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Veröffentlicht am 21.06.2026

Fantasy mit asiatischem Setting

The Scorpion and the Night Blossom – Dolch und Blüte
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An'Ying lebt in einer Welt voller Magie, gefährlicher Kreaturen und göttlicher Mächte. Seit Jahren schon beschützt sie ihr Dorf mittels Magie und ihren Sichelklingen, doch die Nachtwesen und Dämonen, die ...

An'Ying lebt in einer Welt voller Magie, gefährlicher Kreaturen und göttlicher Mächte. Seit Jahren schon beschützt sie ihr Dorf mittels Magie und ihren Sichelklingen, doch die Nachtwesen und Dämonen, die die Welt der Menschen heimsuchen, breiten sich immer weiter aus. Um ihre Mutter zu retten, deren Seele von einem Dämon teilweise zerstört wurde, nimmt sie an einem außergewöhnlichen Wettbewerb teil, der sie in das geheimnisvolle Reich des Himmels führt. Dort erwarten sie tödliche Prüfungen, Intrigen und Begegnungen, die mehr verändern, als sie zunächst erwartet.

Mit "The Scorpion and The Night Blossom" hatte ich überraschenderweise einen etwas schwierigeren Start als erhofft. Die Grundidee mit der besonderen Magie, den Sichelklingen und der außergewöhnlichen Welt fand ich von Anfang an spannend und kreativ, trotzdem habe ich recht lange gebraucht, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden.

Denn obwohl aus der Ich-Perspektive erzählt wird, blieb für mich über weite Strecken eine gewisse emotionale Distanz zur weiblichen Hauptfigur bestehen. Ich konnte An'Yings Gedanken zwar nachvollziehen, habe aber selten wirklich mit ihr mitgefühlt. Dadurch fiel es mir insgesamt schwerer, mich komplett in die Handlung hineinziehen zu lassen.

Das asiatisch inspirierte Setting fand ich grundsätzlich sehr interessant und atmosphärisch. Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass ich deutlich langsamer gelesen habe als sonst. Viele Namen und Begriffe waren für mich ungewohnt und ich hätte mir an manchen Stellen ein Personenverzeichnis oder Glossar gewünscht, um leichter den Überblick zu behalten.

Besonders gelungen fand ich dagegen die Idee der magischen Welt und die mystischen Kreaturen. Auch die Prüfungen und die verschiedenen Handlungsstränge haben immer wieder Spannung erzeugt. Vor allem im weiteren Verlauf wurde die Geschichte deutlich interessanter und konnte mich durch einige überraschende Entwicklungen neugierig halten.

Mit den Figuren hatte ich insgesamt jedoch meine Schwierigkeiten. Während einzelne Charakteren wie der männliche Love Interest für mich deutlich greifbarer und sympathischer wirkten, blieb An'Ying für mich emotional weiterhin auf Distanz. Dadurch haben mich manche Entwicklungen weniger berührt, als sie es vermutlich sollten. Zum Ende hin gab es für mich aber mehrere Twists, die mich wirklich sehr überrascht und damit auch begeistert haben! Auch die romantischen Elemente haben mir grundsätzlich gefallen. Sie waren für meinen Geschmack angenehm dosiert und haben die Handlung nicht überlagert.

Insgesamt war "The Scorpion and The Night Blossom" für mich ein unterhaltsamer Fantasyroman mit spannenden Ideen, interessanter Atmosphäre und einigen gelungenen Wendungen. Gleichzeitig fehlte mir die emotionale Bindung zu den Figuren, wodurch mich die Geschichte nie vollständig abholen konnte. Ich bin deshalb aktuell unsicher, ob ich den zweiten Band lesen werde – neugierig bin ich zwar schon, aber nicht unbedingt so sehr, dass ich direkt weiterlesen muss.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Kakaomagie in Paris

Der Zauber der Schokomagie (Schokomagie 4)
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Auch Band 4 der Schokomagie von Mareike Allnoch hat mir wieder richtig gut gefallen. Die Reihe schafft es einfach, eine zuckersüße Atmosphäre mit einer lockeren und humorvollen Geschichte zu verbinden. ...

Auch Band 4 der Schokomagie von Mareike Allnoch hat mir wieder richtig gut gefallen. Die Reihe schafft es einfach, eine zuckersüße Atmosphäre mit einer lockeren und humorvollen Geschichte zu verbinden. Der Sprachstil passt wunderbar zur Zielgruppe, wirkt leicht und angenehm, lässt sich aber für mich als Erwachsene noch sehr gut lesen.

Diesmal reist Duftseherin Mila gemeinsam mit ihrer Freundin Liz erneut in den Schulferien nach Paris zu Louis – ihrem Freund und gleichzeitig Sohn des Präsidenten. Natürlich ist auch Bodyguard Cem wieder mit dabei, dessen Wortgefechte mit Liz wieder für viele unterhaltsame Momente sorgen. Eigentlich soll es eine entspannte Auszeit werden, doch als Mila für ein Kakaorezept den falschen Kakao verwendet, kommt es zu einem Magietausch und das Chaos nimmt seinen Lauf.

