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Veröffentlicht am 23.06.2021

Ein weiterer toller Folgeband voller Spannung, Witz und Charme!

Die Nordseedetektive (Band 9) – Filmreife Falle
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Da mir die bisherigen (und in sich abgeschlossenen) Fälle der Nordseedetektive so gut gefallen, musste ich natürlich auch den neunten Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf den neuen kniffligen Fall ...

Da mir die bisherigen (und in sich abgeschlossenen) Fälle der Nordseedetektive so gut gefallen, musste ich natürlich auch den neunten Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf den neuen kniffligen Fall von Emma und Lukas war ich wahnsinnig gespannt!

Mick Janssen kann es gar nicht glauben: Sein Kriminalroman soll verfilmt werden! Gedreht wird der Film bei ihnen in der Stadt und Emma und Mama Sarah dürfen darin sogar mitspielen. Alles läuft zunächst super, die Stimmung am Filmset ist klasse, die Dreharbeiten laufen einwandfrei, Lukas darf mit seiner Digicam ein Making-of drehen und für das Problem mit dem roten Jaguar, der in Micks Buch eine wichtige Rolle spielt, ist ebenfalls schnell eine Lösung gefunden: Das Filmteam leiht sich einfach den alten roten Jaguar der Familie Janssen aus. Doch dann wird der Jaguar über Nacht gestohlen. Für Emma und Lukas steht natürlich sofort fest, dass sie den Diebstahl aufklären müssen.

Endlich konnte ich mich gemeinsam mit den Nordseedetektiven in einen neuen aufregenden Fall stürzen! Auf mein Wiedersehen mit Emma und Lukas habe ich mich wirklich diebisch gefreut. Ich mag diese schöne Kinderbuchreihe total gerne – mich konnte bisher noch kein Band enttäuschen. Auch der neunte Teil nicht.
Die Wartezeit von ziemlich genau einem Jahr hat sich zweifellos gelohnt: Ich habe auch mit dem neunten Fall der Nordseedetektive eine wundervolle Lesezeit verbracht. In meinen Augen ist dem Autorenduo Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl mit „Filmreife Falle“ ein weiterer rundum gelungener Kinderkrimi ab 8 Jahren geglückt, der wie seine Vorgänger voller Spannung, Witz und Charme steckt und durchweg zum Mitfiebern und Mitraten einlädt. Mir hat es mal wieder super viel Vergnügen bereitet in das Nordseedetektive-Universum einzutauchen und die aufgeweckten Geschwister Emma und Lukas auf ihren detektivischen Ermittlungsarbeiten zu begleiten.

Lukas und Emma stellen auch in diesem Band erneut unter Beweis, dass sie inzwischen absolute Profi-Detektive sind. Dank ihrer vielen gelösten Fälle wissen die beiden mittlerweile richtig gut über Ermittlungen und Polizeiarbeit Bescheid, sodass kein Ganove vor ihnen sicher ist. Dieses Mal bekommen sie es mit zwei raffinierten Autodieben zu tun. Als der alte rote Jaguar der Familie Janssen Beute dieser Gangster wird, steht für die Nordseedetektive selbstverständlich sofort fest, dass sie den Fall schnellstmöglich lösen müssen. Der Wagen wird schließlich dringend für die Dreharbeiten benötigt.

Junge Spürnasen werden garantiert auch dieses Mal ganz auf ihre Kosten kommen. Langeweile kommt beim Lesen definitiv nicht auf; auch ich, als Erwachsene, habe die Geschehnisse ganz gebannt verfolgt und mich dabei bestens unterhalten gefühlt. Allen voran die Dreharbeiten fand ich herrlich und sehr spaßig. Zugleich fand ich diese Szenen aber auch äußerst interessant. Die Geschichte vermittelt viel cooles Wissen über die Arbeit an Filmsets und ich finde man merkt dabei sehr, dass das Autorenduo Ahnung von dem Ganzen hat und daher weiß, wovon es schreibt.

Jede Menge Schmunzelmomente haben mir dann auch wieder die beiden Gauner Lang und Finger beschert. Zu meiner großen Freude sind auch diese zwei Langfinger erneut mit von der Partie. Ich finde die Zwei einfach nur genial und amüsiere ich mich jedes Mal köstlich über ihre Dämlichkeit. (Die beiden sind wahrlich nicht die hellsten Kerzen auf der Leuchte, hihi).

Neben Lang und Finger haben noch so einige weitere alte Bekannte ihren Auftritt wie die Papa und Mama Janssen und Kommissar Stone. Stellt euch vor, der Kommissar wird sogar in dem Film mitspielen! Welche Rolle er bekommt? Nun, zu viel möchte ich ja nicht verraten. Nur so viel: Er spielt keinen Polizisten. ;)
Auch ein paar neue Figuren werden eingeführt wie beispielsweise die zwei Filmproduzenten Martin und Simon, die mir beide auf Anhieb sympathisch waren.
Mich konnten Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl mit den Charakteren wieder komplett überzeugen. Allesamt wurden sie mit viel Liebe ausgearbeitet und machen das Leseerlebnis mit ihren unterschiedlichen und teils sehr ulkigen Eigenschaften einfach nur perfekt.

