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Veröffentlicht am 07.05.2018

Ein richtig schöner Sommer-Lesespaß für Groß und Klein!

Sommer mit Opa
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Kinderbücher lese ich für mein Leben gerne und schöne sommerliche Urlaubsgeschichten ganz besonders. Meine Neugier war daher auch sofort geweckt, als ich auf „Sommer mit Opa“ gestoßen bin. Da wusste ich ...

Kinderbücher lese ich für mein Leben gerne und schöne sommerliche Urlaubsgeschichten ganz besonders. Meine Neugier war daher auch sofort geweckt, als ich auf „Sommer mit Opa“ gestoßen bin. Da wusste ich einfach auf den ersten Blick, dass dieses Buch ganz genau das Richtige für mich sein wird.

Hurra, endlich sind sie da, die Sommerferien! Obwohl es leider nicht, wie ursprünglich geplant, mit Mama und Papa nach Teneriffa geht, freuen sich die Geschwister Jonas und Marie schon riesig auf die Ferien. Denn diese müssen sie zum Glück nicht zu Hause verbringen. Nein, es geht zwar nicht nach Teneriffa, dafür aber nach Italien, mit Hippie Opa Franz. Das versprechen aufregende Wochen zu werden. Gleich zu Beginn der Ferien düsen die drei mit Opas klapprigen VW Bus los Richtung Süden. Doch leider macht der alte VW-Bus schon nach wenigen Kilometern an einem Waldsee schlapp und will und will einfach nicht mehr anspringen. Da auch der Handyakku von Opa Franz den Geist aufgegeben hat, können sie keinen Pannendienst anrufen. Tja, wird wohl doch nichts mit Pizza, Pasta und Eis bis zum Abwinken. Opa Franz aber sieht das Ganze gelassen und hat auch schon die rettende Idee. So kommt es also, dass Jonas und Marie, trotz Autopanne und kein Italien, den wohl besten Sommer aller Zeiten erleben!

Ich hatte hier mal wieder den richtigen Riecher gehabt. Das Buch konnte mich von den ersten Seiten an hellauf begeistern und mir richtig schöne Lesestunden bescheren. Für die warme Jahreszeit eignet sicher dieser wundervolle Kinderroman wirklich perfekt. Wer hier nicht Lust auf Urlaub und Sommer bekommt, der muss wirklich ein absoluter Sommer-Urlaub-Muffel sein.

Zusammen mit dem elfjährigen Jonas, aus dessen Sicht wir alles erfahren, und seiner zwei Jahre jüngeren Schwester Marie und deren Opa Franz dürfen wir als Leser eine herrlich abenteuerliche und sehr unterhaltsame Zeit in „Klein Woodstock“ verbringen. Gestrandet an einem See mitten im Wald folgt ein toller Tag dem nächsten und die beiden Geschwister genießen diese Zeit in vollen Zügen, in der ihnen niemand sagt, wann Schlafenszeit ist oder dass sie sich die Zähne putzen sollen. Auch das schlimme Wort mit „Sch“ am Anfang dürfen sie sagen. Opa Franz ist einfach eine verdammt coole Socke, der alles super entspannt und gelassen sieht. Ich glaube, so einen tollen Opa wünscht sich wohl jedes Kind. Opa Franz sieht nicht nur hipp aus, er ist es auch.
Aus Erwachsenensicht mag sein Verhalten etwas verantwortungslos sein, aber seine Enkel haben es wirklich gut bei ihm und ich finde ja, dass sich so manche Eltern durchaus mal ein Beispiel an Opa Franz nehmen können.

„Sommer mit Opa“ macht einfach richtig gute Laune. Die Charaktere sind allesamt total liebenswert und die Abenteuer, die die Kinder und Opa Franz am See erleben, sind total witzig und zum Schmunzeln schön. Ob schwimmen gehen, aus Versehen Opas Hose im See versenken oder abends ein Lagerfeuer machen, all dies trägt dazu bei, dass wir hier einen großartigen Lesespaß haben und unsere Helden den besten Sommer ihres Lebens erleben.

Was mir hier besonders gut gefallen hat, ist, dass einen das Buch nicht nur unterhält, sondern dass es einen auch zum Nachdenken anregt. Dies auf eine sehr lockere und unbeschwerte Weise. So gelingt es Opa Franz Jonas die Angst davor zu nehmen, ins Wasser zu springen. Auch mit Lucky, ein Mädchen, welches die drei am See kennenlernen, wird eine etwas ernstere Thematik eingebaut. Am Ende wird aber alles wieder gut und wie die Kinder, so würde auch ich liebend gerne im Herbst wieder an den See im Wald fahren und gemeinsam mit Opa Franz, Jonas, Marie und Lucky meine Herbstferien dort verbringen.

