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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2025

Witziges Dinoabenteuer

Die Streitsaurier
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„Die Streitsaurier“ ist ein unterhaltsames Buch, das vor allem durch seine lustigen Illustrationen besticht. Miracelrex und Superosaurus sind witzig dargestellt, und auch ihre Namen sorgen für Schmunzler. ...

„Die Streitsaurier“ ist ein unterhaltsames Buch, das vor allem durch seine lustigen Illustrationen besticht. Miracelrex und Superosaurus sind witzig dargestellt, und auch ihre Namen sorgen für Schmunzler. Die farbenfrohen, lebendigen Bilder machen Spaß und haben bei uns für viel Lachen gesorgt.

Die Geschichte selbst ist amüsant erzählt und der Wettstreit der beiden Dinos sorgt für gute Unterhaltung. Allerdings wirkt die Handlung stellenweise etwas unklar, sodass gerade jüngere Kinder aus meiner Sicht zusätzliche Erklärungen brauchen. Auch das Ende kommt recht abrupt, und insgesamt hatte ich mir etwas mehr Tiefe erhofft. Die Botschaft zu den Themen Streit und Versöhnung bleibt leider ein wenig auf der Strecke.

Für etwas ältere Kinder könnte die Geschichte – insbesondere durch die originelle Dinosauriersprache – dennoch interessant sein. Insgesamt also ein lustiges Buch für zwischendurch, dem es jedoch etwas an einer klaren, stärkeren Aussage fehlt.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Düster und beklemmend

Unsere letzten wilden Tage
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Loyal kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um sich um ihre demenzkranke Mutter zu kümmern. Doch kaum angekommen, wird ihre Jugendfreundin Cutter tot aufgefunden – und die Journalistin Loyal beginnt, auf eigene ...

Loyal kehrt in ihre Heimatstadt zurück, um sich um ihre demenzkranke Mutter zu kümmern. Doch kaum angekommen, wird ihre Jugendfreundin Cutter tot aufgefunden – und die Journalistin Loyal beginnt, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen.

Der Einstieg in den Roman ist mir zunächst etwas schwer gefallen. Es dauert, bis man sich in die Erzählweise und die Atmosphäre hineinfindet. Doch die Handlung wurde zunehmend spannender, wenn sie auch stellenweise etwas langatmig ist.

Das Setting ist ungewöhnlich und eindrucksvoll umgesetzt: ein abgelegenes, trostloses Nest, in dem niemand an eine Zukunft glaubt. Die Menschen dort wirken hinterwäldlerisch, rau und desillusioniert – genau wie der Ort selbst. Diese Beklemmung zieht sich durch das ganze Buch und schafft eine dichte, fast körperlich spürbare Atmosphäre. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, die flirrende Hitze und das Summen der Mücken auf der Haut zu spüren.

Die Figuren sind nicht sympathisch, aber äußerst authentisch. Ihre Härte und Widersprüchlichkeit passen perfekt in diese düstere, hoffnungsarme Welt.

Insgesamt ist „Unsere letzten wilden Tage“ ein interessanter, atmosphärisch dichter Roman mit starkem Setting und glaubwürdigen Charakteren. Trotz einiger Längen bleibt die Geschichte fesselnd – vor allem für Leserinnen und Leser, die düstere, psychologisch dichte Erzählungen mit einem Hauch Noir schätzen.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Absolut empfehlenswert

In uns der Ozean
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Die Handlung basiert auf der Lebensgeschichte der Ökologin Rachel Carson und somit auf wahren Begebenheiten. Bislang war mir Rachel Carson kein Begriff, doch ihr Leben erweist sich als überaus interessant ...

Die Handlung basiert auf der Lebensgeschichte der Ökologin Rachel Carson und somit auf wahren Begebenheiten. Bislang war mir Rachel Carson kein Begriff, doch ihr Leben erweist sich als überaus interessant und beeindruckend. Sie war eine außergewöhnlich starke Frau, die sich gegen die Widrigkeiten des Lebens und die gesellschaftlichen Widerstände ihrer Zeit stellte.

