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Claudia86

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2025

Wer war Ludovika wirklich?

Ludovika
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Bisher wusste man eigentlich nicht viel über Herzogin Ludovika in Bayern, nur dass was man aus den berühmten Sissi-Filmen kannte. Doch das hat nicht viel mit dem wahren Leben der Frau zu tun, die die Mutter ...

Bisher wusste man eigentlich nicht viel über Herzogin Ludovika in Bayern, nur dass was man aus den berühmten Sissi-Filmen kannte. Doch das hat nicht viel mit dem wahren Leben der Frau zu tun, die die Mutter der Kaiserin von Österreich war, zeigt der Autor Christian Sepp in seiner Biografie „Ludovika – Sisis Mutter und ihr Jahrhundert“.

Doch wer war Ludovika wirklich? Der Autor zeichnet ein Leben nach, dass durch zahlreiche Briefe und bislang unveröffentlichte Quellen belegt ist. Und so ist ihm eine lebendige Biografie gelungen.

Ludovika, wusste welches Leben für sie vorgesehen war. Als sie in eine lieblose Ehe mit Herzog Max gedrängt wurde, lernte sie ihren Weg zu gehen. Und dennoch gab es in dieser Ehe neben der bekannten Sisi, die später Kaiserin von Österreich werden sollte, noch neun weitere Kinder. Und auch ihre vielen Schwestern prägten ihr Leben. Schon durch die dynastischen Ehen ihrer Schwestern, war sie mit vielen Königsfamilien verwandt, so auch mit dem Haus Habsburg. Denn Erzherzogin Sophie, die Mutter des österreichischen Kaisers Franz Joseph, war ihre Schwester. Doch bei den Ehen ihrer Kinder stand für Ludovika immer deren Wohlergehen im Vordergrund.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Wirklich überraschend!

Wenn du mich findest
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Im Roman „Wenn du mich findest“ von Hanni Münzer geht es um die junge Studentin Gina. Gina geht der Liebe aus dem Weg, mehr noch ist sie eher ein Spiel. Man bekommt auch schnell das Gefühl, dass sie ein ...

Im Roman „Wenn du mich findest“ von Hanni Münzer geht es um die junge Studentin Gina. Gina geht der Liebe aus dem Weg, mehr noch ist sie eher ein Spiel. Man bekommt auch schnell das Gefühl, dass sie ein trauriges Geheimnis mit sich herumträgt. Doch ihr Leben zwischen Uni und unverbindlichen Nächten scheint zu funktionieren, bis sie Riccardo kennenlernt, einen attraktiven und reichen IT-Guru kennenlernt. Auch wenn sie ihn abblitzen lässt, bekommt sie ihn doch nicht so recht aus dem Kopf.

Und so passiert es, dass ein schicksalhafter Abend die beiden wieder zusammenführt... Doch dann werden die beiden von Ginas Vergangenheit eingeholt. Als Gina entführt wird, ist Riccardo bereit, alles zu riskieren, sogar sein Leben.

Das Cover zeigt die Silhouette der Lagunenstadt Venedig und die Beschreibung des Buches verspricht eine „romantische Action-Komödie voll großer Gefühle – das perfekte Sommerbuch für den Urlaub“. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die Figuren sind so facettenreich wie die ganze Geschichte. Ja, man hätte vielleicht auf die teilweise doch etwas verstörenden Themen hinweisen müssen, die in diesem Buch behandelt werden. Doch mit dieser Geschichte, auch wenn sehr viel passiert, wurde ich wirklich sehr gut unterhalten.

Das für mich erste Buch der Autorin Hanni Münzer, hat mich definitiv überrascht und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung! Eines sei an dieser Stelle jedoch gesagt, wer einen seichten Liebesroman erwartet, der sollte besser zu einem anderen Buch greifen.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Spannend bis zum Schluss

Master Class, Band 2 - Mut kommt vor dem Fall
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Nun habe ich auf meinem SUB endlich zum zweiten Teil der „Master Class – Mut kommt vor dem Fall“ von der Autorin Stefanie Hasse gegriffen. Hier geht die Geschichte um Riley und den Schreibwettbewerb nun ...

