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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2018

Wunderbar magisch und herrlich humorvoll! Absolute Hörempfehlung!

Julie Jewels – Teil 1: Perlenschein und Wahrheitszauber
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Aufmerksam geworden bin ich auf „Julie Jewels“ durch das Buch, welches mir in der Vorschau des Fischerverlages sofort ins Auge gesprungen ist. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, wusste ...

Aufmerksam geworden bin ich auf „Julie Jewels“ durch das Buch, welches mir in der Vorschau des Fischerverlages sofort ins Auge gesprungen ist. Nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Dann aber habe ich entdeckt, dass es auch eine Lesung zu „Julie Jewels“ gibt. Da diese von Nana Spier gelesen wird, eine meiner absoluten Lieblingssprecherinnen, bin ich sogleich zum Hörbuch umgeswitcht.

Wie würdet ihr es finden, wenn ihr plötzlich die Möglichkeit hättet, all eure Wünsche und Träume wahr werden zu lassen? Klingt verlockend, oder? Aber irgendwie auch unmöglich, stimmt‘s? Für Julie wird diese Unmöglichkeit zur Wirklichkeit! An ihrem 16. Geburtstag erhält sie von ihrer Oma eine geheimnisvolle Schmuckschatulle voller wunderschöner Schmucksteine. Da Julies großes Hobby das Schmuckbasteln ist, probiert sie natürlich sofort einen der herrlich funkelnden Steine aus. Ihre neueste Kreation zeigt sie am darauffolgenden Tag auch sofort ihrer besten Freundin Merle. Diese reagiert extrem merkwürdig, wie auch alle anderen, denen Julie in der Schule über den Weg läuft. Jeder betet sie an und kann die Augen nicht von ihr lassen. Hä? Was hat das nur zu bedeuten? Sind plötzlich alle verrückt geworden? Julie findet sehr schnell heraus, dass das komische Verhalten der anderen mit ihrem neuen Schmuckstück zusammenhängt. Genauer gesagt mit dem Stein aus der Schatulle ihrer Oma. Mit diesen Schmucksteinen kann Julie nämlich zaubern. Ihr stehen nun wirklich alle Türen offen. Dank ihrer magischen Fähigkeiten kann sie nun ganz leicht die Aufgaben für die nächste Mathearbeit von ihrem Lehrer höchstpersönlich erfragen, ohne dass dieser sich dagegen wehren kann. Und, endlich, kann Julie ihren Schwarm Noah für sich gewinnen. Er und sie sind Seelenverwandte, da ist sich Julie absolut sicher. Aber mal ehrlich, ist erzauberte Liebe wirklich so schön? Plagt einen nicht doch irgendwann das schlechte Gewissen, wenn man seine Mitmenschen so stark beeinflusst, ohne dass diese sich dagegen wehren können? Eins ist jedenfalls sicher: Wenn man, wie Julie, solche magischen Fähigkeiten hat, sollte man besser verflixt gut aufpassen, was man sich wünscht, denn es könnte wahr werden und das reinste Chaos verursachen.

Ich lag mit meiner Vermutung, dass „Julie Jewels“ genau das Richtige für mich ist, goldrichtig. Von den ersten Hörminuten an war ich von der Geschichte vollkommen verzaubert und das lag nicht an Julies magischem Talent. Nein, ich kann euch hundertprozentig versichern, dass da keine Zauberei im Spiel war. Mir gefiel diese herrlich humorvolle und zum Schmunzeln schöne Geschichte auf Anhieb und ich hatte ein riesengroßen Spaß beim Zuhören!

Die Protagonistin Julie habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist ein ganz normales 16-jährigen Mädchen (zumindest dachte sie das immer), die mit den gängigen Problemen eines Teenagers zu kämpfen hat: Unerfüllte Liebe, Ärger in der Familie oder peinliche Momente, die man als Teenager eben so hat und um die man einfach nicht herumkommt.

Auch die Nebencharaktere mochte ich sehr. So ist Merle eine tolle beste Freundin, auf die sich Julie immer verlassen kann. Auch ihr Kumpelfreund Ben ist ein ganz Lieber und hat mein Herz sofort im Sturm erobert.

Die Charaktere sind der Autorin wirklich wunderbar gelungen. Ganz besonders Julie, mit der sich die Zielgruppe wunderbar identifizieren kann. Aber auch ältere Zuhörer, wie ich, werden keine Probleme damit haben, sich in Julie hineinzuversetzen.
Ich musste ja so schmunzeln, wenn es zu Aufeinandertreffen zwischen ihr und Noah kam und Julie kein Wort hervorgebracht hat und nur am Herumstammeln war. Hat mich irgendwie an jemanden erinnert räusper. Ja, ich muss zugeben, dass ich mich in Julie zum Teil sehr wiedergefunden habe. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich, wenn ich Julies magisches Talent hätte, es so eingesetzt hätte wie sie. Mich hätte da vermutlich doch zu sehr das schlechte Gewissen geplagt. Sich Wünsche zu erfüllen ist natürlich toll, aber genauso schön ist es doch auch, wenn man welche hat und weiter davon träumen kann, dass diese irgendwann, und zwar ganz ohne Zauberei, Wirklichkeit werden.

