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Veröffentlicht am 01.04.2022

Ein teuflisch genialer Urlaub mit Luzie und Co!

Luzifer junior (Band 11) - Campingtrip nach Hölland
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Da ich seit dem Serienstart ein großer Luzifer-junior-Fan bin und mich bisher alle Bände hellauf begeistern konnten, habe ich mich auf den elften Band sehr gefreut. Ich war total gespannt, was Luzie und ...

Da ich seit dem Serienstart ein großer Luzifer-junior-Fan bin und mich bisher alle Bände hellauf begeistern konnten, habe ich mich auf den elften Band sehr gefreut. Ich war total gespannt, was Luzie und seine Freunde wohl Aufregendes in ihrem Campingurlaub erleben werden.

Luzie, Aaron, Gustav und Lilly haben ein anstrengendes, aber erfolgreiches Schuljahr hinter sich und sich die großen Ferien mehr als verdient. Die vier Freunde freuen riesig auf die Sommerferien, denn in diesen wird es für sie gleich zu Beginn gemeinsam mit Gustavs Eltern in deren Wohnmobil nach Holland gehen. Campingurlaub an der Nordsee, das wird bestimmt richtig klasse werden! Sonne, Strand und Meer und endlich mal Ruhe vor teuflischen Dämonen und der Unterwelt. Doch irgendwie sind ihre Nachbarn auf dem Campingplatz ziemlich merkwürdig. Sie haben blasse Gesichter, tragen schwarze Klamotten und auf ihrem Camper ist ein unheimlicher Totenkopf gemalt. Mit denen stimmt doch eindeutig etwas nicht!

Ehe ich euch berichte, ob ich mich zurecht so sehr auf das neue Luzifer-junior-Abenteuer gefreut habe, kurze Info an alle, die die Reihe noch nicht kennen: Ich persönlich rate sehr, mit dem ersten Teil zu starten und die Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen. Zwingend erforderlich ist es zwar nicht, da die Geschichten größtenteils in sich abgeschlossen sind und es zudem vorne ein Figurenverzeichnis gibt, welches Neulingen den Einsteig erleichtert, aber da die Bücher dennoch aufeinander aufbauen, ist die Lesefreude zweifellos deutlich höher, wenn man von Band 1 an aufwärts liest.

Ich, als eingefleischter Fan dieser kultigen Kinderbuchserie, habe erneut völlig problemlos in das Luzifer-junior-Universum zurückgefunden und wie nicht anders zu erwarten, habe ich auch dieses Mal eine großartige Zeit darin verbracht. Meine Vorfreude auf den neuen Band war also mal wieder vollkommen gerechtfertigt, mich hat Jochen Till mit „Campingtrip nach Hölland“ auf ganzer Linie überzeugen können. Ich habe auch dieses Luzie-Abenteuer quasi in einem Rutsch durchgesuchtet und hätte mich danach am liebsten sofort in das nächste gestürzt. Leider gibt es dieses noch nicht, aber da die Geschichte mit einem fiesem Cliffhanger endet, können wir wohl sehr davon ausgehen, dass es ein weiteres Wiedersehen mit Luzie und Co. geben wird. Auf den zwölften Teil freue ich mich schon riesig!

Aber zurück zum elften Band. Nach dem obligatorischen kurzen Abstecher in die Hölle zu Beginn, bei dem wir ein unterhaltsames Gespräch zwischen dem Teufel und seinem Angestellten Steve mitverfolgen dürfen, befinden wir uns wieder bei Luzie und seinen Freunden im Internat St. Fidibus. Lange werden wir uns dort jedoch nicht aufhalten. Für Luzie, Lilly, Aaron, Gustav, Cornibus und Gustavs Eltern heißt es gleich am Anfang der Schulferien: Auf geht‘s nach Holland, Nordsee, wir kommen! Wer nun aber glaubt, dass der Campingtrip der sieben ziemlich ereignislos oder gar langweilig werden könnte, kennt definitiv Luzie und seine Freunde nicht. Ein ruhiger Urlaub mit dieser Truppe, bei dem es für uns Leserinnen nichts zum Mitfiebern und Lachen gibt, ist wahrlich ein Ding der Unmöglichkeit.

