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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2026

Geht auch fantastisch weiter

Vows and Ruins
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Ich fand bereits Band 1 über Thea und Wilder ja super unterhaltsam und einfach grandios. Diese Mischung aus schroffer Kampf-Gilde und Magie hat mir richtig gut gefallen und da legt dieser zweite Band auch ...

Ich fand bereits Band 1 über Thea und Wilder ja super unterhaltsam und einfach grandios. Diese Mischung aus schroffer Kampf-Gilde und Magie hat mir richtig gut gefallen und da legt dieser zweite Band auch wieder richtig stark nach. Trotzdem steht auch weiterhin die Beziehung zwischen den Protagonisten im Fokus der Handlung.

Dieses Schüler-Lehrer-Ding was die beidem am Laufen haben ist schon irgendwie rührend und ich finde es irgendwie zutiefst befriedigend, dass beide Theas Ausbildung und die Bürde ihrer Macht ernst genug nehmen, um ihre Entwicklung über ihre Liebesbeziehung zu stellen.

Gleichzeitig ist die Chemie zwischen den beiden so stark und die Luft praktisch aufgeladen mit Verlangen, Begierde, aber auch einem sehr ursprünglichen Beschützerinstinkt und tiefer Zuneigung. Und wie hinreißend ist das bitte, dass Wilder permanent errötet?

Das Buch ist abenteuerlich, schlachtenreich, eine Geschichte von Krieg und Dunkelheit, aber von Loyalität, Freundschaft und Liebe. Den vielen Spice hätte ich nicht unbedingt gebraucht, einfach weil die Handlung so viel mehr hergibt. Aber ich finde die Geschichte trotzdem total episch.

Das Ende ist mindblowing, schmerzlich und absolut bitter. Ich brauche unbedingt Band 3

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Absolut nichts für schwache Nerven

The Puppet Master
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Ich habe mich so auf diesen zweiten Band gefreut, denn “The Twenty“ war eines meiner Thriller-Highlights im vergangenen Jahr. Band 2 knüpft mit dem nächsten Fall an die Ereignisse nach der letzten Mordserie ...

Ich habe mich so auf diesen zweiten Band gefreut, denn “The Twenty“ war eines meiner Thriller-Highlights im vergangenen Jahr. Band 2 knüpft mit dem nächsten Fall an die Ereignisse nach der letzten Mordserie an, ich würde also empfehlen, Band 1 zuerst zu lesen. Ist kein strenges Muss, aber ein paar Sachen versteht man besser, wenn man Band 1 gelesen hat. Band 1 war halt einfach spektakulär, weshalb Band 2 in große Fußstapfen tritt, aber das ist dem Autor wirklich meisterlich gelungen.

Die Mordserie ist heftig. Ich sags wies ist: nicht nur die Beschreibungen der Leichen und ihrer Auffindesituation ist heftig. Es gibt auch eine sehr explizit Szene, da ist mir nicht nur mulmig, sondern regelrecht schlecht geworden. Also wer mit expliziten Schilderungen und bildhaften Beschreibungen von Tatorten nicht umgehen kann, für den ist dieses Buch nichts. Jetzt könnte man meinen, das klingt nach reiner Gewaltorgie. Klares Jein. Denn hinter dem ganzen steckt zusätzlich eine ekelhaft perfide psychologische Komponente, die es mir eiskalt den Rücken runtergejagt hat.

Zusätzlich legt der Fall einen Fokus auf die privaten Entwicklungen rund um das geschwisterliche Ermittler-Duo. Da passiert auch echt viel, sodass die Figuren und ihre charakterlichen Eigenheit ziemlich gut rausgearbeitet werden. Das ist für einen Thriller nicht selbstverständlich und dadurch eigentlich noch bemerkenswerter. Und auch hier lässt das Buch schon erkennen, dass sich noch einigen Dämonen gestellt werden muss.

Ich hab wirklich mitgefiebert. Das Buch ist ein absoluter Pageturner, der mich fertig gemacht hat. Ich wollte das Buch nicht weglegen, weil ich wen Fall nicht ungelöst verarbeiten wollte. Ich glaube dann hätte ich vielleicht Albträume von dem Buch bekommen. Bin fassungslos. Und bodenlos begeistert.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Nimm, was du brauchst

Yu-jins Bücherküche der großen Träume
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Dieses Buch ist eine schöne Zusammenstellung einzelner Geschichten und Moment, die zum Innehalten und Nachdenken einladen. Sie greifen elementare Momente des Lebens auf, in denen sich der Leser gut wiederfinden ...

Dieses Buch ist eine schöne Zusammenstellung einzelner Geschichten und Moment, die zum Innehalten und Nachdenken einladen. Sie greifen elementare Momente des Lebens auf, in denen sich der Leser gut wiederfinden kann und schenken auf feinfühlige Art das Gefühl willkommen und gesehen zu sein. Einfach toll zum Schmökern und Verweilen.