Was mich mich dann auch noch sehr zum Lachen gebracht hat, war die Geburtstagsparty von Julie, die wirklich ziemlich chaotisch endet. Oder der erste Tag in der Schule mit dem neuen Schmuck, als Julie noch nichts von ihrer Begabung weiß. Da kam ich aus dem Grinsen wirklich gar nicht mehr heraus.

Mich hat die Geschichte einfach sofort in ihren Bann ziehen können. Und das ganz ohne Schmuck. Ob die lustige und mitreißenden Story, die liebenswerten Charaktere, der wunderbare Humor oder der locker-leichte Schreibstil – all dies zusammen ergibt ein richtig schönes Gesamtpaket, innen wie außen. Denn mal ehrlich, wie toll ist bitte schön dieses Cover? Ich finde dieses wirklich mega hübsch.

Habe ich etwas vergessen? Oh ja, natürlich. Sogar etwas ganz Wichtiges! Nämlich das, weshalb ich mich schließlich für das Hörbuch entschieden habe. Wie nicht anders zu erwarten liest Nana Spier erstklassig. Sie hat so eine herrlich lebendige Stimme, welche sie wunderbar verstellen kann. Auch ihre Betonung ist super. Ich habe ihr hier liebend gerne gelauscht, meiner Meinung nach ist sie für dieses tolle Hörbuch die ideale Besetzung.

Ein letztes, was ich noch unbedingt erwähnen und loben muss, ist die instrumentale Musik, die zwischendurch immer wieder eingespielt wird. Diese schafft eine wundervolle Atmosphäre und verstärkt dieses Magische und Zauberhafte der Geschichte nur noch.

Ich bin wirklich hellauf begeistert von dem Hörbuch und kann es absolut empfehlen! Bei mir heißt es nun warten auf den zweiten Band, auf welchen ich mich schon riesig freue. Da es sich hier um den ersten Teil einer Trilogie handelt, bleibt natürlich so Einiges offen, sodass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht.

Fazit: Zauberhaft, magisch und zum Schmunzeln schön. Hier erwartet einen eine herrlich humorvolle und wunderbar turbulente Geschichte voller Magie, Liebe und Spannung. Auch der Humor kommt natürlich nicht zu kurz, ich war hier ständig am Grinsen und habe mich über die tollpatschige, aber total liebenswerte Julie teilweise köstlich amüsiert. Vorgelesen wird dieser wundervolle Hörspaß großartig von Nana Spier. Es macht einfach total viel Spaß, ihr hier zu lauschen und zusammen mit ihrer Stimme dieses magische und schmuckglitzernde Abenteuer zu erleben. Ich kann das Hörbuch wärmstens empfehlen, sowohl Mädchen ab 12 Jahren, als auch Erwachsenen. Von mir erhält der erste Band von „Julie Jewels“ eine absolute Hörempfehlung und volle 5 von 5 funkelnden Sternen!

Veröffentlicht am 08.03.2018

Spannend, emotional und richtig schön geschrieben

17 Erkenntnisse über Leander Blum
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Ich hatte vor einigen Jahren Irmgard Kramers Buch „Am Ende der Welt traf ich Noah“ gelesen. Da mir dieses sehr gut gefallen hat, war ich auf ihren neuen Jugendroman schon sehr gespannt. Das Cover und der ...

Ich hatte vor einigen Jahren Irmgard Kramers Buch „Am Ende der Welt traf ich Noah“ gelesen. Da mir dieses sehr gut gefallen hat, war ich auf ihren neuen Jugendroman schon sehr gespannt. Das Cover und der Klappentext konnten mich sofort überzeugen und da ich bisher fast nur begeisterte Meinungen über das Buch gehört hatte, stand „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ sehr weit oben auf meiner Wunschliste.

