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Claudia_41

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.03.2026

berührende, authentische Geschichte aus dem Leben

Salto
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Kurt Prödel ist mit seinem zweiten Roman "Salto" eine wunderbare Geschichte mit authentischen Protagonisten und einem aus dem Leben gegriffen Setting gelungen. Mit Leichtigkeit und ab und an einem Lächeln ...

Kurt Prödel ist mit seinem zweiten Roman "Salto" eine wunderbare Geschichte mit authentischen Protagonisten und einem aus dem Leben gegriffen Setting gelungen. Mit Leichtigkeit und ab und an einem Lächeln auf den Lippen liest man sich durch die 260 Seiten der doch recht ernsten Geschichte. Ich fühlte mich nah an den Menschen, spürte ihre Ängste und Gedanken, fühlte mit ihnen, ist ihnen ganz nah.

Auf einmal ändert sich alles.
Marko hat sein Abitur als Jahrgangsbester in der Tasche und doch reichen seinen Noten nicht ein Medizinstudium in Deutschland. Seine langjährige Beziehung zu seiner Schulfreundin Claire steht vor einem Wendepunkt. Sie zieht es in der Welt, will weg aus der Kleinstadt. Auch sein Vater drängt Marko in die Welt, in eine neue Zukunft, will nur sein Bestes.
Marko hingegen bleibt stehen, sucht Halt, kann sich nicht losreißen von seinem „alten Leben“.

„Augen zu.
Eine Sekunde warten.
Augen auf“

Kurt Prödel ist ein außergewöhnlicher Roman gelungen. Das Lesen aus Markos Perspektive ist sehr berührend und persönlich. Die detailreichen Beschreibungen der Personen und inneren Gedanken, die sanfte Betrachtung, aber auch die klaren Worte, die kurzen, dynamischen Sätze sowie die tiefen Einblicke erzeugen eine Art Sogwirkung, die mich tief in die Geschichte hineingezogen hat. Ich konnte das Buch schwer weglegen.

Das Cover zum Buch hat mich sehr angesprochen. Die leuchtenden Farben und die passende Schrift sowie die Gestaltung der Innseiten hat mir wirklich gut gefallen. Das Buchcover ist ein echter Hingucker und wirklich gut gelungen. Das farblich passende Lesebändchen ist das I – Tüpfelchen und rundet die Buchgestaltung wunderbar ab.

"Salto" von Kurt Prödel ist ein toller, ausßergwöhnlicher Roman und nicht nur eine absolute Leseempfehlung, sondern auch ein Lesehighlight am Anfang des Lesejahrs 2026.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Medizinisches Wissen von A - Z

Bye-bye Beschwerden
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„Bye – Bye Beschwerden – Medizinisches Wissen von A wie „Aua“ und Z wie „Zieht sich ein bisschen von Jennifer und Felix Asleben ist ein praktischer Ratgeber für jeden Tag und (fast) jedes medizinisches ...

„Bye – Bye Beschwerden – Medizinisches Wissen von A wie „Aua“ und Z wie „Zieht sich ein bisschen von Jennifer und Felix Asleben ist ein praktischer Ratgeber für jeden Tag und (fast) jedes medizinisches Alltagsproblem.
Das Buch oder auch der Ratgeber des Influencer Pärchen @arztundapothekerin stellt in neun Kapiteln mit Vorwort und Begrüßungsworten die 77 häufigsten Alltagsbeschwerden verständlich dar. Der gesamte Körper wird in einzelne Bereiche geteilt. Von „Kopf“ über “Hals- und Atemwege“, „Magen, Darm und Unterleib“ bis hin zu „Haut“ „und ganzer Körper“ ist alles dabei.
Im ersten Kapitel „Kopf“ werden Gesundheitstipps u.a. zu Kopfschmerzen, Migräne, Sonnenstich, Ohrenschmerzen und Lippenherpes gegeben. Die einzelnen Beschwerden auf zwei Seiten kurz, knapp und verständlich erläutert. Neben typischen Beschwerden und möglichen Ursachsen werden auch Medikamente genannt, die mach nehmen könnte. Besonders gefallen haben mir die kurzen Hinweise „wann zum Arzt“. Diesen Punkt finde ich sehr hilfreich und wichtig.
Das Buchcover ist ansprechend und dem Thema folglich gestaltet. Auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel sowie die farblichen Akzente in dem Buch haben mir sehr gut gefallen.
„Bye – Bye Beschwerden – Medizinisches Wissen von A wie „Aua“ und Z wie „Zieht sich ein bisschen von Jennifer und Felix Asleben ist ein praktischer, medizinischer Ratgeber für den Alltag.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Gedankenwelt

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ von Christien Brinkgreve ist ein anspruchsvoller, autobiografischer Roman über das Leben und die Ehe mit all seinen Facetten.
Christien Brinkgreve ist eine niederländische ...

