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Veröffentlicht am 16.05.2017

Hurra, doch noch ein Fall!

Kommissar Gordon
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Es handelt sich hier um den dritten Fall von Kommissar Gordon. Ich habe mir bereits die ersten beiden Fälle angehört und war von denen restlos begeistert. Um diesen hier verstehen zu können, ist es nicht ...

Es handelt sich hier um den dritten Fall von Kommissar Gordon. Ich habe mir bereits die ersten beiden Fälle angehört und war von denen restlos begeistert. Um diesen hier verstehen zu können, ist es nicht zwingend notwendig Teil 1 und 2 zu kennen, da es sich immer um abgeschlossene Fälle handelt.

Kommissar Gordon befindet sich schon seit längerer Zeit im Urlaub und die kleine Maus Buffy hat die Polizeistation übernommen. Doch dann braucht Buffy dringend Gordons Hilfe! Zwei Kinder aus dem Wald sind verschwunden. Kommissar Gordon ist eigentlich ganz froh, dass seine Arbeitspause nun vorbei ist, da er sich schon zu langweilen begonnen hat. Er und Buffy fangen also an zu ermitteln. Eine spannende Suche nach den verschwundenen Kindern beginnt, bei der auch die anderen Waldtiere tatkräftig mithelfen. Ob es ihnen gemeinsam gelingen wird, die Kita-Kinder wiederzufinden?

Wie schon bei den ersten beiden Fällen hatte ich auch hier sehr großen Spaß beim Zuhören! Mittlerweile bin ich ein richtiger Kommissar Gordon Fan geworden. Die Hörspiele sind einfach herzallerliebst und machen gute Laune. Und dieses hier ganz besonders, da hier die kleine Maus Buffy sogar einen selbst komponierten Polizei-Song singt. Ein richtiger Ohrwurm; ich habe den Song noch so einige Tage ständig vor mich hingesummt und ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommen.

Dieser Fall ist der längste von allen drei Teilen. Mit einer Spieldauer von etwa 110 Minuten auf zwei CDs habe ich mir das Hörspiel nicht am Stück anhören können, aber durch die kleine Unterbrechung hatte ich so etwas länger die Freude mit diesem liebenswerten Ermittler-Duo. Auch ihr drittes Abenteuer hat mir sehr gut gefallen. Die Sprecher sind mir ja nun schon sehr vertraut und ich bin nach wie vor der Meinung, dass diese perfekt ausgewählt worden sind! In diesem Teil kommen auch sehr viele Kinder vor und ich finde es richtig toll, wie klasse die jungen Sprecher ihre Sache machen. Durch die niedlichen und munteren Kinderstimmen wirkt das Hörspiel noch einmal eine Idee lebhafter und fröhlicher und ich kam aus dem Schmunzeln kaum noch heraus.

Spannend ist das Hörspiel selbstverständlich auch, schließlich handelt es sich hier ja um einen Kinderkrimi. Aber natürlich hält sich die Spannung in Grenzen, da die „Kommissar Gordon“-Reihe für Kinder ab 4 Jahren zu empfehlen ist. Die Geschichte ist sehr kindgerecht und liebevoll. Der headroom Verlag hat auch beim dritten Mal ein super süßes und wunderschönes Hörspiel produziert! Sehr gute Sprecher und durch die viele Musik und die immer passenden Geräusche wird eine tolle Atmosphäre geschaffen.
Wichtige Themen kommen in dem Hörspiel auch zur Sprache. Das finde ich sehr gut, da ich es immer für sinnvoll halte, wenn Kinder aus Büchern und Hörspielen auch etwas lernen. So kommen die Gefühle Neid und Eifersucht vor, als Kommissar Gordon sich über Buffys Ermittlergeschick ärgert und auch die Themen „sich entschuldigen“ und „sich wieder vertragen“. Gerade für Kinder ab 4/5 Jahren, die solche Dinge erst kennenlernen müssen, sind diese Themen sehr gut.

