spannend bis zum Schluss
A Good Girl’s Guide to MurderHier kann ich den Hype, der um das Buch gemacht wurde tatsächlich mal wieder nachvollziehen. Ich habe ohne große Erwartungen mit dem Lesen angefangen und die Story hat mich schnell total gefesselt. Ab ...
Hier kann ich den Hype, der um das Buch gemacht wurde tatsächlich mal wieder nachvollziehen. Ich habe ohne große Erwartungen mit dem Lesen angefangen und die Story hat mich schnell total gefesselt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.
Pippa ist eine total sympathische Protagonistin. Gerade weil sie nicht die typische Heldin oder auch das typische Teenie-Mädchen ist. Allerdings fand ich ihre Handlungen teilweise schwer nachvollziehbar und manchmal auch ein bisschen überzogen. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Auch die restlichen Charaktere sind gut beschrieben und sehr interessant. Ich fand es großartig, wie man langsam immer mehr über die Charaktere erfährt und wie sich die Wahrnehmung dadurch ändert.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Auch der Wechsel der Perspektiven war super gemacht. Neben Passagen aus der Erzählerperspektive gibt es auch immer wieder Kapitel aus Pippas Sicht, die in Protokollform geschrieben sind.
Die Spannung bleibt das ganze Buch über konstant und ich habe es geliebt, mitzurätseln, wer denn nun der wahre Mörder von Andie ist. Dank der vielen, überraschenden Wendungen habe ich meine Meinung ständig wieder geändert und war am Ende dann von der Auflösung trotzdem total überrascht. Das Ende ist nichtsdestotrotz stimmig und bringt die Geschichte zu einem würdigen Abschluss.
Mein Fazit: Eine richtig spannende Lektüre. Fünf Sterne.