Ich war beim Lesen mal wieder richtig am Staunen, auf was für coole Ideen der Jochen Till erneut so gekommen sind. Seinem Einfallsreichtum scheinen einfach keine Grenzen gesetzt zu sein. So enthält natürlich auch dieser Band zahlreiche Szenen voller Situationskomik, die uns Leser
innen jede Menge laute Lacher entlocken; vor allem Luzie sorgt mal wieder für die beste Unterhaltung. Der Sohn des Teufels mag sich inzwischen recht gut an das Leben auf der Erde gewöhnt haben, aber viele Dinge stellen ihn dann eben doch noch vor ziemliche Rätsel. Ich habe mich mal wieder prächtig über Luzies Fehlinterpretationen amüsiert, besonders bei der Szene mit der Autobahnraststätte habe ich das Schmunzeln gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen.
Auch die Auftritte von Hausdämon Cornibus sind mal wieder ein wahres Futter für die Lachmuskeln, genauso wie die Vorstellungen einiger Abteilungen der Hölle, in deren Genuss wir natürlich auch in diesem Band kommen. So dürfen wir unter anderem die Abteilung 97 kennenlernen, in der sich die Aufdringlichen Neugierigen befinden oder die Abteilung 16, in der die Grausigen Grapscher landen (die Zeichnung dazu ist einfach nur köstlich, hihi).

Neben dem erstklassigen Humor kommt selbstverständlich auch die Spannung nicht zu kurz, vor allem zum Ende hin wird es ordentlich aufregend, und wertvolle Themen wie Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft sind ebenfalls Teil der Handlung und fügen sich stimmig ins Geschehen ein.

Absolut grandios sind dann natürlich auch wieder die vielen schwarz-weiß Illustrationen von Raimund Frey. Diese sind wie gewohnt unglaublich witzig gezeichnet und passen hervorragend zur Geschichte. Jochen Till und Raimund Frey sind einfach ein echtes Dreamteam, Text und Bild harmoniert in ihren gemeinsamen Werken stets perfekt miteinander.

Fazit: Einfach nur mal wieder teuflisch gut! Ein herrliches Lesevergnügen mit Gute-Laune- und Lachgarantie!
Jochen Till ist mit „Campingtrip nach Hölland“ ein weiterer rundum gelungener Folgeband seiner erfolgreichen Luzifer-junior-Reihe geglückt, der seinen vielen Vorgängern in nichts nachsteht. Jede Menge superlustige und spannende Szenen, viele wunderbare Freundschaftsmomente und humorvolle Dialoge, ein tolles Urlaubsfeeling, höllisch geniale Illustrationen – all das und noch mehr erwartet euch in diesem Band. Ich hatte unheimlich viel Spaß beim Lesen und vergebe gerne 5 von 5 Sternen!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.03.2022

Zauberhaft!

Ruby Fairygale und die Insel der Magie (Erstlese-Reihe, Band 1)
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Da ich die Ruby-Fairygale-Serie sehr gerne mag, stand für mich sofort fest, dass ich auch die Ruby-Fairygale-Reihe für Erstleser unbedingt kennenlernen möchte. Auf den ersten Band war ich tierisch gespannt.

Auf ...

Da ich die Ruby-Fairygale-Serie sehr gerne mag, stand für mich sofort fest, dass ich auch die Ruby-Fairygale-Reihe für Erstleser unbedingt kennenlernen möchte. Auf den ersten Band war ich tierisch gespannt.

Auf Patch Island haben endlich die Sommerferien begonnen. Ruby freut sich riesig auf die schulfreien Wochen, in denen sie ihrer Oma den ganzen Tag bei ihrer Arbeit helfen kann. Diese ist Tierarztärztin, allerdings kümmert sie sich nicht nur um verletzte Tiere, sondern auch um magische Kreaturen wie Feen, Kobolde und Meerjungfrauen. Von ihrer Pflegestation für hilfsbedürftige Fabelwesen darf jedoch niemand erfahren. Alles andere als einfach, dieses große Geheimnis zu bewahren, vor allem vor Briana, dem gemeinen und unfreundlichen Mädchen aus ihrer Klasse.

Mit dem Ruby Fairygale-Universum hat sich die Kira Gembri etwas ganz Besonderes und Wundervolles ausgedacht. Dass es die Reihe nun auch für Kinder ab 7 Jahren gibt und somit auch eine etwas jüngere Leserschaft die Möglichkeit erhält, Ruby Fairygale und ihre magische Welt über das Selberlesen kennenlernen zu können, finde ich daher großartig. Da war mir schon vor dem Lesen klar gewesen, dass mich der erste Band begeistern wird und tja, was soll ich sagen, ich habe absolut richtig vermutet: Mich hat der Start der Ruby-Fairygale-Serie für Erstleser auf ganzer Linie überzeugen können, in meinen Augen wurde hier eine tolle Idee perfekt umgesetzt.