Die spannende Krimihandlung und die lehrreichen Aspekte wurden hier wundervoll miteinander kombiniert. Langeweile tritt an keiner Stelle auf und man ist die ganze Zeit über am mitfiebern und am lachen. Ich werde mir die „Kommissar Gordon“-Reihe ganz sicher noch viele Male anhören.

Fazit: Auch der dritte Fall konnte mich hellauf begeistern! Spannend, witzig und liebenswert. Für Kinder im Vor- und Grundschulalter ist das Hörspiel sehr zu empfehlen, aber auch Erwachsene werden hier ganz sich ihre Freude am Zuhören haben. Von mir erhält „Kommissar Gordon – Doch noch ein Fall!“ volle 5 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 16.05.2017

Zum Glück nicht der letzte Fall!

Kommissar Gordon
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Es handelt sich hier um den zweiten Fall von Kommissar Gordon und seiner Mäuse-Assistenstin Buffy. Und ich kann die Frage ja schon einmal beantworten: Nein, es ist zum Glück nicht der letzte Fall, ein ...

Es handelt sich hier um den zweiten Fall von Kommissar Gordon und seiner Mäuse-Assistenstin Buffy. Und ich kann die Frage ja schon einmal beantworten: Nein, es ist zum Glück nicht der letzte Fall, ein weiteres schönes Abenteuer gibt es noch mit diesen liebenswerten Ermittler-Duo!

In ihrem zweiten Fall sind Kommissar Gordon und die Maus Buffy einem unbekannten Tier auf der Spur, welches gemeine Dinge über die anderen Waldbewohner erzählt. Die Ermittlungen kommen nur langsam in Gang, da kein Tier sich traut eine Aussage zu machen. Aber Kommissar Gordon und Buffy geben natürlich nicht auf! Und diesmal teilen sie die Arbeit auf: Während Kommissar Gordon daheim in seinem Bett bleibt, leckere Muffins futtert und nachdenkt, beginnt Buffy Befragungen durchzuführen. Was nicht ganz ungefährlich ist, da sie so ins Visier des Täters gerät…

Auf dieses Hörspiel war ich schon sehr gespannt gewesen. Der erste Fall hatte mir richtig gut gefallen und so habe ich Band 2 ganz erwartungsvoll zu hören begonnen.
Auch von diesem bin ich hellauf begeistert. Wobei mir der erste Fall eine Idee besser gefallen hat, da mir der etwas lustiger vorkam.
Aber auch hier wurde das gleichnamige Bilderbuch wunderbar als eine inszenierte Lesung mit Musik und Geräuschen umgesetzt. Die Sprecher des Erzählers, des Kommissars und der Maus Buffy sind dieselben wie im ersten Hörspiel. Wieder hat der Erzähler, der von Ulrich Noethen gesprochen wird, den größten Erzählpart. Ihm zu lauschen ist wirklich toll, da er eine sehr angenehme Stimme hat und in einem optimalen Lesetempo liest.
Auch die anderen Sprecher sind klasse! Die Stimmen von Kommissar Gordon und der Maus Buffy habe ich ja bereits im ersten Teil sehr lieb gewonnen. Besonders Udo Kroschwald als die Kröte Gordon ist die perfekte Besetzung.
In kleinen Nebenrollen hören wir noch viele weitere Waldtiere sprechen. Auch Tierkinder sind dabei und diese werden wirklich richtig gut gesprochen.
Dazu gibt es noch viel Musik und immer passende Geräusche, sodass eine tolle Atmosphäre geschaffen wird und man jede Menge Spaß beim Zuhören hat.

