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Veröffentlicht am 03.12.2025

Wundervoll für die Adventszeit

Meet Me Under the Mistletoe
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Alle Jahre wieder stehe ich – als absoluter Weihnachtsfan – vor der schwierigen Frage, welchen Adventskalender ich mir für die Adventszeit gönnen soll. Die Erwartungen sind hoch: Einerseits möchte ich ...

Alle Jahre wieder stehe ich – als absoluter Weihnachtsfan – vor der schwierigen Frage, welchen Adventskalender ich mir für die Adventszeit gönnen soll. Die Erwartungen sind hoch: Einerseits möchte ich auch in der oft stressigen Vorweihnachtszeit jeden Tag zumindest ein bisschen lesen, andererseits sollen die Geschichten begeistern, berühren und mich zum Schwärmen bringen. Und wäre das nicht schon genug, will ich während der Adventszeit natürlich auch richtig in Weihnachtsstimmung kommen.

Mit „Meet Me Under the Mistletoe“ scheint das in diesem Jahr auf jeden Fall zu gelingen. Zugegeben, das komplette Adventskalenderbuch habe ich noch nicht gelesen (das wäre ja wenig sinnvoll), aber ich habe schon in die ersten drei Geschichten von Ada Bailey, Beril Kehribar und Lin Rina reingeschnuppert – und alle drei haben mich sofort mit winterlichen Vibes verzaubert. Wenn ich mir die Liste der restlichen Autorinnen anschaue, bin ich mir ziemlich sicher, dass mein Ersteindruck bleibt.

Obwohl sich die drei Geschichten im Genre unterscheiden (Romance und Romantasy), haben sie eines gemeinsam: Sie versprühen schon innerhalb weniger Seiten absolute Winteratmosphäre. Und als wäre das nicht genug, habe ich in den letzten Tagen tatsächlich Lust gehabt, morgens ein bisschen früher aufzustehen, um ganz gemütlich und mit einer romantischen Kurzgeschichte slow und cozy in den Tag zu starten. Ist das nicht genau das, was wir uns von einem Adventskalenderbuch wünschen?
Als kleines persönliches Highlight: Während übliche Adventskalender nach 24 Türchen oft nur Verpackungsmüll hinterlassen, bietet dieses Büchlein sogar noch eine Bonusgeschichte für Silvester und ist nach dem Lesen ein echter Hingucker im Regal.

Eine klare Empfehlung für alle Lesemäuse, die romantisch durch die Adventszeit kommen wollen.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Ein toller Auftakt mit kleinen Schwächen

A River of Golden Bones (The Golden Court 1)
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Vorab: Können wir kurz dieses wundervolle Cover appreciaten? Ohne Klappentext wäre es sicher ein Coverkauf gewesen, doch A River of Golden Bones von A.K. Mulford ist viel mehr als eine hübsche Verpackung. ...

Vorab: Können wir kurz dieses wundervolle Cover appreciaten? Ohne Klappentext wäre es sicher ein Coverkauf gewesen, doch A River of Golden Bones von A.K. Mulford ist viel mehr als eine hübsche Verpackung. Es ist der Auftakt einer spannenden Romantasy-Reihe mit Fated Mates und Found-Family-Vibes, in der Wolfsgestaltwandler endlich wieder eine Rolle spielen

Die tiefgründige Geschichte zweier Schwestern, die im Schatten eines gestohlenen Königreichs über sich hinauswachsen, hat mich von Anfang an gepackt. Besonders Calla mochte ich dabei sehr gerne. Sie ist eine starke, komplexe Protagonistin, deren innere Zerrissenheit authentisch umgesetzt wurde. Briar ist ebenfalls sympathisch und sorgt für den ein oder anderen emotionale Momente, wirkte im Vergleich jedoch etwas blass.

Das Worldbuilding ist märchenhaft, atmosphärisch und detailreich – ich habe die Melancholie der Welt regelrecht gespürt und mich in die Königreiche sowie die Wolfsmagie hineinfallen lassen können. Der Schreibstil ist bildreich und poetisch, perfekt auf die Geschichte abgestimmt. Die Story bietet alles, was eine gelungene Romantasy braucht: Spannung, Intrigen, Geheimnisse und Wendungen, die sich allmählich entfalten. Allerdings hätte das Tempo stellenweise etwas flotter sein können, da sich die Story sich etwas zog. Die Liebesgeschichte zwischen Calla und Grae hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie war verletzlich, leidenschaftlich und voller Gefahr, doch leider wollte der Funke nicht ganz auf mich überspringen.

Ein toller Auftakt für alle, die Slow-Burn, Gestaltwandler, starke Frauenfiguren und eine melancholische Atmosphäre lieben.

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Veröffentlicht am 15.11.2025

Mal eine völlig andere Idee

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Als Kyss das Buch vorgestellt hat, war ich sofort gespannt auf die Story: Ballett, düstere Magie und zwei alternative Enden? Count me in! Die dunkle Atmosphäre und die schonungslos intensiven Bilder, die ...

Als Kyss das Buch vorgestellt hat, war ich sofort gespannt auf die Story: Ballett, düstere Magie und zwei alternative Enden? Count me in! Die dunkle Atmosphäre und die schonungslos intensiven Bilder, die die Autorin in meinem Kopf entstehen ließ, haben mich absolut fasziniert. Das Setting – eine glamouröse Ballettwelt, getränkt in Schattenmagie – sorgte für eine bedrückend-schöne Stimmung, die mich lange beschäftigt hat und mich stellenweise an „Black Swan“ erinnerte.