Leander und Jonas sind seit frühester Kindheit die allerbesten Freunde. Eine große gemeinsame Leidenschaft, die die beiden teilen, ist das Malen, ganz besonders das Sprayen. Beide sind sie sehr talentierte Streetartkünstler und hinterlassen an den verschiedensten Orten in der Stadt ihre Bilder. Ob an Mauern, U-Bahn-Waggons oder in verlassenen Gebäuden - überall findet man ihre beeindruckenden Graffitis, die sie unter dem Tag BLUX veröffentlichen. Bisher ist es den beiden Jungen erfolgreich gelungen, ihr Geheimnis zu wahren, niemand weiß, wer sich hinter BLUX verbirgt. Jonas und Leander führen so etwas wie ein Doppelleben: Tagsüber gehen sie zur Schule und nachts streifen sie durch die Stadt und verschönern diese mit ihrer Kunst, die mit den Jahren immer perfekter geworden ist. Nichts kann Leander und Jonas trennen, die beiden sind Freunde fürs Leben. Doch dann begegnet Leander dem wunderschönen Mädchen mit den langen goldenen Haaren. Da er ihren Namen nicht kennt, beginnt er sie Rapunzel zu nennen. Vom ersten Moment an ist er fasziniert von diesem Mädchen. Durch sie verliert er BLUX immer mehr aus den Augen. Doch das ist leider längst noch nicht alles, denn es soll sich noch etwas Furchtbares ereignen, dass das Leben der beiden Freunde für immer verändern wird.

Vielleicht waren meine Erwartungen an das Buch etwas zu hoch gewesen, denn mich konnte es leider nicht so packen wie von mir erhofft. Ich weiß noch nicht mal genau woran es lag. Ich habe mich beim Lesen nur immer wieder dabei ertappt, dass ich mich manchmal etwas zum Weiterlesen zwingen musste. Vielleicht lag es auch an mir, vielleicht war ich eigentlich gerade gar nicht so in der Stimmung für dieses Buch und hätte es lieber wann anders lesen sollen. Da ich es aber im Rahmen einer Leserunde gelesen habe, konnte ich das Buch leider nicht beiseite legen, um mich ihm später wieder zu widmen.

Mir hat der neue Jugendroman von Irmgard Kramer eigentlich richtig gut gefallen. Der Aufbau ist ihr großartig gelungen und auch die Charaktere wurden wunderbar und sehr authentisch von ihr ausgearbeitet. Ihren Schreibstil kann ich ebenfalls nur den loben, diesen habe ich schon in „Am Ende der Welt traf ich Noah“ als richtig klasse empfunden.
In diesem Buch sind mir sofort die besonderen Beschreibungen aufgefallen. Ob die Graffitis,das Haar von Rapunzel oder sonstige kleine Details – all dies wird immer sehr bildhaft und irgendwie künstlerisch beschrieben, was perfekt zur Geschichte passt.

Ich habe nur leider ein wenig gebraucht, bis ich mich in dieser zurecht gefunden habe. Das Buch beginnt ohne Einleitung, man ist gleich mittendrin im Geschehen. Etwas irritiert haben mich die Zitate an dem Kapitelanfängen oder die Beschreibungen über Leander. So nach und nach hat sich mir da dann aber der Sinn erschlossen und nun, da ich weiß, was es damit auf sich hat, finde ich diese Idee wirklich super.

Ebenfalls begeistert bin ich von der Erzählweise des Buches. Den Schreibstil habe ich ja bereits gelobt, aber was in meinen Augen auch sehr gut gelungen ist, sind die beiden verschiedenen Handlungsstränge. Wir haben zwei Personen, die hier abwechselnd und in verschiedenen Zeitebenen erzählen. Da wäre zum einen Leander, der mir ja sofort ans Herz gewachsen ist, und zum anderen das Mädchen Lila, die Leander in der Schule kennenlernt und die sofort ganz fasziniert von seinem unnahbaren und geheimnisvollen Verhalten ist.
Lila war mir ebenfalls auf Anhieb sympathisch. Ich fand es richtig interessant zu sehen, wie sie Leander wahrnimmt. Ganz anders, als er auf uns Leser wirkt, wenn er an der Reihe ist mit dem Erzählen.

Mir hat es richtig gut gefallen, wie sich die beiden Stränge immer mehr angenähert und sich schließlich in einem tollen Ende vereint haben. Die Auflösung des Buch konnte mich vollkommen zufriedenstellen, da alle offenen Fragen geklärt wurden.

Am schwächsten habe ich den Mittelteil des Buches empfunden. In diesem gab es für mich so ein paar Längen, die mir leider ein klein wenig den Lesespaß geraubt haben.
Die meiste Zeit über ist das Buch aber richtig spannend und auch sehr emotional und gefühlvoll. Ich fand es unglaublich interessant mitzuverfolgen, wie immer mehr offene Fragen geklärt wurden und sich am Ende schließlich ein vollständig gelöstes Puzzle ergeben hat. Damit habe ich im letzten Drittel des Buches nicht so wirklich gerechnet, da einfach so vieles noch ungeklärt war. Der Autorin ist es aber gelungen und das auch sehr gekonnt mit vielen überraschenden Wendungen, sodass man als Leser lange Zeit im Dunklen tappt und am Herumrätseln ist.