Natürlich trägt zu dem Hörspaß auch die spannende und witzige Geschichte bei. Diese nimmt zwar eher langsam Fahrt auf, aber zum Ende hin ist sie sehr temporeich und ich war am Schluss richtig traurig, dass der zweite Fall schon wieder vorbei war. Die müde, alte Kröte Gordon und die aufgeweckte, junge Maus Buffy habe ich schon längst fest in mein Herz geschlossen. Die beiden ergeben schon ein witziges Paar; total unterschiedlich, aber gerade das macht das Duo so liebenswert.
Neben der Krimihandlung werden auch viele wichtige Themen angesprochen, die ich für ein Kinderhörspiel sehr wichtig halte: geärgert werden, nicht-mitspielen-dürfen und sich schämen. Dinge, die wohl jedes Kind mal erlebt und daher kennt. In diesem Hörspiel kommen diese Gefühle sehr gut zur Sprache, sodass man nicht nur Spaß beim Zuhören hat, sondern dabei auch noch etwas lernen kann.
Für Kinder ab 4 Jahren ist die „Kommissar Gordon“-Reihe sehr zu empfehlen. Die Fälle sind leicht verständlich und sehr kindgerecht. Aber auch Erwachsenen kann ich diese Schätzchen sehr ans Herz legen. Die Fälle von Kommissar Gordon sind für Jedermann absolut hörenswert!

Fazit: Mal wieder hat der headroom Verlag ein tolles Hörspiel produziert. Spannend, witzig und lehrreich. Dieses Ermittler-Duo muss man einfach gern haben. Ich freue mich schon sehr auf den dritten Fall!
„Kommissar Gordon – Der letzte Fall?“ erhält von mir volle 5 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 15.05.2017

Ein sehr bewegendes und wunderschönes Pferdebuch!

Tessa
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Obwohl ich selbst nie Reitunterricht gehabt habe und auch nie wirklich viel Kontakt zu Pferden hatte, lese ich seit meiner Kindheit liebend gerne Pferdebücher! Als ich auf den ersten Band von „Tessa“ gestoßen ...

Obwohl ich selbst nie Reitunterricht gehabt habe und auch nie wirklich viel Kontakt zu Pferden hatte, lese ich seit meiner Kindheit liebend gerne Pferdebücher! Als ich auf den ersten Band von „Tessa“ gestoßen bin, wusste ich gleich, dass dieses Buch genau das Richtige für mich ist!

Klappentext: Gerade hat Tessa mit ihrem Pony Carlos am Kreislehrgang teilgenommen, da passiert das Unglück: Carlos wird bei einem Reitunfall verletzt. So schwer, dass er nicht mehr reitbar ist. Für Tessa bricht eine Welt zusammen. Doch dann trifft sie durch Zufall auf die junge Hannoveraner Stute Ronja und ist sofort hin und weg. Aber Ronja hat schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht, ist schreckhaft und unnahbar. Wird Tessa es trotzdem schaffen, Ronjas Vertrauen zu gewinnen?

Mir hat das Buch auf Anhieb richtig gut gefallen! Tessa als Protagonistin ist ein sehr sympathisches dreizehnjähriges Mädchen und ich mochte sie von den ersten Seiten an. Auch ihre Mutter, die genauso pferdeverrückt ist wie ihre Tochter, hat mir sofort sehr gut gefallen. Ich finde es wirklich toll, wie sehr sie Tessa in ihrer Pferdeleidenschaft unterstützt. Auch super finde ich, dass den beiden die Tuniersiege gar nicht so wichtig sind, sondern für sie nur der Spaß am Reiten zählt.

Man merkt beim Lesen sehr deutlich, mit wie viel Liebe dieses Buch erzählt wird. Die Autorin Antje Szillat ist selbst eine begeisterte Reiterin und in einem Nachwort hinten im Buch erzählt sie kurz, was hinter dieser Reihe steckt. In diese ist nämlich sehr viel Persönliches eingeflossen. Wie Tessa hat auch die Autorin zusammen mit ihren Töchtern versucht, Vertrauen zu einem schreckhaften Pferd aufzubauen. Dass die Autorin Tessas Erlebnisse also zum Teil selbst erlebt hat, merkt man beim Lesen nur zu gut. Alles wird sehr gefühlvoll und authentisch beschrieben. Besonders schön dargestellt wird die Beziehung zwischen Tessa und der unnahbaren Stute Ronja.