Allein schon das Cover des Buches ist meiner Meinung nach rundum gelungen. Mir ist nun schon öfters aufgefallen, dass manche Erstlese-Reihen zu bekannten Buchserien von anderen Zeichnerinnen illustriert wurden und optisch daher ein bisschen anders aussehen. Finde ich nun nicht schlimm, aber die Entscheidung, die Bücher von denselben Illustratorinnen gestalten zu lassen, sagt mir persönlich mehr zu. Ich bin daher sehr glücklich darüber, dass man sich bei der neuen Ruby-Fairygale-Reihe erneut für Verena Körting entschieden hat. Und zudem liebe einfach ihren Zeichenstil!


Was die Gestaltung angeht, kann ich mich insgesamt nur entzückt äußern. Nicht nur das Cover sieht bezaubernd aus – auch der Innenteil ist traumhaft schön aufgemacht. Die Geschichte wird von vielen farbigen stimmungsvollen Bildern begleitet und egal ob die kleineren, die etwas größeren oder die ganzseitigen Zeichnungen – alle Illustrationen fangen den besonderen Charme von Patch Island hervorragend ein und schaffen eine wunderbare Atmosphäre.

Mir hat das Text-Bild-Verhältnis ausgesprochen gut gefallen und auch mit dem Schriftbild, der Kapitellänge und der Sprache konnte dieser Band bei mir punkten. Alles ist passend für die Altersgruppe gewählt, sprich große Schrift, sehr kurze Kapitel und ein leichter Schreibstil, sodass das Buch meinem Empfinden nach prima für Erstleser ab 7 Jahren geeignet ist.

Auch die Geschichte, die zeitlich vor der Original-Reihe spielt und die aus der Sicht von Ruby in der Ich-Perspektive geschildert wird, wurde auf das jüngere Publikum abgestimmt, sie beschert aber natürlich trotzdem auch deutlich älteren Leserinnen einen herrlichen Lesespaß. Mir jedenfalls hat sie super viel Freude bereitet. Die Story verströmt trotz ihrer Kürze und der etwas vereinfachten Erzählweise diesen einzigartigen Ruby-Farirygale-Zauber, den ich so liebe und kann mit einer Menge aufregender Szenen aufwarten. Sogar ich, als Erwachsene, bin so richtig ins Mitfiebern geraten.

Neben der Spannung kommen natürlich auch die Fantasyelemente nicht zu kurz und viele wichtige Themen und Werte wie Tier- und Naturschutz, Hilfsbereitschaft, Mut, Mobbing und Freundschaft sind ebenfalls Teil der Handlung und werden auf eine kindgerechte Weise vermittelt. Ich fand es total schön mitzuerleben, wie Ruby und Briana allmählich Freundinnen werden und auch die Szenen, die zeigen wie sehr Rubys Herz für die Tiere schlägt – sowohl für magische als auch für nicht nichtmagische – und mit wie viel Liebe und Entschlossenheit sie sich um sie kümmert und für sie einsetzt, haben mir richtig das Herz erwärmt. Mit Ruby hat Kira Kembri eine zauberhafte und starke Hauptprotagonistin erschaffen, ich habe dieses liebenswürdige und ehrliche Mädchen schon längst ganz fest in mein Herz geschlossen. Genauso schaut es mit den weiteren Bewohner
innen von Patch Island aus: Rubys herzensgute Nana, die Bäckerin Kathleen und deren Mann...Ich mag sie allesamt wahnsinnig gerne.

Die Erzählung endet abgeschlossen, aber große Lust auf mehr macht sie natürlich dennoch. Also ich hoffe sehr, dass es noch weitere Bände geben wird, ich würde unheimlich gerne noch so einige weitere Abenteuer mit der etwas jüngeren Ruby auf Patch Island erleben.

