Ein gelungener High-Fantasy-Einzelband
Die Macht des goldenen Blutes. Obwohl ich normalerweise nicht der größte Fan von der Erzählerperspektive bin, konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Was vermutlich auch am locker leichten Schreibstil lag, der mich ...
. Obwohl ich normalerweise nicht der größte Fan von der Erzählerperspektive bin, konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Was vermutlich auch am locker leichten Schreibstil lag, der mich in die Welt von July Winter zog.
Die magische Setting der Story ist reich an Fantasie und lebt neben Magiern, Elfen und Gnomen auch von weiteren fantastischen Kreaturen. Die Beschreibungen waren dabei detailreich sowie lebendig und es fiel mir leicht, in die Welt einzutauchen und mit den Figuren mitzufiebern.
Die Protagonistin Anthea war mir von Anfang an sehr sympatisch. Sie dachte mit, hinterfragte immer mehr Situationen und wuchs während der Geschichte über sich hinaus. Dabei gefiel mir besonders, dass sie lernen musste mit Vorurteilen umzugehen.
Als Slowburn konnte ich die Chemie zwischen den Figuren von Anfang an spühren, auch wenn sie sich nur sehr langsam, aber dafür zart entwickelten konnte.
Obwohl ich leider den großen Plottwist zu Beginn bereits kommen sah, hat mich die Story gut unterhalten. Als Einzelband bietet sie alles, was man für eine gelungene Lesesession benötigt: Magie, das Trope Enemies to Lovers, eine starke Protagonistin und eine spannende Handlung mit etwas Drama.
Meiner Meinung nach perfekt für alle, die einen kurzweiligen Fantasy-Einzelband suchen und in eine magische High-Fantasy-Welt eintauchen wollen.