Begeistert bin ich auch wieder vom Setting. Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl nehmen uns abermals in die ostfriesische Stadt Norden mit und da alles wieder sehr bildhaft und anschaulich beschrieben wird, habe ich mir sämtliche Schauplätze ganz genau vorstellen können. Wir erhalten sogar eine kleine Sightseeingtour durch Norden und lernen dabei ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen, was ich richtig klasse fand. Mich hat beim Lesen mal wieder die unbändige Lust überkommen sofort meine Koffer zu packen und nach Ostfriesland an die Nordsee zu reisen. Die Nordseedetektive-Geschichten lassen einfach die reinste Urlaubsstimmung aufkommen.

Eine zauberhafte Atmosphäre schaffen dann auch die zahlreichen liebevoll gezeichneten Bilder von Franziska Harvey. Von den Illustrationen, die größtenteils farbig sind, bin ich mal wieder ganz hin und weg. Die Bilder von Franziska Harvey sind erneut zum Träumen schön, sodass es wirklich einfach nur die reinste Freude ist dieses Buch durchzuschmökern.

Die Altersempfehlung vonseiten des Verlags liegt bei ab 8 Jahren und dem schließe ich mich auf jeden Fall an. Zum Vorlesen kann ich die Nordseedetektive-Erzählungen auch nur empfehlen und deutlich älteren Leserinnen möchte ich ebenfalls nur nahelegen, diese Reihe kennenzulernen. Für die Abenteuer der Nordseedetektive ist man definitiv nie zu alt.

Fazit: Die Nordseedetekitve ermitteln wieder und bescheren uns Leser
innen mit ihrem neunten Fall ein weiteres tolles Detektivabenteuer voller Spannung, Spaß und wunderbarem Nordseefeeling. Mich konnten Klaus-Peter Wolf und Bettina Göschl auch mit dem neunten Band ihrer Kinderkrimi-Reihe richtig begeistern. Die Geschichte lässt die Herzen aller Spürnasen höherschlagen, sie macht einfach nur gute Laune und ist wunderschön von Franziska Harvey illustriert. Egal ob Jung oder Alt – ich kann die Nordseedetektive jedem Detektiv- und Krimifan nur wärmstens empfehlen. „Filmreife Falle“ erhält von mit 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Ein Bilderbuch mit einer wichtigen Botschaft und wunderschönen Illustrationen!

Komm, wir wollen spielen!
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Bücher, die von Rocio Bonilla illustriert wurden, sind schon längst absolute Must-Haves für mich. Ich liebe einfach ihren unverkennbaren und herzerwärmenden Zeichenstil. Das Bilderbuch „Komm, wir wollen ...

Bücher, die von Rocio Bonilla illustriert wurden, sind schon längst absolute Must-Haves für mich. Ich liebe einfach ihren unverkennbaren und herzerwärmenden Zeichenstil. Das Bilderbuch „Komm, wir wollen spielen!“ musste ich daher natürlich unbedingt bei mir einziehen lassen.

Paul liebt es zu spielen. Anders aber als seine kleine Schwester, für die das Baden ein Ausflug in eine bunt schillernde Unterwasserwelt wird oder seinem Freund Markus, der als Astronaut das Weltall erkundet, bedeutet Spielen für Paul Zeit vor dem Bildschirm zu verbringen. Ob Handy, Tablet oder Spielkonsole – man bekommt Paul einfach nicht davon weg. Ständig wird er von Freunden und seiner Familien zu den tollsten und fantasievollsten Abenteuerspielen eingeladen, doch die Antwort von Paul lautet jedes Mal: „Aber ich spiele doch schon.“ Ob man ihn wohl noch davon überzeugen kann, dass das gemeinsame Spielen ohne Technologie viel mehr Spaß und glücklicher macht als das alleinige Daddeln am Bildschirm?

„Komm, wir wollen spielen!“ ist so ein Bilderbuch, das mich etwas zwiegespalten zurückgelassen hat. Von der Gestaltung bin ich, wie ich es mir schon gedacht habe, ganz hingerissen und die Botschaft der Geschichte mag ich ebenfalls unheimlich gerne, allerdings hadere ich ein bisschen mit der Altersempfehlung. Diese liegt vonseiten des Verlags bei ab 4 Jahren und ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob Kinder in dem Alter schon so viel mit der Thematik der Erzählung etwas anfangen können.