Fazit: Mich haben Kira Gembri und Marlene Jablonski mit dem ersten Ruby-Fairygale-Abenteuer für Erstleser vollkommen überzeugen und begeistern können. Die Geschichte steckt voller Magie und wird mit viel Herz und Wärme erzählt, sie ist spannend und lehrreich zugleich und wunderschön und atmosphärisch von Verena Körting illustriert. Ich habe eine zauberhafte Zeit mit dem Buch verbracht und vergebe gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Spannend, unterhaltsam, wunderbar magisch!

Mila und die geheime Schule 3. Ich glaub, mein Greif pfeift
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Da mir die ersten beiden Bände von „Mila und die geheime Schule“ total gefallen haben, habe ich mich auf den dritten Band sehr gefreut. Ich war so gespannt wie es wohl mit Mila und Co. auf Burg Wiesenfels ...

Da mir die ersten beiden Bände von „Mila und die geheime Schule“ total gefallen haben, habe ich mich auf den dritten Band sehr gefreut. Ich war so gespannt wie es wohl mit Mila und Co. auf Burg Wiesenfels weitergehen wird.

Kaum haben Mila und ihre Freunde ihr letztes großes Abenteuer gemeistert, da passieren auch schon die nächsten seltsamen Dinge auf Burg Wiesenfels. Angeblich soll ein gefährlicher Greif sein Unwesen in der Nähe des Internats treiben, wichtige magische Gegenstände verschwinden, Klassenarbeiten und Hausaufgaben werden angefressen und die Fabeltiere verhalten sich ziemlich unruhig. Für Mila steht natürlich sofort fest, dass sie dem Ganzen auf den Grund gehen muss. Ein neues spannendes Abenteuer beginnt...

Ehe ich euch berichte, wie mir das Buch gefallen hat, kurze Info an alle Neulinge: Ich rate sehr, mit dem Serienstart zu beginnen und die chronologische Reihenfolge der Bände einzuhalten. Zwingend erforderlich wird es wohl nicht sein, aber da die Bücher aufeinander aufbauen, ist die Lesefreude zweifellos um einiges höher, wenn man von Band 1 an aufwärts liest.

Da mir die Geschehnisse aus beiden Vorgängern noch recht präsent waren, habe ich auch dieses Mal ohne Probleme nach Burg Wiesenfels zurückgefunden und einmal wieder dort angekommen, wollte ich diese außergewöhnliche Internatsschule am liebsten gar nicht mehr verlassen.
Mich hat Miriam Mann auch mit dem dritten Teil wunschlos glücklich machen können, mir hat er genauso gut gefallen wie die zwei vorherigen Bände, wenn nicht sogar noch ein bisschen besser. Ich persönlich habe diesen Band als noch etwas spannender empfunden als die beiden Vorgänger, vor allem zum Ende hin wird die Handlung richtig aufregend und packend. Aber keine Sorge, zu dramatisch wird die Geschichte natürlich nicht, sie ist für die vom Verlag empfohlene Altersgruppe auf jeden Fall geeignet. Ich kann mich der Altersempfehlung daher erneut nur anschließen. Kinder ab 8 Jahren, die schon geübt im Lesen sind, dürften bei dem Buch keine Schwierigkeiten mit dem Selberlesen haben und mit der Hauptprotagonistin Mila werden sie sich garantiert prima identifizieren können.

Mila, aus deren Sicht wieder alles in der Ich-Perspektive geschildert wird, habe ich schon längst fest in mein Herz geschlossen. Mit ihr hat die Autorin eine ganz zauberhafte und starke Buchheldin erschaffen, die man als Leser*in einfach sofort gernhaben muss und in die man sich dank der authentischen Darstellungsweise ihrer Gefühle und Gedanken jederzeit mühelos hineinversetzen kann.

Neben Mila sind noch viele weitere bekannte Gesichter erneut mit von der Partie wie Laila, Freddie, Adrik, die Direktorin Frau Abendschön und der griesgrämige Lehrer Herr Ritter. Neue Charaktere begegnen einem dieses Mal so gut wie keine, aber dafür viele wundervolle Fabeltiere. So sind beispielsweise der Höllenhund Fenni und die Chimäre Cleoptra wieder mit dabei und auch die Bekanntschaft eines Greifen dürfen wir machen. Fabelwesen-Fans kann ich diese Reihe definitiv ganz besonders ans Herz legen, für diese ist sie in meinen Augen ein großes Muss.

