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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.11.2023

Ein gelungener High-Fantasy-Einzelband

Die Macht des goldenen Blutes
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. Obwohl ich normalerweise nicht der größte Fan von der Erzählerperspektive bin, konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Was vermutlich auch am locker leichten Schreibstil lag, der mich ...

. Obwohl ich normalerweise nicht der größte Fan von der Erzählerperspektive bin, konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Was vermutlich auch am locker leichten Schreibstil lag, der mich in die Welt von July Winter zog.

Die magische Setting der Story ist reich an Fantasie und lebt neben Magiern, Elfen und Gnomen auch von weiteren fantastischen Kreaturen. Die Beschreibungen waren dabei detailreich sowie lebendig und es fiel mir leicht, in die Welt einzutauchen und mit den Figuren mitzufiebern.

Die Protagonistin Anthea war mir von Anfang an sehr sympatisch. Sie dachte mit, hinterfragte immer mehr Situationen und wuchs während der Geschichte über sich hinaus. Dabei gefiel mir besonders, dass sie lernen musste mit Vorurteilen umzugehen.

Als Slowburn konnte ich die Chemie zwischen den Figuren von Anfang an spühren, auch wenn sie sich nur sehr langsam, aber dafür zart entwickelten konnte.

Obwohl ich leider den großen Plottwist zu Beginn bereits kommen sah, hat mich die Story gut unterhalten. Als Einzelband bietet sie alles, was man für eine gelungene Lesesession benötigt: Magie, das Trope Enemies to Lovers, eine starke Protagonistin und eine spannende Handlung mit etwas Drama.
Meiner Meinung nach perfekt für alle, die einen kurzweiligen Fantasy-Einzelband suchen und in eine magische High-Fantasy-Welt eintauchen wollen.

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Veröffentlicht am 25.11.2023

Ein wunderschönes asiatisches Märchen

Die Tochter der Mondgöttin 1: Die Tochter der Mondgöttin
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Die Geschichte startet mit der fesselnden Tragödie der Mondgöttin und ihrer Verbannung, wobei die Autorin das Tempo gekonnt anzieht und den Fokus schnell auf denren Tochter legt. So begleiten wir Xingyin, ...

Die Geschichte startet mit der fesselnden Tragödie der Mondgöttin und ihrer Verbannung, wobei die Autorin das Tempo gekonnt anzieht und den Fokus schnell auf denren Tochter legt. So begleiten wir Xingyin, auf ihrer Flucht ins Himmlische Königreich, wo sich ihre Identität und ihre Prioritäten im Palast mit dem Kronprinzen Liwei entwickeln. Die Kombination aus einfachem Handlungsaufbau und stetiger Action hat mir dabei besonders gefallen, da dadurch für mich keine Längen zustande kamen.

Besonders interessant fand ich den behutsamen Aufbau der Liebesgeschichte. Anfangs war ich zwar sehr skeptisch gegenüber der Dreiecksbeziehung, doch tatsächlich ist diese für die Charakterentwicklung der Protagonistin prägend und hat daher eine nachvollziehbare Daseinsberechtigung. Zudem handelt ds sich bei der Liebesgeschichte um einen Slow-Burner, ohne übermäßige Leidenschaft, die für meinen Geschmack ein wenig knisternder ausfallen hätte dürfen.

Die Spannung wird konstant aufrechterhalten, mit Monsterjagden, Intrigen und gefährlichen Kämpfen und auch die Handlung überrascht mit Wendungen, während sich die Welt mit all ihren Geheimnissen und Magie nach und nach entfaltet. Auch die Figuren waren mir sehr sympatisch auch wenn Xingyins manchmal sehr naiven Gedankengänge mich ein wenig störten. Da sie jedoch noch relativ jung ist, wirken diese auf mich authentisch - ideal für einen Jugendroman.

Insgesamt hat die Autorin mit diesem Werk eine mit Mulan-Vibes durchzogene Geschichte geschaffen, die Fantasy und Mythologie miteinander verschmilzt und eine spannende Fortsetzung verspricht.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

Enstprach leider nicht meinen Erwartungen

Alma Obscura. The Secret Society of Styx
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Hinter Bonnie Eldritchs neuem Werk streckt eine spannende und einfallsreiche Grundidee mit mythologischen Einflüssen, die mich aber leider in Ihrer Umsetzung nicht überzeugen konnte. Und das lag leider ...