Die Autorin überzeugt mit einem fesselnden Schreibstil, der die Themen Umweltbewusstsein und Naturschutz auf eindrucksvolle Weise zum Leben erweckt. Diese Thematik ist – damals wie heute – von großer Aktualität, und die Schilderungen haben mich zutiefst berührt. Das „magische Staunen“, das im Buch beschrieben wird, hat sich beim Lesen unmittelbar auf mich übertragen.

Der Klappentext des Buches hatte mich auf den ersten Blick gar nicht angesprochen. Umso mehr freue ich mich, dass ich dieses tolle Buch doch noch entdeckt habe.

Ein Buch für alle Naturliebhaberinnen und Naturliebhaber – und für jene, die Geschichten über starke Frauen schätzen. Wirklich lesenswert!

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Wichtiges Thema

Der Regenbogenfisch in Gefahr
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Wer kennt ihn nicht – den Regenbogenfisch? In dieser neuen Geschichte gerät der beliebte Meeresbewohner in große Gefahr. Bisher hat er ein behütetes Leben geführt und nur aus Erzählungen anderer Fische ...

Wer kennt ihn nicht – den Regenbogenfisch? In dieser neuen Geschichte gerät der beliebte Meeresbewohner in große Gefahr. Bisher hat er ein behütetes Leben geführt und nur aus Erzählungen anderer Fische von den gefürchteten Schleppnetzen gehört. Doch nun sind er und seine Freunde selbst gefangen und müssen gemeinsam einen Weg in die Freiheit finden. Mit vereinten Kräften und der Hilfe einiger Meeresbewohner gelingt schließlich die Rettung.

Die Illustrationen sind farbenfroh und nehmen großzügig Raum auf den Seiten ein, sodass auch jüngere Kinder in diese bezaubernde Unterwasserwelt eintauchen können. Der bekannte Glitzereffekt der Fischschuppen ist wunderschön gestaltet – ein zusätzlicher haptischer Effekt hätte das Erlebnis jedoch noch bereichert.

Themen wie Naturbewusstsein und Umweltschutz sind aktueller denn je, und es ist wichtig, Kinder bereits früh dafür zu sensibilisieren. Das gelingt dem Autor auf einfühlsame Weise. Zudem vermittelt die Geschichte eine wertvolle Botschaft über Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe, die ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens sein sollten.

Ein wunderbares Buch für kleine und große Regenbogenfisch-Fans – mit einer wichtigen Botschaft und liebevoll gestalteten Bildern.

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Veröffentlicht am 16.09.2025

Bewegende Schicksalserzählung

Wir sehen uns wieder am Meer
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Ich hatte bereits viel über Trude Teige und ihre Vorgängerromane gehört und war daher umso gespannt auf "Wir sehen uns wieder am Meer". Auch ohne Vorkenntnisse konnte ich problemlos in den Roman finden.

Im ...

Ich hatte bereits viel über Trude Teige und ihre Vorgängerromane gehört und war daher umso gespannt auf "Wir sehen uns wieder am Meer". Auch ohne Vorkenntnisse konnte ich problemlos in den Roman finden.

Im Fokus steht Birgit. Die junge Krankenschwester arbeitet im Krankenhaus von Bodo und wird täglich mit Leid konfrontiert. Insbesondere das Schicksal der ukrainischen Zwangsarbeiterin Nadia lässt sie nicht los. Sie setzt sich für sie ein und schließt sich auch bald dem Widerstand an.

Birgit habe ich, trotz etwas Naivität, als sehr mutige und starke junge Frau erlebt. Dies zieht sich auch durch ihren weiteren Lebensweg. Sehr interessant fand ich es, mehr über die Rolle Norwegens im zweiten Weltkrieg zu erfahren. Viele Geschehnisse waren mir bisher nicht bekannt. Die Autorin schildert eindrucksvoll das Leiden der Kriegsgefangenen. Der Kampf im Widerstand ist spannend und der Roman durchweg fesselnd. Eine bewegende Geschichte über das Schicksal von Frauen in den Kriegs- und Nachkriegsjahren. Empfehlenswert!

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