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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2019

Total süß und zum Schmunzeln schön!

Wollschweinyoga für Eltern
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Sieht das Cover nicht super niedlich aus? Hach, also ich bin total verliebt in die drei knuffigen Wollschweine. Da ich die Bilderbücher von Krümel und Fussel über alles liebe, war meine Freude groß, als ...

Sieht das Cover nicht super niedlich aus? Hach, also ich bin total verliebt in die drei knuffigen Wollschweine. Da ich die Bilderbücher von Krümel und Fussel über alles liebe, war meine Freude groß, als man mir das neueste Wollschweinyoga-Buch anbot. Ich wusste davor tatsächlich gar nicht, dass es neben der Krümel und Fussel Reihe noch weiteres Wollschwein-Lesefutter gibt. Ein Yoga-Fan bin ich zwar irgendwie nicht so, aber wer weiß, vielleicht ist Wollschwein-Yoga ja eher mein Ding. Eine werdende oder frischgebackene Mama bin ich auch nicht, aber das kann ja noch kommen. ;)
Für mich stand hier einfach sofort fest, dass ich dieses kleine Büchlein bei mir einziehen lassen muss. Ich liebe Wollschweine und ich liebe die Illustrationen von Joëlle Tourlonias. Ich war mir daher sehr sicher, dass mich „Wollschweinyoga für Eltern“ ganz bestimmt begeistern wird.

Das Elternsein kann manchmal verdammt anstrengend und stressig sein. Auch für Wollschweine. Zum Glück gibt es aber tolle Wollschweinyoga-Übungen, mit denen man das Elternleben grunzenentspannt und schweinotastisch gemütlich angehen kann!

Mit witzig-frechen Texten erklärt uns Judith Allert hier acht wundervolle Wollschweinyoga-Lektionen. Da wäre zum Beispiel „Die ruhende Kugel“ eine ganz einfache und sehr relaxte Übung für werdende (und kugelrunde) Mütter.
Ist der Nachwuchs endlich da, bietet sich „Der verliebte Hund“ als nächste Übung wunderbar an. Das Tolle dabei ist: Mit der korrekten Körperhaltung nimmt man es bei dieser Lektion nicht so genau. Das Wichtigste hier ist: Das warme kribbelnde Gefühl im Buch genießen, wenn man voller Liebe sein kleines Kind betrachtet. Als nächstes zu empfehlen wäre dann „Der warme Springbrunnen“. Bei dieser Übung kommt es auf die Perspektive an. Wer ein wahrer Wollschweinyogi ist, wird die Kunst in dieser nassen Sauerei auf jeden Fall erkennen.

Hach, klingt doch wirklich goldig, wenn man das so liest, oder? Allein schon die Namen der Wollschweinyoga-Übungen. Ich finde sie großartig! Die humorvollen Texte mit den teils sehr lustigen Wortkreationen haben mich ebenfalls bestens unterhalten, ich bin da aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herausgekommen.

So klasse die Texte auch sind, meine persönlichen Highlights waren dann doch die wunderschönen Illustrationen von Joëlle Tourlonias. Von denen könnte ich euch hier ohne Ende etwas vorschwärmen, sie sind so herzerwärmend und zuckersüß! Das putzige Cover liefert ja schon mal einen kleinen Vorgeschmack darauf, was einem so im Buch erwartet. Ich glaube, meine Lieblingszeichnung war die von der Lektion „Das Törtchen“. Allein schon der Name klingt so niedlich, finde ich, aber das Bild dazu ist einfach köstlich und so drollig!

Ich bin wirklich ganz verliebt in das Buch und möchte mir die anderen beiden Wollschweinyoga-Bände („Wollschweinyoga für Anfänger“ und „Wollschweinyoga für Verliebte“) auf jeden Fall auch noch zulegen. Als große Wollschweinliebhaberin dürfen diese zauberhaften Geschenkbücher in meinem Regal auf gar keinen Fall fehlen.

Auf der Seite von Krümel und Fussel (ja, die beiden Wollschweine haben tatsächlich eine eigene Homepage! Toll, oder?) habe ich mir die anderen beiden Bände schon mal ein bisschen genauer angesehen und, hach, seufz, ganz große Liebe bei mir. Die Joëlle Tourlonias kann einfach so unfassbar süß zeichnen! Auf die weiteren unterhaltsamen Texte von Judith Allert freue ich mich aber natürlich auch schon sehr. Die Lektionen in „Wollschweinyoga für Eltern“ lesen sich so herrlich.