Es fallen auch viele Fachbegriffe, allerdings nur so, dass auch Leser, die nicht so viel Ahnung von Pferden haben wie ich, der Geschichte problemlos folgen können. Pferdefans kommen bei diesem Buch ganz klar vollkommen auf ihre Kosten!

Der Schreibstil ist wirklich toll, sehr flüssig und leicht. Das Buch liest sich daher sehr angenehm und ich hatte es leider viel zu schnell durchgelesen. Das Ende ist mir für meinem Geschmack etwas zu schnell gekommen und endet auch ziemlich offen. Aber da es sich hier um den ersten Band der „Tessa“-Reihe handelt, ist so ein kleiner Cliffhanger am Schluss ja durchaus sinnvoll. Am liebsten würde ich sofort zum zweiten Band greifen und weiter lesen. Schade, dass es den noch nicht gibt.
Mich konnte der erste Band hellauf begeistern und ich bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzung! Schließlich möchte ich ja unbedingt wissen, wie es mit Tessa, Ronja und natürlich auch ihrem Pony Carlos weitergehen wird!

Fazit: Für Pferdefans ist das Buch sehr zu empfehlen! Besonders Pferdemädchen ab 11 Jahren kann ich den ersten Band der „Tessa“-Reihe wärmstens ans Herz legen! Aber auch für Erwachsene ist dieses Buch absolut lesenswert! Es ist spannend, warmherzig und sehr gefühlvoll. Ein wirklich hervorragend gelungener Reihenauftakt! Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und gebe diesem schönen Pferdebuch volle 5 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 12.05.2017

Ein spannendes und erstklassiges Hörvergnügen!

Blutrosen
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Es handelt sich hier bereits um den dritten Band der Romy-Reihe von Monika Feth. Ich bin schon seit Jahren ein großer Fan ihrer Bücher. Die Jette-Reihe zählt eindeutig zu meinen Lieblingsjugendbuchreihen ...

Es handelt sich hier bereits um den dritten Band der Romy-Reihe von Monika Feth. Ich bin schon seit Jahren ein großer Fan ihrer Bücher. Die Jette-Reihe zählt eindeutig zu meinen Lieblingsjugendbuchreihen und auch die Bücher mit Romy finde ich klasse. „Blutrosen“ war daher ein absolutes Muss für mich!

Ich kenne alle Jette- und Romy- Bände sowohl als Bücher als auch als Lesungen. An den Hörbüchern gefällt mir so gut, dass, bis auf „Teufelsengel“, immer sehr viele Sprecher an den Lesungen beteiligt sind. Das macht das Hören immer sehr abwechslungsreich.
Ich lese meist zuerst das Buch und höre mir danach noch das Hörbuch an. Bei „Blutrosen“ handelt es sich um eine gekürzte Lesefassung. Ich habe vor dem Hören nur kurz zuvor das Buch gelesen. Beim Hören sind mir die Stellen, die weggelassen wurden, kaum aufgefallen. Das Buch wurde also sehr gut überarbeitet und nichts Wichtiges zum Verständnis der Geschichte wurde gestrichen.

Mir hat der neue Thriller von Monika Feth mal wieder richtig gut gefallen! Der Autorin gelingt es einfach immer wieder, eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen und gekonnt Spannung aufzubauen. Und auch die Themen, die sie wählt, finde ich immer sehr gut und interessant. Diesmal schreibt die Autorin über die Thematik Gewalt an Frauen. Romy möchte einen Artikel über Frauenhäuser schreiben und lernt bei ihrer Recherche die junge Frau Fleur kennen. Die beiden freunden sich sehr schnell an und Fleur vertraut Romy ihrer Geschichte an. Sie erzählt ihr von ihrer Angst vor dem Mann Mikael. Dieser hat sie furchtbar behandelt und Fleur ist auf der Flucht vor ihm. Sie befürchtet, dass Mikael sie auch hier in Köln aufspüren wird. Bisher hat er sie immer gefunden. Und leider liegt Fleur mit ihrer Vermutung ganz richtig. Denn Mikael ist ihr ganz nah und lauert nur auf einen günstigen Moment, sie wieder in seinen Besitz zu bringen.