Obwohl mich das Buch nicht komplett überzeugen konnte, hatte ich doch sehr viel Spaß beim Lesen und ich kann es wärmstens weiterempfehlen. Besonders ans Herz legen kann ich „17 Erkenntnisse über Leander Blum“ allen Kunstliebhabern und Graffitikünstlern. Ich kenne mich mit dem Sprayen ja überhaupt nicht aus und habe hier beim Lesen sehr viel Neues und Interessantes über die Streetart und die Kunst dazugelernt.

Fazit: Leider kein Lesehighlight für mich, aber mir hat das neue Jugendbuch von Irmgard Kramer trotz allem richtig gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, sehr gefühlvoll und auch ziemlich komplex aufgebaut. Ich war dadurch anfangs ein wenig verwirrt, aber nachdem ich mich zurechtgefunden habe und schließlich auch wusste, wie alles miteinander zusammenhängt, war ich von diesem tollen Aufbau hellauf begeistert. Dies ist ein Buch voller Liebe und Leidenschaft und obwohl es meine Erwartungen nicht komplett erfüllen konnte, kann ich es absolut weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 07.03.2018

Absolute Leseempfehlung!

ONE OF US IS LYING
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Als ich dieses Buch das erste Mal in der Vorschau des cbj Verlages sah, wanderte es, nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, sofort auf meine Wunschliste. Da es das eBook schon vor der Printausgabe ...

Als ich dieses Buch das erste Mal in der Vorschau des cbj Verlages sah, wanderte es, nachdem ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, sofort auf meine Wunschliste. Da es das eBook schon vor der Printausgabe gab und ich daher immer wieder mitbekommen habe, wie begeistert die meisten von dem Buch waren, wurde meine Neugier darauf stetig größer. Jugendthriller zählen mit zu meinen liebsten Genres und ich war mir sehr sicher, dass mir „One of us is lying“ richtig gut gefallen wird.

Nachsitzen tut wohl keiner gerne. Auch die fünf Schüler der Bayview High, Bronwyn, Addy, Cooper, Nate und Simon, sind alles andere als begeistert, als sie für einen Nachmittag dazu verdonnert werden, gemeinsam im Kunstraum ihre Strafe abzusitzen. Die fünf Jugendlichen könnten unterschiedlicher nicht sein und hatten bisher auch kaum etwas miteinander zu tun. Wir haben hier wirklich sämtliche Klischee Highschool Schüler versammelt: Bronwyn, das Superhirn, Addy, die Klassenschönheit, Nate, der Bad Boy, Cooper, der Baseball-Star und dann noch Simon, ein ziemlicher Nerd, vor dem man sich besser in Acht nehmen sollte, da er dank seiner Gossip-App die fiesesten Gerüchte über einen in Umlauf bringen kann.
Das Nachsitzen, welches noch so langweilig beginnt, soll nur der Anfang eines wahren Albtraums sein. Simon bricht plötzlich zusammen und stirbt kurz darauf im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt sofort wegen Mordes und nimmt die vier Jugendlichen Bronwyn, Addy, Nate und Cooper ins Visier. Es stellt sich nämlich heraus, dass Simon geplant hatte, am nächsten Tag über seine App einen gemeinen Post über die Vier online zu stellen, der ihre bestgehütesten Geheimnisse preisgibt. Alle vier hatten sie etwas zu verbergen und somit haben sie nun alle ein Motiv. Ob wohl wirklich einer von ihnen für Simons Tod verantwortlich ist?

Ich hatte hier mal wieder den richtigen Riecher gehabt: Mich konnte das Buch von den ersten Seiten an in seinen Bann ziehen und mir tolle Lesestunden bescheren. Obwohl es mit gut 448 Seiten nicht gerade dünn ist, habe ich es in nur zwei Tagen durchgesuchtet.

Dies lag zum einen an der fesselnden Handlung, die voller überraschender Wendungen ist und einen richtig zum Mitfiebern einlädt. Die Story hat zwar schon so einige Klischees zu bieten, aber ich bin ja so jemand, der sich eher selten an so etwas stört, daher fand ich es auch hier überhaupt nicht schlimm.

Was auch zu meinem flotten Lesetempo beigetragen hat, ist der großartige Schreibstil der Autorin. Er ist wunderbar flüssig und liest sich super angenehm. Ich bin hier wirklich nur so durch die Seiten geflogen und war am Ende dann selbst überrascht, wie schnell ich das Buch durchgelesen habe.