Fazit: Für alle Yogaliebhaber, Nicht-Yogaliebhaber und all diejenigen, die das Elternsein gerne gechillt und schweinegemütlich angehen wollen! „Wollschweinyoga für Eltern“ ist das perfekte Geschenkbuch für jedermann. Die lustigen Texte zaubern einem beim Lesen ein breites Lächeln auf die Lippen und die traumhaft schönen Illustrationen erwärmen einem so richtig das Herz. Ich bin ganz begeistert von dem Buch. An mir kann man auch nur zu gut sehen, dass man dieses herzallerliebste Wollschwein-Büchlein lieben kann, ohne Yoga zu mögen oder eine Mama oder ein Papa zu sein. Ich kann „Wollschweinyoga für Eltern“ absolut empfehlen und vergebe 5 von 5 schweinotastischen Sternen!

Veröffentlicht am 18.08.2019

Ein märchenhaft schöner Abenteuerschmöker!

Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch
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Als ich das erste Mal von „Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch“ hörte, wusste ich sofort: Das Buch muss ich lesen! In das hübsche Cover habe ich mich sofort verliebt und der Klappentext klang einfach ...

Als ich das erste Mal von „Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch“ hörte, wusste ich sofort: Das Buch muss ich lesen! In das hübsche Cover habe ich mich sofort verliebt und der Klappentext klang einfach so schön und vielversprechend. Für mich stand daher wirklich vom ersten Moment an fest: Leopold Morsch möchte ich unbedingt kennenlernen!

Inmitten dicht bewaldeter Hügel liegt ein kleines Tal, welches von einem Bach geteilt wird. Folgt man dem Weg, der am Ufer des Baches entlang führt, gelangt man zu einem verwilderten Garten, in dem, etwas versteckt, ein kleines Häuschen liegt. An diesem idyllischen Ort lebt der Einsiedler Leopold Morsch. Obwohl sein Haus das einzige weit und breit ist, fühlt sich Morsch nicht einsam. Sein bester Freund, der wandelnde Baum Hainwart, leistet ihm jederzeit gerne Gesellschaft. Als Morsch eines schönen Herbsttages in den Besitz einer mysteriösen Muschel kommt, wird es mit seinem ruhigem Leben allerdings vorerst vorbei sein. Aus der Muschel tönen seltsame Hilferufe und Morsch beschließt sofort, dem rätselhaften Ruf zu folgen. Er möchte unbedingt hinter das Geheimnis der Muschel kommen. Gemeinsam mit Hainwart, dem Ritter Griesbert vom Berg und dem Jungen Tisal wird sich Morsch auf eine große und gefährliche Reise begeben...

Ich bin hier eindeutig nicht mit den falschen Erwartungen an das Buch herangehen: Mir hat „Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch“ richtig gut gefallen! Ich war bereits nach den ersten Seiten wie gebannt von der Handlung und wollte gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen.
Einer aufregenden Szene folgt hier der nächsten, sodass es einem wirklich sehr schwerfällt, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Für mich war dieses wundervolle Abenteuer, das einen hier erwartet, leider viel zu schnell wieder vorbei. Ehe ich es mich versah, hieß es für mich wieder Abschied nehmen von Leopold Morsch und seinen Gefährten.

Als Leser begibt man sich hier mit insgesamt vier Freunden, die unterschiedlicher wohl nicht sein könnten, auf eine einzigartige Reise. Da wäre zum einen unser Hauptprotagonist, der herzliche Leopold Morsch. Morsch ist ein total lieber Kerl, er ist hilfsbereit, mutig und super sympathisch. Ich habe ihn vom ersten Moment an ganz fest in mein Herz geschlossen.

Wen ich besonders gerne mochte, ist Morsch guter Freund Hainwart, ein wandelnder und sprechender Baum. Er wird Morsch natürlich auf seiner Reise begleiten und jederzeit an seiner Seite sein.

Ein weiterer grandioser Charakter ist der Ritter Griesbert. Griesbert ist genial, über seine aufbrausende und manchmal recht grummelige Art habe ich mich beim Lesen köstlich amüsiert.

Der letzte im Bunde ist der Junge Tisal, der zu Beginn des Buches von üblen Ganoven gefangen gehalten wird. Zum Glück wird es Morsch, Hainwart und Griesbert aber gelingen, den armen Jungen zu befreien. Über den liebenswerten Tisal kann ich leider aus Spoilergründen nicht groß was erzählen. Sein Geheimnis erfährt man zwar recht früh im Buch, aber da ich niemandem die Spannung nehmen möchte, werde ich über Tisals Herkunft einfach mal schweigen.

