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Cleopatra0103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.12.2024

Toll geschrieben und sehr bewegend

Alles Licht, das wir nicht sehen
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Dieses Buch stand schon lange auf meiner Lese-Wunschliste, nun endlich habe ich es gelesen. Der Schreibstil ist toll. Bildhaft, berührend, wortgewaltig und die Geschichte spannend gebaut. Ein blindes französisches ...

Dieses Buch stand schon lange auf meiner Lese-Wunschliste, nun endlich habe ich es gelesen. Der Schreibstil ist toll. Bildhaft, berührend, wortgewaltig und die Geschichte spannend gebaut. Ein blindes französisches Mädchen und ein junger Deutscher begegnen sich im Sommer 1944 in Saint Malo. Die Stadt wird von den Alliierten bombardiert und beide sind für ein paar Stunden Verbündete. Der Weg dahin ist in mehreren Zeiteben und immer aus wechselnden Perspektiven erzählt. Marie Laure, die mit ihrem Vater aus Paris flieht und Unterschlupf bei ihrem Onkel findet. Werner, in ärmsten Verhältnissen als Waise aufgewachsen, kommt aufgrund seines Talents für Radio und Funk auf eine Eliteschule. Die geschilderten Gräuel der Erziehungsmaßnahmen haben mich erschüttert. Insbesondere das Schicksal des klugen und sensiblen Frederiks bleibt mir sicher noch lange in Erinnerung. Immer wieder taucht auch ein blauer Diamant auf, der Marie Laure in Gefahr bringt und letztlich zum Finale führt. Mir haben auch die letzten Kapitel nach dem Krieg sehr gut gefallen, die der Geschichte einen Rahmen geben und einige Themen noch mal einordnen und abschließen. Ein bewegendes Buch, das ich sehr empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 22.12.2024

Packend und vielschichtig

Finsteres Herz
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Das ist kein Krimi, den mal einfach mal in einem Rutsch wegliest. Man muss sich schon konzentrieren, um die Handlungsstränge und verschiedenen Ebenen zu überblicken. Aber der Schreibstil ist äußerst packend. ...

Das ist kein Krimi, den mal einfach mal in einem Rutsch wegliest. Man muss sich schon konzentrieren, um die Handlungsstränge und verschiedenen Ebenen zu überblicken. Aber der Schreibstil ist äußerst packend. Die Figuren sind vielschichtig und obwohl mit Ecken und Kanten durchaus einnehmend. Meine Lieblingsfigur ist Elling. Der Plot ist sehr gut aufgebaut. Ich bin Fan, der Ermittler und obwohl ich die Serie bereits vor der Lektüre gesehen habe, finde ich das Buch spannend und an keiner Stelle langweilig. Ich freue mich schon, wenn es einen nächsten Teil gibt.

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Veröffentlicht am 13.12.2024

Thriller mit unerwarteten Wendungen

Wenn sie wüsste
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In diesem kleinen Thriller steckt allerhand. Viel Spannung, unerwartete Twists und eine sympathische Hauptfigur. Millie übernimmt eine Stelle als Haushälterin bei einer reichen Familie. Doch schnell entpuppt ...

In diesem kleinen Thriller steckt allerhand. Viel Spannung, unerwartete Twists und eine sympathische Hauptfigur. Millie übernimmt eine Stelle als Haushälterin bei einer reichen Familie. Doch schnell entpuppt sich die Chefin als intriganter Drachen, die ihr das Leben zur Hölle macht. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber einige Veränderungen in den Personen sind für mich nicht wirklich nachvollziehbar, insbesondere die seltsame Tochter. Ich leide beim Lesen mit Millie. Der Schreibstil ist packend, wenn auch nicht übermäßig anspruchsvoll. Ein Thriller, der sich leicht weglesen lässt.

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Veröffentlicht am 10.12.2024

Thriller mit Atmosphäre

Die blaue Stunde
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Die blaue Stunde ist meine Lieblingszeit zwischen Tag und Nacht, Nacht und Tag. Schon deshalb war ich auf dieses Buch sehr neugierig. Das Cover mit dem geöffneten Fenster und Blick auf die Wellen unterstreicht ...

Die blaue Stunde ist meine Lieblingszeit zwischen Tag und Nacht, Nacht und Tag. Schon deshalb war ich auf dieses Buch sehr neugierig. Das Cover mit dem geöffneten Fenster und Blick auf die Wellen unterstreicht den ersten Eindruck sehr gekonnt. Die Handlung baut sich langsam auf. In einer Skulptur einer berühmten Künstlerin wird ein Menschenknochen gefunden. Die Recherche setzt nicht nur die Kuratoren und Wissenschaftler der Stiftung unter Druck sondern auch die einsame Freundin der Künstlerin. Aus verschiedenen Perspektiven und auch anhand von Briefen und Tagebucheinträgen wird das Leben und Wirken von Vanessa Chapman rekonstruiert. Dabei taucht der Leser immer tiefer in ein Dickicht aus Kunst, Inspiration und Kreativität, Lügen, Liebe und Lust ein. Was verbirgt Grace, die einzige Bewohnerin der Insel Eris? Die Figuren sind interessant, leider sind mir die wenigsten sympathisch. Das ist schade, da ich daher etwas distanziert bleibe. Die seltsame Dreiecksbeziehung zwischen dem Kunstexperten Becker, seiner Frau Helena und dem reichen Stiftungsvorstand packt mich nicht. Die Entwicklung um den gefundenen Knochen ist recht vorhersehbar. Dennoch überzeugt mich der Schreibstil, diese tolle Atmosphäre der abgelegen Insel, des Wetters und des Lichts, die wunderbar eingefangen ist und so für mich fast zum Hauptdarsteller der Buches wird.

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Veröffentlicht am 06.12.2024

Gewohnt packend und voller Wendungen

Die Einladung
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Nach etwas längerer Zeit habe ich mal wieder einen Thriller von Sebastian Fitzek gelesen. Die Handlung ist spannend und wendungsreich, der Schreibstil rasant wie immer und die Figuren etwas sperrig und ...

Nach etwas längerer Zeit habe ich mal wieder einen Thriller von Sebastian Fitzek gelesen. Die Handlung ist spannend und wendungsreich, der Schreibstil rasant wie immer und die Figuren etwas sperrig und skurril, wie meist. Die Geschichte spielt wie gewohnt in Berlin, aber auch in den Bergen Österreichs. Dieser Teil im Ferienhaus erinnert mich ein bisschen an „Das Chalet“ von Ruth Ware und gefällt mir etwas besser als der Teil in Berlin. Das Thema der Gesichtsblindheit, das kurz behandelt wird, finde ich sehr interessant und werde ich sicher einmal vertiefen. Dennoch packt mich das Schicksal der Figuren nicht wirklich. Die ersten Thriller des Autors haben mich mehr überrascht und begeistert. Insbesondere am Ende geht es mir auch etwas drunter und drüber. Dennoch handelt es sich hier um einen wirklich spannenden Thriller für alle, die Bücher gern in einem Rutsch weglesen. Den Farbschnitt des Buches hätte ich nicht gebraucht, aber die Karte, die an Black Stories erinnert, finde ich ein unerwartetes Plus.

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