„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ von Christien Brinkgreve ist ein anspruchsvoller, autobiografischer Roman über das Leben und die Ehe mit all seinen Facetten.
Christien Brinkgreve ist eine niederländische emeritierte Professorin für Soziologie. Neben der Forschung publizierte sie u.a. zu den Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Besonders die Themen Soziologie der Frau, ihre Stellung in der Gesellschaft sowie die Zusammenhänge in Beziehungen finden sich in dem Roman wieder.
Nach dem Tod ihres Mannes räumt Christien Brinkgreve ihr Leben und im wahrsten Sinne des Wortes „ihr Haus voller gemeinsamer Erinnerungen“ aus. In diesem Prozess des Auf- und Ausräumens begleiten wir die Autorin in ihre Vergangenheit und werfen einen Blick das Hier und Jetzt.
Auf der einen Seite gefällt mir die gewählte Ich-Perfektive gut. Auch die beschriebenen Emotionen und Gedankengänge, die wissenschaftlichen Zusammenhänge und Gesellschaftlichen Zwänge werden klar formuliert und sprechen mich an. Auf der anderen Seite fällt es mir schwer durch die Anonymität der Personen und die immer wiederkehrenden Gedankenschleifen, einen guten Zugang zu dem Buch zu finden. Die Personen in ihrem Leben bleiben mir fern, eine Identifikation kann ich so leider nicht erleben.
Das Buchcover ist mir gleich aufgefallen. Die verschieden farbigen und auch in Form unterschiedlichen Blumen sind sehr ansprechend gestaltet. Auch die Gestaltung der Innenseiten ist sehr gelungen.
Abschließend lässt sich sagen:
„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ von Christien Brinkgreve ist ein besonderes Buch für eine besondere Zeit im Leben. Für mich ist es nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Zauberhaftes Bilderbuch für Groß und Klein

Eilig, so unglaublich eilig!
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Das Buch „Eilig, so unglaublich eilig!“ von Christian Merveille und Lorenzo Sangiò ist ein wunderschönes Bilderbuch mit toller Botschaft.
Der kleine Hase, man sieht ihn gar nicht richtig, hat es so unglaublich ...

Das Buch „Eilig, so unglaublich eilig!“ von Christian Merveille und Lorenzo Sangiò ist ein wunderschönes Bilderbuch mit toller Botschaft.
Der kleine Hase, man sieht ihn gar nicht richtig, hat es so unglaublich eilig. Er rennt und rennt, verletzt sich, verläuft sich und nimmt sich überhaupt keine Zeit, um mal innezuhalten. Auf seinem eiligen Weg übersieht er alles und jeden, all die wunderschönen Dinge des Lebens rauschen an ihm vorbei. Aber zum Glük hat er tolle Freunde, die auf ihn warten, um gemeinsam die Schönheit des Innehaltens zu erleben.

Die Illustrationen mit den leuchtenden Farben, den detailgetreuen Zeichnungen und den wunderschönen Formen sind einfach großartig. Jede Doppelseite des Buches lädt ein, diese immer wieder zu betrachten, zu bestaunen, denn die kleinen Details machen es so besonders.

Die Bilder am Abend mit allen Tieren gefallen mir ausgesprochen gut. Die kontrastreichen Seiten mit den leuchtenden Laternen und den wunderschönen Zeichnungen sind einfach sehr besonders und wunderschön.
Die kurzen, sehr passenden und gut verständlichen Texte fügen sich harmonisch in das Bild ein und runden das Buch perfekt ab. Die Verwendung von Wiederholungen „Er hat es eilig, sehr eilig, so unglaublich eilig“ sind gerade für kleinere Kinder einfach super.

„Eilig, so unglaublich eilig!“ von Christian Merveille und Lorenzo Sangiò ist ein zauberhaftes Buch und eine klare Leseempfehlung, nicht nur für Kinder ab 4 Jahren.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Japanische Kultur - Essen und Arbeit

Richtig gutes Essen
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„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist ein japanischer Roman, der das Leben einer Gruppe von Büroangestellten und ihre Lebensweisen näher betrachtet.
Der Roman von Junko Takase steigt ein mit einem ...

„Richtig gutes Essen“ von Junko Takase ist ein japanischer Roman, der das Leben einer Gruppe von Büroangestellten und ihre Lebensweisen näher betrachtet.
Der Roman von Junko Takase steigt ein mit einem Gespräch über die Mittagsversorgung in einem japanischen Büro. Bereits auf den ersten Seiten werden die unterschiedlichen Sichtweisen, wie viel Bedeutung das Essen hat, deutlich. Nitani, der süchtig nach Instantnudeln ist und nur diese als die wahre Mahlzeit ansieht, steht im Fokus der Erzählungen. Nicht nur das Essen, seine Zubereitung und Besonderheiten, sondern auch der japanische Arbeits- und Büroalltag, die Arbeitskultur wird näher beleuchtet.
Junko Takases Schreibstil ist für mich eher gewöhnungsbedürftig. Durch das Aneinanderreihen von Gedanken, Erlebnissen und Beschreibungen ohne eine tiefere Geschichte dahinter, lässt sich kein richtiger Spannungsbogen aufbauen. Mir fehlt die Geschichte hinter der Geschichte. Es fiel mir nicht so leicht, gut in das Buch zu kommen und vor allem auch dranzubleiben. Einzelne Abschnitte ließen sich problemlos lesen, anderen haben mich so gar nicht eingefangen.
Das Buchcover mit der originellen rot - beigen Farbgestaltung, den passenden Buchstaben und dem farblich passenden Lesebändchen ist sehr ansprechend. Auch die Gestaltung der Innenseiten haben mir gut gefallen.
Junko Takases Buch „Richtig gutes Essen“ gibt einen die japanische Arbeits- und Essenskultur.

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