Wir erfahren die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der vier Jugendlichen Bronwyn, Addy, Cooper und Nate. Mir waren nicht alle auf Anhieb sympathisch, bei Nate habe ich ein wenig gebraucht, bis ich mit ihm warm geworden bin. Die Vier sind wirklich komplett unterschiedlich, wie es bereits im Klappentext und oben in meiner Zusammenfassung sehr schön deutlich wird. Die Vier kannten sich bisher eher nur vom Sehen, was sich allerdings durch den mysteriösen Tod ihres Mitschülers Simon ändern soll. Dieser schrecklicher Vorfall schweißt die Vier zusammen, sie verbringen mehr Zeit miteinander, freunden sich an und versuchen gemeinsam, diese schwere Zeit irgendwie zu überstehen.
Dadurch, dass sie die Hauptverdächtigen der Polizei sind, bekommen natürlich auch die Medien Wind davon und auch in der Schule sind lauter Gerüchte im Umlauf. Es zeigt sich nun für alle vier, wer wirkliche Freunde sind, die zu einem halten oder wer einen fallen lässt. Besonders Addy hat in dieser Hinsicht einiges zu schlucken.
Die Verdächtigungen machen aber vor allen vier Jugendlichen keinen Halt. Jeder von ihnen wird mal mehr und mal weniger verdächtigt. Ich war beim Lesen ständig am Rumrätseln, wer wohl der Mörder von Simon sein könnte. Denn sein Tod ist wirklich sehr mysteriös und definitiv nicht natürlicher Ursache.
Ich habe eigentlich keinen der vier Jugendlichen so eine schlimme Tat zugetraut. Dadurch, dass wir alle vier aus der Ich-Perspektive kennenlernen, können wir uns von ihnen ein sehr gutes Bild machen und ich konnte es mir einfach keine Sekunde lang vorstellen, dass wirklich einer der Vier für Simons Tod verantwortlich sein soll. Da der Titel aber „One of us is lying“ lautet, liegt der Verdacht ja nahe, dass es einer der vier Protagonisten der Täter ist.
Gelogen haben letztendlich aber eigentlich alle vier. Jeder der vier Jugendlichen hat ein großes Geheimnis, das sie mit sich herumgeschleppt haben und dessen Enthüllung ziemliche Konsequenzen nach sich zieht, für jeden von ihnen.
Ich habe mit jeden der Vieren sehr mitgelitten. Es war zwar falsch von ihnen, zu betrügen und zu lügen, aber jeder macht eben mal Fehler. Und man lernt ja auch daraus. Mir hat es hier richtig gut gefallen, wie die Autorin diesen Punkt thematisiert. Trotz der vielen Klischees, die vorhanden sind, wirkt die Story absolut realistisch und auch die Charaktere wurden sehr schön und authentisch ausgearbeitet.

Das Einzige, was mich ein klein wenig enttäuscht hat, war das Ende, welches für mich dann leider doch nicht ganz so überraschend kam, wie von mir erhofft. Ich hatte dann irgendwann doch so eine leichte Vermutung bezüglich des Täters, die sich dann auch bestätigt hat. Das fand ich ein wenig schade, es hat mir aber nicht meinen Lesespaß geraubt. Ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht, wie ich zu dieser Annahme kam, da die Autorin wirklich geschickt Wendungen eingebaut hat, mit denen sie uns Lesern an der Nase herumführt. Aber manchmal hat man das wohl einfach, so ein Gefühl, etwas zu wissen, auch wenn man sich dieses nicht erklären kann.
Mir hat das Buch jedenfalls echt richtig gut gefallen. Besonders empfehlen kann ich es übrigens Fans von Pretty Little Liars. Mich hat „One of us is lying“ vom Stil her sehr an die Bücher von Sara Shepard erinnert, was ich insgeheim auch gehofft hatte. Ich mag ihre Bücher nämlich richtig gerne und freue mich immer sehr darüber, wenn ich etwas Vergleichbares finde.

Fazit: Richtig spannend und fesselnd bis zum Schluss. Auch wenn sich meine Vermutung bezüglich des Täters leider bestätigt hat und ich nicht meinen geliebten Aha-Moment am Ende hatte, hat mir das Buch total gut gefallen und ich kann es absolut empfehlen! Die Story ist nicht nur spannend und voller überraschender Wendungen, die zum miträtseln einladen, sie ist auch tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Ich kann das Buch besonders Fans von Pretty Little Liars und Gossip Girl empfehlen und auch denjenigen, die, wie ich, gerne packende Jugendthriller lesen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 06.03.2018

Spannend, geheimnisvoll und wunderbar magisch!

Nordlicht, Band 01
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Seit meiner Kindheit lese ich leidenschaftlich gerne Pferdebücher. Als ich durch eine Leserunde auf Lovelybooks auf den ersten Band der neuen Pferdebuchreihe von Karin Müller aufmerksam geworden bin, war ...

Seit meiner Kindheit lese ich leidenschaftlich gerne Pferdebücher. Als ich durch eine Leserunde auf Lovelybooks auf den ersten Band der neuen Pferdebuchreihe von Karin Müller aufmerksam geworden bin, war meine Neugier sofort geweckt. Sieht dieses Cover nicht klasse aus? Ich habe mich auf den ersten Blick in dieses verliebt und da mich auch der Klappentext sofort überzeugen konnte, wollte ich die Protagonistin Elin unbedingt auf ihrer Reise nach Island begleiten.