Was die Handlung angeht, möchte ich eigentlich gar nicht mehr groß ins Detail gehen. Stellt euch einfach mal darauf ein, dass ihr das Buch nicht mehr aus der Hand legen mögt, da ständig etwas Aufregendes und Unvorhergesehenes passiert und ihr aus dem Mitfiebern und Mitbangen gar nicht mehr herauskommt. So erfahren wir unter anderem viel Neues über Milas besondere Fähigkeiten und ihre Familie und auch über einige Fabelwesen erhalten wir interessante neue Informationen. Zudem lassen die Ereignisse manche Charaktere in einem ganz neuen Licht erscheinen, so viel sei auch schon mal verraten.

Zu der Gestaltung des Buches kann ich mich ebenfalls nur begeistert äußern. Simona M. Ceccarelli, der wir auch dieses bezaubernde Cover zu verdanken haben, hat auch diesen Band mit vielen wunderschönen schwarz-weiß Illustrationen versehen, die die Erzählung perfekt begleiten und eine ganz besondere, magische Atmosphäre schaffen.

Enden tut die Geschichte recht abgeschlossen, aber da ein paar Dinge offenbleiben, gehe ich davon aus, dass es weitergehen wird. Hoffentlich liege ich damit richtig! Ich würde mich nur zu gerne mit Mila und ihren Freunden in ein weiteres tolles Abenteuer stürzen.

Fazit: Ein weiterer fabelhafter Folgeband voller Überraschungen, Geheimnisse und wunderbarer Fabeltiermagie!
Miriam Mann ist auch mit dem dritten Band ihrer „Mila und die geheime Schule“ - Reihe eine rundum gelungene Internats- und Freundschaftsgeschichte geglückt, die an keiner Stelle Langeweile aufkommen lässt und mit zahlreichen Wendungen und jeder Menge Spannung und Magie aufwarten kann. Ich hatte auch dieses Mal tierisch viel Spaß beim Lesen und hoffe sehr auf ein weiteres Wiedersehen mit Mila und Co. Von mir gibt es sehr gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 28.03.2022

Ein herrliches Lesevergnügen für Jung und Alt!

Baddabamba und die Insel der Zeit (Baddabamba, Bd. 1)
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Da mir „Die Luftpiraten“ von Markus Orths so gut gefallen hat, war ich sofort Feuer und Flamme als ich von seinem neuen Kinderroman hörte. Cover, Titel und Klappentext konnten mich auf Anhieb überzeugen. ...

Da mir „Die Luftpiraten“ von Markus Orths so gut gefallen hat, war ich sofort Feuer und Flamme als ich von seinem neuen Kinderroman hörte. Cover, Titel und Klappentext konnten mich auf Anhieb überzeugen. Ich zögerte daher keine Sekunde lang und ließ „Baddabamba und die Insel der Zeit“ bei mir einziehen.

Die 10-jährige Paula ist ziemlich genervt von ihrer Familie, ständig bekommt sie zu hören, dass sie für alles noch zu klein sei. So auch im Urlaub auf Neuseeland. Paula hat schließlich genug, sie fasst kurzerhand den Entschluss allen zu beweisen, dass sie definitiv nicht zu klein ist für das Kite-Surfen. Ihr Vorhaben wird nur mächtig schiefgehen. Das Mädchen treibt weit aufs offene Meer hinaus und landet schließlich auf einer kleinen Insel: Chronossos, die Insel der Zeit, wo die Uhren anders ticken und lauter sonderbare Geschöpfe leben. Hier trifft Paula auf die liebenswert-verrückte Urwald Oma Carissima; die coolste Sau im ganzen Land namens Anna Bella und auf den weisen Gorilla Baddabamda. Die drei möchten ihrer neuen Freundin unbedingt dabei helfen, zu ihrer Familie zurückzugelangen, allerdings muss sie dafür erst einmal viel lernen. Paula kann die Insel nur mithilfe einer Zeitreise wieder verlassen. Dafür muss sie durch den Uhrzeitsee schwimmen, der sich mitten im Urwald befindet und in dem ein gefährlicher Teufelskrake haust. Ob es Paula wohl gelingen wird, zu ihrer Familie zurückzukehren?