Die weiteren vielen Figuren, auf die wir hier im Verlaufe der Geschichte stoßen werden, wurden auch so liebevoll und hervorragend vom Autor ausgearbeitet. Natürlich sind aber nicht alle Charaktere nett und sympathisch. Nein, unsere vier Gefährten werden auf so einige unfreundliche und gefährliche Kreaturen stoßen. Wäre ja aber auch langweilig, wenn es anders wäre, oder? Was wäre das denn für ein Abenteuer, wenn es keine Hürden und Gefahren zu überwinden und bestehen gäbe? :D

Morsch und seine drei Freunde werden mit so einigen unerwarteten Dingen konfrontiert werden, so viel kann ich euch ja schon mal verraten. Die spannende Reise, die wir zusammen mit den Vieren unternehmen werden, ist absolut fantastisch und unglaublich mitreißend! Ich spreche natürlich nur für mich, allerdings bin ich mir sehr sicher, dass so gut wie jeder dem großen Suchtfaktor der Geschichte komplett verfallen und das Buch so richtig wegatmen wird. Man fliegt hier wirklich nur so durch die Seiten, was durch die angenehm kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil nur noch mehr gefördert wird.

Den Schreibstil von Gregor Wolf kann ich gar nicht oft genug loben. Er ist märchenhaft und wunderschön. Dank der anschaulichen Beschreibungen hat man beim Lesen die herrlichsten Bilder im Kopf (pures Kopfkino) und die Atmosphäre, die hier durchweg herrscht, lässt so ein richtiges Hobbit-Feeling aufkommen. Die Story ist zwar schon eine andere als in „Der Hobbit“, aber irgendwie musste ich hier beim Durchschmökern dennoch ständig an Tolkiens zeitlosen Klassiker denken. Ich kann daher Hobbit-Fans dieses Schätzchen ganz besonders ans Herz legen. In meinen Augen ist dieser Roman nicht nur was für Kinder. Man merkt natürlich schon, dass er für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde, aber für Erwachsene ist die Geschichte dennoch absolut lesenswert. Und ich finde ja eh, dass man für Kinderbücher nie zu alt ist. :D

Von der fantastischen Welt, die Gregor Wolf hier geschaffen hat, könnte ich euch wirklich endlos etwas vorschwärmen. Morschs Tal, die Stadt Brimm, die Blauberge, der Steinhafen – alles wird so toll beschrieben!

Wovon ich auch mega begeistert bin, ist die Karte, die man vorne und hinten im Buch sieht. Ich liebe Karten in Büchern! Ihr auch? Nun, dann werdet ihr euch sicher genauso sehr freuen wie ich, denn die Karte, die wir hier betrachten dürfen, ist traumhaft. Genial finde ich, dass die Reiseroute unserer Gefährten auf der Karte verzeichnet wurde. So kann man sich alles nur noch besser vorstellen.

Neben der Karte bin ich auch in die Innengestaltung des Buches vollkommen verliebt. Alle Seiten wurden mit wunderhübschen schwarzen Randverzierungen versehen, was das Leseerlebnis nur noch außergewöhnlicher macht.

Was genau Morsch, Hainwart, Ritter Griesbert und der Junge Tisal alles erleben werden, was für schwierige Aufgaben sie zu meistern haben werden und wer ihnen dabei alles so begegnen wird, werde ich hier nicht verraten. Und auch, was es mit dieser geheimnisvollen Muschel auf sich hat, die Morsch gleich zu Beginn der Geschichte erhalten wird, werde ich euch nicht erzählen. Wenn ihr all das gerne wissen möchtet, müsst ihr euch schon selbst mit Morsch und seinen Freunden ins Abenteuer stürzen. Was ihr unbedingt tun solltet! Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen. Es erzählt eine so tolle Geschichte über Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Abenteuer. Für mich ist das Buch so ein richtiger Kinderbuchschatz, der das Zeug zu einem Klassiker hat.

Fazit: Ein märchenhaft schönes Buch! Mich hat dieser wundervolle Abenteuerschmöker auf eine großartige Reise mitgenommen, die für meinen Geschmack leider viel zu schnell wieder vorbei war. Das Buch lädt von den ersten Seiten an zum Träumen und Mitfiebern ein und lässt die Herzen aller Hobbit-Fans höher schlagen. Ich bin ganz verliebt in die fantasievolle Geschichte und in die zauberhafte Innengestaltung. „Die abenteuerliche Reise des Leopold Morsch“ ist in meinen Augen so ein richtiges Schätzchen, welches ich jedem, der gerne fantasievolle Abenteuergeschichten liest, sehr ans Herz legen kann. Ich bin hellauf begeistert und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 17.08.2019

Spannend, witzig und wunderbar warmherzig! Ein zauberhaft schönes Kinderbuch!