Hinter Bonnie Eldritchs neuem Werk streckt eine spannende und einfallsreiche Grundidee mit mythologischen Einflüssen, die mich aber leider in Ihrer Umsetzung nicht überzeugen konnte. Und das lag leider hauptsächlich an den Charakteren.

Ich habe wirklich versucht Alma und Charon zu mögen, was mir jedoch bis zuletzt nicht gelungen ist. Dank der Triggerwarnung war mir bewusst, dass hinter Almas Gefühlsausbrüchen mehr stecken musste als nur das naive Verhalten eines Teenagers, jedoch konnte ich bis zuletzt keine wirkliche Charakterentwicklung feststellen noch meine Genervtheit gegenüber ihr stetiges Rumgeheule abstellen. Charon hingegen war mir schlichtweg unsympathisch. Natürlich hat er seine Rolle gegenüber Alma erfüllt aber das ständige Rumgenörgle und sein sprunghaftes Verhalten konnten mich leider nicht überzeugen. Leider hat für mich zudem auch die Chemie zwischen den beiden nicht gestimmt, sodass das erhoffte Knistern komplett für mich ausblieb und die Beziehung der beiden konstruiert wirkte.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

Ein schönes Wiedersehen mit Hogwarts

Jenseits der Magie
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Machen wir es kurz! Der Titel hält, was er verspricht. Tom Felton beschreibt in seinem Buch auf ehrliche und besonders humorvolle Weise sein Leben im und außerhalb des Rampenlichts. Angefangen mit der ...

Machen wir es kurz! Der Titel hält, was er verspricht. Tom Felton beschreibt in seinem Buch auf ehrliche und besonders humorvolle Weise sein Leben im und außerhalb des Rampenlichts. Angefangen mit der Herausforderung das Nesthäkchen in seiner von Jungs dominierenden Familie zu sein, über die Dreharbeiten als pupertierender Teenager, bis hin zu den unausweichlichen Starallüren in Hollywood.

Seine Auszüge haben mich zum Lachen verführt, zum Grübeln gebracht aber auch zu Tränen gerührt und darüber hinaus in eine nostalgische Stimmung versetzt, die an Magie zu grenzen scheint. Wie auch sonst könnte ich mir erklären, dass ich kurz darauf nochmals alle Harry Potter-Teile bingen musste?

Eine Leseempfehlen für alle Muggel und Potterheads.

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Veröffentlicht am 18.11.2023

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Skandal & Vorurteil
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Ich bin ein großer Fan des Klassikers Stolz und Vorurteil. Als ich gesehen habe, dass eine Neuerzählung erschienen ist, musste ich das Werk unbedingt in meinen Besitz bringen.

Amanda Quains Werk basiert ...

Ich bin ein großer Fan des Klassikers Stolz und Vorurteil. Als ich gesehen habe, dass eine Neuerzählung erschienen ist, musste ich das Werk unbedingt in meinen Besitz bringen.

Amanda Quains Werk basiert auf einen langen Rückblick, wenige Dialoge und Figuren, die anfangs kaum Identifikationspotential besitzen. Ihr Schreibstil ist für mich leider manchmal etwas holprig, was mich leider immer wieder über die Sätze stolpern, lies und meinem Lesefluss störte.

Zudem hatte ich leider mit den Charakteren so meine Schwierigkeiten. Ich fand zu keiner Figur wirklich einen Zugang. Zwar war ich stets dazu geneigt mit Georgie Mitleid zu empfinden — war sie doch für ihre Zeit in einer desaströsen Situation — jedoch war sie stellenweise so naiv, dass ich ihren Gedankengängen (teilweise absurden Schlussfolgerungen) nicht folgen konnte.

Ab der zweiten Hälfte fanden dir für mich die entscheidenden Charakterentwicklungen statt, die die Personen nahbarer und deren Handlungen plausibler machten. So begannen einige Figuren ihre Verhaltensmuster zu ändern und auch an Kontur zu gewinnen.

Trotz diverser Handlungsabweichungen bleibt Amandas Werk eine Ode an das Meisterwerk Stolz & Vorurteil.

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