Als ich mit dem Lesen begann, ist mir bereits nach wenigen Seiten klar geworden, dass Markus Orths seiner Fantasie mal wieder ihren Lauf gelaufen hat und auch mit „Baddabamba und die Insel der Zeit“ einen Kinderroman aufs Papier gezaubert hat, der vor Witz, Charme und Einfallsreichtum nur so sprüht und voller großartiger Sprachspielereien und unvergleichbarer Charaktere steckt. Es hätte mich allerdings auch sehr gewundert, wenn es anders gewesen wäre. Der Klappentext klang einfach schon so originell und mit seinen beiden Luftpiraten-Bänden hat der deutsche Autor zudem schon zweimal unter Beweis gestellt, dass er ein großes Talent fürs Schreiben von fantasievollen Geschichten besitzt.
Die Story, die in „Baddabamba“ schlummert, ist insgesamt wirklich unheimlich kreativ und auch ziemlich abgehoben, gleichzeitig ist sie aber auch sehr klug und tiefgründig und steckt voller Weisheiten und herzerwärmender Momente. Also in meinen Augen ist dieses Buch ein echtes Schätzchen, das definitiv nicht nur Kindern ab 10 Jahren den allerschönsten Lesespaß beschert, sondern auch Erwachsenen wahnsinnig viel Freude bereitet.

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 10-jährigen Paula in der dritten Person. Paula habe ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen. Ich mochte ihre aufgeweckte, clevere und tapfere Art total gerne und fand es wunderschön mitzuerleben, wie sie sich während ihres Abenteuers weiterentwickeln und über sich selbst hinauswachsen wird. Mit Paula hat der Autor eine starke und mutige Hauptprotagonistin erschaffen, die man als Leser*in einfach sofort gernhaben muss und mit der sich die Zielgruppe ganz bestimmt prima identifizieren wird.

Neben unserer Romanheldin dürfen wir im Verlauf des Buches noch viele weitere fabelhaft ausgearbeitete Figuren kennenlernen, die allesamt einfach nur einmalig sind und mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten und liebenswerten Eigenarten für ein aufregendes und superunterhaltsames Leseerlebnis sorgen. Da hätten wir zum Beispiel die Urwald-Oma Carissima, in deren Haaren ein Specht haust und die sich jeden Tag alle drei Stunden in eine andere Oma verwandelt. So ist sie beispielsweise von 6:00 Uhr bis 9:00 Uhr die stärkste Oma und von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr die liebste Oma der Welt.
Dann wäre da Anna Bella, die wohl schrägste Gestalt in diesem Buch und mein persönlicher Star. Rotzig, frech und lebenslustig und stets einen flotten Spruch auf Lager – das ist Anna Bella, die coolste Sau im ganzen Land. Also ich fand diese Schweinedame einfach nur spitze und habe mich köstlich über ihre unnachahmliche (und ziemlich durchgeknallte) Art amüsiert.
Während Anna Bella die Stimmungskanone auf der Insel ist, bildet der weise und sanftmütige Gorilla Baddabamba den ruhigen Part der Truppe. Von Baddabamba war ich vom ersten Moment an völlig fasziniert, ihn habe ich als ganz besonders interessant empfunden.

Auf der Insel Chronossos treiben allerdings noch viele weitere wunderliche Kreaturen ihr Unwesen wie die bösartigen Hubbanesen, Spazierstock-Haie und Spiegel-Igel. Wenn ihr jedoch gerne wissen möchtet, was es mit diesen Wesen genau auf sich hat, müsst ihr das Buch schon selber lesen, denn ich werde hier nichts weiter erzählen, ich möchte schließlich nicht zu viel verraten. Geht jedenfalls mal davon aus, dass euch die ganzen Charaktere in diesem Buch, egal ob freundlich oder nicht, garantiert eine sehr lange Zeit im Gedächtnis bleiben werden.

Auch was die Handlung angeht, möchte ich eigentlich gar nicht mehr groß was sagen. Euch erwartet auf jeden Fall ein äußerst turbulentes und unglaubliches Abenteuer voller Überraschungen und Gefahren, das durchweg zum Mitfiebern einlädt, an keiner Stelle Langeweile aufkommen lässt und bei dem die Zeit eine große und wichtige Rolle spielt. Auf Chronossos, müsst ihr wissen, dreht sich quasi alles um die Zeit; sie findet sich in etlichen Dingen wieder in den Figuren, ihren Fähigkeiten oder an den verschiedensten Orten. Mit der Insel Chronossos hat sich Markus Orths wahrlich ein ganz besonderes und faszinierendes Setting ausgedacht, mich hat er mit diesem Schauplatz vollkommen begeistern können.