Familie Flickenteppich 1. Wir ziehen ein
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Als ich das erste Mal über Familie Flickenteppich gestolpert bin, wusste ich sofort: Das Buch muss ich unbedingt lesen! Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb und bei dem farbenfrohen Cover war es ...

Als ich das erste Mal über Familie Flickenteppich gestolpert bin, wusste ich sofort: Das Buch muss ich unbedingt lesen! Der Klappentext überzeugte mich auf Anhieb und bei dem farbenfrohen Cover war es bei mir Coverliebe auf den ersten Blick. Von Stefanie Taschinski habe ich zudem schon so einige Kinderbücher gelesen, die mich allesamt hellauf begeistern konnten. Die kleine Dame zum Beispiel oder Funklerwald. Der Auftakt zu ihrer neuen Kinderbuchreihe wanderte daher schleunigst auf meine Wunschliste.

Da Mama Engl ihre Familie verlassen hat und auf großer Tournee in Australien ist und der Vater fortan alles alleine hinkriegen muss, können Papa Engl und die drei Geschwister Ben, Emma und Jojo leider nicht mehr in ihrem alten Zuhause wohnen bleiben. Die vier ziehen also um und werden in der Hausnummer 11 ein neues Kapitel aufschlagen. Neben der Wohnung von Familie Engl gibt es noch fünf weitere in dem roten Backstein mit den weißen Fenstern. Bis auf das unfreundliche Ehepaar Neumann (absolute Erbsenzähler sind das!) sind zum Glück alle Nachbarn total lieb und hilfsbereit. Mit den Zwillingen Tarek und Aylin werden sich die achtjährige Emma und der zehnjährige Ben sehr schnell anfreunden und gemeinsam lauter tolle Abenteuer erleben. Zusammen werden sie versuchen, hinter das Geheimnis des Grafen zu kommen. Der Graf wohnt im Erdgeschoss der Nummer 11, aber merkwürdigerweise bekommt ihn nie jemand zu Gesicht! Sehr seltsam. Gewitzt und mutig wie die Kinder aber sind, werden sie diesen spannenden Fall ganz bestimmt lösen. Oder?

Stefanie Taschinski ist mit dem ersten Band von Familie Flickenteppich ein absolut bezauberndes Kinderbuch gelungen. Ich habe mich schon nach den ersten Seiten in diese süße Geschichte und die vielen liebenswerten Charaktere verliebt. In dem Buch wimmelt es wirklich nur so vor sympathischen Figuren und lauter warmherzigen Momenten, sodass man sich beim Lesen rundum wohlfühlt.

Erzählt wird hier alles aus der Sicht der 8-jährigen Emma in der Ich-Perspektive. Emma habe ich sofort ganz fest in mein Herz geschlossen. Sie ist so ein liebes und fröhliches Mädchen. Man kann als Leser wirklich gar nicht anders, man muss Emma einfach gernhaben.
Bei den anderen Kindern gilt aber dasselbe: Ob Emmas großer Bruder Ben, ihre kleine, super niedliche Schwester Jojo, die Zwillinge Tarek und Aylin oder Bens neuer Klassenkamerad Freddy – sie sind allesamt total liebenswürdig und wirken so wunderbar authentisch.
Das ist ein Punkt, der mir ganz besonders gut gefallen hat: Die Charaktere, die Geschichte – alles wirkt so schön aus dem Leben gegriffen und so echt. Verstärkt wird dies noch durch den tollen, kindlichen Schreibstil. Stefanie Taschinski ist es in meinen Augen erstklassig gelungen, aus der Sicht einer Achtjährigen zu schreiben. Emmas Gefühle und Gedanken werden großartig dargestellt, sodass man sich problemlos in sie hineinversetzen und alles jederzeit vollkommen nachvollziehen kann.
Vor allem Emmas großer Kummer bezüglich ihrer Mutter wird sehr einfühlsam beschrieben. Mir tat Emma unendlich leid, dass sie so darunter leidet, dass ihre Mama die Familie verlassen hat. Durch ein Skype-Gespräch lernen wir Frau Engl auch noch kurz kennen und irgendwie war sie mir überhaupt nicht sympathisch. Da mag ich den Vater von Ben, Emma und Jojo viel, viel lieber!

Herr Engl ist ein total lieber Kerl und wundervoller Vater. Allerdings muss er seine Kinder leider oft alleine lassen. Er muss schließlich arbeiten gehen, damit die Familie genug Geld hat.