Ich kann „Sommer mit Opa“ absolut empfehlen. Ob zum Vor- oder Selberlesen, dieser schöne sommerliche Abenteuerroman eignet sich für beides perfekt und wird nicht nur Kindern ein tolles Leseerlebnis bescheren, sondern auch Erwachsenen.

Fazit: Ein wundervoll abenteuerlicher und herrlich sommerlicher Lesespaß für Jungen und Mädchen ab etwa 7 Jahren. Hier folgt eine witzig-verrückte Idee der nächsten, sodass man hier durchweg am Grinsen und Mitfiebern ist. Neben der tollen Story konnten mich auch die lustigen Illustrationen an den Kapitelanfängen hellauf begeistern. Mir hat „Sommer mit Opa“ richtig gut gefallen und ich vergebe sehr gerne volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 06.05.2018

Ein zauberhaft schönes Kinderbuch

Wind und der geheime Sommer
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Die Bücher von Antonia Michaelis lese ich immer unheimlich gerne, ganz besonders ihre Kinderbücher. Als ich ihren neuen Kinderroman das erste Mal in der Vorschau entdeckte, bekam ich bei dem wundervollen ...

Die Bücher von Antonia Michaelis lese ich immer unheimlich gerne, ganz besonders ihre Kinderbücher. Als ich ihren neuen Kinderroman das erste Mal in der Vorschau entdeckte, bekam ich bei dem wundervollen Cover sofort ganz große Augen. „Wind und der geheime Sommer“ schien mir ein Buch ganz genau nach meinem Geschmack zu sein, daher wanderte es auch sogleich auf meine Wunschliste.


Eigentlich soll der 10-jährige John-Marlon die Dienstage immer mit seinem Papa verbringen, denn die Dienstage sind die Vatertage. Doch sein Vater hat selten Zeit für seinen Sohn, was diesen sehr traurig macht. Dann aber findet er einen Ort, an welchem er seinen Kummer für eine Weile vergessen kann. Durch eine lose Latte eines Bauzauns gelangt der Junge eines Tages auf ein verlassenes, verwahrlostes Grundstück. Es handelt sich hier jedoch nicht um ein ganz gewöhnliches Grundstück, nein. Wenn man durch die Lücke im Zaun schlüpft, gelangt man in einen verwunschenen Dschungel, in welchem man die tollsten Abenteuer erleben kann. Diese werden allerdings erst durch Wind möglich. Wind ist ein 12-jähriges Mädchen und die Anführerin einer Gruppe von Kindern. John-Marlon schließt sich diesen nur zu gerne an und zusammen erleben die Kinder eine wundervolle Zeit, in welcher ein Abenteuer dem nächsten folgt. Allerdings ist diese gemeinsame Zeit begrenzt. Nur bis 18 Uhr dürfen John-Marlon und die anderen Kinder bleiben. Warum das so ist, sagt ihnen Wind nicht. Ein Geheimnis umgibt das wilde, aufgeweckte Mädchen. Eines, das nur sie kennt: Nach dem Sommer wird sich alles verändern, denn Wind wird dann nicht mehr da sein.


Was mir sofort aufgefallen ist, als ich mit dem Lesen begonnen habe, ist dieser wunderschöne und wirklich ganz besondere Schreibstil der Autorin. Dieser ist mir aus ihren anderen Büchern nur zu gut in Erinnerung geblieben. Er ist wunderbar bildhaft und hat etwas Märchenhaftes und Poetisches. Dank diesem wird hier eine großartige Atmosphäre erschaffen, welche den Leser sofort in ihren Bann zieht und einen alles um sich herum vergessen lässt.


