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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.02.2025

spannend bis zum Schluss

A Good Girl’s Guide to Murder
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Hier kann ich den Hype, der um das Buch gemacht wurde tatsächlich mal wieder nachvollziehen. Ich habe ohne große Erwartungen mit dem Lesen angefangen und die Story hat mich schnell total gefesselt. Ab ...

Hier kann ich den Hype, der um das Buch gemacht wurde tatsächlich mal wieder nachvollziehen. Ich habe ohne große Erwartungen mit dem Lesen angefangen und die Story hat mich schnell total gefesselt. Ab einem gewissen Punkt konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Pippa ist eine total sympathische Protagonistin. Gerade weil sie nicht die typische Heldin oder auch das typische Teenie-Mädchen ist. Allerdings fand ich ihre Handlungen teilweise schwer nachvollziehbar und manchmal auch ein bisschen überzogen. Das tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Auch die restlichen Charaktere sind gut beschrieben und sehr interessant. Ich fand es großartig, wie man langsam immer mehr über die Charaktere erfährt und wie sich die Wahrnehmung dadurch ändert.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Auch der Wechsel der Perspektiven war super gemacht. Neben Passagen aus der Erzählerperspektive gibt es auch immer wieder Kapitel aus Pippas Sicht, die in Protokollform geschrieben sind.

Die Spannung bleibt das ganze Buch über konstant und ich habe es geliebt, mitzurätseln, wer denn nun der wahre Mörder von Andie ist. Dank der vielen, überraschenden Wendungen habe ich meine Meinung ständig wieder geändert und war am Ende dann von der Auflösung trotzdem total überrascht. Das Ende ist nichtsdestotrotz stimmig und bringt die Geschichte zu einem würdigen Abschluss.

Mein Fazit: Eine richtig spannende Lektüre. Fünf Sterne.

Veröffentlicht am 24.02.2025

nette Lovestory mit einigen Klischees

Dark Cinderella
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Im Großen und Ganzen hält dieses Buch, was es verspricht. Man bekommt eine hübsche Lovestory zwischen einem Prinzen und einer Bürgerlichen. Was für mich dabei leider viel zu kurz kommt, ist die Geschichte ...

Im Großen und Ganzen hält dieses Buch, was es verspricht. Man bekommt eine hübsche Lovestory zwischen einem Prinzen und einer Bürgerlichen. Was für mich dabei leider viel zu kurz kommt, ist die Geschichte um die verschwundene Freundin der Protagonistin. Man erfährt so gut wie nichts über Alva. Sie bleibt eine blasse Randnotiz. Dafür nimmt die Liebesgeschichte sehr viel Raum ein und man hat immer wieder das Gefühl, dass Sofia komplett vergisst, warum sie eigentlich die Anstellung im Schloss wollte.

Sofia ist immerhin eine wirklich sympathische Protagonistin. Sie ist eine starke und selbstbewusste Frau, die sich nichts gefallen lässt und ihren eigenen Kopf hat. Auch ihre Großmutter fand ich sehr charmant.

Maximilian war mir dafür zu sehr der Klischee-Traumprinz. Er war mir zu glatt und irgendwie zu wenig echt. Alles in allem zu perfekt. Seine Schwester Linnea bekommt dafür das Klischee der Party-Prinzessin verpasst. Aber dadurch wirkt sie immerhin noch interessanter als ihr Bruder, weil sie einfach auch Schwächen hat.

Das Buch endet mit einem ziemlichen Cliffhanger, der natürlich die Neugier auf den nächsten Band schüren soll. Da ich allerdings befürchte, dass auch hier die Lovestory wieder im Vordergrund steht, weiß ich noch nicht, ob ich den wirklich lesen muss.

Wer auf royale Lovestories steht und sich an Klischees nicht stört, wird mit diesem Buch aber auf jeden Fall sehr viel Freude haben.

Veröffentlicht am 24.02.2025

niedliche Idee, aber man hätte mehr draus machen können

Papas Tattoos
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Also die Idee von diesem Buch fand ich wirklich super. Tattoos werden in Kinderbüchern ja kaum thematisiert, damit haben inzwischen so viele Menschen welche. Dass die Tattoos des Papas nachts lebendig ...