Gott sei Dank leben in der Nummer 11, dem neuen Zuhause von Familie Engl, viele großartige Menschen, die jederzeit bereit sind zu helfen. Die Mutter von Tarek und Aylin, die gutmütige alte Frau Becker, die zwei Frauen Doris und Stella - alles total herzliche und hilfsbereite Menschen. Leider wohnen in der Nummer 11 aber auch zwei nicht so nette Menschen: Das Ehepaar Neumann, auch bekannt als die Erbsenzähler. Richtig unfreundlich sind die. Bis auf diese beiden Miesepeter schließt man aber wirklich die gesamte Nummer 11 sofort ins Herz. Der Zusammengehalt in diesem Haus ist einfach klasse! Mitzuerleben wie aus den Bewohnern der Nummer 11 eine Art kunterbunte Familie wird, eine „Flickenteppich-Familie“ eben – ist so herzerwärmend schön!

Neben den einzigartigen Charakteren haben mir auch die vielen aufregenden und witzigen kleinen Abenteuer der Kinder wahnsinnig gut gefallen. Man erlebt mit ihnen einfach so viele herrliche Dinge - Langeweile kommt hier an keiner Stelle auf. Man möchte gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen, ist durchweg am Mitfiebern und immerzu am Schmunzeln.

Was hier für besonders viel Spannung sorgen wird, ist das große Geheimnis um den Grafen. Er lebt im Erdgeschoss, aber seltsamerweise bekommt ihn nie jemand zu Gesicht. Gibt es ihn eigentlich wirklich? Aber wenn ja, wieso zeigt er sich nie? Sehr merkwürdig. Ob die Kinder wohl gemeinsam hinter das Rätsel dieses mysteriösen Nachbars kommen werden? Nun, das werde ich hier natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. ;)

Ich kann den ersten Band von Familie Flickenteppich wirklich nur empfehlen. Er erzählt eine so zauberhafte Geschichte über Familie, Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereit. Besonders die Beschreibungen der innigen Freundschaft von Emma und Aylin haben mir richtig das Herz erwärmt. Und die Zusammentreffen mit Oma Becker fand ich auch super! Oma Becker ist einfach spitze. Als großer Vogelfreund hat es mich übrigens sehr gefreut, dass die liebe Oma Becker Besitzerin von zwei Vögeln ist. :D

Zum Vorlesen bietet sich das Buch prima an; zum Selberlesen würde ich es für Mädchen und Jungen ab etwa 8 Jahren empfehlen. Die Schrift ist recht groß, der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und die Kapitel sind angenehm kurz. Wer schon etwas geübter ist im Lesen, sollte hier keine Probleme beim Durchschmökern haben. 

Was dann auf gar keinen Fall unerwähnt bleiben darf, sind die farbenfrohen Illustrationen von Anne-Kathrin Behl. Mir haben sie richtig gut gefallen, sie sind total süß und wunderhübsch und harmonieren perfekt zur Geschichte.

Fazit: Ein ganz wundervolles Kinderbuch, welches total gute Laune und große Lust auf mehr macht! Mir hat das erste Abenteuer von Familie Flickenteppich unheimlich gut gefallen. Ich bin richtig verliebt in die warmherzige Geschichte, die wunderbaren Charakteren und die süßen Illustrationen. Wer gerne Bücher im Stil der Möwenweg-Reihe von Kirsten Boie liest, sollte Familie Flickenteppich in meinen Augen unbedingt kennenlernen! Ob zum Vor- oder zum Selberlesen, ob Jung oder Alt, ich kann diesen schönen Reihenauftakt wärmstens empfehlen! Ich bin begeistert und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 15.08.2019

Unglaublich spannend, perfekt durchdacht und absolut fesselnd! Eine großartige Fortsetzung!

Erebos 2
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Als ich erfuhr, dass dieses Jahr ein zweiter Band von Erebos erscheinen wird, war meine Freude RIESENGROSS! Ich liebe das Buch Erebos, es ist nicht nur mein liebstes Buch von Ursula Poznanski, es zählt ...

Als ich erfuhr, dass dieses Jahr ein zweiter Band von Erebos erscheinen wird, war meine Freude RIESENGROSS! Ich liebe das Buch Erebos, es ist nicht nur mein liebstes Buch von Ursula Poznanski, es zählt sogar zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Erebos ist einfach so genial! Dem Erscheinen der Fortsetzung habe ich schon ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Ich war schon so gespannt, ob mich der zweite Band wohl genauso flashen wird der erste.