Mir ist der Einstieg in das Buch wirklich prima gelungen. Unseren Protagonisten John-Marlon habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Dieser hat es gerade wirklich nicht leicht in seinem Leben. Seit seine Eltern getrennt sind, ist seine Mutter nur noch überarbeitet und sein Vater hat selten Zeit für ihn. Eigentlich gibt es die sogenannten Vater-Dienstage, aber eben nur eigentlich. Immer wieder sagt John-Marlons Vater seinem Sohn ab, nicht mal für einen Nachmittag in der Woche kann er sich Zeit für ihn nehmen. Verständlich, dass John-Marlon sehr unglücklich darüber ist. Auch fühlt er sich von ihm etwas unter Druck gesetzt, denn sein Vater hätte es gerne, dass John-Marlon ein Fußballer und gut im Sport ist. Was dieser aber eigentlich gar nicht möchte. Dennoch verbringt John-Marlon gerne Zeit mit seinem Papa, auch wenn er das gemeinsame Kicken oder Joggen nicht so wirklich genießen kann.


An einem Dienstag im Sommer muss John-Marlon den Nachmittag mal wieder alleine verbringen. Aber wer weiß? Vermutlich hätte er nie die Lücke im Zaun und das, was sich dahinter verbirgt, entdeckt, wenn sein Vater ihm nicht wieder versetzt hätte. So gesehen hatte es also auch etwas Gutes. Vielleicht hätte er sonst nie die Bekanntschaft von Wind gemacht. Wind – schon der Name ist außergewöhnlich, oder? Er passt auch wirklich perfekt zu dem 12-jährigen Mädchen, denn Wind ist etwas ganz Besonderes. Sie lebt alleine in einem Bauwagen und macht auf den ersten Blick einen etwas verrückten Eindruck. Mit ihr kann man aber die tollsten Abenteuer erleben, denn alles, was Wind sagt, wird wahr. Ob Affen, Tiger, Dinosaurier oder Tropfsteinhöhlen - Wind muss nur sagen, dass sie da sind und dann sind sie es auch.


Wind war mir wohl von allen Charakteren die liebste. Für mich war sie eine Mischung aus Pippi Langstrumpf, Momo und Peter Pan. Zu ihr kommen die Kinder gerne, denn dank ihr und ihrer unglaublichen Fantasie wird wirklich alles möglich und man kann seine Probleme aus dem Alltag für eine Weile vergessen.

Nicht nur John-Marlon kommt fortan gerne zu Wind, auch vier andere Kinder schlüpfen sehr gerne durch die Lücke im Zaun. Und auch sie haben es gerade nicht leicht im Leben. Da wäre zum einen Jojo, der einfach nicht stillsitzen kann, weswegen er von seinen Eltern von einer Therapie zur nächsten geschleppt wird. Und Alicia, die sich, seit das neue Baby da ist, sehr vernachlässigt zu Hause fühlt. Und die Geschwister Goran und Esma, die aus Mazedonien stammen. Die kleine Esma kann nur schlecht Deutsch sprechen und stottert sehr. In der Schule wird sie deswegen gehänselt und Goran, ihr großer Bruder, verteidigt seine Schwester immer wieder und lässt dafür auch seine Fäuste zum Einsatz kommen. Was von der Schule natürlich nicht gerne gesehen wird.


Wie es in den Büchern von Antonia Michaelis eigentlich immer der Fall ist, so hat auch dieses Buch einen ernsten Hintergrund, der einem zum Nachdenken anregt und einen vor Augen führt, wie viel man erreichen kann, wenn man nicht alleine ist und gute Freunde an seiner Seite hat.


Neben dem ernsten Anteil gibt es auch jede Menge zum Träumen und Mitfiebern. Während des Lesens entstehen lauter offene Fragen, auf die man erst so nach und nach die Antworten erhält: Wer genau ist eigentlich das Mädchen Wind? Wo sind ihre Eltern? Warum dürfen die Kinder immer nur zwischen 14 bis 18 Uhr bei ihr sein? Woher kommen immer diese seltsamen Blütenblätter? Was hat es mit dem Mann Pepe auf sich? Oder mit diesen zwielichtigen Männern, die scheinbar hinter Wind her sind? Und was wird passieren, wenn der Sommer vorbei ist? Wird Wind dann wirklich nicht mehr da sein?

Ihr seht, lauter Rätsel erwarten einen hier, die unbedingt gelöst werden wollen. Wenn ihr wissen wollt, wie die Antworten auf diese vielen Fragen lauten und wenn ihr Lust auf ein wunderbar sommerliches und herrlich fantasievolles Abenteuer habt, dann solltet ihr dieses zauberhafte Kinderbuch unbedingt lesen. Auch Erwachsenen kann ich es wärmstens empfehlen.