Nun habe ich auf meinem SUB endlich zum zweiten Teil der „Master Class – Mut kommt vor dem Fall“ von der Autorin Stefanie Hasse gegriffen. Hier geht die Geschichte um Riley und den Schreibwettbewerb nun weiter. Die Finalisten stehen fest und müssen sich nun auf der Gezeiteninsel St. Michael’s Mount den anderen Teilnehmern stellen. Soviel sei hier schon verraten, man sollte den ersten Teil kennen, um auch die Zusammenhänge besser verstehen zu können.

Auf der Insel angekommen, muss Riley merken, dass sie ihrem Ex Unrecht getan hat. Als sie in ihr Zimmer kommt, wartet dort ein Text auf sie, den sie einst als kleines Mädchen geschrieben hat, und den nur jemand kennen kann, der ihr Notizbuch kennt. Und so treffen mit der Zeit immer mehr dieser Texte bei ihr ein und Riley fällt es zunehmend schwerer, sich auf den Wettbewerb zu konzentrieren. Den einzigen Trost findet sie in dieser Zeit in Kilian.

Da ich die Geschichte nicht gleich nach dem ersten Teil weitergelesen habe, brauchte ich doch etwas Zeit, um wieder hinein zu finden. Im Lauf der Geschichte steigern sich die Zweifel immer mehr in Riley, die Selbstzweifel und auch die Zweifel an den Menschen, die sie umgeben. Doch kam es dann zu einem Ende, das lange nicht vorhersehbar war.

Riley hat sich in diesem Teil weiterentwickelt. War sie im ersten Teil noch sehr naiv und offen gegenüber ihren Mitmenschen, so beweist sie in diesem Teil Mut und Stärke, um sich ihrer Angst entgegenzustellen.

Ein gelungener Abschluss, bei dem ich tatsächlich bis zum Schluss dabei geblieben bin. Der Spannungsbogen ist sehr gelungen und auch das Gefühl blieb in diesem Teil nicht auf der Strecke.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Der Zauber der Musik

Die Melodie der Lagune
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Als 1696 in Venedig ein kleines Mädchen geboren wird, ahnt noch niemand, welche besondere Zukunft auf sie warten würde. Die Mutter, Prostituierte und gerade einmal 17 Jahre alt, ist nach der Geburt so ...

Als 1696 in Venedig ein kleines Mädchen geboren wird, ahnt noch niemand, welche besondere Zukunft auf sie warten würde. Die Mutter, Prostituierte und gerade einmal 17 Jahre alt, ist nach der Geburt so verzweifelt, dass sie versucht, sich und ihre Tochter zu ertränken. Aber das kleine Mädchen kämpft um sein Leben. Als die junge Mutter von einer alten Frau aufgenommen wird, rät ihr diese, dass kleine Mädchen möglichst bald in das Mauerloch des Waisenhauses der Pietà zu legen.

Und so beginnt das Leben des Mädchens, das von den Schwestern des Waisenhauses den Namen Anna Maria della Pietà erhält.

Der Schreibstil der Autorin lässt die Geschichte vor dem inneren Augen entstehen. Und so erlebt man das Leben von Anna Maria hinter den Mauern der Pietà, ihre Geschichte beginnt hier im Alter von 8 Jahren. Und schon, als sie zum ersten Mal diesen mysteriösen jungen Mann mit der Violine erlebt, keimt in ihr ein Traum: Sie will die beste Violinistin werden, die es je gab!

Und als der junge Mann sie ertappt, wie Anna Maria sich seiner Violine nähert, merkt er doch schnell, dass die Kleine talentiert ist und nimmt sie als seine Schülerin auf und fördert sie.

Auch wenn die Mädchen im Waisenhaus in der Form privilegiert sind, dass sie eine musikalische Ausbildung erhalten können, so ist der Alltag im Waisenhaus dennoch kein einfacher. So werden die Mädchen, die nicht über ein außergewöhnliches musikalisches Talent verfügen, werden zwangsverheiratet sobald sie ihre körperliche Reife erlangt haben.

Anna Maria wiederum überzeugt durch ihr herausragendes Talent an der Violine, denn wenn sie spielt, erlebt sie die Töne in den schönsten Farben. Während die Beziehung zu ihrem Lehrer in den ersten Jahren von Bewunderung geprägt ist, wird das Verhältnis der beiden mit der Zeit immer zwiespältiger. Für Kompositionen, die sie mit ihm geschaffen hat und auch für ihre eigenen Stücke, beansprucht er bei Konzerten allein den Ruhm und die Anerkennung.