Die Protagonistin Emberlyn wirkte anfangs distanziert auf mich und kämpfte mit einem Egoismus, der in der gnadenlosen Ballettwelt absolut plausibel ist. Gerade das machte sie für mich zu einer komplexen, greifbaren Figur. Auch wenn sie mir nicht auf Anhieb sympathisch war, mochte ich ihre Entwicklung sehr – ebenso wie das Band zu den anderen Tänzerinnen und den geheimnisvollen Schattenmann als Love Interest. Besonders die Themen Freiheit, Unterdrückung und weiblicher Zusammenhalt kamen stark rüber, oft durch recht harte Szenen – unbedingt auf die Triggerwarnungen achten!

Als Fantasyfan hätte ich mir allerdings noch mehr Details zum Fluch und zur magischen Welt gewünscht sowie mehr Tiefe beim Love Interest und den Nebenfiguren. Das hätte dem Mittelteil ein wenig die Länge genommen. Das große Finale und die alternativen Enden haben mir dafür umso besser gefallen – eine super Entscheidung, das zweite Ende bei der Autorin anzufragen.

Ein atmosphärisch starkes Debüt mit kreativen Ideen, ein paar kleinen Längen und einer vielschichtigen Heldin.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Wikinger-Fantasy, die Mut und Selbstbestimmung zelebriert

Daughter of Ruin. Götterblut
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Rebecca Humpert liefert mit „Daughter of Ruin“ eine kraftvolle, emotionale Wikinger-Fantasy, die Mut und Selbstbestimmung zelebriert. Freya ist eine facettenreiche Heldin, deren innere Zerreißprobe berührt, ...

Rebecca Humpert liefert mit „Daughter of Ruin“ eine kraftvolle, emotionale Wikinger-Fantasy, die Mut und Selbstbestimmung zelebriert. Freya ist eine facettenreiche Heldin, deren innere Zerreißprobe berührt, denn sie kämpft nicht nur gegen äußere Einflüsse, sondern auch mit sich selbst und ihrer Überzeugung. Besonders spannend ist die authentische, langsam wachsende Beziehung zwischen ihr und Fenrir, dem Mann, den sie eigentlich vernichten soll. Insbesondere, da sie zur Abwechlung mal nicht den Fokus der Story einnimmt, sondern dieser sich auf die temporeiche Handlung fokussiert.

Der Schreibstil ist flüssig und zugänglich, hätte für meinen Geschmack aber gelegentlich noch mehr atmosphärische Beschreibungen vertragen können, um die rauen Wikingerwelten lebendiger zu machen. Die Handlung ist temporeich, mit einigen Längen im Mittelteil, und das Ende wirkte etwas abrupt für mich, dennoch bleibt das Buch durchgängig fesselnd. Das Worldbuilding mit nordischer Mythologie mochte ich persönlich sehr gerne, hatte meiner Meinung jedoch noch einiges an ungenutzem Potenzial, vor allem die moderne Elemente und die Inselwelt hätten mehr Tiefe verdient.

Trotz kleiner Schwächen überzeugt „Daughter of Ruin“ durch interessante Charaktere, emotional aufgeladene Konflikte und eine nachdenkliche Botschaft: Wahre Stärke liegt darin zu sich selbst zu stehen.

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Veröffentlicht am 09.11.2025

Der perfekte Einstieg ins Dark Romance Genre

Lights Out
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Ich muss gestehen, ich war bisher vom Dark Romance Genre nicht so wirklich angetan. Meine bisherigen Bücher waren oberflächlich und die Anziehung war für mich zumeist nicht nachvollziehbar. Aber „Lights ...

Ich muss gestehen, ich war bisher vom Dark Romance Genre nicht so wirklich angetan. Meine bisherigen Bücher waren oberflächlich und die Anziehung war für mich zumeist nicht nachvollziehbar. Aber „Lights Out“ hat es irgendwie geschafft einen Stalker als Green Flag darzustellen. Statt der erwarteten düsteren Dark Romance steckt hier eine witzige, bizarre und spannende Geschichte voller elektrisierender Erotik und faszinierender Dynamik. Aly und Josh sind ein unkonventionelles Duo, das mit messerscharfen Dialogen und lustigen Momenten glänzt – und natürlich darf die kultige Katze Fred nicht fehlen! Die Story entfaltet sich schnell, bleibt dabei spannend und kommt ohne große Liebesdramen aus, was ich zur Abwechslung wirklich sehr schätze. Darüber hinaus hat mich das Buch so oft zum Lachen gebracht, dass ich es innerhalb einer Nacht durchgesuchtet habe. Ein absoluter Pageturner.

Besonders gefallen hat mir jedoch die Balance zwischen prickelnder Erotik, schwarzem Humor und düsterer Spannung. Ein echter Genre-Mix, der Dark Romance für mich zu einem interessanten Genre gemacht hat.

Mein Fazit: Ein Dark Romance Highlight mit Humor, Herz und Nervenkitzel – der perfekte Roman für alle, die in das düstere Genre schnuppern wollen.

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