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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.12.2024

interessantes Thema, schlecht umgesetzt

Good Energy
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Ich hatte mich wirklich auf dieses Buch gefreut, denn das Thema finde ich total interessant und die Leseprobe hatte mich echt begeistert. Leider hat diese Begeisterung aber nicht angehalten. Auch wenn ...

Ich hatte mich wirklich auf dieses Buch gefreut, denn das Thema finde ich total interessant und die Leseprobe hatte mich echt begeistert. Leider hat diese Begeisterung aber nicht angehalten. Auch wenn die Autorin einige sehr interessante und hilfreiche Erkenntnisse teilt.

Alles in allem war mir dieses Buch zu lang, um es mal ganz einfach auszudrücken. Es ist ja wirklich schön, dass die Autorin alles so ausführlich erläutert. Aber mir war es einfach zu viel. Vor allem auch zu viel Fach-Chinesisch und zu viel, was sich ständig wiederholt.
Gut fand ich dagegen, dass es am Ende jeden Abschnitts nochmal eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte gibt. Ehrlich gesagt würde ich empfehlen, die Kapitel nur zu überfliegen und einfach die Zusammenfassung zu lesen. Meistens reicht das völlig aus.

Dr. Means geht auch immer wieder auf ihre Zeit als Ärztin oder Assistenzärztin ein. Was ich anfangs noch wirklich gut fand, wurde mir mit der Zeit dann auch zu viel. Wie schon erwähnt, vieles wiederholt sich einfach.

Auch ihre Ratschläge (oder vielleicht sollte man es schon eher Anweisungen nennen) für ein gesundes Leben fand ich teilweise etwas seltsam. Sie drängt einen geradezu dazu, einen Fitnesstracker zu kaufen. Ich glaube, an einer Stelle wird sogar ein bestimmtes Gerät oder zumindest eine App erwähnt, was für mich schon stark nach Schleichwerbung riecht.
Total seltsam finde ich den Rat, sich beim Arzt ein Glukosemessgerät (wie es Diabetiker verwenden) verschreiben zu lassen. Vielleicht geht das in den USA so einfach, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein deutscher Arzt mal eben einem Nicht-Diabetiker ein solches Gerät verschreibt.

Natürlich bezieht sich die Autorin auch mit allem auf die USA. Klar, sie ist Amerikanerin. Bei Statistiken gibt es immer auch die deutsche Variante dazu, was ich gut fand. Aber wenn es z.B. um Pestizide und Toxine geht, fehlt mir das. Hier hätte ich mir zumindest eine Randnotiz gewünscht, denn es gibt sicher auch hier große Unterschiede.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch sicher ein paar gute Tipps beinhaltet. Aber wie mit allem sollte man auch hier einfach das rauspicken, was für einen selbst Sinn macht.

Veröffentlicht am 10.12.2024

Toller Auftakt

Record of Ragnarok 1
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Ich muss gestehen, dass ich eher selten Anime/Manga lese. Bei diesem hat mich einfach die Story total neugierig gemacht, da ich schon immer von allem fasziniert war, was mit Germanischer Sagenwelt zu tun ...

Ich muss gestehen, dass ich eher selten Anime/Manga lese. Bei diesem hat mich einfach die Story total neugierig gemacht, da ich schon immer von allem fasziniert war, was mit Germanischer Sagenwelt zu tun hat.

Die Geschichte an sich ist total spannend und wirklich gut erzählt. Man ist sofort im Geschehen drin und kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil es so viele, unerwartete Wendungen gibt. Vor allem die Walküren fand ich einfach großartig und Brünhilde ist eine richtig coole Protagonistin.

Die Illustrationen sind sehr schön gemacht, auch wenn manche Seiten für meinen Geschmack etwas zu voll waren. Das ist aber natürlich Ansichtssache. Im Großen und Ganzen haben die Zeichnungen wirklich gut zur Geschichte gepasst.

Veröffentlicht am 10.12.2024

interessante Einblicke in eine Weltreise

Leuchtende Horizonte
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In diesem Buch gewährt Julia Morgenthaler interessante Einblicke in ihre Weltreise, die sie zusammen mit ihrem Mann unternommen hat. Spannend fand ich, dass sie ihren sicheren und bestimmt auch gut bezahlten ...

In diesem Buch gewährt Julia Morgenthaler interessante Einblicke in ihre Weltreise, die sie zusammen mit ihrem Mann unternommen hat. Spannend fand ich, dass sie ihren sicheren und bestimmt auch gut bezahlten Job aufgegeben und etwas völlig neues gewagt hat. Sie schildert sehr offen, wie es dazu kam, welche Überlegungen sie angestellt hat und mit welchen Hürden sie zu kämpfen hatte.