Elins Begeisterung über die Idee ihrer Mutter, für ein paar Tage nach Island zu reisen, hält sich sehr in Grenzen. Wer bitte schön möchte denn nach Island? Eis, Schnee, Kälte – klingt nicht sehr verlockend, oder? Elins Mutter aber hat einen Narren an diesem Land gefressen und setzt sich schließlich auch durch. Vielleicht hegt sie auch die Hoffnung, dass die Islandreise ihre Tochter wieder für ihre ehemalige große Leidenschaft – das Reiten – begeistern kann. Schließlich ist dieses Land bekannt für seine wundervollen Islandpferde. Für Elin aber steht fest: Pferde und das Reiten, das ist für sie vorbei. Doch in Island angekommen, nimmt sie sofort eine geheimnisvolle Magie wahr, die diese besondere Insel auf sie ausübt. Als ihre Mutter Elin tatsächlich dazu überreden kann, mit ihr einen Reitausritt zu machen, wird diese magische Verbindung nur noch stärker. Elin kann sich diese nicht erklären, auch dieser seltsame Junge Kári, den Elin immer wieder begegnet und der ein einziges Geheimnis ist, gibt dem Mädchen Rätsel auf. Zu ihm nimmt sie ebenfalls eine starke Verbindung wahr, wie auch zu der Stute Lyósadís, die Elin sofort in ihr Herz geschlossen hat. Doch ist sie wirklich wieder schon so weit, um sich komplett auf Pferde und das Reiten einzulassen?

Ich habe nun schon einige Bücher von Karin Müller gelesen, die mir auch alle richtig gut gefallen haben. Bei diesen hat es sich bisher nur um Kinderbücher gehandelt. Pferdebücher zwar, aber eben für jüngere Leser. Ich war daher schon sehr gespannt auf den Auftakt ihrer neuen Reihe, da dieser mein erstes Jugendbuch von ihr war.

Und auch mit diesem hat mich Karin Müller nicht enttäuscht. Anders als Elin, die anfangs überhaupt nicht begeistert von Island ist, konnte mich dieses Land sofort mit seiner besonderen Atmosphäre verzaubern. Die Beschreibungen über dieses außergewöhnliche Land sind der Autorin wirklich wunderbar gelungen. Ich konnte mir von allem ein ganz genaues Bild machen und habe beim Lesen eine immer größer werdende Lust in mir verspürt, auch mal nach Island zu reisen und diesen geheimnisvollen Zauber selbst live zu erleben.

Ob die Natur, beliebte Touristenaktrationen, die eisige Kälte oder eben auch die Pferde, für die Island berühmt ist, all dies ist Teil dieser schönen Geschichte, welche mich von den ersten Seiten an ihren Bann ziehen konnte und mir tolle Lesestunden beschert hat.
Die Protagonistin Elin dagegen war dem Zauber Islands nicht sofort komplett verfallen. Sie sträubt sich anfangs noch dagegen, ist ziemlich genervt von Island mit dessen Kälte und dem vollen Sightseeing-Programm ihrer Mutter. Ich persönlich konnte dies nicht so ganz nachvollziehen, ich wäre meiner Mutter dankbar gewesen, wenn sie mich mit nach Island geschleppt hätte.
Wobei ich das auch nur aus heutiger Sicht sagen kann. Vielleicht hätte ich als 15-jährige auch anders darüber gedacht. In der Pubertät weiß man ja nie, die Launen eines Teenagers können wahrlich unberechenbar sein. ;)

Elin jedenfalls merkt dann doch recht schnell, wie wunderbar Island ist. Und sie stellt auch fest, dass ihr die Pferde und das Reiten doch sehr fehlen. Gleich zu Anfang, als sie und ihre Mutter auf der Insel ankommen, begegnet sie einer Herde Islandpferde und fühlt sie von diesen wie magisch angezogen, und das, obwohl sie der festen Überzeugung ist, dass Pferde und das Reiten für sie vorbei ist. Ein schlimmer Vorfall, der sich vor kurzem ereignet hat, hat zu dieser Entscheidung geführt und mit dieser Vorgeschichte gelingt es einem, Elin und ihre Gedanken besser zu verstehen und nachzuvollziehen, wieso sie um Pferde eigentlich lieber einen großen Bogen machen möchte.

Die Stute Lyósadís aber hilft Elin dabei, über ihren Schmerz hinwegzukommen. Mir hat Elins Entwicklung richtig gut gefallen. Sie ist authentisch und nachvollziehbar. Auch klasse fand ich Káris Auftreten. Mit ihm wird diese magische Atmosphäre in dem Buch nur noch verstärkt und mit ihm kommt auch richtig Spannung in die Geschichte. Immer wieder werden Szenen aus seiner Sicht erzählt, die mit einer anderen Schrift deutlich gemacht werden. Und obwohl es immer wieder diese Erzählerwechsel gibt, bleibt Kári bis zum Schluss geheimnisvoll und ich hoffe sehr, dass wir in den weiteren Bänden noch mehr über ihn erfahren werden.

