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Veröffentlicht am 09.04.2026

Ein letzter Fall mit Herz, Humor und einem Schaf 🐑

Zwischen Gut und Böse
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Soko Schaf ermittelt – und ich liebe jede Seite 

Ein herrlich leichter, humorvoller und gleichzeitig spannender Cosy Crime, der mit liebenswerten Charakteren und traumhaftem Sylt-Setting überzeugt. Für ...

Soko Schaf ermittelt – und ich liebe jede Seite 

Ein herrlich leichter, humorvoller und gleichzeitig spannender Cosy Crime, der mit liebenswerten Charakteren und traumhaftem Sylt-Setting überzeugt. Für mich ein rundum gelungenes Finale der Reihe – mit einem kleinen wehmütigen Abschied.

Ein Rentner, ein totes Schaf und ein Gläschen Eierlikör, was soll da schon schiefgehen? 😍

Mit „Zwischen Gut und Böse – Karl Sönnigsens letzter Fall“ von Dora Heldt kehrt endlich ein liebgewonnener Ermittler zurück und ich habe mich riesig auf dieses Wiedersehen gefreut!

Karl Sönnigsen, ehemaliger Polizeichef, hat im Ruhestand vor allem eines: zu viel Zeit und einen ausgeprägten Spürsinn. Als ein vermeintlich harmloser Vorfall rund um ein totes Schaf seine Aufmerksamkeit weckt, ist für ihn schnell klar, dass da wohl mehr dahinter steckt.

Doch bei der Polizei stößt er wie so oft auf taube Ohren. Also nimmt er die Sache gemeinsam mit seinen Freunden selbst in die Hand und die „Soko Schaf“ ist geboren. 🐑
Was als eher skurriler Fall beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer deutlich größeren und gefährlicheren Angelegenheit, als zunächst gedacht. Dabei geraten nicht nur verdächtige Urlaubsgäste ins Visier, sondern auch Menschen im Hintergrund, deren Leben enger mit den Geschehnissen verknüpft ist, als man anfangs ahnt.

Ich liebe einfach dieses cosy Setting auf Sylt, dazu der humorvolle, lebendige Schreibstil von Dora Heldt. Da fühle ich mich sofort mitten ins Geschehen versetzt und begleite Karl und seine charmante Rentner-Gäng bei ihren Ermittlungen.

Es ist einfach herrlich, das Ermittlerteam bei seinen Ermittlungen zu begleiten und ja, ein Gläschen Eierlikör scheint hier definitiv zur Grundausstattung zu gehören. 😄

Ein herrlich leichter und trotzdem spannender Sylt-Krimi. Diese Mischung macht für mich den Reiz der Geschichte aus.

Ein bisschen wehmütig bin ich allerdings schon, denn es ist der letzte Fall für Karl Sönnigsen. Ob er wohl endgültig in den wohlverdienten Ruhestand geht? 

Fazit: Ein unterhaltsamer, charmanter und zugleich spannender Cosy Crime mit liebenswerten Charakteren und einem Setting zum Wegträumen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für alle, die cosy Krimis lieben!



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Veröffentlicht am 09.04.2026

Ein Neuanfang zwischen Grachten und Blumen in Amsterdam

Der schwimmende Blumenladen von Amsterdam
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Ein zauberhafter Wohlfühlroman über Mut, Träume und die Magie eines Neuanfangs. Perfekt für Frühlingsgefühle.

Dieses Buch liest sich  wie ein Kurzurlaub in Amsterdam, voller Blumen, Herzklopfen und Neuanfang.

„Der ...

Ein zauberhafter Wohlfühlroman über Mut, Träume und die Magie eines Neuanfangs. Perfekt für Frühlingsgefühle.

Dieses Buch liest sich  wie ein Kurzurlaub in Amsterdam, voller Blumen, Herzklopfen und Neuanfang.

„Der schwimmende Blumenladen in Amsterdam“ versprüht pure Frühlingsgefühle: Grachten, Blumen, ein Hausboot und ganz viel Herz. Rosie wagt einen mutigen Neuanfang und folgt ihrem Traum – inspirierend, warm und einfach schön zu lesen.

Eine leichte, romantische Geschichte zum Wohlfühlen, die Lust auf Frühling und Reisen macht.

Der Frühling steht in den Startlöchern und da darf ein schöner Wohlfühlroman einfach nicht fehlen.

Passend dazu habe ich „Der schwimmende Blumenladen in Amsterdam“ von Annabel French gelesen und ich war wirklich hin und weg. 

Schon das wunderschöne sonnengelbe Cover macht Lust auf Frühling, Tulpen und einen kleinen literarischen Kurzurlaub.