„Komm, wir wollen spielen!“ vermittelt auf eine sanfte Weise den bewussten Umgang mit elektronischen Geräten wie Handy, Tablet und Spielkonsolen – zweifellos ein ganz wichtiges und aktuelles Thema, aber ist es für 4-jährige Kids nicht vielleicht ein bisschen verfrüht? Ich weiß, dass es mit Handys und Videospielen bei Kindern immer früher losgeht, leider, aber irgendwie bin ich dennoch ins Grübeln geraten, als ich das Buch vorhin durchgeschmökert habe. Vielleicht irre ich mich ja auch, ich jedenfalls würde „Komm, wir wollen spielen!“ eher ab 6 Jahren empfehlen, trotz der geringen Textmenge.

Text ist insgesamt wirklich nur sehr, sehr wenig vorhanden. Was das angeht, wäre das Buch auf jeden Fall für junge Kinder geeignet, da der Bildanteil ausgesprochen hoch ist. Auf einer Doppelseite befinden sich meist nur zwei Sätze, die sich zudem auch stark ähneln. Paul wird ständig gefragt, ob er nicht mitspielen möchte, gibt daraufhin aber jedes Mal nur zur Antwort, dass er doch schon spiele – und zwar allein mit seinem Smartphone. Die ganze Zeit verpasst er die tollsten und kreativsten Spiele – erst seine Großeltern führen ihrem stets am Handy klebenden Enkel vor Augen, wie wichtig es ist, die Augen auch mal vom Bildschirm zu lösen. Gemeinsam Zeit mit der Familie und mit Freunden verbringen, zusammen mit ihnen spielen und in bunte Fantasiewelten eintauchen – solche Dinge sind es, die uns Menschen wirklich glücklich machen und Freude schenken.

Von der Altersangabe mal abgesehen, bin ich echt begeistert von der Geschichte und der Art und Weise wie die Botschaft vermittelt wird. Gerade zu Zeiten von Corona, in der Handy- und Internetzeiten bei vielen deutlich zugenommen haben, halte ich „Komm, wir wollen spielen!“ für ein sehr relevantes Buch.

Illustriert wurde die Erzählung, wie oben bereits erwähnt, von Rocio Bonilla. Von ihren Bildern bin ich mal wieder vollauf begeistert. Die Illustrationen von Rocio Bonilla sind einfach immer so unglaublich süß und warmherzig und zaubern mir stets ein breites Lächeln auf die Lippen. Besonders angetan bin ich immer von der Mimik ihrer Figuren, die die Eindrücke und Emotionen perfekt wiedergeben und oft herzallerliebst sind. Ich komme da aus dem Schmunzeln meist gar nicht mehr heraus. All dies trifft auch auf die Zeichnungen in „Komm, wir wollen spielen!“ zu.

In die zahlreichen Illustrationen bin ich wirklich total verliebt. Farblich sind sie im gewohnten Rocio Bonilla-Stil gehalten, sprich zarte Pastelltöne. Zudem sind sie überaus aussagekräftig. Vermutlich würde die Geschichte sogar ohne Text auskommen und könnte allein von den Bildern erzählt werden, da sie einfach alles so gut veranschaulichen.
Richtig klasse fand ich auch, dass es viele ausklappbare Seiten gibt, die das (Vor-) Leseerlebnis noch wundervoller und außergewöhnlicher machen.

Fazit: Ilan Brenman und Rocio Bonilla ist gemeinsam ein bezauberndes Bilderbuch gelungen, das eine tolle Botschaft vermittelt und wunderschön illustriert ist. Mir hat „Komm, wir wollen spielen!“ sehr gut gefallen, vor allem von den großartigen Bildern von Rocio Bonilla bin ich mal wieder ganz hin und weg. Ich persönlich störe mich nur ein wenig an der Altersempfehlung. In meinen Augen ist das Buch aufgrund der Thematik, die es behandelt, für ältere Kinder (ab ca. 6 Jahren) geeigneter. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 22.06.2021

Ein weiterer toller Folgeband!

Seawalkers (5). Filmstars unter Wasser
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Endlich geht es mit Tiago und seinen Freunden weiter! Da mir die vier vorherigen Bände so gut gefallen haben, musste ich selbstverständlich auch den fünften Seawalkers-Band unbedingt bei mir einziehen ...

Endlich geht es mit Tiago und seinen Freunden weiter! Da mir die vier vorherigen Bände so gut gefallen haben, musste ich selbstverständlich auch den fünften Seawalkers-Band unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf meine Rückkehr an die Blue Reef High habe ich mich riesig gefreut!