Wir erfahren die Geschichte aus mehreren Perspektiven. Romy nimmt den größten Erzählpart ein, aber auch Fleur, der Kommissar Bert Melzig und Mikael kommen oft zu Wort. Wobei es immer aus der Beobachterperspektive erzählt wird.
Die Wechsel sind typisch Monika Feth. Mir gefallen diese immer richtig gut! Die Geschichte verliert so nie an Tempo und Spannung. Bei „Blutrosen“ haben mir immer die Abschnitte mit Mikael besonders gut gefallen. Man merkt sofort, wie besessen er von Fleur ist. Und obwohl er so verrückt ist, fand ich sein Denken richtig interessant.
Der Sprecher von Mikael hat mir am besten gefallen. Es handelt sich hier um Jona Mues. Er hat eine sehr angenehme Stimme und als Erzähler für Mikael eignet er sich perfekt.
Aber auch die anderen drei Sprecher lesen super und haben mir richtig gut gefallen. Stellenweise empfand ich das Lesetempo von Jürgen Uter, der den Kommissar Bert Melzig liest, als etwas zu schnell. Aber es hat mich beim Zuhören nicht sehr stark gestört; der Handlung konnte man ja immer noch problemlos folgen.

Durch die sehr guten Sprecher, den ständige Wechsel zwischen diesen und der tollen spannenden Handlung hat mir das Hören dieses Hörbuches sehr großen Spaß gemacht! Der beste Monika Feth Thriller ist es vielleicht nicht, da gibt es schon deutlich bessere, aber enttäuscht hat mich „Blutrosen“ auf jeden Fall nicht. Auch wenn manche Dinge vorhersehbar waren und auch das Ende meiner Meinung nach etwas zu abrupt kam, bin ich von dem neuen Thriller von Monika Feth hellauf begeistert! Da ich nun das Buch und das Hörbuch kenne, muss ich sagen, dass mir die Hörvariante hier besser gefallen hat. Ich empfehle daher, hier vielleicht eher das Hörbuch zu wählen, auch wenn dieses leicht gekürzt ist.
Man muss übrigens auch nicht die beiden Vorgänger dieser Reihe kennen. Die Romy Bände sind immer abgeschlossene Fälle. Ab und an werden zwar Stellen aus den Bänden davor erwähnt, aber dass so, dass diesen nicht die Spannung genommen wird und man nach „Blutrosen“ auch noch wunderbar Band 1 und 2 lesen oder hören kann, wenn man dies noch nicht getan hat. Verstehen tut man den dritten Band sehr gut ohne die Kenntnisse aus „Teufelsengel“ und „Spiegelschatten“. Empfohlen wird der Thriller ab 14 Jahren und dieser Altersempfehlung schließe ich mich an.

Fazit: Erneut ein erstklassiger Thriller von Monika Feth! Sympathische Charaktere, spannende und atmosphärische Handlung und ein wichtiges Thema, über das leider viel zu wenig geschrieben wird. Die Sprecher sind allesamt super und ich hatte sehr viel Spaß beim Hören! Ich kann das Hörbuch zu „Blutrosen“ daher sehr empfehlen und es erhält von mir volle 5 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 11.05.2017

Das coolste Stinktier aller Zeiten ist zurück!

Flätscher – Krawall im Kanal
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Super, Flätscher is back! Nach dem tollen ersten Band dieser witzig originellen Kinderbuchreihe war ich auf die Fortsetzung schon mehr als gespannt! Das Cover gefiel mir auf Anhieb und sowohl der Titel ...