Für mich war es das erste Buch der Autorin und sie hat mich sofort überzeugt. Durch die liebevollen Beschreibungen habe ich mich beim Lesen direkt nach Amsterdam versetzt gefühlt. Über den schwimmenden Blumenmarkt schlendern, durch die Grachten spazieren und den Duft der Blumen fast schon riechen – einfach herrlich.

Worum geht’s?                                                                                                                                                                                                                             Rosie Harper hat genug von ihrem grauen Londoner Bürojob. Inspiriert von ihrer verstorbenen Mutter wagt sie einen mutigen Neuanfang und zieht nach Amsterdam, um auf dem berühmten Bloemenmarkt einen eigenen Blumenstand zu eröffnen. Sie lebt auf einem etwas heruntergekommenen Hausboot namens Vergiss-Mein-Nicht – und hat mit ihrem mürrischen, aber ziemlich attraktiven Nachbarn Max mehr Begegnungen, als ihr vielleicht lieb ist.

Besonders gefallen hat mir Rosies unermüdlicher Optimismus. Ein kompletter Neuanfang in einer neuen Stadt erfordert viel Mut – vielleicht auch ein bisschen Naivität. Aber manchmal muss man einfach springen, um zu sehen, wohin der Weg führt.

Zwischen Tulpenduft, Grachten-Romantik und einem Neuanfang entsteht eine wirklich charmante Geschichte zum Wohlfühlen. Für mich ein gelungener Auftakt der Love-in-the-City-Reihe.

Ich freue mich jetzt schon sehr auf Band 2, denn dann geht die Reise nach Venedig.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Pina fällt aus. Zwischen Routine und Chaos liegt manchmal das Glück

Pina fällt aus
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Manchmal begegnet einem ein Buch genau im richtigen Moment, leise, unaufgeregt, und doch trifft es mitten ins Herz.
„Pina fällt aus“ von Vera Zischke ist so ein warmherziges und ganz besondere Buch.

Ein ...

Manchmal begegnet einem ein Buch genau im richtigen Moment, leise, unaufgeregt, und doch trifft es mitten ins Herz.
„Pina fällt aus“ von Vera Zischke ist so ein warmherziges und ganz besondere Buch.

Ein unglaublich warmherziger, berührender Roman, der zeigt, wie viel Kraft in Gemeinschaft steckt. Mit viel Feingefühl und einem leisen Humor erzählt, ist „Pina fällt aus“ eine Geschichte, die nachhallt und einen nicht so schnell loslässt.

Manchmal begegnet einem ein Buch genau im richtigen Moment, leise, unaufgeregt, und doch trifft es mitten ins Herz.
„Pina fällt aus“ von Vera Zischke ist so ein warmherziges und ganz besondere Buch.

Ich habe zuerst gedacht, das klingt nicht ganz einfach. Und doch hat sie mich sehr neugierig gemacht.

Was für ein warmherziges und beeindruckendes Buch. Eine Geschichte die mich unheimlich gefesselt und tief bewegt hat.

Mehr als einmal habe ich so schmunzeln müssen. Vera Zischkes Erzählstil hat mich gut durch Geschichte folgen lassen.

Ein Erzählstil mit einer gelungenen Mischung aus Ernst und feinem Humor, hat mich komplett abgeholt. Die Figuren fühlen sich so echt an- Menschen wie du und ich. Unperfekt, manchmal überfordert, aber gerade deshalb so besonders.

Besonders schön fand ich, wie behutsam und respektvoll Leo und seine Welt beschrieben werden. Wie die Hausgemein-schaft zusammen und über sich hinaus wächst.

Ich hätte bei uns im Ort auch gerne eine Hansastraße mit Menschen, die einfach Menschen sind.

Weil mich dieses Buch so berührt hat, wollte ich unbedingt mehr von Vera Zischke lesen und habe mir ihren Debütroman „Ava liebt noch“ gekauft.

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Einatmen Ausatmen - Ein Buch, das nachhallt

Einatmen. Ausatmen.
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Ein Buch über Achtsamkeit… das mich völlig überrascht hat.

Ich habe „Einatmen Ausatmen“ von Maxim Leo beendet und bin echt begeistert. 

Worum geht’s eigentlich?                                       ...

Ein Buch über Achtsamkeit… das mich völlig überrascht hat.

Ich habe „Einatmen Ausatmen“ von Maxim Leo beendet und bin echt begeistert. 

Worum geht’s eigentlich?                                                   Marlene Buchholz steht kurz davor, Vorstandsvorsitzende eines großen Konzerns zu werden. Fachlich brillant, menschlich allerdings eher schwierig. Emphathie ist für sie ein Fremdwort. Das bringt ihr nicht gerade Symphatiepunkte von ihren Kollegen ein. Deshalb wird sie zu einem Achtsamkeitscoaching in ein Schloss nach Brandenburg geschickt.