Die Schüler der Blue Reef High wollen endlich ein neues Bühnenspiel einstudieren, aber leider kommt ihr Schulleiter mit dem Schreiben des Theaterstücks nicht so wirklich voran. Seelöwe-Wandler Chris nimmt sich der Aufgabe schließlich an und macht aus dem Ganzen kurzerhand ein Drehbuch für einen richtigen Film. Tiago und seine Freunde sind sofort Feuer und Flamme. Schnell ist auch geklärt, wer welche Rolle übernehmen wird und Tiago bekommt tatsächlich die Hauptrolle. Ob er das aber wirklich so super findet, weiß der Tigerhai-Junge nicht, schließlich ist seine Filmpartnerin ausgerechnet Python-Wandlerin Ella, die Tochter seiner Rivalin Lydia Lennox. Auch bei Shari tut sich filmäßig etwas. Sie erhält die Chance bei einem echten Filmset mitzudrehen! Megacool, aber kann das gutgehen?
Neben den Dreharbeiten beschäftigt die Schüler noch etwas ganz anderes. Daisy möchte unbedingt Schülerin an der Blue Reef High werden, aber ihre Eltern sind partout dagegen. Ob es Daisy mit der Hilfe von Tiago und seinen Freunden noch gelingen wird, ihre Eltern zu überzeugen?
Für deutlich mehr Aufruhr sorgt allerdings ein mysteriöses Päckchen, bei welchem schnell herauskommt, dass es sich dabei um Schmuggelware handelt. Stimmen die Gerüchte etwa, dass Seawalkers von der Blue Reef High in kriminelle Machenschaften verstrickt sind? Hat etwa die fiese Anwältin Lydia Lennox wieder ihre Finger im Spiel?

Da die vier Vorgängerbande allesamt Highlights für mich waren, habe ich mir von dem fünften Band natürlich enorm viel erhofft...Und wisst ihr was? Meine hohen Erwartungen wurden komplett erfüllt! :D
Katja Brandis ist in meinen Augen mit „Filmstars unter Wasser“ eine weitere rundum gelungene Fortsetzung geglückt, die den vier vorherigen Bänden in nichts nachsteht und große Lust auf mehr macht. Spannung, Action, Überraschungen, unterhaltsame Szenen, gefühlvolle Momente – all das und noch mehr erwartet einen hier. Mir hat es mal wieder tierisch viel Vergnügen bereitet in das Seawalkers-Universum einzutauchen und Zeit mit Tiago und Co. zu verbringen.

Ehe ich euch weiter berichte, warum mir das Buch so gut gefallen hat, kurze Info an alle Neulinge: Ich rate bei dieser Reihe dringend, die chronologische Reihenfolge der Bände einzuhalten, da sie sehr aufeinander aufbauen. Man muss allerdings nicht die Woodwalkers-Serie kennen, um dem Geschehen in Seawalkers folgen zu können. Ich persönlich würde es zwar raten, aber fürs Verständnis ist es nicht erforderlich.

So viel dazu. Dann mache ich mal den Charakteren weiter. Für mich, als Seawalkers- und Woodwalkers-Fan der ersten Stunde, hieß es abermals auf lauter alte Bekannte wiederzutreffen. Unser Ich-Erzähler Tiago, seine Freundin Shari, Jasper, Rocket, Mr. Garcia, Tiagos Eltern, Ella – all diese und noch mehr sind erneut mit von der Partie. Sogar Hörnchen-Wandlerin Holly aus Woodwalkers hat ihren Auftritt, worüber ich mich unheimlich gefreut habe. Ich liebe einfach ihre quirlige Art.

Mich konnte die Autorin mit sämtlichen Figuren wieder vollends überzeugen. Sie sind echt und einzigartig und machen das Leseerlebnis mit ihren verschiedenen Eigenschaften und Besonderheiten absolut perfekt. Besonders fest in mein Herz geschlossen habe ich unseren Hauptprotagonisten Tiago. Tiago ist klasse, er ist sympathisch, witzig und authentisch und einfach so jemand, den man gerne zum Freund haben möchte – trotz seiner gefährlichen zweiten Gestalt. Inzwischen hat Tiago seine Wutausbrüche, die er dem Tigerhai in sich zu verdanken hat, aber sehr gut im Griff; auch seine Mitschüler*innen haben längst nicht mehr so viel Angst vor ihm wie früher.
Ich fand es erneut total schön zu sehen, wie viele wundervolle Freunde Tiago inzwischen an der Blue Reef High gefunden hat und was für ein starkes Team sie bilden. Das Zusammenspiel der Charaktere mitzuerleben war für mich mal wieder die reinste Freude. Vor allem die gemeinsamem Augenblicke zwischen Tiago und Shari haben mir richtig gut gefallen. Die beiden sind endlich ein Paar und einfach so süß zusammen.