Super, Flätscher is back! Nach dem tollen ersten Band dieser witzig originellen Kinderbuchreihe war ich auf die Fortsetzung schon mehr als gespannt! Das Cover gefiel mir auf Anhieb und sowohl der Titel als auch der Klappentext haben meine Neugier auf das Buch nur noch größer werden lassen!

Der zweite Band schließt ziemlich direkt an seinen Vorgänger an. Ich rate, Band 1 vorher zu lesen, aber zwingend notwendig ist es vermutlich nicht, um Band 2 verstehen zu können.
In diesem ermitteln das coolste Stinktier aller Zeiten und sein Detektivassistent Theo in einen neuen spannenden Fall. In ihrem Hinterhof verschwinden immer wieder Tiere. Das geht doch nicht mit rechten Dinge zu! Flätschers Stinktiernase wittert ein übles Verbrechen. Diese mysteriöse Verschwinden müssen so schnell wie möglich aufgeklärt werden. Flätscher und Theo gehen also runter an den Kanal, in der Hoffnung, dort auf hilfreiche Hinweise zu stoßen. Ob es den beiden gelingen wird, ihren zweiten Fall zu lösen?

Ich habe wieder wunderbar in Flätschers Welt hineingefunden. Das Buch ist einfach klasse, sehr witzig und spannend - man kann mit dem grinsen und mitfiebern gar nicht mehr aufhören.
Flätscher ist einfach eine verflixt coole Socke und hat immer einen lässigen Spruch auf Lager. Ihn schockt so leicht nichts. Dieser Fall allerdings hat es wirklich in sich, da hat sogar das coolste Stinktier aller Zeiten mal etwas Bammel. Aber das überspielt Flätscher stets gekonnt. Ich amüsiere mich über ihn ja immer köstlich. Seine Ausrufe wie „stinkologisch“ oder „logissimo“ sind echt super und auch die Sprüche, die er immer von sich gibt, sind sehr unterhaltsam.

Band 2 ist genauso spitze wie der erste Band. Der Autorin Antje Szillat ist mit den Flätscher Büchern eine richtig tolle Kinderbuchreihe gelungen, von der er es hoffentlich noch viele weitere Bände geben wird!

Nicht nur die Geschichte gefällt mir sehr, hellauf begeistert bin ich ja von den grandiosen, zweifarbigen Illustrationen von Jan Birck! Diese sind sehr oft ganzseitig, allesamt großartig gezeichnet und so detailreich, dass das Betrachten nie langweilig wird. Ich könnte die Zeichnungen immer wieder aufs Neue anschauen und würde stets ein neues verstecktes Detail entdecken.
Super gelungen ist der ständige Wechsel zwischen Text, Comic und den Illustrationen. Oft erzählen allein die Bilder, ganz ohne Text, die Geschichte weiter. Manche Wörter, wie Flätschers coole Ausdrücke sind fettgedruckt, sodass sie einem beim lesen sofort ins Auge springen und viele Sätze, die die Charaktere sagen, befinden sich in Sprechblasen, wie man es von Comics kennt.
Das Lesen dieses Buches ist also sehr abwechslungsreich und macht mega viel Spaß!
Hier folgt einer originellen Ideen der nächsten und zusammen mit den wunderschönen Illustrationen ist dieses Kinderbuch einfach nur wundervoll und sehr zu empfehlen! Junge Leser ab etwa 8 Jahren werden hier ganz sicher großen Spaß haben und an keiner Stelle die Lust am Lesen verlieren. Lesemuffeln kann ich die Flätscher Bücher ganz besonders ans Herz legen, da es hier nicht so viel Text gibt und die Story irre lustig und spannend ist! Aber auch für Erwachsene ist dieser Flätscher Band, und natürlich auch der Teil davor, sehr lesenswert!

Fazit: Super Fortsetzung! Sehr unterhaltsame Story und großartige Illustrationen! Mir hat „Flätscher – Krawall im Kanal“ sehr gut gefallen und ich gebe dem Buch nur zu gerne volle 5 von 5 Sterne!