Die Bücherküche ist ein Ort der Einkehr und Begegnung, des in sich Gehens und Sinn Suchens. Es ist eine ruhige, unaufgeregte Erzählung. Die Personen, die diesen Ort besuchen, stehen alle an einem gewissen Punkt ihrem Leben an dem sie Rat, Ermutigung oder einfach ein offenes Ohr brauchen. Dabei geben auch die Mitarbeiter der Bücherküche viel über sich preis.

Die Geschichte wird in Schlaglichtern und Episoden erzählt. Es geht um Lebenswege, Wünsche und Hoffnungen, Rückschläge und den Weg des Schicksals. Der Ton ist dabei leicht wehmütig, gleichzeitig aber auch voller Zuversicht.
Vor allem Ma-Ri und Jin-Huns Geschichte fand ich sehr ergreifend.

Ich mochte die sanfte Erzählart, die Figuren sind nicht fordernd, füllen die Geschichte aber mit Wärme. Es ist ein schönes Buch, was sich wie eine kleine Auszeit liest.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Hat mich wieder so ein bisschen mit der Reihe versöhnt

Between Fading Stars
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Bin ehrlich, Band 2 hat mich irgendwie zur Weißglut getrieben. Ich fabd Band 1 so toll, dass das Folgebuch für mich irgendwie ein echter Downer war. Immer noch gut geschrieben und alles, aber die Storyline ...

Bin ehrlich, Band 2 hat mich irgendwie zur Weißglut getrieben. Ich fabd Band 1 so toll, dass das Folgebuch für mich irgendwie ein echter Downer war. Immer noch gut geschrieben und alles, aber die Storyline hat mir nicht gefallen. Band 3 rettet das jetzt alles so ein bisschen für mich.

Band 2 teasert ja schon an, welche Beziehung hier im Mittelpunkt stehen wird und ich muss sagen, mit Hailey bin ich super schnell warm geworden. Ich fand sie sehr nahbar und fand auch den Friendship-Vibe der Geschichte sehr toll. Den Support, den sie aus ihrem Umfeld bekommt, hab ich sehr gespürt und mochte den ermutigenden Ton. Und ich mochte auch nochmal dieses veränderten Blick auf die Buchwelt aus Autorensicht super gerne, nachdem wir jetzt zwei Bände lang im Verlagswesen verweilt haben.

Der Erzählstil orientiert sich an den vorherigen Bänden, die Perspektiven wechseln gleichmäßig zwischen den Protagonisten. Ich hab diese Lovestory jetzt wieder ein bisschen mehr gefühlt, der zeitliche Abstand zum letzten Buch hat mir da auch gut getan.

Ich finds nen soliden dritten Band.

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Geht an die Nieren

Anatomy of a Broken Heart
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Das Setting der Feuerwache und die Einblicke in die Arbeit von Paramedics fand ich richtig stark rübergebracht. Generell sind die Themen Trauer und Verlust sehr nahbar aufbereitet und vor allem Gracies ...

Das Setting der Feuerwache und die Einblicke in die Arbeit von Paramedics fand ich richtig stark rübergebracht. Generell sind die Themen Trauer und Verlust sehr nahbar aufbereitet und vor allem Gracies Erstarren, die Selbstvorwürfe und der daraus resultierende Wunsch, zumindest anderen zu helfen, fand ich greifbar, nachvollziehbar und sehr sympathisch.

Das Buch hat definitiv Schmacht-Potential. Diese Geschichte ist die schönste Art von Second Chances Roman. Die Protagonisten heilen miteinander, überwinden ihre gemeinsame, tragische Vergangenheit und finden Trost und Halt ineinander. Das fühlt sich einfach sehr gesund und natürlich an.

Das Buch ist in zwei POVs erzählt, wobei der erzählerische Fokus ganz klar auf Gracie liegt und Holdens Perspektiven eher ergänzend wirken und der sich entwickelnden Liebesgeschichte Dimension verleihen. Ich mag es, dass Gracie und Holden sich Zeit lassen, auch Rückschritte zulassen können und generell Rücksicht aufeinander nehmen. Diese ganze Romance ist so eine verdammt schöne Green Flag, genau die Art von Liebesgeschichte, die ich lesen will.

Auch die Nebenfiguren haben mir gut gefallen, auch wenn sie deutlich blasser sind, als die beiden Protagonisten. Trotzdem dienen sie als Weggeber, moralische Stützen und Anlaufstellen und dadurch ergeben sich ein paar sehr schöne, ehrliche Momente im Buch. Generell wird emotionale Verletzlichkeit hier gut rübergebracht.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich war fast schon traurig, als es zu Ende war.

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