Das Ende ist recht abgeschlossen, sodass das Buch für sich alleine stehen könnte, aber Potenzial für einen Folgeband ist durchaus vorhanden. Und nicht nur das: Auf Amazon habe ich gerade eben in der Kurzvita des Autors gelesen, dass es tatsächlich eine Fortsetzung geben wird, die voraussichtlich im Frühjahr 2023 erscheinen wird. Auf das Buch freue ich mich schon sehr!

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zu der Innenaufmachung. Vorne und hinten im Buch befindet sich eine tolle detaillierte Karte, die die Insel zeigt, die Kapitelanfänge wurden mit einer hübschen Vignette versehen und dann gibt es noch drei doppelseitige schwarz-weiß Illustrationen, die die besondere Atmosphäre der Geschichte perfekt einfangen und zum Hineinträumen einladen. Die Verena Körting, der wir sowohl das Cover als auch die Innengestaltung zu verdanken haben, kann einfach so schön zeichnen, ich liebe ihre Bilder.

Fazit: Ein wunderbares Lesevergnügen für Jung und Alt!
Markus Orths hat mit „Baddabamba und die Insel der Zeit“ einen weiteren zauberhaften Kinderroman ab 10 Jahren geschrieben, mit welchem ihm in meinen Augen ein echter Kinderbuchschatz gelungen ist. Die Geschichte enthält ein wahres Feuerwerk an fantasievollen Ideen und steckt voller Wortwitze, herrlicher Verrücktheiten und wertvoller Botschaften. Sie ist außergewöhnlich, spannend, lustig, skurril, berührend und lehrreich – alles zugleich, und randvoll gespickt mit lauter einzigartigen und unvergesslichen Charakteren. Ich habe Paula und ihre Freunde nur zu gerne auf ihrer gefahrvollen Reise begleitet und freue mich schon sehr auf mein Wiedersehen mit ihnen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 27.03.2022

Mitreißend, gefühlvoll, tiefgründig, witzig und ergreifend.

Carry me through the night
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Mit ihren drei bisherigen New-Adult-Romanen aus dem dtv Verlag hat mich Leonie Lastella hellauf begeistern können. Meine Freude war daher groß als ich hörte, dass dieses Frühjahr ein neuer Titel von ihr ...

Mit ihren drei bisherigen New-Adult-Romanen aus dem dtv Verlag hat mich Leonie Lastella hellauf begeistern können. Meine Freude war daher groß als ich hörte, dass dieses Frühjahr ein neuer Titel von ihr erscheinen wird. Da stand für mich natürlich sofort fest: „Carry me through the night“ muss ich unbedingt lesen!

Die 19-jährige Autumn hat ihre eigenen Bedürfnisse und Wünsche jahrelang hintenan gestellt und sich aufopferungsvoll um ihre Mutter und ihre jüngeren Geschwister gekümmert. Als sie ein Stipendium für ihre Traum-Uni in Kalifornien erhält und es trotz ihres schlechten Gewissens gegenüber ihrer Familie annimmt, hat sie das erste Mal endlich das Gefühl richtig frei und sie selbst zu sein. Sie möchte ihr Leben jetzt in vollen Zügen genießen und lauter neue und verrückte Dinge ausprobieren. Sich verlieben gehört allerdings nicht zu ihren Plänen. Doch dann trifft sie auf den charmanten und gutaussehenden Basespieler Ryan. Sie fühlt sich vom ersten Moment an zu ihm hingezogen und auch er scheint ganz fasziniert von ihr zu sein. Die beiden kommen sich immer näher und was als harmloser Flirt begonnen hat, wird sehr schnell mehr. Doch dann verschwindet Ryan ganz plötzlich aus Autumns Leben. Autumn versteht die Welt nicht mehr, was ist passiert, wieso reagiert Ryan auf keine ihrer Nachrichten?

Es gibt solche Bücher, bei denen man einfach schon nach wenigen Seiten weiß, dass man sie lieben wird. Das neue Werk aus der Feder von Leonie Lastella war so ein Buch für mich.
„Carry me through the night“ hat mir einfach genau das beschert, was ich mir erhofft habe: Ein fesselnder, berührender und romantischer New-Adult-Roman mit jeder Menge Wohlfühlgarantie und der genau richtigen Mischung aus Leichtigkeit, Humor, Ernst, Drama und Tiefgang. Ich habe insgesamt herrliche Lesestunden mit dem Buch verbracht und es für meinen Geschmack leider viel zu schnell wieder beendet.