Besonders gefallen hat mir wieder die Idee der Kakaomagie. Die ist einfach unglaublich bezaubernd und verleiht der Geschichte ihren ganz eigenen Charme. Dazu kommt der schöne Parisflair, der perfekt zur Geschichte passt und echtes Feriengefühl vermittelt.
Insgesamt war das Buch wieder locker, lustig und sehr angenehm zu lesen. Mein einziger kleiner Kritikpunkt war, dass es diesmal recht lange gedauert hat, bis wirklich Spannung aufgekommen ist. Im Gegensatz zu den vorherigen Bänden fehlte mir ein wenig ein übergeordneter Gegenspieler, wodurch sich die Handlung anfangs etwas ruhiger angefühlt hat. Trotzdem hatte ich wieder viel Spaß mit der Geschichte und hoffe sehr, dass es noch weitere Bände geben wird.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Wiedersehen mit Junos

Lucky – Was ich dir sagen will
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"Lucky – Was ich dir sagen will" ist der zweite Band von Dagmar Bachs neuer Reihe und diesmal steht die Schauspielerin Bailey im Mittelpunkt. Nachdem sie von einem Stalker bedroht wird, bekommt sie ausgerechnet ...

"Lucky – Was ich dir sagen will" ist der zweite Band von Dagmar Bachs neuer Reihe und diesmal steht die Schauspielerin Bailey im Mittelpunkt. Nachdem sie von einem Stalker bedroht wird, bekommt sie ausgerechnet Jackson als Bodyguard zur Seite gestellt,, mit dem sie sich so gar nicht versteht. Beide kennen sich aus Junos, dem kleinen Küstenort, der bereits im ersten Band eine wichtige Rolle gespielt hat.

Dagmar Bach schreibt auch hier wieder gewohnt angenehm und flüssig. Dennoch konnte mich die Geschichte diesmal emotional nicht so erreichen wie ihre früheren Bücher. Vieles blieb für mein Empfinden eher oberflächlich, und besonders mit Bailey wurde ich nicht richtig warm. Obwohl sie älter sein soll, wirkte ihr Verhalten auf mich oft deutlich jünger, was es mir schwer gemacht hat, eine Verbindung zu ihr aufzubauen.

Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven der beiden Hauptfiguren erzählt, wobei Bailey den größeren Anteil erhält. Das sorgt zwar für Einblicke in beide Hauptfiguren, konnte für mich aber nicht verhindern, dass vieles recht vorhersehbar und durchschaubar blieb.

Der eigentliche Star des Buches ist für mich Junos. Der Ort wirkt fast zu schön, um real zu sein, und die Gemeinschaft der Einwohner, die füreinander einsteht, verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre. Dieses Setting hat mich deutlich mehr begeistert als die eigentliche Handlung.

Insgesamt ist "Lucky – Was ich dir sagen will" für mich leider schwächer als der erste Band. Zwar liest sich das Buch angenehm und bietet ein schönes Wohlfühl-Setting, aber der Zauber, den ich aus früheren Reihen von Dagmar Bach – insbesondere der Zimt-Reihe – kenne, wollte sich nicht einstellen.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Zwischen Vorurteilen und Selbstliebe

Fleur de Lavande (Band 2) - Wie du strahlst
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Mit „Fleur de Lavande – Wie du strahlst“ entführt Gabriella Santos de Lima ihre LeserInnen erneut in die sommerliche Provence und zurück in die Welt von Fleur de Lavande. Dieses Mal stehen Julia, die Schwester ...

Mit „Fleur de Lavande – Wie du strahlst“ entführt Gabriella Santos de Lima ihre LeserInnen erneut in die sommerliche Provence und zurück in die Welt von Fleur de Lavande. Dieses Mal stehen Julia, die Schwester von Lucas aus Band 1, und Etienne, der Sohn der Konkurrenzfirma, im Mittelpunkt der Geschichte.

Julia arbeitet bei Fleur de Lavande und möchte als Fotografin eine Kampagne für Selbstliebe und Körperakzeptanz entwickeln. Dafür sucht sie bewusst ein Curvy Model – ein Thema, das ihr besonders am Herzen liegt, da sie selbst ihr Leben lang mit Vorurteilen, abwertenden Kommentaren und gesellschaftlichen Schönheitsidealen konfrontiert wurde. Die Autorin setzt sich dabei intensiv mit Themen wie Fatshaming, Selbstzweifeln, toxischen Schönheitsstandards und der Frage auseinander, wie man lernt, sich selbst mit mehr Liebe zu begegnen.

Die Szenen rund um abwertende Kommentare, Unsicherheiten und das ständige Gefühl, nicht „genug“ zu sein, wirkten erschreckend realistisch und authentisch. Gerade deshalb konnte ich mich sehr gut mit Julia identifizieren. Besonders gefallen hat mir, wie sensibel und respektvoll Gabriella Santos de Lima mit diesen aktuellen und wichtigen Themen umgeht.