Ein letztes noch, was ich unbedingt noch erwähnen und loben muss, sind die wunderschönen Illustrationen von Claudia Carls. Lauter wundervolle kleine Zeichnungen erwarten einen hier und ab und an gibt es sogar ganzseitige Bilder, die einfach nur toll sind!


Fazit: Ein märchenhaft schönes Kinderbuch über Freundschaft, Zusammenhalt, Abenteuer und Fantasie. Mir hat „Wind und der geheime Sommer“ wundervolle Lesestunden beschert und ich kann das Buch absolut empfehlen, Kindern wie Erwachsenen. Für mich zählt dieses Werk von Antonia Michaelis auf jeden Fall zu meinen liebsten, so ein schönes Kinderbuch, in welchem Träume wahr werden und der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, habe ich schon seit längerem nicht mehr gelesen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 04.05.2018

Richtig spannend und mitreißend!

Und wer rettet mich?
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Bei diesem schönen Buch konnte mich der Klappentext sofort überzeugen. „Eine packende Mischung aus Spannung und Lovestory“ - das schien mir ganz genau das Richtige für mich zu sein. Auch das Cover gefiel ...

Bei diesem schönen Buch konnte mich der Klappentext sofort überzeugen. „Eine packende Mischung aus Spannung und Lovestory“ - das schien mir ganz genau das Richtige für mich zu sein. Auch das Cover gefiel mir auf Anhieb und das, obwohl ich es eigentlich gar nicht so gerne mag, wenn auf Covern richtige Menschen zu sehen sind. Hier aber konnte mich die Aufmachung des Buches sofort ansprechen und ich war schon richtig gespannt auf „Und wer rettet mich?“.

Was eigentlich eine schöne Party werden sollte, mit der man das bestandene Abi feiern wollte, entwickelt sich zu einem wahren Albtraum. Feuer, Schreie – als Kim am nächsten Morgen erwacht, wünscht sie sich zutiefst, dass die letzte Nacht nur ein schrecklicher Traum war und nicht Wirklichkeit. Doch dem ist leider nicht so. Von der Scheune, in der die Abi-Party stattgefunden hat, sind nach dem Brand nur noch verkohlte Überreste übrig und Kims Freund Jasper liegt im Krankenhaus - ohne jegliche Erinnerungen an die letzte Nacht. Ob das wirklich stimmt? Die Polizei behauptet, dass es Hinweise gäbe, dass Jasper das Feuer gelegt hat. Kim kann das nicht glauben. Aber sicher wissen tut sie es nicht, denn sie war auf Feier nicht bei Jasper, sondern bei Ben. Ben, in den sie früher unsterblich verliebt war, der dann aber fortgegangen ist. Nun ist er also wieder da und mit ihm scheinbar auch Kims Gefühle für ihn. Oder waren diese nie weg gewesen? Kim versucht herauszufinden, was an dem Abend wirklich geschehen ist und versucht sich zugleich darüber im Klaren zu werden, für welchen der beiden Jungen ihr Herz eigentlich schlägt.


Mich konnte das Buch von den ersten Seiten an in seinen Bann ziehen. Man ist gleich mittendrin im Geschehen und einmal angefangen zu lesen, mag man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen.


Wir erfahren alles aus der Sicht von Kim in der Ich-Perspektive. Kim war mir leider nicht komplett sympathisch, sie ist ziemlich kratzbürstig und wahrlich nicht auf den Mund aufgefallen. Mir war ihr freches Verhalten manchmal schon ein wenig zu viel, allerdings hat mir dies nicht meinen Lesespaß geraubt. Eigentlich habe ich Kim sogar für ihr großes Selbstbewusstsein und ihre Schlagfertigkeit bewundert. Sie ist wohl das genaue Gegenteil von mir, was mich aber nicht daran gehindert hat, mich in sie hineinzuversetzen.


Zusammen mit Kim begeben wir uns auf die Suche nach Hinweisen und Antworten. Was ist an dem Abend auf der Abi-Feier passiert? War es Brandstiftung? Wenn ja, wer hat das Feuer gelegt? Wirklich Jasper, wie die Polizei annimmt?

Lauter offene Fragen, die gelöst werden wollen. Ich fand es richtig spannend mitzuverfolgen, wie Kim der Sache auf den Grund geht und war durchweg am Mitfiebern. Der Autorin ist es perfekt gelungen, lauter überraschende Wendungen einzubauen, sodass man bis zum Schluss lauter Fragezeichen im Kopf hat.