Ich habe mühelos in die Handlung hineingefunden. Den locker-leichten und gefühlvollen Schreibstil von Leonie Lastella mochte ich mal wieder vom ersten Moment an und die Story hat mich sofort in ihren Bann ziehen und begeistern können.
Auch die Erzählweise hat bei mir punkten können. Die Geschichte wird abwechselnd von Autumn und Ryan geschildert, jeweils in der Ich-Perspektive und in angenehm kurzen Kapiteln, und in meinen Augen sind die Sichtwechsel für diese Story die ideale Wahl. Zum einen, weil sie das Leseerlebnis nur noch packender und spannender gestalten und zum anderen, da wir so beide Hauptprotagonisten sehr genau kennenlernen dürfen.

Mir waren sowohl Autumn als auch Ryan auf Anhieb sympathisch. Mit ihnen hat die Autorin zwei ganz wundervolle und starke Charaktere erschaffen, die man als Leserin sofort gernhaben muss. Die beiden sind liebenswert, authentisch, einfühlsam und verantwortungsbewusst und obwohl sie es nicht leicht im Leben haben und jeder von ihnen sein Päckchen zu tragen hat, haben sie ihren Humor nicht verloren und stecken den Kopf nicht in den Sand. Ich habe Autumn und Ryan fest in mein Herz geschlossen und sie sehr für ihre Stärke und Entschlossenheit bewundert. Zudem ist es mir problemlos geglückt, mich in die beiden hineinversetzen. Die zwei wirken einfach so echt und entwickeln sich im Verlauf des Buches vollkommen glaubhaft und großartig weiter.
Ich habe beim Lesen richtig mit den beiden mitgefühlt, mitgelitten und mitgefiebert, ich habe mich zusammen mit ihnen gefreut und mit ihnen gelacht und jeden einzelnen gemeinsamen Augenblick zwischen ihnen zutiefst genossen. Das Zusammenspiel zwischen Autumn und Ryan wird einfach toll beschrieben. Ich habe die Ehrlichkeit und das Knistern zwischen den beiden und ihre witzigen Dialoge richtig geliebt.

Mit den Nebenfiguren hat mich Leonie Lastella ebenfalls überzeugen können, allesamt wurden sie facettenreich ausgearbeitet und sorgen mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften und Besonderheiten für ein unvergessliches Lesevergnügen. Tess, Autumns quirlige Zimmermitbewohnerin; Ryans wunderbare große Schwester Amy; seine zwei süßen kleinen Nichten; sein bester Freund Nate – ich habe sie alle unheimlich liebgewonnen.

Gemeinsam mit unseren Hauptprotagonisten und den weiteren Charakteren erlebt man als Leser
in eine sehr aufregende und emotionale Zeit voller schöner, lustiger und schwerer Momente.
In „Carry me through the night“ steckt definitiv viel mehr als nur eine zarte Liebesgeschichte. Das Buch besitzt eine Menge Tiefgang, sogar mehr als von mir erwartet, und behandelt viele wichtige und teils auch ernste Themen wie Familie, Vertrauen und Verantwortung, Neuanfänge, Verständnis, das Treffen von Entscheidungen, das Verwirklichen seiner Ziele und Träume und das Hinauswachsen über sich selbst.

Ganz begeistert bin ich auch von dem Setting. Da ich den Schauplatz Kalifornien, allen voran San Francisco, schon immer sehr geliebt habe, hat es mich riesig gefreut, dass uns Leonie Lastella dieses Mal dorthin mitnimmt. Und da ich auch Bücher, die an Unis spielen, total gerne mag, bin ich settingmäßig auf jeden Fall ganz auf meine Kosten gekommen. Die Story verströmt ein tolles Sommer- und College-Feeling.

Fazit: Mitreißend, herzergreifend, tiefgründig und unterhaltsam. Ein wunderschöner New-Adult-Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen mag.
Dies war mein viertes Werk von Leonie Lastella und auch mit diesem hat mir die deutsche Autorin ein echtes Highlight und absolutes Wohlfühlbuch bescheren können. Ich habe mich von den ersten Zeilen an in die Geschichte und die Charaktere verliebt und eine zauberhafte Zeit zwischen den Seiten verbracht. Ich kann „Carry me through the night“ nur empfehlen und vergebe 5 von 5 Sternen.

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