Die zweite Perspektive gehört Etienne, dem Sohn der Konkurrenzfirma. Obwohl die beiden sich eigentlich nicht näherkommen sollten, entwickelt sich zwischen ihnen eine zarte Liebesgeschichte. Besonders Etienne mochte ich sehr gern. Er begegnet Julia mit viel Einfühlungsvermögen, Respekt und Verständnis für ihre Bedürfnisse, weshalb ich ihn sehr in mein Herz geschlossen habe.

Der Schreibstil der Autorin war erneut melodisch, atmosphärisch und angenehm zu lesen. Das Buch ließ sich nahezu von selbst verschlingen. Emotional konnte mich die Geschichte allerdings nicht ganz so stark berühren wie Band 1. Auch war die Entwicklung der Liebesgeschichte stellenweise vorhersehbar. Das Drama kurz vor dem Ende hätte ich persönlich nicht unbedingt gebraucht, hier hätte ich mir stattdessen mehr direkte, ehrliche Kommunikation zwischen den beiden Hauptfiguren gewünscht.

Sehr gefreut habe ich mich außerdem darüber, Lucas und Viola aus dem ersten Band wiederzutreffen. Solche Wiedersehen lassen die Reihe besonders lebendig wirken.

Trotz kleiner Kritikpunkte ist „Fleur de Lavande – Wie du strahlst“ eine gefühlvolle Geschichte über Selbstakzeptanz, Mut und die Frage, wie man lernt, sich selbst endlich mit mehr Liebe zu begegnen. Dazu kommt das wunderschöne Setting in der Provence, das erneut für sommerliche Wohlfühlatmosphäre sorgt. Ich freue mich schon sehr auf Band 3 und darauf, mehr über die jüngste Schwester von Julia und Lucas zu erfahren.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Viel Sommerlaune, wenig Tiefe

Au revoir und tschüss
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Caro ist Mitte vierzig, verheiratet und fühlt sich zunehmend im Alltagstrott ihrer Ehe gefangen. Nachdem ihre beiden Söhne längst erwachsen sind und ihr Ehemann sie eher nur noch als Haushaltshilfe zu ...

Caro ist Mitte vierzig, verheiratet und fühlt sich zunehmend im Alltagstrott ihrer Ehe gefangen. Nachdem ihre beiden Söhne längst erwachsen sind und ihr Ehemann sie eher nur noch als Haushaltshilfe zu betrachten scheint, beschließt sie spontan, für einen Sprachkurs nach Südfrankreich zu reisen, um ihr Französisch zu verbessern. Dort lernt sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern beginnt auch, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. Nach und nach erkennt sie, dass noch mehr auf sie warten könnte als die gewohnten Routinen ihres bisherigen Alltags.

Die Grundidee des Romans hat mir sehr gut gefallen. Besonders das Setting in Südfrankreich ist wunderbar gewählt und vermittelt eine angenehme Sommerstimmung. Auch die Sprachschule als zentraler Schauplatz fand ich originell und gelungen. Das französische Flair zog sich durch die gesamte Geschichte und machte mir Lust auf Urlaub.

Leider konnte mich aber die Umsetzung nicht vollständig überzeugen. Ich hatte deutlich mehr Tiefe erwartet. Die Figuren blieben für mein Empfinden zu oberflächlich, ebenso wie ihre Entwicklungen. Viele Konflikte wurden nur angerissen und lösten sich auch oft recht schnell und unkompliziert in Wohlgefallen auf. Gerade die Auseinandersetzung mit Caros Ehemann hätte in meinen Augen deutlich mehr Raum und Intensität verdient.

Auch die Dialoge wirkten auf mich häufig etwas oberflächlich, wodurch die emotionalen Momente nicht die Wirkung entfalten konnten, die ich mir erhofft hatte. Insgesamt plätscherte die Handlung eher ereignisarm vor sich hin, ohne größere Spannung oder besonders bewegende Szenen zu bieten.

Der Schreibstil ist unkompliziert und leicht zu lesen, was gut zur sommerlichen Wohlfühlatmosphäre passt. Allerdings waren manche Beschreibungen für meinen Geschmack etwas zu ausführlich, und gelegentlich schwang eine gewisse Betulichkeit mit, die mich nicht immer angesprochen hat.

Positiv hervorheben möchte ich aber die liebevolle Gestaltung des Buches. Das wunderschöne Cover und die insgesamt sehr ansprechende Aufmachung versprühen sofort Sommerlaune und machten mich doppelt neugierig auf die Geschichte.

Fazit: Wer eine leichte, anspruchslose Wohlfühllektüre für Zwischendurch sucht und sich gerne von südfranzösischem Flair verzaubern lässt, wird hier wahrscheinlich gut unterhalten. Mir persönlich fehlte jedoch die emotionale und inhaltliche Tiefe, um wirklich mit den Figuren mitzufühlen und nachhaltig in Erinnerung zu bleiben.

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