Die Auflösung kam für mich auch sehr überraschend, mit dieser hätte ich nicht gerechnet. Ich hatte am Ende also meinen geliebten Aha-Moment, der mein Lesevergnügen perfekt abgeschlossen hat.


Neben Kim wurden auch die Nebencharaktere sehr gut und authentisch von der Autorin ausgearbeitet. Besonders gerne mochte ich Sam, eine ehemalige Freundin von Kim. Die beiden haben sich mit der Zeit leider auseinander entwickelt, kommen sich in diesem Sommer aber wieder näher. Sam könnte ich mir richtig gut als meine eigene Freundin vorstellen, ihren Humor mochte ich auf Anhieb.


Auch die beiden Jungs, zwischen denen Kim steht, haben mir sehr gut gefallen. Da habe ich ja immer gehofft, dass sich Kim für Jasper entscheidet, der mir etwas sympathischer war als Ben. Sie haben beide aber etwas, da konnte ich Kim schon verstehen, dass es ihr schwer fiel, sich zu entschieden. Auf welchen der beiden letztendlich ihre Wahl fällt, verrate ich hier natürlich nicht, da müsst ihr das Buch schon selbst lesen. Was ich euch auch wirklich raten kann. Gerade für die warme Jahreszeit eignet sich dieser schöne Jugendroman perfekt, da die Sommeratmosphäre hier erstklassig rüberkommt.


Was mir beim Lesen sofort aufgefallen ist, ist der Schreibstil der Autorin. Dieser ist in meinen Augen schon etwas Besonderes. Er ist sehr jugendlich und umgangssprachlich, was vielleicht nicht jedem liegt. Mir waren es stellenweise auch schon fast zu viele Schimpfwörter, das Wort „Scheiße“ fällt schon ziemlich oft. Allerdings hat es meiner Meinung nach auch perfekt zu der Handlung und zu der Protagonistin gepasst. Ich denke auch, dass dieser moderne Schreibstil ganz besonders die Zielgruppe, Jungen und Mädchen ab 12 Jahren, sehr ansprechen wird.


Wer gerne spannende Bücher liest, in denen man bis zum Schluss im Dunklen tappt und in denen auch gekonnt eine Lovestory mit eingebaut wurde, dem kann ich „Und wer rettet mich?“ sehr ans Herz legen. Das Buch liest sich weg wie nichts; für meinen Geschmack schon fast zu schnell. Gegen ein paar Seiten mehr hätte ich wirklich nichts einzuwenden gehabt. ;)


Fazit: Spannend, authentisch und packend bis zum Schluss. Mir hat „Und wer rettet mich?“ richtig schöne Lesestunden beschert. Ich bin hier bis zum Schluss im Dunklen getappt und habe die spannende Suche nach Antworten, auf die unsere toughe Heldin Kim sich begibt, mit großer Begeisterung mitverfolgt. Ich kann das Buch absolut empfehlen, Jugendlichen wie Erwachsenen, und vergebe volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 03.05.2018

Ein supertruper Hörspaß!

Mia und der Jette-Jammer (11)
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Die Mia-Reihe von Susanne Fülscher mag ich unheimlich gerne. Auf die bin ich damals sogar durch die Hörbücher gestoßen, da diese von Anne Moll gelesen werden, meine absolute Lieblingshörbuchsprecherin. ...

Die Mia-Reihe von Susanne Fülscher mag ich unheimlich gerne. Auf die bin ich damals sogar durch die Hörbücher gestoßen, da diese von Anne Moll gelesen werden, meine absolute Lieblingshörbuchsprecherin. Ich lausche ihrer Stimme einfach wahnsinnig gerne, daher sind die Mia Hörbücher auch immer ein absolutes Muss für mich. Sobald der 11. Band als Hörbuch bei mir eintraf, habe ich voller Vorfreude mit dem Hören begonnen.