Neben der Liebe sind noch viele weitere tolle Dinge Teil der Erzählung. So sorgen vor allem die Filmdreharbeiten für jede Menge Trubel und die allerbeste Unterhaltung; bei Daisy habe ich so gehofft, dass ihre Eltern noch ihre Meinung ändern und ihre Tochter auf die Blue Reef High gehen lassen werden und dann wären da natürlich noch die kriminellen Machenschaften, bei denen offenbar tatsächlich Schüler der Seawalkers-Schule involviert sind. Ihr könnt mir glauben: Langeweile sucht man in diesem Band wahrlich vergebens. Die Story lädt durchweg zum Mitfiebern ein und lässt einen öfters breit schmunzeln, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Und neben den spannungsreichen und amüsanten Szenen vermittelt die Handlung auch noch wichtige Themen und Werte sowie sehr viel interessantes Wissen über Filmdreharbeiten und Tierarten. Großartig fand ich auch, dass es im Anschluss an die Geschichte abermals eine Liste gibt, in der aufgeführt wird, was man alles tun kann um das Meer zu schützen.

Bezüglich des Settings kann ich mich ebenfalls mal wieder nur positiv äußern. Ich liebe die Seawalkers-Kulisse einfach; ich fühle mich schon längst richtig in ihr zu Hause.

Auch vom Schreibstil bin ich erneut begeistert. Katja Brandis hat eine fesselnde, bildhafte und herrlich humorvolle Sprache – für mich hat sich ihr Erzählstil abermals angenehm flüssig und leicht lesen lassen.

Neben Katja Brandis hat auch die Claudia Carls wieder einen grandiosen Job gemacht. Das Cover finde ich umwerfend – in meinen Augen ist es ein echter Hingucker!
Der Innenteil kann sich ebenfalls sehen lassen. Die Geschichte wird von lauter stimmungsvollen schwarz-weiß Illustrationen begleitet, bei denen es sich natürlich auch dieses Mal um Tierzeichnungen handelt. Die Bilder sind mal wieder zum Träumen schön. Ich liebe einfach den Zeichenstil von der Claudia Carls.

Fazit: Spannend, lustig, abwechslungsreich und einfach nur meerig! Ein weiterer wunderbarer Folgeband.
Tiago, Shari und Co. sind wieder da und mit ihnen ein neues tolles Abenteuer! Mich hat Katja Brandis mit dem fünften Seawalkers-Band auf ganzer Linie überzeugen können. Ich hatte super viel Spaß beim Lesen und habe das Buch für meinen Geschmack leider viel zu schnell wieder beendet. Auf den sechsten Teil freue ich mich schon sehr; ich liebe diese Reihe einfach. Band 5 erhält von mir 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 19.06.2021

Ein grandioser Abschlussband!

Vortex – Die Liebe, die den Anfang brachte
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Da der erste und der zweite Band der Vortex-Trilogie absolute Highlights für mich waren, musste ich selbstverständlich auch den dritten Teil unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf das Finale habe ich ...

Da der erste und der zweite Band der Vortex-Trilogie absolute Highlights für mich waren, musste ich selbstverständlich auch den dritten Teil unbedingt bei mir einziehen lassen. Auf das Finale habe ich mich wahnsinnig gefreut!

Elaine hat ihre Kräfte verloren und Bale befindet sich als willenlose Marionette in den Fängen ihres Widersachers Hawthrone. Der Rote Sturm dringt immer weiter vor und gewinnt zunehmend an Macht. Die Lage scheint aussichtslos zu sein. Elaine denkt aber in keiner Sekunde ans Aufgeben. Sie muss Bale unbedingt befreien, nur sie beide zusammen können den Urvortex beschützen und den Krieg aufhalten. Ob es ihr gelingen wird? Wird es Elaine schaffen Hawthrone das Handwerk zu legen und die Welt, wie sie und ihre Freunde sie kennen, zu retten?

Mit den ersten beiden Bänden hat mich Anna Benning im vergangenen Jahr so richtig aus den Socken hauen können. Von dem Abschlussband habe ich mir daher natürlich enorm viel erhofft. Vielleicht zu viel?
Nein! Zum Glück nicht, überhaupt nicht. Ich habe das Buch vorhin beendet und bin immer noch total geflasht von dem, was ich darin zu lesen bekommen habe. Anna Benning hat mit dem dritten Teil ihrer Vortex-Trilogie ein grandioses Finale aufs Papier gebracht, mit welchem sie mich vollauf begeistern und auf ganzer Linie überzeugen konnte. Ich finde diesen Band genauso brillant wie die beiden Vorgänger und habe eine unvergessliche Zeit zwischen dessen Buchdeckeln verbracht.

Da es bei mir nun schon wieder ein Weilchen her ist, dass ich den zweiten Teil gelesen habe, hatte ich anfangs etwas Sorge, dass ich beim dritten Band Einstiegsprobleme haben werde. Als große Vielleserin vergesse ich leider viel zu schnell wieder Dinge aus Büchern, seufz.
Dank kleiner Erinnerungshilfen, die die Autorin geschickt in die Handlung eingebaut hat, habe ich jedoch mühelos in das Vortex-Universum zurückgefunden und einmal wieder darin abgetaucht, wollte ich einfach nur noch eines tun: Lesen!
Die Handlung setzt etwa drei Monate nach dem Ende des Vorgängers an und man ist sofort wieder mittendrin im Geschehen. Mich hat die Story vom ersten Moment an mitreißen und durchgehend an die Seiten fesseln können, sodass ich das Buch im Rekordtempo verschlungen habe.