Ich kann das Buch absolut empfehlen! Auch nicht Pferdebuch-Liebhabern, da es hier nicht nur um das Thema Pferde geht, sondern auch um die Liebe und das wundervolle Land Island. Besonders zu empfehlen ist das Buch Mädchen ab 12 Jahren, aber auch Erwachsenen kann diesen schönen Reihenauftakt sehr ans Herz legen. Ich freue mich nun schon sehr auf den zweiten Band, auf den wir hoffentlich nicht allzu lange warten müssen. :)

Fazit: Spannend, geheimnisvoll und ein Hauch romantisch. Mit dem ersten Band von Nordlicht ist der Autorin Karin Müller ein wunderschöner Reihenauftakt gelungen, der große Lust auf mehr macht. Auch das Land Island wird einem hier richtig schmackhaft gemacht. Durch die tollen Beschreibungen wird eine großartige Atmosphäre geschaffen, welche mich sofort in ihren Bann ziehen konnte. Ich habe den magischen Zauber Islands hier auf jeder Seite gespürt und hatte richtig viel Spaß beim Lesen. Ans Herz legen kann ich das Buch jedem Pferdemädchen, aber auch denjenigen, die eher selten Pferdebücher lesen, kann ich diesen schönen Jugendroman sehr empfehlen. Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen!

Veröffentlicht am 05.03.2018

Absolut bezaubernd und traumhaft schön illustriert!

Meja Meergrün (Bd. 3)
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Auf das dritte Abenteuer von Meja Meergrün habe ich mich riesig gefreut! Seit dem ersten Band bin ich ein großer Fan dieser wundervollen Kinderbuchreihe über das fröhlich freche Meermädchen Meja, welche ...

Auf das dritte Abenteuer von Meja Meergrün habe ich mich riesig gefreut! Seit dem ersten Band bin ich ein großer Fan dieser wundervollen Kinderbuchreihe über das fröhlich freche Meermädchen Meja, welche man wahrlich als die Pippi Langstrumpf der Meere bezeichnen kann. Die ersten beiden Bände haben mir herrliche Lesestunden beschert und ich war mir sehr sicher, dass mich auch der dritte Teil nicht enttäuschen wird.

Mejas Eltern sind immer noch auf Forschungsreise, daher hat weiterhin die Kümmerkröte Padson ein Auge auf das quirlige Meermädchen. Eines Tages führen die beiden mal wieder die Diskussion darüber, dass Meja zur Schule gehen soll. Dagegen sträubt unsere liebe Meja sich nämlich immer sehr, denn sie findet Schule schrecklich langweilig. Ihrer Kümmerkröte zuliebe willigt Meja aber schließlich ein, wenigstens für einen Tag die Schulbank zu drücken. Auf ihrem Schulweg gerät sie zwar kurz in Versuchung, sich mit ihrem besten Freund, dem Robbenjungen Bollarbi einen schönen Tag zu machen, aber sie kann dann doch noch widerstehen und kommt schließlich in der Schule, der Muschelkiste, an. Doch was ist das? Wo sind denn alle? Kein einziger Schüler weit und breit und auch von der Tintenfischlehrerin Frau Bläck ist kein Tentakel zu sehen. Da stimmt doch etwas nicht, denkt Meja und begibt sich sofort auf die Suche nach ihrer Klasse. Bollarbi begleitet sie und zusammen begeben sich die beiden ins Korallenriff. Ja, natürlich weiß Meja, dass ihr das eigentlich strengstens verboten ist, aber sie hat schon gleich zu Beginn ihrer Suche das Klassenbuch ihrer Lehrerin gefunden und in diesem ist für den heutigen Tag vermerkt, dass ein Klassenausflug ins besagte Korallenriff ansteht. Es wird schon nichts passieren. Als Meja und Bollarbi dann aber bei einem alten und sehr düsteren und äußerst unheimlichen Schriffswrack landen, sieht das mit dem „Es passiert schon nichts“ plötzlich ganz anders aus. In diesem baufälligen Wrack lauern jede Menge Gefahren und diesen muss sich Meja auch stellen, denn zu ihrem Schrecken muss das Meermädchen feststellen, dass ihre Klasse und Frau Bläck in dem Schiffswrack eingesperrt sind. Gar keine Frage, dass Meja ihnen helfen muss. Ob es ihr gelingen wird, die anderen Meermädchen und ihre Lehrerin zu retten?