Anna Marias Lehrer, der jedoch in der Geschichte nie als Antonio Vivaldi benannt wird, wird als unsicher beschrieben. Er ist nicht in der Lage, die Leistung seiner Schülerin in der Öffentlichkeit anzuerkennen und zu akzeptieren, dass in dieser Zeit auch Frauen in der Musik ihren eigenen Weg gehen können.

Die Autorin Harriet Constable hat gekonnt die historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte zu einem unterhaltsamen Roman verknüpft, der von der ersten bis zur letzten Seite spannend und überraschend bleibt. Der Stil der Autorin hat mich wirklich begeistert und ich freue mich schon darauf, mehr von ihr zu lesen!

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Der Geschmack des Glücks

Haribo - So schmeckt das Glück
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"Haribo macht Kinder froh (und Erwachsene ebenso)"! Wer kennt diesen Slogan nicht? Doch was steckt wohl hinter dieser Firma? Mit dem ersten Teil der Haribo-Saga „Haribo – So schmeckt das Glück“ hat das ...


"Haribo macht Kinder froh (und Erwachsene ebenso)"! Wer kennt diesen Slogan nicht? Doch was steckt wohl hinter dieser Firma? Mit dem ersten Teil der Haribo-Saga „Haribo – So schmeckt das Glück“ hat das Autorenduo, dass hinter dem Pseudonym Katharina von der Lane steckt, mit einer gelungenen Mischung aus historischen Fakten und Fiktion einen fesselnden Roman geschaffen.

Hans Riegel, der älteste Sohn der Bauernfamilie Riegel, soll eines Tages den Hof übernehmen. Doch nichts liebt er mehr als das Bonbonkochen. Und so beginnt er gegen den Willen seines Vaters eine Tätigkeit zunächst als Arbeitsjunge in einer nahen Fabrik. Doch seinen Fleiß kann er sich rasch zum Bonbonkocher nach oben arbeiten. Doch als der Erste Weltkrieg kommt, muss er in den Krieg ziehen. Durch den Krieg wird nicht nur das Leben der Menschen erschüttert, sondern auch die Wirtschaft. Doch als Hans aus dem Krieg zurückkehrt, zum Glück größtenteils unversehrt, packt ihn der Wunsch, sich mit seinen Bonbons selbstständig zu machen. Hierbei erhält er Unterstützung von seiner guten Freundin und späteren Ehefrau, Gertrud.

Auch bei vielen Rückschlägen, wie der Wirtschaftskrise und Inflation, dem Aufstieg der NSDAP und den damit zusammenhängenden Entwicklungen verfolgt Hans eisern sein Ziel und die Firma wächst. Doch über den ganzen Enthusiasmus in der Firma vergisst Hans gern mal die Familie, wenn er bis spät in die Nacht neue Rezepte ausprobiert.

Der erste Teil umfasst die Zeit von 1908 bis 1939 und endet kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Die Firma wird 1920 in Bonn gegründet. Und so entstehen in der Anfangsphase der Geschichte auch Längen, wo ein bisschen mehr Dynamik ganz schön gewesen wäre. Doch aber ab der Gründung passiert sehr viel, man bekommt stellenweise auch den Eindruck, dass es manchmal sehr schnell geht. Aber dann erfährt man auch, wie es zu dem überall bekannten Namen HARIBO gekommen ist.

Hans erlebt man als zielstrebigen jungen Mann, der konsequent seinen Weg verfolgt. Auch wenn er irgendwann zu begreifen scheint, wer wirklich hinter ihm steht, entwickelt er sich mit der Zeit und dem wachsenden Erfolg seiner Firma aus meiner Sicht immer mehr zu Egoisten und trifft seine Entscheidungen ohne Rücksicht auf andere. In der Firma mag das vielleicht ganz gut funktionieren. Aber welchen Stellenwert hat da noch die Familie?

Gertrud steht immer hinter ihrem Mann Hans. Doch man merkt, dass sie sich manchmal mehr Unterstützung und Verständnis von Hans wünschen würde. Bemerkenswert finde ich es, dass Gertrud noch lange versucht, die Geschicke der Firma zu unterstützen, auch als diese schon immens gewachsen ist. Man erlebt Gertrud als starke Frau und ich bin schon gespannt, wie sie sich im 2. Teil entwickeln wird.





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