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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2022

Mega Auftakt einer Serie

Die Tränen der Göttin
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André Milewski ist für mich inzwischen ein Muss wenn ich Bücher im Bereich von Historischen Romanen lesen möchte. Ich werde bei seinen Geschichten nicht enttäuscht und kann jedesmal in eine andere Welt ...

André Milewski ist für mich inzwischen ein Muss wenn ich Bücher im Bereich von Historischen Romanen lesen möchte. Ich werde bei seinen Geschichten nicht enttäuscht und kann jedesmal in eine andere Welt abtauchen. Dabei versteht André, Historische Begebenheiten authentisch aufleben zu lassen. Mit seinem lockeren, leichten und fesselnden Schreibstil fliege ich immer schnell durch die Seiten. Dabei packt mich André jedesmal mit seiner spannenden, gut recherchierten und fundierten Geschichte. Auch diesmal war ich wieder Feuer und Flamme. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und gewählt. Ich bin immer wieder fasziniert, wie André mich durch Geschichte führen kann und mir nicht langweilig wird. Denn Geschichte war und ist für mich immer schon ein trockenes Gebiet gewesen. Doch hier möchte ich einfach nur mehr und wollte nicht das die Story endet. „Die Tränen der Göttin“ hatte mich von der ersten Seite an fest im Griff. Die Spannung durchzog sich wie ein roter Faden durch das Buch, welches durch die tragenden Charaktere immer oben gehalten wurde. Ich kann jedem, der gut recherchierte und mit Hingabe geschriebene Historische Romane lesen möchte, dieses Buch bzw. André Milewski als Autor empfehlen.

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Veröffentlicht am 11.06.2022

Was für ein mega Pageturner

Trauma
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„Trauma“ von Angélique Mundt hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist rasant und einfach gehalten. Somit hat der Leser ein super Lesegefühl und kann sich schnell in ...

„Trauma“ von Angélique Mundt hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist rasant und einfach gehalten. Somit hat der Leser ein super Lesegefühl und kann sich schnell in die Geschichte einfinden. Es beginnt von der ersten Seite an spannend zu werden, da der Leser sofort in die Geschichte geworfen wird. Sinnloses Geplänkel findest du hier nicht. Genau so sollte ein Thriller gemacht sein. Die Protagonistin Leila ist für mich authentisch und sehr nah beschrieben. Ich konnte mich gut in ihre prekäre Lage hineinversetzen. Jeder der schon etwas über die Auswirkungen von Traumata gehört bzw. gelesen hat, merkt schnell, dass Angélique sich mit dieser Materie auseinander gesetzt hat. Wer noch nichts darüber weiß, kann hier schnell realistisch erfahren, wie die Gefühlswelt eines Menschen in solch einer Situation aussehen kann. Es wirkt anfänglich sehr beklemmend und ausweglos. Denn genau das können Traumata bewirken. Angélique schaffte es immer wieder die Zerrissenheit und das Leiden von Leila gut bildlich darzustellen. Denn was macht denkt eine Mutter, die plötzlich aus dem Leben gerissen wird, in eine Psychiatrie kommt, anfänglich keinerlei Erinnerungen hat, eine Mörderin sein soll und ein Kind auf der anderen Seite auf dich wartet. Als Leser ist für dich absolut nicht vorhersehbar, was als nächstes passiert und wer hier ein perfides Spiel mit wem treibt. Wer ist Täter, wer ist Opfer. Diese beiden Seiten wechseln sich stetig ab und du bist am Ende verwirrter als vorher. Genau so muss sich Leila die ganze Zeit fühlen. Selbst mit dem eintreten von Erinnerungen bei Leila weiß der Leser nicht, ob diese real sind oder auch wieder ein Schutzmechanismus der Gedanken. Bis zum bitteren Ende bleibt das Buch spannend und du möchtest einfach nur wissen wie alles zusammen hängt. Ich habe das Buch durchgesuchtet und wurde wahnsinnig gut unterhalten und berührt. Denn das gesamte Setting war ziemlich authentisch und sehr nah an einer gebrochenen Seele gehaftet.

Für mich eine absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 04.06.2022

Ein tolles Buch mit vielen Wendungen

Das Quiz
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„Das Quiz“ ist mein erstes Buch von Julia Fürbaß und ich habe wieder eine neue Autorin für mich entdecken können. Das Cover zeigt sich schlicht aber für den Inhalt passend. Der Schreibstil ist angenehm ...

„Das Quiz“ ist mein erstes Buch von Julia Fürbaß und ich habe wieder eine neue Autorin für mich entdecken können. Das Cover zeigt sich schlicht aber für den Inhalt passend. Der Schreibstil ist angenehm und ließ mich schnell durch die Seiten fliegen. Zu Beginn wirkt alles sehr verhalten und ruhig, dennoch unterschwellig brodelnd. Als Leser spürt man schnell, dass das Blatt sich bald wenden wird. Was mir besonders gefallen hat, sind die Irrwege, auf denen uns Julia führt. Das ein oder andere Mal dachte ich, wäre ich der Wahrheit nahe, doch da täuschte ich mich relativ schnell. Stetig kamen neue Erkenntnisse und Dinge zum Vorschein, die meine Gedankenwelt immer wieder bröckeln ließ. Dieses Hin und Her macht einen guten Psychothriller aus. Es soll dich packen und mit sich reißen, so dass du spannende Lesestunden hast. Genau das habe ich hier erhalten. Auch ohne viel Blut, umhergemetzel und einer Jagd nach dem Mörder kann ein Thriller auskommen. Das Buch habe ich kaum aus der Hand legen können und tatsächlich schnell durchgesuchtet. Das Ende hat mich gelasht und mit einem „Wow“ zurück gelassen. Zusammenfassend kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der eine packende Story mit tollen Protagonisten und einer Portion Überraschungen im Gepäck, gern hat. Danke für die tollen Lesestunden!