Nick Dunmore glaubt zuerst an einen Zufall, als er sieht, dass sich auf seinem Smartphone eine App selbst installiert hat. Eine App, die ein ihm sehr vertrautes rotes E als Icon hat. Kann es wirklich sein? Ist Erebos nach fast 10 Jahren zurückkehrt? Zurückkehrt, um sich an ihm zu rächen? Nick muss sehr schnell feststellen: Ja, genau das ist der Fall! Erebos ist wieder da und hat eine Menge dazugelernt…
Der 16-jährige Derek wird ebenfalls zu einer Spielfigur von Erebos werden. Auch auf seinem Handy leuchtet dieses unheimliche rote E auf. Sein Misstrauen währt nur kurz, zu groß ist die Neugierde, was diese App wohl zu bedeuten hat. Er beginnt dieses süchtig machende Computerspiel zu spielen und als er erkennt, wie gefährlich es ist, ist es schon längst viel zu spät…

Bei mir ist es nun schon einige Jahre her, dass ich Erebos 1 gelesen habe. Meine Erinnerungen an die Handlung sind daher leider nicht mehr frischesten. Eigentlich hatte ich fest vorgehabt, vor Erebos 2 noch einmal den ersten Band zu rereaden, habe es zeitlich aber irgendwie dann doch nicht mehr geschafft. Als ich nun Erebos 2 in Händen hielt, konnte ich einfach nicht mehr länger warten. Ich musste sofort mit dem Lesen loslegen. Für den Lesespaß wäre es vermutlich schon besser gewesen, wenn ich Teil 1 vorher noch mal schnell inhaliert hätte, aber es ging irgendwie nicht anders, ich war einfach so wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung. Ich musste sofort in Erebos 2 abtauchen!
Zur Info: In meinen Augen kann man das Buch vermutlich sogar ohne das Wissen aus dem ersten Band lesen. Allerdings rate ich dennoch sehr, zuerst zu Teil 1 zu greifen. Das Lesevergnügen ist dann auf jeden Fall ein deutlich höheres!

Ehe ich euch berichte, wie mir das Buch gefallen hat, muss ich euch vorher noch mal ganz kurz etwas vom Cover und der Gestaltung vorschwärmen. Das Buch sieht so cool aus! Leute, holt euch die limitierte Schmuckausgabe! Dieser farbige Buchschnitt ist so klasse und die goldgeprägte Signatur von Ursula Poznanski vorne im Buch ist ebenfalls so wundervoll! Also: Seid klug, seid schnell und holt euch diese großartige Schmuckausgabe! :D

Nun aber zur Handlung. Ich muss gestehen, dass meine Erwartungen an dieses Buch sehr, sehr hoch waren. Ließ sich einfach nicht vermeiden. Erebos 1 hatte mich damals so beeindruckt, ich konnte da nicht anders, als mir von Erebos 2 ein genauso tolles Wow-Feeling zu erhoffen. Habe ich es bekommen? Ja! Den ersten Band finde ich zwar schon ein bisschen besser als den zweiten, aber Erebos 2 ist auch grandios und in meinen Augen eine absolut würdige Fortsetzung.

Erfahren tun wir die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven in der dritten Person, wobei es zwischendurch auch immer mal wieder kleine rätselhafte Einschübe gibt, die stets nur eine Seite umfassen und alles nur noch aufregender machen.
Unser erster Buchheld wäre Nick Dunmore, der bereits in Erebos 1 in die Rolle des Protagonisten geschlüpft war. Da mittlerweile fast 10 Jahre vergangen sind, ist der liebe Nick mittlerweile Mitte zwanzig, hat eine eigene Bude, studiert und verdient sich nebenbei als Fotograf ein bisschen Geld. Nick war mir schon Band 1 super sympathisch gewesen und auch sein erwachsenes Ich habe ich sofort ins Herz geschlossen.

Neben Nick treffen wir hier auch noch auf so einige weitere bekannte Gesichter aus Band 1 wie zum Beispiel Emily und Victor. Da fand ich es richtig interessant zu erfahren, wie es ihnen die letzten Jahre so ergangen ist und was sie nun machen, ob sie studieren, arbeiten, schon eine Familie gegründet haben und so weiter.

Natürlich stoßen hier aber auch eine Menge neue Charaktere dazu. Der 16-jährige Derek zum Beispiel, unser zweiter Protagonist. Er wird das erste Mal mit Erebos in Berührung kommen und sein Misstrauen wird nur von kurzer Dauer sein. Erebos weiß einfach, wie es seine Spieler für sich gewinnen kann. Zudem hat Erebos dazugelernt, und wie! Schon vor zehn Jahren war das Spiel zu erstaunlichen und unfassbaren Dingen fähig, aber was es heute kann, dank Smartphones, Apps, den Social Medien und Co, ist einfach nur krass! Wie die Technik so hat sich auch Erebos weiterentwickelt und ist noch intelligenter und unberechenbarer geworden. Es ist so erschreckend, wie schnell man als ahnungsloser Jugendlicher Erebos verfallen kann. Ehe Derek es sich versieht, steckt er tief drin in Erebos Verstrickungen, lässt sich manipulieren und kontrollieren und kommt aus der Sache nicht mehr raus.

