Ein ruhiger Roman zum Miträtseln, der mich nicht ganz überzeugen konnte
Die Rätsel meines GroßvatersKaede arbeitet als Lehrerin und verbringt viel Zeit damit, gemeinsam mit ihrem an Demenz erkrankten Großvater Rätsel zu lösen. Leider konnte mich auch der zweite Band der Reihe nicht vollständig überzeugen, ...
Kaede arbeitet als Lehrerin und verbringt viel Zeit damit, gemeinsam mit ihrem an Demenz erkrankten Großvater Rätsel zu lösen. Leider konnte mich auch der zweite Band der Reihe nicht vollständig überzeugen, auch wenn er mir insgesamt etwas besser gefallen hat als der erste Teil. Der Einstieg in die Geschichte ist mir aber dieses Mal recht leicht gefallen.
Wie schon im Vorgänger dreht sich auch hier alles um das Lösen von Kriminalfällen, wobei diesmal Bezüge zu den Klassikern von Alfred Hitchcock eingebaut sind. Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche Fähigkeit des Großvaters, Rätsel zu lösen allerdings nur in den Momenten, in denen seine schwere und spezielle Art der Demenz es zulässt. Die Rätsel selbst haben mir gut gefallen, und die Grundidee des Romans finde ich gelungen.
Die Sorgen und den liebevollen Umgang, den Kaede ihrem Großvater entgegenbringt haben mich bewegt. Dennoch konnte mich die Handlung insgesamt nicht ausreichend fesseln. Mir fehlte es an inhaltlicher Tiefe, und an einigen Stellen waren die Beschreibungen für meinen Geschmack zu ausführlich. Dadurch ließ meine Motivation beim Lesen gelegentlich nach.
Insgesamt hat mich auch dieser Band nicht vollständig erreicht. Trotzdem würde ich das Buch Lesern empfehlen, die Freude daran haben, gedanklich nach Japan zu reisen und gemeinsam mit den Protagonisten zu rätseln.