Mia, Jette, Alina und Leonie sind die allerbesten Freundinnen und wollen dies auch für immer bleiben. Vor allem Mia und Jette sind unzertrennlich und die wohl allerallerbesten Freundinnen, die es auf der Welt gibt. Die Mädchen sind daher mehr als entsetzt, als Jettes Mutter ihnen eröffnet, dass sie vorhat nach Sylt zu ziehen, um dort die Apotheke einer Freundin zu übernehmen. Und Jette soll mit! Aber das geht doch nicht. Jette auf Sylt, weit weg von Hamburg und ihren Freundinnen? Die Mädchen sind untröstlich. Die letzte gemeinsame Zeit genießen die vier daher auch in vollen Zügen. Leider vergeht diese viel zu schnell und ehe es sich die Mädchen versehen, ist er auch schon da, der Abschied von Jette. Alle Versuche, Jettes Mutter doch noch umzustimmen, sind gescheitert, daher heißt es nun wohl Augen zu und durch. Schon nach wenigen Tagen ist die Sehnsucht nach der Freundin kaum noch auszuhalten. Nein, so geht das einfach nicht, Mia, Leonie und Alina müssen Jette unbedingt wiedersehen! Wenn diese nicht hier bei ihnen in Hamburg sein kann, dann müssen sie eben zu ihr nach Sylt fahren. Die Mädchen tüfteln daher einen gi-ga genialen Plan aus, der sie, hoffentlich ohne Komplikationen, zu ihrer Freundin Jette bringen wird…

Ach ja, was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden hier komplett erfüllt. Ich kannte die Geschichte ja schon, da ich vor einigen Wochen bereits das Buch gelesen habe. Wer jetzt denkt, das ist doch langweilig, so kurz darauf dann das Hörbuch zu hören, wo man die Story doch schon kennt, dem kann ich versichern, dass bei mir überhaupt keine Langweile aufkam und ich einen supertruper Hörspaß hatte!

Es gibt so Reihen, da reicht es einfach nicht, nur die Bücher zu besitzen. Buchreihen, die ich wirklich über alles liebe und die mit tollen Sprechern als Hörbücher umgesetzt wurden, die muss ich einfach in beiden Varianten besitzen, sowohl zum Lesen als auch zum Hören.
Mia ist auf jeden Fall so eine Reihe. Wie oben bereits erwähnt, bin ich durch die Hörbücher auf Mia gestoßen. Anne Moll habe ich schon immer gerne gehört, ihre Stimme und ihre Art zu lesen ist wirklich großartig. Und da Mädchengschichten zu meinen liebsten Genres gehören, konnten die Mia Hörbücher mich damals sofort ansprechen. Da ich vom ersten Hörbuch an hellauf begeistert von dieser Reihe war, habe ich mir so nach und nach auch die Bücher zugelegt, sodass ich jetzt nach Lust und Laune entweder zu den Büchern oder zu den Hörbüchern greifen kann, wann immer mir mal wieder nach Mia ist.

Aber zurück zum 11. Band. Dieser ist, wie die zehn Bände davor, gi-ga mega irre toll. Unsere Protagonistin Mia ist mir schon längst so richtig ans Herz gewachsen. Zusammen mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern lebt sie in Hamburg, eine Stadt, die ich sehr gut kenne, da ich selbst aus der Ecke komme. Als großer Hamburg Fan freut es mich daher natürlich ganz besonders, dass die Mia-Geschichten in dieser schönen Stadt spielen.

Dieser Band jedoch verschlägt uns auch nach Sylt. Mias beste Freundin Jette wird nämlich tatsächlich mit ihrer Mutter wegziehen, was für Mia, Jette, Leonie und Alina natürlich der reinste Horror ist. Die vier Mädchen sind eine richtig schöne Clique, die ich ja immer sehr für ihre wunderbare Freundschaft und ihren Zusammenhalt bewundere. Diese zu trennen ist wirklich undenkbar, daher habe ich auch zutiefst mit den Mädels mitgelitten, als feststand, dass Jette tatsächlich fortan auf Sylt leben wird.

Der 11. Mia Band ist teilweise schon etwas traurig. Die Autorin beschreibt die Gefühle der Mädchen und deren Trauer erstklassig, sodass man sich in die vier wunderbar hineinversetzen kann. Auch mir ist dies ohne Probleme gelungen, obwohl ich mittlerweile gut doppelt so alt bin wie Mia und ihre Freundinnen. In meinen Augen ist man für die Mia-Reihe nie zu alt, daher kann ich diese nicht nur Mädchen ab etwas 10 Jahren empfehlen, sondern auch deutlich älteren Leserinnen bzw. Hörerinnen.

Mir persönlich sind hier sogar die Hörbücher lieber. Diese werden einfach so klasse von Anne Moll gelesen, ich kann gar nicht sagen, wie oft die Mia Hörbücher nun schon gehört habe. Bei mir laufen sie, wenn ich gerade mal wieder so richtig in Mia Stimmung bin, wirklich rauf und runter.