Ich fand es total interessant, wie unterschiedlich ihre Erfahrungen waren. Und wie viel Mut diese Frau bewiesen hat. Denn es lief bei weitem nicht immer alles glatt und sie mussten auf ihrer Reise auch einigen Gefahren trotzen. Spannend sind auch die Begegnungen, die sie schildert und die Schicksale der unterschiedlichen Menschen, die sie auf ihrer Reise getroffen hat.

Wer selbst mit dem Gedanken spielt, eine Auszeit zu nehmen und um die Welt zu reisen, bekommt in einem der Kapitel auf ein paar sehr hilfreiche Tipps und Informationen. Gerade auch, was die Finanzierung angeht.

Veröffentlicht am 10.12.2024

ganz unterhaltsam, aber nicht überragend

Carmilla
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Aufgrund des Klappentextes hatte ich hier sehr viel erwartet und wurde leider ein wenig enttäuscht. Von der sexuellen Spannung und Gothic-Romantik war nicht so wirklich viel zu spüren. Insgesamt fehlte ...

Aufgrund des Klappentextes hatte ich hier sehr viel erwartet und wurde leider ein wenig enttäuscht. Von der sexuellen Spannung und Gothic-Romantik war nicht so wirklich viel zu spüren. Insgesamt fehlte es mir etwas an Spannung. Die Handlung plätschert über lange Strecken eher so dahin.

Was ich sehr mochte war die Erzählweise aus der Perspektive von Laura. Das Buch beginnt quasi mit einer Einleitung durch einen Arzt (wenn ich mich richtig erinnere), der sich mit Lauras Geschichte befasst hat. Im Anschluss folgt dann die Erzählung von Laura selbst, in Form eines Briefes. Die Sprache ist für heutige Maßstäbe natürlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällt die sehr poetische und bildhafte Schreibweise wirklich gut.

Laura selbst erscheint mir sehr naiv, aber das erklärt sich dadurch, dass sie sehr behütet aufwächst. Was mich etwas gestört hat war, dass so lange Zeit niemand einen Zusammenhang zwischen Carmillas Anwesenheit und den ganzen, seltsamen Vorkommnissen in der Gegend herstellt.

Das Ende fand ich dann sehr enttäuschend. Es fügt sich alles ganz zufällig viel zu perfekt zusammen und endet dann sehr abrupt. Aber vielleicht ist das einfach der Zeit geschuldet, aus der das Buch stammt. Das abrupte Ende habe ich auch bei Dracula immer bemängelt.

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Veröffentlicht am 03.12.2024

schön schwarzhumorig, aber schwächelt leider zum Ende

May Morrigans mysteriöse Morde
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Die ersten zwei Drittel dieses Buches habe ich absolut geliebt. Die Charaktere sind einfach herrlich skurril und May ist trotz (oder gerade wegen?) ihrer Taten eine sehr sympathische Protagonistin. Ich ...

Die ersten zwei Drittel dieses Buches habe ich absolut geliebt. Die Charaktere sind einfach herrlich skurril und May ist trotz (oder gerade wegen?) ihrer Taten eine sehr sympathische Protagonistin. Ich mochte den Schreibstil und den schwarzen Humor total gerne.

Was mir auch sehr gut gefallen hat war, dass die Geschichte aus der Sicht von drei unterschiedlichen Charakteren erzählt wird. Da wäre zum einen natürlich May selbst, dann ihr bester Freund Fletcher und zuletzt der junge Reporter Danny Fox. Die Autorin verbindet die drei Figuren im Laufe der Geschichte sehr geschickt miteinander, sodass die verschiedenen Erzählstränge sehr schön ineinandergreifen.

Das Rätseln um die verschwundenen Mädchen und den möglichen Täter hat mir großen Spaß gemacht, auch wenn es für meinen Geschmack hier zu wenige Verdächtige gab. Auch der Täter, der am Ende präsentiert wurde, hat für mich nicht wirklich Sinn ergeben.

Wie schon erwähnt lässt das Buch im letzten Drittel leider stark nach. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin hier einfach zu viel wollte und sich ein bisschen verzettelt hat. Wo anfangs die Handlung noch durchaus plausibel war, wurde es zum Ende hin immer unglaubwürdiger. Der finale Showdown war dann einfach nur übertrieben. Auch der erzwungene Cliffhanger am Ende hat für mich keinerlei Sinn ergeben.

Wirklich schade, denn das Buch hätte so toll sein können. Auch wenn ich großen Spaß beim Lesen hatte, kann ich so leider nur 3,5 Sterne vergeben.

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