Anna Benning hat mit diesem Band zweifellos erneut unter Beweis gestellt, dass sie eine echte Könnerin darin ist, hochspannende Geschichten mit Sogwirkung zu schreiben, bei denen man gar nicht anders kann als von Anfang bis Ende völlig gebannt an den Seiten zu kleben. Auch Vortex 3 enthält ein wahres Feuerwerk an Spannung, Action, überraschenden Wendungen, Herzschmerz und Emotionen und wird ungemein packend erzählt. Also ich finde es echt beeindruckend, wie gut es Anna Benning gelungen ist, über alle drei Bände ein so hohes, konstantes Spannungsniveau zu halten. Längen oder Langeweile? So etwas sucht man in allen drei Vortex-Büchern wahrlich vergebens. Es passiert einfach ständig irgendetwas neues Aufregendes, Dramatisches oder Unvorhergesehenes, sodass man immerzu am Mitfiebern, Mitbibbern und Staunen ist.

Absolut bemerkenswert finde ich auch, wie gut alles durchdacht ist. Gerade bei Zeitreisegeschichten ist so etwas eine hohe Kunst. Wir springen natürlich auch in diesem Band sehr viel in der Zeit herum und da die Autorin alles logisch und verständlich erklärt, bin ich von diesem berüchtigten Knoten im Hirn, der bei Zeitreiseabenteuern oft nicht ausbleibt, tatsächlich wieder verschont worden. Ich habe jederzeit den Überblick behalten und keinen Logikfehler finden können. Mir hat es erneut einfach nur tierisch viel Spaß gemacht gemeinsam mit den Charakteren durch die Vortexe zu springen und an neue faszinierende Orte zu reisen.

Mit den Figuren konnte mich Anna Benning ebenfalls wieder gänzlich überzeugen.
Erzählt wird der Großteil der Geschichte erneut aus der Sicht von Elaine in der Ich-Perspektive. Elaine fand ich abermals einfach nur große Klasse. Sie entwickelt sich in diesem Band fabelhaft weiter, sie gewinnt an noch mehr Stärke und wird über sich selbst hinauswachsen. Da zudem ihre Empfindungen und Gedanken abermals sehr glaubhaft und authentisch dargestellt werden, habe ich mich wieder spielend leicht in unsere mutige und entschlossene Buchheldin hineinversetzen können.

Neben Elaines Anteilen kommt dieses Mal auch Bale ab und an als personaler Erzähler zu Wort. Bales Kapitel haben mir ganz besonders gut gefallen. Sie sind herzzerreißend, zugleich aber auch wunderschön; mich haben sie tief bewegt. Die Autorin beschreibt die Gefühle unserer zwei Protagonisten so eindrücklich und anschaulich, dass man sich als Leserin richtig mit den beiden verbunden fühlt und sehr intensiv mit ihnen mitfühlt, mitzittert und mitleidet.

Der Fokus der Handlung liegt eindeutig auf Elaine und Bale, sodass wir über sie und ihre Vergangenheit am meisten erfahren. Natürlich haben aber auch wieder zahlreiche weitere Figuren ihren Auftritt. Viele alte Bekannte sind erneut mit von der Partie, wir dürfen neue Gesichter kennenzulernen, unsympathische Charaktere werden zu Sympathieträgern und die Beziehungen werden noch weiter vertieft. Ich fand die Entwicklung und das Zusammenspiel sämtlicher Figuren einfach nur großartig. Alle wurden sie hervorragend ausgearbeitet und machen das Lesevergnügen mit ihren Besonderheiten und Eigenschaften rundum perfekt.

Zur genauen Story möchte ich dann gar nicht mehr groß was sagen, ich will schließlich nicht zu viel verraten oder in irgendeiner Weise spoilern. Ich kann für mich nur sagen, dass ich total happy mit dem Verlauf der Geschichte und dem Schluss bin. Anna Benning fügt sämtliche Handlungsstränge meisterhaft zusammen, alle Fragen und Geheimnisse werden nach und nach zufriedenstellend geklärt und so manche Dinge werden einem erst in diesem Band so richtig klar, sodass man des öfteren ziemlich baff dasitzt. Vor allem das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen. Es ist unglaublich gut und absolut schlüssig und passend. Man kann vor Anna Benning wahrlich nur den Hut ziehen. Bei einer so dermaßen komplexen Story alle Zusammenhänge zu einem vollkommen logischen und stimmigen Gesamtbild zu vereinen ist wirklich eindrucksvoll.
Ich habe das Buch mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen wieder zuklappen können, allerdings hat sich auch eine ordentliche Portion Wehmut dazugesellt. Ich werde diese wunderbare dystopische Fantasywelt, die Anna Benning da erschaffen hat, sehr vermissen.