Auch der 11. Band wird in der nächsten Zeit noch oft bei mir gehört werden. Was natürlich zum einen an der Story liegt, da ich den 11. Band sehr gelungen finde. So langsam passt er auch perfekt zur Jahreszeit, da hier eine richtig gute Sommerlaune und ein tolles Urlaubsfeeling aufkommt. Zum anderen aber trägt natürlich auch die Sprecherin Anne Moll sehr dazu bei, dass mein CD-Player dieses schöne Hörbuch noch eine ganze Weile abspielen wird. Anne Moll hat eine bemerkenswert wandelbare Stimme und eine wundervolle Art zu lesen. Ich glaube, mit ihr könnte ich mir wirklich alles anhören, selbst wenn sie ein Telefonbuch vorlesen würde, hätte ich Spaß beim Zuhören. ;)

Fazit: Mein Hörerlebnis war hier wirklich perfekt: Eine witzig-freche und herrlich liebenswerte Story, eine grandiose Sprecherin und dann auch noch Musik zwischendurch, sodass das Lauschen der zwei CDs hier wirklich die reinste Freude ist. Ich hoffe sehr, dass auch der 12. Band, der nächstes Jahr erscheinen wird, wieder so schön als Hörbuch umgesetzt wird. Von mir erhält „Mia und der Jette-Jammer“ volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 02.05.2018

Eine großartige Fortsetzung!

Soul Mates, Band 2 - Ruf der Dunkelheit
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Dem Erscheinen des zweiten Bandes von Soul Mates habe ich ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Der erste Teil war ein richtiges Highlight für mich und ich konnte es wirklich kaum noch abwarten zu erfahren, ...

Dem Erscheinen des zweiten Bandes von Soul Mates habe ich ganz ungeduldig entgegen gefiebert. Der erste Teil war ein richtiges Highlight für mich und ich konnte es wirklich kaum noch abwarten zu erfahren, wie es mit Rayne und Colt weitergehen wird.

Der zweite Band knüpft ein paar Wochen nach dem Ende des ersten Teils an. Diese letzte Zeit hat Rayne bei Lauren verbracht, der Anführerin der Dunkelseelen. Unermüdlich versucht diese Raynes Willen zu brechen und sie auf die Seite der Dunkelseelen zu ziehen. Vielleicht wäre ihr das auch schon längst gelungen, wenn da nicht Colt wäre, Raynes Seelenpartner, der weiterhin für die Lichtseelen kämpft und alles zu tun bereit ist, um Rayne zurückzugewinnen.

Da es bei mir nun schon wieder einige Monate her ist, dass ich den ersten Band von Soul Mates gelesen habe, habe ich hier leider ein wenig gebraucht, um wieder in die Welt von Rayne und Colt hineinzufinden. Ich war daher auch zuerst am überlegen, den ersten Band vorher noch schnell zu re-readen ehe ich mich der Fortsetzung widme, konnte es aber dann doch nicht mehr länger abwarten, endlich das Finale dieser schönen Dilogie zu lesen.
Meine kleinen Startschwierigkeiten waren dann auch recht schnell vorbei. Nachdem diese Hürde erst einmal überwunden war, hat mich die Handlung richtig gepackt und dieselbe Sogwirkung auf mich ausgeübt wie es bereits im ersten Band der Fall war. Allerdings habe ich diesen Band doch als ein klein wenig schwächer empfunden als den ersten. Klar, ich bin natürlich dennoch hellauf begeistert und mega traurig, dass die Reihe nun tatsächlich zu Ende sein soll, aber mich hat die Fortsetzung leider nicht ganz so geflasht wie es beim ersten Band der Fall war.

Vielleicht lag es doch an meinen kleinen Startproblemen. Daher mein Tipp: Wenn ihr den ersten Band nicht kennt, liest diesen auf jeden Fall vor diesem Teil. Das Wissen aus Soul Mates 1 sollte man schon besitzen, ansonsten wird man hier so einige Verständnisprobleme haben. Und an die, bei denen es, wie bei mir, nun wieder etwas her ist, dass ihr den ersten Band gelesen habt: Lest diesen besser erneut oder zumindest die letzten Seiten. Allerdings gilt dieser Rat auch nur denjenigen, die, wie ich, ziemlich vergesslich sind und leider viel zu schnell wieder Details aus Büchern vergessen. :D

Ich lese dieses Genre ja eher selten und greife wirklich nicht oft zu Fantasyromanen. Bei dieser Reihe aber bin ich richtig froh, dass ich es getan habe. Nach dem ersten Band konnte mir nun auch die Fortsetzung richtig schöne Lesestunden bescheren, die für meinen Geschmack viel zu schnell wieder vorbei waren.