Nick, der noch zu gut weiß, wie gefährlich Erebos ist, kann diesem tödlichen Spiel aber auch nicht mehr entfliehen. Erebos scheint überall zu sein und alles mitzukriegen. Es ist wirklich kaum zu glauben zu was Erebos mittlerweile alles fähig ist. So gruselig, sag ich euch! Ich kann euch versichern: Das Gänsehaut-Feeling kommt hier definitiv nicht zu kurz! Und der Suchtfaktor tritt hier natürlich auch wieder auf. Ich habe das Buch als mega spannend und mitreißend empfunden. Ich habe es verschlungen und leider viel zu schnell wieder beendet. Die gut 510 Seiten flogen bei mir nur so dahin.

Ursula Poznanski weiß einfach, wie man uns Leser von Anfang bis zum Ende in Atem hält. Sie ist eine Meisterin darin, gekonnt Spannung aufzubauen und sie durchweg aufrecht zu erhalten. Auch hier hat sie mal wieder ihr Können bewiesen und mir nur noch mal vor Augen geführt, dass sie zurecht zu meinen Lieblingsautorinnen gehört.

Total klasse fand ich, dass wir auch hier wieder in das Computerspiel Erebos eintauchen. Obwohl ich überhaupt keine Gamerin bin, haben mir diese Szenen erneut richtig gut gefallen. Alles wird so anschaulich und real beschrieben – irgendwie überkommt mich da immer so eine richtige Lust, mich doch mal an so einem Online-Spiel zu versuchen...hm, wobei? Was ist, wenn es mich genauso manipulieren würde wie Erebos? Man weiß schließlich nie, die Technik ist mittlerweile so weit. Erebos 2 mag Fiktion sein, aber dank der erneuten absolut authentischen Darstellungsweise von Jugendthriller-Queen Ursula Poznanski, wirkt hier dennoch alles erschreckend realistisch.

Durch die wechselnden Erzählperspektiven, dem großartigen Schreibstil, der packenden und perfekt durchdachten Story und den vielen überraschenden Wendungen entsteht von den ersten Seiten an eine absolute Sogwirkung, welcher man sich als Leser einfach nicht mehr entziehen kann.
Zum Ende hin wird die Handlung dann sogar noch spannender und dramatischer und wie sich alles schließlich aufklären wird, hat mich total überrascht. Hach, so cool, ich bin wirklich hellauf begeistert! Wenn ihr meint, dass ihr euch traut, erneut in Erebos einzutreten, dann zögert nicht länger und tut es! Das Leseerlebnis, das euch hier beschert werden wird, wird garantiert ein unvergessliches werden!

Fazit: Absolut fesselnd, perfekt durchdacht und einfach nur genial! Vielen Dank, liebe Ursula Poznanski, für diese grandiose Fortsetzung! Nach dem ersten Band konnte mich nun auch der zweite Teil hellauf begeistern! Ich habe das Buch richtig verschlungen und genau das zu lesen bekommen, was ich mir erhofft habe: Eine unglaublich spannende Story voller überraschender Wendungen, einem herrlichen Gänsehaut-Feeling und meinen geliebten Aha-Moment am Ende. Ich kann Erebos 2 wärmstens empfehlen und vergebe volle 5 von 5 begeisterten Sternen!

Veröffentlicht am 13.08.2019

Herzerwärmend, super niedlich und einfach nur wunderschön!

Max und die Superhelden
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Als ich erfuhr, dass diesen Sommer ein neues Bilderbuch von Rocio Bonilla erscheinen wird, war meine Freude groß. Ihre bisherigen Bilderbücher haben einen Ehrenplatz in meiner Bilderbuchsammlung erhalten, ...

Als ich erfuhr, dass diesen Sommer ein neues Bilderbuch von Rocio Bonilla erscheinen wird, war meine Freude groß. Ihre bisherigen Bilderbücher haben einen Ehrenplatz in meiner Bilderbuchsammlung erhalten, sie sind einfach so süß und warmherzig und so wunderschön. Superhelden, muss ich gestehen, sind irgendwie nicht so mein Fall. Dies hat mich aber natürlich nicht davon abgehalten, mir Rocio Bonillas neues Buch zuzulegen. Nein, natürlich nicht! Selbstverständlich durfte „Max und die Superhelden“ bei mir einziehen!