Und zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Cover. Sieht es nicht toll aus? Also ich finde es umwerfend. Für mich ist der Max Meinzold schon längst ein echter Covergott. Geile Cover entwerfen hat er definitiv voll drauf!

Fazit: Ein famoser Abschluss einer einzigartigen Trilogie! Fesselnd, emotional und einfach nur genial!
Anna Benning ist mit dem dritten Band ihrer ersten Trilogie ein würdiges Finale geglückt, das uns Leser
innen durchweg in Atem hält und einfach nicht mehr loslässt. Ich habe auch diesen Band so richtig weggesuchtet und für meinen Geschmack leider viel zu schnell wieder beendet. Solltet ihr gerne Fantasy- und Dystopieromane lesen, kann ich euch echt nur ans Herz legen, die Vortex-Bücher kennenzulernen! Diese Trilogie ist einfach nur fantastisch, ich liebe sie.
Der dritte Band erhält von mir 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 16.06.2021

Mitreißend, witzig, tiefgründig, romantisch. Ein zauberhafter Liebesroman!

One Way Or Another
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Als ich das erste Mal von „One Way Or Another – Zwei Wege führen zu dir“ hörte, packte ich das Buch sofort auf meine Wunschliste. Der Klappentext klang einfach so gut und auch das hübsche Cover konnte ...

Als ich das erste Mal von „One Way Or Another – Zwei Wege führen zu dir“ hörte, packte ich das Buch sofort auf meine Wunschliste. Der Klappentext klang einfach so gut und auch das hübsche Cover konnte umgehend bei mir punkten. Überraschenderweise durfte das Buch dann sogar früher als gedacht bei mir einziehen. Von Kara McDowell hatte ich bisher noch nichts gelesen. „One Way Or Another“ sollte also mein erstes Werk von ihr werden.

Ein Mensch trifft durchschnittlich 35.000 Entscheidungen am Tag. Eine erschreckende, eine lähmend hohe Zahl für die 17-jährige Paige. Paige hat maßlose Angst davor, Entscheidungen zu fällen. Die falsche Wahl treffen und somit ihr ganzes Leben ruinieren – dieser Gedanke versetzt die Siebzehnjährige richtiggehend in Panik. Als sie sich zwischen zwei Optionen entscheiden soll, wie sie die Winterferien verbringen möchte, ist sie mal wieder vollkommen überfordert mit der Situation. Soll sie mit ihrem besten Freund (und heimliche große Liebe) Fritz nach Arizona in die Berghütte seiner Eltern fahren? Oder soll sie gemeinsam mit ihrer Mutter in ihre Traumstadt New York reisen? Als Paige sich den Kopf anstößt, teilt sich ihr Leben in zwei Schicksale. Ein Weg führt sie nach New York. Dort wird sie sich nicht nur in die Stadt verlieben – auch dem Charme eines jungen Philosophiestudenten wird sie komplett verfallen. Der andere Weg nimmt sie nach Arizona mit, wo sie Fitz endlich näherkommen wird...bis ihre Angststörung alles kaputtzumachen droht. Wird Paige noch ihr Happy End bekommen? Wird sie sich ihren Ängsten stellen können und endlich lernen sich selbst zu akzeptieren?

Jugendromane, die humorvoll und tiefgründig zugleich sind und ernste Themen wie psychische Erkrankungen behandeln, fallen schon seit langem absolut in mein Beuteschema. Da ich auch zu Liebesgeschichten immer wahnsinnig gerne greife, war ich ausgesprochen guter Dinge, dass ich mit „One Way Or Another“ wunderbare Lesestunden verbringen werde. Und wisst ihr was? Ich habe vollkommen richtig vermutet! Mir hat mein erstes Werk aus der Feder von Kara McDowell unheimlich gut gefallen. Ich habe mich beim Lesen einfach sofort rundum wohl gefühlt und insgesamt eine total schöne Zeit zwischen den Buchdeckeln verbracht.

Erfahren tun wir alles aus der Sicht der 17-jährigen Paige in Ich-Perspektive. Paige war mir auf Anhieb sympathisch und da wir als Leserinnen ganz nah dran sind an ihren Empfindungen und Gedanken und diese in meinen Augen völlig authentisch beschrieben werden, habe ich mich durchgehend mühelos in unsere Hauptprotagonistin hineinversetzen können.
Mich hat Kara McDowell mit der Ausarbeitung von Paige komplett überzeugen können. Vor allem die – meinem Empfinden nach – sehr realistische Darstellung ihrer Angststörung hat mir überaus gut gefallen. Paige hat eine gewaltige Angst davor, die falsche Wahl zu treffen; für sie fühlt sich das Entscheidungen fällen wie eine Panikattacke an.
Ich habe stellenweise richtig mit unserer Ich-Erzählerin mitgelitten, habe ihre Ängste nur zu deutlich spüren und ihr Fühlen und Denken jederzeit nachvollziehen können. So habe ich es beispielsweise absolut verstehen können, dass die App Magic 8, die das Entscheidungen fällen für einen übernimmt, ein wahrer Segen für Paige ist.
Also ich finde, dass die Autorin hinsichtlich der Thematik Angststörung einen tollen Job gemacht hat. Die Geschichte sensibilisiert und hilft Nicht-Betroffenen dabei, Menschen mit dieser psychischen Erkrankung besser zu verstehen. Zudem macht sie Mut und schenkt Hoffnung und zeigt uns, wie wichtig es ist sich Hilfe zu holen.