Die Protagonistin Rayne habe ich bereits im ersten Band ganz fest in mein Herz geschlossen. Erneut erfahren wir alles aus ihrer Sicht und mir ist es wieder überhaupt nicht schwer gefallen, mich in sie hineinzuversetzen und ihr Denken und Handeln nachzuvollziehen.
An ihr hat mir in diesem Band besonders gut gefallen, wie prima sie sich weiterentwickelt hat. Sie ist stärker und selbstbewusster geworden, weiß ihre Kräfte besser einzusetzen und ihre Ängste zu kontrollieren. Rayne ist eine richtige Kämpfernatur, die bereit ist alles zu tun, um ihre Familie und ihre Freunde zu schützen.

Und Colt...hach, Colt könnte ich mir so gut als meinen eigenen Seelenpartner vorstellen. Echt schade, dass er schon vergeben ist. :(
Colt umgibt einfach ständig so etwas Geheimnisvolles, er ist mutig, stark und, wie Rayne, jederzeit dazu bereit, sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen um die Menschen zu retten, die er liebt.

Bianca Iosivoni hat einfach ein Händchen dafür, großartige Charaktere zu erschaffen. Nicht nur Rayne und Colt sind ihr erstklassig gelungen, auch die vielen Nebencharaktere wurden wunderbar von ihr ausgearbeitet und für mich gab es auch keinen, der mir als zu blass und oberflächlich erschien. Das habe ich wirklich bisher nicht oft in Büchern erlebt, dass jeder Charakter Tiefgang besitzt.

Zur Handlung möchte ich eigentlich gar nicht groß was sagen, da ich sonst Sorge habe zu spoilern oder zu viel zu verraten. Ich kann euch aber versichern, dass dieser Band genauso spannend und fesselnd ist wie der Vorgänger. Besonders die letzten Seiten sind richtig packend, da hätte ich mich wohl mit Händen und Füßen gewehrt, wenn man versucht hätte, mir das Buch zu entreißen. Die Autorin hat geschickt lauter überraschende Wendungen eingebaut, sodass sich wirklich nichts vorhersehen lässt und man durchweg am Mitfiebern ist.

Mit dem Schluss bin ich vollkommen zufrieden. In meinen Augen schließt dieser die Reihe perfekt ab, wobei es schon schade ist, dass diese nur aus zwei Teilen besteht.

Neben dem spannenden und actionreichen Anteil kommen natürlich auch die romantischen Szenen nicht zu kurz. Colt und Rayne geben einfach ein tolles Paar ab. Da bin ich ja schon ein wenig neidisch. ;)

Zum Schreibstil kann ich nur sagen: Großartig! Ich liebe den Schreibstil von Bianca Iosivoni, er ist herrlich flüssig, locker-leicht und liest sich einfach klasse. Zudem ist er sehr bildhaft, ich konnte mir jederzeit alle Orte ganz genau vorstellen und habe die eisige Winterkälte richtig spüren können. Hier trägt definitiv nicht nur die Handlung dazu bei, dass man durch die Seiten fliegt, auch die Art wie die Autorin schreibt, führt dazu, dass man das Buch quasi in einem Rutsch durchlesen kann.

Fazit: Absolute Leseempfehlung! Mit dem zweiten Band von Soul Mates ist Bianca Iosivoni eine großartige Fortsetzung gelungen, welche richtig spannend und mitreißend ist. Ich als Vielleserin hatte leider anfangs leichte Startschwierigkeiten, aber nachdem diese überwunden waren, konnte mich die Story durchweg fesseln und mir herrliche Lesestunden bescheren. Ich kann euch diese schöne Dilogie wirklich sehr ans Herz legen. Auch denen, die sonst eher selten dieses Genre lesen, denn man sieht ja an mir, dass man dennoch hellauf begeistern von den Büchern sein kann. Bianca Iosivoni schreibt einfach toll, da freue ich mich schon sehr auf ihre weiteren Bücher, ganz egal, aus welchem Genre die auch sein mögen. „Soul Mates – Ruf der Dunkelheit“ erhält von mir volle 5 von 5 Sternen!