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Veröffentlicht am 26.05.2022

Eine interessante Story mit Lust auf mehr

DAS BRENNEN DER STILLE - Goldenes Schweigen (Band 1)
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Das Brennen der Stille ist für mich eine völlig neue und bisher nie dagewesene Idee. Der Klappentext und das Cover machen wirklich neugierig auf die Story. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten, ...

Das Brennen der Stille ist für mich eine völlig neue und bisher nie dagewesene Idee. Der Klappentext und das Cover machen wirklich neugierig auf die Story. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten, so dass der Leser wunderbar in die Geschichte eintauchen kann. Was ich besonders gelungen finde, sind die Auszüge aus der Gedankenwelt bzw. aus der Heiligen Schrift am Anfang eines neuen Kapitels. Die Kapitel wechseln jeweils aus der Sicht von Olive und Kyle, so dass sich der Leser besser in die Handlungen des einzelnen hineinversetzen kann. Die beiden Hauptprotagonisten sind passend geschrieben und wirken positiv auf mich. Auch wenn Kyle in einem hin und her seiner Emotionen gefangen ist, kann ich die Handlungsweisen gut nachvollziehen. Olive hat sich nach und nach stetig weiter entwickelt und ist für mich die bisher stärkste und ausgearbeitetste Rolle in der Geschichte. Über die eigentlich Welt in der sie leben, wird nur hier und da ein einig Einblick gewährt. Es könnte für mich sogar noch tiefer gehen, so dass der Leser eine bildliche Vorstellung der ganzen neuen Welt erhält. Denn es dreht sich hauptsächlich um die einzelnen Protagonisten. Die Vorstellung, dass jedes gesprochene Wort Spuren auf der Haut hinterlässt ist wirklich eine grandiose Idee. Auch der damit verbundene Aspekt der Feindseligkeiten zwischen den „Rebellen“ und den „Schweigenden“ ist modern und zieht Parallelen zur heutigen Gesellschaft. Was mir nicht so zusagte war die Beziehung zwischen Olive und Kyle. Mir an einigen Stellen zu viel Liebesgeplänkel und ein hin und her. Auch gab es für mich zwei Momente, die für mich nicht nachvollziehbar bzw. nicht logisch erschienen. Toll finde ich die Tatsache, dass man als Leser nicht unbedingt weiß wem man noch trauen kann. Wer hat gute Absichten und wer versteckt sein wahres Ich. Das Ende war wirklich gut, so dass ich richtig Bock habe die Geschichte weiter zu verfolgen. Ich kann den ersten Band wirklich empfehlen, wer mal eine etwas andere Dystopie lesen möchte.

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Veröffentlicht am 01.05.2022

Wirklich Enttäuschend

Der dreizehnte Mann
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Der 13. Mann ist mein zweites Buch von Tsokos und Schwiecker. Nachdem ich den ersten Band nahezu verschlungen habe, musste auch Band 2 her. Der Schreibstil wirkt sehr einfach und ziemlich steif. Dabei ...

Der 13. Mann ist mein zweites Buch von Tsokos und Schwiecker. Nachdem ich den ersten Band nahezu verschlungen habe, musste auch Band 2 her. Der Schreibstil wirkt sehr einfach und ziemlich steif. Dabei laß es sich nicht sonderlich gut. Das Thema ist wahnsinnig spannend und grauenvoll. Wirklich ein Justizskandal vom feinsten. Daraus hätte man wirklich was gutes entwickeln können. Die Umsetzung hat mich jedoch sehr enttäuscht. Ich konnte leider für mich keinen Thriller oder top Story feststellen. Es war mir einfach zu trocken und stupide runter geschrieben. Es fehlte völlig an Pep. Ich als Leser habe mich quasi von einem Raum zum anderen bewegt. War ich nicht im Anwaltsbüro, befand ich mich in einem anderen Büro. Viel Gerede um nichts. Keine wirkliche Handlung und Inhalt. Es ist so schade, da mir das erste Buch richtig gut gefallen hat. Aber die Geschichte plätschert hier nur so vor sich hin und es geschieht quasi nichts. Viele Wiederholungen und ein bisschen Erinnerungen lassen mich gelangweilt zurück. Dabei sollten gerade die Erinnerungen mich fesseln, da diese Inhaltlich absolut traurig sind. Ich habe mich bis 80% des Buches durchgequält, da ich dachte das sich das Blatt noch wenden könnte. Leider brachte mir dieses Denken nichts ausser verschwendete Zeit.

Schade! Kein Buch für mich. Es hat mich einfach nur enttäuscht zurück gelassen.

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