Die Handlung gewinnt durch Paiges Angststörung sehr an Tiefe, sodass „One Way Or Another“ definitiv viel mehr ist als nur eine süße Liebesgeschichte für zwischendurch. Der romantische Part kommt aber natürlich ebenfalls nicht zu kurz. Romantikliebhaber
innen werden bei dem Buch auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Wir bekommen es hier sogar gleich mit zwei Lovestories zu tun – schließlich wird der Roman auf eine ziemlich coole und einfallsreiche Weise erzählt.

Die Kapitel berichten abwechselnd von den beiden verschiedenen Schicksalen, also sowohl von Paiges Urlaub in New York als auch von dem in Arizona. Man hat irgendwie fast schon das Gefühl, zwei verschiedene Geschichten zu lesen, trotz der Parallelen, die vorhanden sind. Also mir hat dieses Konzept richtig gut gefallen. Ich fand es super interessant zu sehen, was Paige alles verpasst und nicht erlebt hätte, wenn sie sich entweder für New York oder für Arizona entschieden hätte. Das Leseerlebnis wird durch die zwei verschiedenen Handlungsstränge ein ungemein abwechslungsreiches und spannendes, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. Hinzu kommt, dass die Kapitel meist mit einem Cliffhanger enden, was für einen zusätzlichen Lesesog sorgt.

Mich hat die Handlung von Beginn an in ihren Bann ziehen und durchweg fesseln können. Da sich überdies der leichte und jugendliche Schreibstil angenehm flüssig für mich hat lesen lassen, bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgeschmökert.
Langeweile kam für mich beim Lesen an keiner Stelle auf. Ich war immerzu am Mitfiebern und dank der zahlreichen lustigen Szenen saß ich auch öfters mit einem breiten Schmunzeln auf den Lippen da. So haben mich beispielsweise die Dialoge zwischen Paige und Harrison bestens unterhalten.

Harrison hat Paige das letzte Mal als Kind gesehen. Nach gut 11 Jahren treffen sie in New York nun wieder aufeinander und es kommt wie es kommen muss: Die beiden verlieben sich ineinander. Ich mochte Harrison sehr gerne, trotz seines anfänglichen recht unfreundlichen Verhaltens. Allerdings war ich beim Lesen eindeutig die ganze Zeit über #teamfitz. Fitz, der Paiges allerbester Freund und langjähriger heimlicher Schwarm ist, hat mein Herz im Nu erobert. Ich habe das gesamte Buch über so gehofft, dass die beiden noch zusammenkommen werden – in beiden Handlungssträngen. Ob mir mein Wunsch erfüllt wurde, werde ich euch hier aber nicht verraten, hehe. Das müsst ihr schon selbst herausfinden.
Aber noch mal kurz zurück zu den Charakteren: Neben Paige hat die Autorin auch die zahlreichen Nebenfiguren prima und glaubhaft skizziert. Mir haben sie allesamt echt gut gefallen.

Auch das Setting fand ich klasse. Da ich sowohl den Schauplatz New York als auch Arizona total gerne mag und man mit einer weihnachtlichen Kulisse immer bei mir punkten kann, wurde ich settingmäßig zweifellos nicht enttäuscht. New York und die Berghütte in Arizona werden beide sehr anschaulich und stimmungsvoll beschrieben, sodass man sich alles bildlich vorstellen kann. Und da das Buch an Weihnachten spielt, kommt man zudem noch in den Genuss einer winterlichen Weihnachtsatmosphäre.

Fazit: Mitreißend, weihnachtlich, romantisch. Ein zauberhafter Liebesroman mit Herz, Humor und Tiefgang!
Mir hat Kara McDowell mit „One Way Or Another – Zwei Wege führen zu dir“ eine wunderschöne Lesezeit bescheren können. Ich bin richtig begeistert von dem Buch und kann es nur empfehlen. Solltet ihr gerne in Young Adult Romane eintauchen, die eine gelungene Mischung aus Romantik, Leichtigkeit, Witz, Ernst und Tiefe enthalten, eine tolle Weihnachtsstimmung aufkommen lassen und auf eine warmherzige und originelle Weise erzählt werden, solltet ihr euch „One Way Or Another“ nicht entgehen lassen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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