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Veröffentlicht am 07.03.2021

zu viele Fragen offen

Hush (Band 1) - Verbotene Worte
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"Hush - Verbotene Worte" hinterlässt mich etwas zwiegespalten. Anfangs hat mich die Geschichte um Shae und ihrer Welt sehr in den Bann gezogen. Bis etwas über Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand ...

"Hush - Verbotene Worte" hinterlässt mich etwas zwiegespalten. Anfangs hat mich die Geschichte um Shae und ihrer Welt sehr in den Bann gezogen. Bis etwas über Hälfte konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Danach wurde es aber sehr verwirrend und konfus. Ich konnte nicht mehr unterscheiden, was ist real und was nur eingebildet. Es wurde ständig hin und hergesprungen und für mich war kein roter Faden mehr erkennbar. Zudem bleiben am Ende zu viele Fragen offen. Auch der Titel "Verbotene Worte" hat sich mir nicht ganz erschlossen. Warum nun welche Worte verboten sind wird, wenn überhaupt, nur am Rande thematisiert. Die Welt um Shae und ihre Freunde ist mir zu wenig ausgearbeitet und so konnte ich nicht richtig abtauchen. Das Ende bietet leider auch nur wenig Antworten und kam mir dann etwas zu schnell. Auch die Figuren wurden nur gestreift, einzig Shae lernt man etwas besser kennen. Schade, den der erste Teil hat mich wirklich gefesselt, aber dann wurde es mir zu wirr und es bleiben zu viele Fragen offen. Hier wurde einiges an Potential verschenkt.

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Veröffentlicht am 04.03.2021

Enni rocks

Die Unausstehlichen & ich (Band 3) - Die Welt ist voller Wunder
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Das ist nun also leider der letzte Band rund um Enni und das Internat in Saaks. Wieder in Briefform schreibt Enni nun Briefe an ihren Vater und lässt uns so an ihrer Gedankenwelt teilhaben. Ich habe mich ...

Das ist nun also leider der letzte Band rund um Enni und das Internat in Saaks. Wieder in Briefform schreibt Enni nun Briefe an ihren Vater und lässt uns so an ihrer Gedankenwelt teilhaben. Ich habe mich sehr gefreut alle bekannten Figuren wieder zu treffen und finde dieser Band bildet einen runden Abschluss. Alle Fragen aus dem vorherigen Band werden geklärt und Enni findet immer mehr zu sich selbst. Inzwischen flucht sie auch deutlich weniger, was man an den durchgestrichenen Wörtern sieht. Hier fand ich es sehr spannend, was man alles einsetzten könnte - der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Enni drückt ihre Gefühle oft durch Vergleiche aus, die absolut passend sind und auch Kinder gut verstehen. Da ich nicht Spoilern möchte nenne ich keine Beispiele, aber ich war sehr beeindruckend wie anschaulich und bewegend diese sind. Ebenfalls ist dieses Buch ein wahrer Zitatenschatz z.B. "Alte Bücher duften nach Vanille. Und neue? Nach Versprechen!“ (S. 41) Allein dafür lohnt es sich das Buch mehrmals zu lesen, selbst für Erwachsene. Ein tolles Buch voller Freundschaft, sich selbst finden, schwere Entscheidungen, sympathischen Personen, toller Lehrer und und und

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Veröffentlicht am 02.03.2021

Immer locker bleiben

Lass mal locker
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Leider ist locker bleiben bzw. werden gar nicht so einfach, unser kleiner Perfektionist steht uns desöfteren dabei gern mal im Weg. Die Messlatten werden zu hoch angesetzt und man ist unzufrieden mit sich ...

Leider ist locker bleiben bzw. werden gar nicht so einfach, unser kleiner Perfektionist steht uns desöfteren dabei gern mal im Weg. Die Messlatten werden zu hoch angesetzt und man ist unzufrieden mit sich selbst. Diese Buch bietet praxisnahe Tipps um diesen manchmal auch etwas größeren Kerl in seine Schranken zu weisen. Tom Diesbrock geht diesem Problem recht locker und mit einer Prise Humor an den Kragen. So findet bestimmt jeder in diesem Buch ein paar Tipps und Übungen für sich selbst und hat zudem noch Spaß beim Lesen. Gut gefallen haben mir auch die Praxisbeispiele, die das Ganze noch etwas anschaulicher machen. Eine Messlatte ist übrigens auch im Buch, gleich am Anfang. Nach dem Lesen des Buches sieht die hoffentlich etwas anders aus ;) Ich habe jedenfalls wertvolle Tipps bekommen und beim Lesen öfters mal in mich hineingeschmunzelt.

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Veröffentlicht am 27.02.2021

spannende Dystopie

Forgotten City (Band 1)
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"Forgotten City" ist eine sehr spannende Dystopie, nicht nur für Jugendliche. Ich als Erwachsene konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es sehr genossen. Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch ...

"Forgotten City" ist eine sehr spannende Dystopie, nicht nur für Jugendliche. Ich als Erwachsene konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es sehr genossen. Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch und nicht zu glatt gebügelt. Die Handlung überrascht mit einigen Wendungen und hat mich regelrecht mitgerissen. Anfangs habe ich die ersten ca. 25 Seiten etwas gebraucht um reinzukommen und einige Dinge logisch zu verstehen, aber das hat sich schnell gegeben. Das Buch verschwendet jedenfalls am Anfang nicht viel Zeit mit einer Einleitung, sondern man ist gleich mittendrin in der Action. Die Idee mit den mutierten Pflanzen hat mir gut gefallen und soweit in der Zukunft und so unrealistisch ist das Szenario gar nicht. Mein Sohn (fast 12) fand das Buch ebenfalls sehr spannend und hat es in kürzester Zeit verschlungen. Wir haben schon nach einem Folgeband geschaut. Allzu zartbesaitet sollten die Kinder allerdings nicht sein, denn in einer von Pflanzen übernommenen Welt gibt es natürlich auch ein paar Leichen. Für Jugendliche ab 12 finde ich es sehr passend und die Spannung und Action kommt hier auf jeden Fall nicht zu kurz.

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Veröffentlicht am 17.02.2021

langer Countdown

Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden
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Die Idee mit den Podcast zu einem Serienmörder fand ich mal was Neues und sehr in. Leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so zugesagt. Abwechselnd liest man Elles Podcast und dann aus ihrem wirklichem ...

Die Idee mit den Podcast zu einem Serienmörder fand ich mal was Neues und sehr in. Leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so zugesagt. Abwechselnd liest man Elles Podcast und dann aus ihrem wirklichem Leben. Gegen Ende des Buches kommt noch eine andere Sichtweise hinzu, ab da fand ich das Buch sehr spannend und das Ende fand ich schlüßig und überraschend. DAs sind aber nur die letzen etwa 150 Seiten. Den Teil davor fand ich stellenweise nur langatmig und mir wurden zu oft Dinge wiederholt. Bereits am Anfang war ich ziemlich genervt ständig zu lesen wo und wie toll Elle in irgend welchen anderen Fällen geholfen hat. Sie ist eine sympathische Ermittlerin, konnte mich dennoch nicht ganz überzeugen. Die Nebenfiguren fand ich etwas blass und daher wenig greifbar, gerade bei ihren zwei Freundinnen hätte ich mir da etwas mehr erwartet. Wie gesagt haben mich einige Kleinigkeiten etwas genervt, das sehr spannende Ende hat aber wieder Einiges wett gemacht.

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