Dort trifft sie auf Alex Grow, einen berühmten Coach, der ausgerechnet selbst mitten in einer Sinnkrise steckt. Für ihn ist Marlene seine letzte Chance, denn seine Academy steht kurz vor dem Bankrott.

Doch Marlene bleibt skeptisch und verschlossen, bis ungewöhnliche Begegnungen ihr zeigen, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Worauf es im Leben ankommt - ja, das mag für jeden anders sein. Und was ist es für Marlene? Das erfährt sie tatsächlich nach und nach und genau das war für mich das Besondere an diesem Buch. 

Am Anfang dachte ich noch, das wird einfach eine unterhaltsame Geschichte über Achtsamkeit. Aber es ist so viel mehr.

Marlene, die so kühl, streng und zahlenfokussiert ist, hat mich total überrascht. Ihre Entwicklung passiert nicht plötzlich, sondern ganz leise und auf eine sehr ehrliche Art.

Besonders berührt hat mich ihr Walderlebnis. Die Begegnung mit dem Wildschwein ist mir richtig im Kopf geblieben, ruhig, intensiv und irgendwie ganz besonders.

Manchmal reicht es schon, sich auf kleine Momente einzulassen…
zum Beispiel einfach einem Eichhörnchen beim Klettern zuzusehen. 🐿️

Die Geschichte ist stellenweise richtig witzig, vor allem die Wortgefechte zwischen Marlene und Alex, aber gleichzeitig auch tief und nachdenklich.

Ein Satz ist mir besonders hängen geblieben:
„Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht. Deine Gedanken sind aller Anfang deiner Taten.“

Dieses Buch zeigt, dass man Glück und Mitgefühl nicht erzwingen kann. Dass Veränderung oft genau dann passiert, wenn man es nicht plant.

Eine ganz besondere Geschichte über das Leben, das Glück und darüber, was wirklich zählt.


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Veröffentlicht am 25.03.2026

Zwischen Gummistiefeln und ganz großen Gefühlen

Die Liebe trägt Gummistiefel - Lakeland Love
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»Die Liebe trägt Gummistiefel« von Alexandra Zöbeli

Es ist schon eine Weile her, seit ich zuletzt etwas von ihr gelesen habe, aber ihre Geschichten sind für mich immer kleine Wohlfühlorte – warmherzig, ...

»Die Liebe trägt Gummistiefel« von Alexandra Zöbeli

Es ist schon eine Weile her, seit ich zuletzt etwas von ihr gelesen habe, aber ihre Geschichten sind für mich immer kleine Wohlfühlorte – warmherzig, emotional und wie ein Kurzurlaub nach Großbritannien. Genau diese besondere Mischung aus Leichtigkeit, Gefühl und einem Hauch Fernweh macht ihre Bücher für mich so besonders.

»Die Liebe trägt Gummistiefel« ist der zweite Band der Lakeland-Love-Reihe und auch ohne Vorkenntnisse findet man sofort in die Geschichte hinein. Und ganz ehrlich, ich habe jetzt richtig Lust bekommen, Band 1 auch noch zu lesen!

Die Geschichte rund um Tess, die nach einem Schicksalsschlag ihr Leben neu ordnen muss, fand ich sehr berührend. Ihre Wanderung auf dem Pennine Way ist nicht nur körperlich herausfordernd, sondern auch eine Reise zu sich selbst. Dabei begegnet sie nicht nur wundervollen Menschen und Tieren 🐶🦙sondern auch ihren eigenen Ängsten und Wünschen. Besonders gefallen haben mir das wunderschön beschriebene Setting, die sympathischen und authentischen Charaktere sowie die leisen, aber wichtigen Botschaften über Selbstfindung und Mut.

Die Liebe der Autorin zu Großbritannien spiegelt sich so schön in der Geschichte wieder, ich fühl das so mit. 😍

„Schau, wir sollten uns ein Beispiel an unseren Hunden nehmen. Sie leben im Hier und Jetzt.“ 🐾 Ein Gedanke, der bei mir hängen geblieben ist.

Tess’ Entwicklung zeigt, wie wichtig es ist, auf sich selbst zu hören und auch neue Wege zu gehen – selbst wenn sie sich zunächst ungewohnt oder schwierig anfühlen.

Ein gefühlvoller Wohlfühlroman mit wunderschönem Setting, liebenswerten Charakteren und einer berührenden Geschichte über Neuanfang, Mut und das Finden des eigenen Weges.

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