Max ist ein riesengroßer Fan von Superhelden. An seinen Zimmerwänden hängen ganz viele tolle Superheldenposter und Comics besitzt Max auch jede Menge. Sobald es ein neues Superhelden-Heft gibt, will Max es haben, um es dann sofort zu verschlingen. Max mag wirklich so gut wie alle Superhelden, aber einen absoluten Liebling hat er dann doch: Megapower! Megapower ist nicht nur unglaublich stark und mutig, sie kann auch Computer programmieren, fliegen oder durch Wände sehen! Megapower ist einfach anders als andere Superhelden und das Beste ist: Nur Max weiß, warum.

Hach, was für ein wundervolles Buch! Ich bin total verliebt in diese rührende und super niedliche Geschichte und die traumhaft schönen Illustrationen. Mit „Max und die Superhelden“ ist Rocio Bonilla zusammen mit Oriol Malet erneut so ein richtiger Bilderbuchschatz gelungen, der in meinen Augen in keinem guten Kinderbuchregal fehlen darf.

Besonders begeistert bin ich von dieser außergewöhnlichen Kombi aus den Illustrationen von Rocio Bonilla und den Comic-Bildern von Oriol Malet. Für mich war diese Mischung komplett neu, zumindest fällt mir so spontan kein Buch ein, in welchem es diesen coolen Mix auch gibt.

Der Großteil der Geschichte wird von Rocio Bonillas zauberhaften Bildern begleitet und, ach, ich liebe ihre Zeichnungen! Sie sind so goldig und stecken voller schöner Details. Die Gesichtsausdrücke von Rocio Bonillas Figuren haben es mir irgendwie immer ganz besonders angetan. Da komme ich aus dem Schmunzeln meist gar nicht mehr heraus.

Die Comic-Bilder von Oriol Malet, die uns vor allem im Mittelteil des Buches begegnen, haben mir aber auch total gut gefallen. Wirklich klasse, wie gut so verschiedene Zeichenstile doch so perfekt miteinander harmonieren können, ich bin wirklich hellauf begeistert von dieser einzigartigen Idee!

Von der Geschichte kann ich leider aus Spoilergründen gar nicht allzu viel erzählen, ich möchte schließlich niemandem die Spannung nehmen.
Wie schon in dem Bilderbuch „Geschwister!“ so erleben wir auch hier eine große Überraschung. Erwachsene kommen zwar sehr schnell auf die Lösung, zumindest bei mir hatte es recht früh Klick gemacht, aber gestört hat mich das natürlich überhaupt nicht. Als ich mir schon gedacht hatte, wie sich die Geschichte entwickeln und was uns am Ende Wundervolles erwarten wird, habe ich das Buch wirklich mit einem breiten Dauerlächeln durchschmökert. Die Geschichte ist einfach so mega süß und die Botschaft, die sie vermittelt ist wirklich großartig und so, so schön!

Empfehlen würde ich „Max und die Superhelden“ ab etwa 4 Jahren. Ab diesem Alter sollten Kinder keine Probleme damit haben, der Handlung folgen zu können. Das Cover und auch der Titel wird wohl in erster Linie Jungen ansprechen. Für Jungs ist das Buch in meinen Augen auch ganz besonders gut geeignet, allerdings wird es auch ganz bestimmt bei Mädchen für einen herrlichen Vorlesespaß sorgen. Es gibt ja schließlich auch kleine Mädels, die für Superhelden schwärmen. ;)

Zum Vorlesen eignet sich das Buch wunderbar. Es gibt stets nur sehr wenig Text auf den Seiten, meist nur ein bis drei Sätze, und ganz viele liebevolle, farbige Illustrationen.


Fazit: Was für ein herzerwärmendes, super niedliches und wundervolles Buch! Mir hat das gemeinsame Werk von Rocio Bonilla und Oriol Malet ein herrliches Lesevergnügen beschert und ein breites Lächeln auf die Lippen gezaubert. „Max und die Superhelden“ ist so ein richtiges Bilderbuchschätzchen, welches Eltern mit ihren kleinen Kindern unbedingt lesen sollten! Die Geschichte ist so unheimlich süß, die Botschaft, die sie enthält, ist großartig und die Illustrationen sind traumhaft schön. Wer die Bücher von Rocio Bonilla noch nicht kennt, sollte das in meinen Augen schleunigst ändern! Mich konnten bisher alle ihre Bücher, die ich bereits gelesen und viele, viele Male schon durchblättert habe (die Illustrationen sind so toll!), hellauf begeistern. „Max und die Superhelden“ erhält von mir nur zu gerne volle 5 von 5 megastarken Sternen!