Also die Idee von diesem Buch fand ich wirklich super. Tattoos werden in Kinderbüchern ja kaum thematisiert, damit haben inzwischen so viele Menschen welche. Dass die Tattoos des Papas nachts lebendig werden, hat sich also richtig cool angehört.

Und im Grunde ist es das auch. Die Illustrationen sind großartig und sehr liebevoll gemacht. Die Sprache ist kindgerecht und einfach verständlich. Aber für meinen Geschmack wäre da einfach noch mehr drin gewesen. Die kleinen Geschichten zu den Tattoos sind alle extrem kurz und oberflächlich gehalten. Auch erfährt man überhaupt nicht, warum Emilia bei ihrem Papa lebt und was mit der Mutter ist. Mir hätte hier einfach ein bisschen mehr Inhalt besser gefallen.

Nichtsdestotrotz ist es ein wirklich süßes Bilderbuch, dass durch ein ungewöhnliches Thema besticht.

Veröffentlicht am 22.02.2025

unterhaltsam und ziemlich schräg

Tür zu, es zieht! 1 Hausenheim Hood News und Kinderlalaland
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Ich kannte die Band "Deine Freunde" bisher nicht, aber das hat beim Lesen nicht gestört. Der Schreibstil ist sehr locker und witzig und die Charaktere gut ausgearbeitet. Es wird auch gar nicht langweilig, ...

Ich kannte die Band "Deine Freunde" bisher nicht, aber das hat beim Lesen nicht gestört. Der Schreibstil ist sehr locker und witzig und die Charaktere gut ausgearbeitet. Es wird auch gar nicht langweilig, weil ständig irgendwas verrücktes passiert.

Mir persönlich hat der Genremix hier nicht so gut gefallen. Man hat zum einen Romy und ihre Familie, mit den (mehr oder weniger) normalen Alltagssorgen und auf der anderen Seite die drei Jungs aus der Band, die versehentlich eine magische Tür öffnen und in einer Parallelwelt fantastische Abenteuer erleben. Ich hätte es schöner gefunden, wenn man sich auf eines davon konzentriert hätte. Aber das ist eben Geschmackssache.

Das Buch besticht durch viel schrägen Wortwitz, den Kinder vielleicht nicht immer sofort verstehen. Mein Patenkind hat hier doch die eine oder andere Erklärung gebraucht und fand die Witze dann meistens trotzdem doof. Auch ist alles ziemlich übertrieben dargestellt.

Trotzdem ist es ein unterhaltsames Buch. Vermutlich vor allem für Fans der Band.

Veröffentlicht am 20.02.2025

großartiges Ende der Trilogie

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
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Bisher habe ich wirklich jedes Buch von Kerstin Gier geliebt und dieses ist keine Ausnahme. Es steht den beiden ersten Bänden wirklich in nichts nach und bildet den perfekten Abschluss für die Trilogie.

Wie ...

Bisher habe ich wirklich jedes Buch von Kerstin Gier geliebt und dieses ist keine Ausnahme. Es steht den beiden ersten Bänden wirklich in nichts nach und bildet den perfekten Abschluss für die Trilogie.

Wie auch bei den Vorgängerbänden wird die Geschichte (mit ein paar kleinen Ausnahmen) abwechselnd aus der Sicht von Matilda und Quinn erzählt. Natürlich sind die bekannten Charaktere aus Band eins und zwei auch wieder mit von der Partie, wobei sie teilweise aber nur eine sehr kleine Nebenrolle einnehmen. Dafür kommen aber auch nochmal ein paar neue Charaktere dazu. Die Geschichte ist rasant erzählt und wird wirklich keine Sekunde langweilig. Tatsächlich bleibt es bis zum emotionalen Ende total spannend. Außerdem gibt es wieder so einige, überraschende Wendungen und viel Spielraum zum miträtseln. Und natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz.

Das Ende fand ich wirklich super gelungen. Es hält noch mal einige Überraschungen und Enthüllungen parat und zum Schluss werden dann auch alle Fragen beantwortet. Genau wie Band eins und zwei bietet auch „Was die Welt zusammenhält“ genau die richtige Mischung aus Spannung, Gefühl und Humor. Für mich schon jetzt ein absolutes Highlight in diesem Jahr.

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