Ich habe mich zurecht so auf dieses Buch gefreut. Auch das dritte Abenteuer mit dem Meermädchen Meja konnte mich hellauf begeistern und hat mir wunderschöne, wenn für mich auch leider recht kurze, Lesestunden beschert. Die gut 120 Seiten waren im Nu gelesen und ich warte jetzt schon ganz sehnsüchtig auf den vierten Band.

Wer Meja Meergrün noch nicht kennt, der sollte dies schleunigst ändern, denn mit diesem aufgeweckten und total lieben Meermädchen kann man jede Spaß haben und lauter tolle Abenteuer erleben. Alle in der Unterwasserwelt sind sich einig, dass man Meja einfach gern haben muss.

Meja ist nicht nur lustig, fröhlich und manchmal auch ganz schön frech, sie ist auch sehr hilfsbereit und mutig. Daher eilt sie ihren Freunden, wenn diese in Gefahr geraten, auch sofort zur Hilfe, ganz egal, wie gefährlich dies dann auch für sie selbst werden kann. Selbst Bösewichte wie gemeine Haie kann das kleine Meermädchen nicht ihrem Schicksal überlassen. Meja hat wirklich ein großes Herz und findet, das man auch die retten sollte, die man nicht so gerne mag.
Dank ihrer cleveren Einfälle und ihren vielen Freunden ist es dem Meermädchen bisher auch immer gelungen, jede noch so ausweglos erscheinende Situation zu meistern.

Auch der dritte Band dieser schönen Reihe erzählt eine spannende und liebenswerte Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereit. Und natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz, denn wenn unsere liebe Meja mal gerade nicht mit einer Rettungsaktion beschäftigt ist, stellt sie lauter Blödsinn an und treibt Schabernack.

Mich kann Meja mit ihren witzigen Streichen immer bestens unterhalten. Mit ihr hat der Autor Erik Ole Lindström eine ganz wundervolle Buchfigur erschaffen, die mich mit ihrer lieben Art ein wenig an Pippi Langstrumpf erinnert. Ich kann die Meja Meergrün Reihe daher ganz besonders Pippi Langstrumpf Fans sehr ans Herz legen.

Meiner Meinung nach muss man die Bände nicht in der chronologischen Reihenfolge lesen, um alles verstehen zu können. Es kann aber sein, dass man sich etwas spoilert, wenn man mit dem dritten Band beginnt, daher würde ich hier dennoch raten, lieber mit dem ersten Band zu beginnen. Da man nach seinem ersten Meja Buch eh total begeistert sein wird und schleunigst auch die anderen Bände lesen möchte, kann man ja auch einfach gleich mit dem ersten Band beginnen. ;)

Neben der schönen Geschichte, die hier erzählt wird und die mich hellauf begeistern konnte, haben mir natürlich auch die vielen, herrlichen farbenfrohen und absolut bezaubernden Illustrationen von Wiebke Rauers wahnsinnig gut gefallen. Sie malt einfach nur großartig und so unglaublich niedlich. Ganz besonders die kleine Robbe Bollarbi sieht mit seinen großen Kulleraugen richtig niedlich aus und auch die Kümmerkröte Padson mit seiner großen Brille hat mein Herz im Sturm erobert,
Die wundervollen Illustrationen werden ganz sicher jeden begeistern können. Nicht nur die süßen Zeichnungen sind traumhaft schön, auch die Farben sind großartig. Ob Mejas bunte Haare, der pinke Delfin Caspar oder die farbenfrohe Unterwasserwelt, überall im Buch begegnen einem sämtlichen Farben des Regenbogens. Ich konnte mich an den vielen Illustrationen gar nicht satt sehen und habe, nachdem ich das Buch beendet habe, es noch einige Male durchgeblättert, um mir erneut diese liebevoll gezeichneten Bilder anzusehen.

Von mir erhält der dritte Band von Meja Meergrün eine absolute Leseempfehlung! Vermutlich wird diese Reihe eher Mädchen ansprechen, aber ich kann auch Jungen Mejas Abenteuer sehr ans Herz legen. Und auch Erwachsenen kann die Bücher wärmstens empfehlen. In meinen Augen sind Mejas Geschichten für jedermann perfekt geeignet. Ob zum Selber- oder zum Vorlesen, die Meja Meegrün Reihe bietet einen großartigen Lesespaß für Jung und Alt!

Fazit: Witzig, frech und richtig spannend! Auch Meja Meergrüns drittes Abenteuer hat mir richtig gut gefallen und mir ein wundervolles Leseerlebnis beschert. Neben der tollen Geschichte, die mich sofort in ihren Bann ziehen konnte und die lauter schöne Werte wie Freundschaft, Mut, Hilfsbereitschaft und Zusammenhalt enthält, konnten mich auch die großartigen und traumhaft schönen Illustrationen von Wiebke Rauers hellauf begeistern. Ich bin absolut verzaubert von diesem Buch und vergebe nur zu gerne 5 von 5 Sternen!