turaner sind eher verschlossen und hüten ihre Geheimnisse sehr gewissenhaft. Wir lernen unterschiedliche Städte kennen, verschiedene Lebensweisen und die Welt hat mir einfach richtig gut gefallen, eben weil sie so abwechslungsreich war!

Odessa war es gewohnt, dass ihre jüngere Schwester Mae der Liebling ihres Vaters, dem Goldkönig von Quentis war. Sie ist geschickt mit Messern und wurde jahrelang zur Spionin ausgebildet, doch als Mae ihren zukünftigen Ehemann kennenlernen soll, fällt dessen Wahl ausgerechnet auf Odessa, die immer in Maes Schatten stand, aber niemals eifersüchtig auf ihre Schwester war.
Odessa wurde übersehen und hat sich mit ihrer Rolle arrangiert, aber in Turah blüht sie richtig auf! Sie ist willensstark, stur und stellt sich auch dem Hüter entgegen.
Dieser ist ein begnadeter Krieger, der über übermenschliche Fähigkeiten verfügen soll und Zavier und dessen Waldläufer nach Quentis begleitet.
Er wird auch zu Odessas Beschützer und zu ihrem Leidwesen bringt er ihr Herz stärker zum Schlagen als ihr Ehemann, der sie zu meiden scheint.
Odessa war nie besonders geschickt mit Waffen, doch sie lässt sich ausbilden, will sich verteidigen können und unabhängig werden. Mir hat ihre Entwicklung richtig gut gefallen und auch die Liebesgeschichte mochte ich richtig gerne!
Diese entwickelt sich sehr langsam, aber auch sehr schön.
Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden richtig gerne und habe es geliebt zu verfolgen, wie sie sich annähern und beginnen einander zu vertrauen.
Das Tempo war hier echt perfekt!

Auch die Handlung konnte mich fesseln!
Ich mochte es, dass die völlig unvorbereitete Odessa als Sparrows Shield nach Turah geschickt wird, mit einem ihr völlig fremden Ehemann und einer Aufgabe ihres Vaters, für die sie nicht geeignet ist. Ich mochte es, wie sie Turah entdeckt, sich selbst kennenlernt, aber auch auf viele Geheimnisse stößt, die sie natürlich aufdecken will. Es hat mir gefallen, dass sie auch mal die Initiative ergriffen, sich gegen Befehle aufgelehnt hat. Sie muss sich in ihrem neuen Leben zurechtfinden, in einer Rolle, die nie für sie bestimmt war, aber ich fand, dass Odessa das wirklich sehr gut gemacht hat!
Mit über siebenhundert Seiten ist das Buch nicht gerade dünn, aber es hat mich nie gelangweilt und ich wollte immer weiterlesen! Die Mischung der Elemente konnte mich wirklich mitreißen und zum Highlight hat für mich nicht mehr viel gefehlt.
Ein paar Wendungen waren etwas vorhersehbar, andere konnten mich komplett überraschen.
Einige Fragen wurden im ersten Band beantwortet, aber auch wieder viele neue Fragen aufgeworfen und besonders das brutale Ende hat echt Lust auf den zweiten Band gemacht.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Odessa weitergehen wird!

Fazit:
"Shield of Sparrows" von Devney Perry ist ein genialer Auftakt, denn hier hat für mich fast alles perfekt zusammengepasst!
Die Welt mit den fünf Königreichen, die von wirklich sehr gefährlichen Monstern durchstreift wird, das geheimnisvolle Königreich Turah mit seinen vielen interessanten Orten, ebenso Odessas tolle Entwicklung und auch die Liebesgeschichte haben mir richtig gut gefallen!
Ein paar Wendungen waren vorhersehbar, aber es gab auch noch einige Überraschungen und nach dem doch sehr brutalem, aber eben auch sehr spannenden Ende kann ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen!
Ich vergebe starke vier Kleeblätter, denn für mich hat nicht viel gefehlt und es wäre ein Highlight geworden!

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