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Veröffentlicht am 19.04.2026

nicht mein Vibe

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Ich lese Kyra Groh richtig gerne, aber dieses Buch war ehe rinn hat so meins. Ich hab den Vibe einfach gar nicht gefühlt und obwohl es durchaus schöne Momente gab, bin ich mit der Handlung einfach nicht ...

Ich lese Kyra Groh richtig gerne, aber dieses Buch war ehe rinn hat so meins. Ich hab den Vibe einfach gar nicht gefühlt und obwohl es durchaus schöne Momente gab, bin ich mit der Handlung einfach nicht so warm geworden.

Eleanore und Dex sind zu Anfang beide ziemliche Looser, wobei das bei Elenore noch charmant und sympathisch wirkt, bei Dex aber hauptsächlich peinlich. Sorry, aber Männer die einfach nicht erwachsen werden und ihren Kram nicht auf die Reihe kriegen, sind mein absoluter Abturn. Trotzdem gibt auch Eleanore teilweise echt cringe „alte Jungfer“-Vibes. Zum Beispiel, dass sie auch nach acht Jahren noch an der 5 Minuten-Bekanntschaft mit Dex hängt. Und ihr ständiges sich selbst runtermachen fand ich auch eher anstrengend zu verfolgen.

Es gab natürlich aber auch positives Aspekte im Buch, ich liebe zum Beispiel Deb- brauchen wir nicht alle eine Deb in unserem Leben? Mir hat vor allem auch die Freundschaft mit Jude richtig gut gefallen. Die beiden ergänzen sich echt toll, was zu ein paar tollen Momenten führt. Ich hätte gerne noch mehr Episoden mit den beiden gelesen. Aber auch der Pakt mit Dex ist eigentlich ziemlich cool angelegt und erinnert so ein bisschen an so Teenie-Filme, wo der coole Typ das Mauerblümchen aus seiner Schale rausholt.

Die Lovestory fand ich ganz solide, durch den für mich eher schwierigen Start mit Dex hab ichs zwar nicht ganz so gefühlt, aber an sich war die Liebesgeschichte gut angelegt und ich mochte die Gespräche und Schlagabtausche zwischen den beiden. Und auch wie sehr Der Rücksicht auf Eleonore nimmt, war absolut Dreamboy-Material.

Ich hab das Buch als Hörbuch gehört. Die beiden Sprecher machen ihre Sache wirklich richtig gut, ich fand es sehr angenehm zuzuhören und fand die Stimmen sehr passend für die Figuren.

Ist vielleicht nicht mein Lieblingsbuch der Autorin, trotzdem hab ichs gerne gehört.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Urlaubsflair trifft Bücherliebe

Die schwimmende Buchhandlung von Venedig
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Ich habe den ersten Band der Reihe nicht gelesen, aber da die Handlungen in sich geschlossen sind, ist das überhaupt kein Problem. Und ich bin so froh, über dieses Buch gestolpert zu sein: ein schwimmender ...

Ich habe den ersten Band der Reihe nicht gelesen, aber da die Handlungen in sich geschlossen sind, ist das überhaupt kein Problem. Und ich bin so froh, über dieses Buch gestolpert zu sein: ein schwimmender Buchladen in Verndig- stilvoller geht echt nicht.

Ich liebe den Flair der Geschichte, der Vibe von Venedig ist einfach toll, so eine gelungene Mischung aus Dekadenz und Gemütlichkeit. Und dass Bücher im Fokus der Geschichte stehen, gefällt mir richtig gut, ich wäre definitiv Kundin in Beths schwimmender Buchhandlung.

Ich finde Beth super sympathisch und mag ihre beständige, aber aufgeschlossene Art. Fand diesen Neuanfang so mutig von ihr und hab ihr so die Daumen gedrückt. Man merkt richtig, wie sie sich aus eigener Kraft eine Zukunft und ein Zuhause schafft. Und dabei echte Freundschaften schließt und sich sogar verliebt.

Und auch die Slowburn-Lovestory war genau meins, nicht zu viel, sondern sehr authentisch angelegt und richtig cute. Fands vor allem auch sehr sympathisch, wie hier die Kinder-Thematik aufgegriffen wurde. Sehe mich in der Hinsicht selten in Romance-Büchern repräsentiert und mochte das daher richtig gern. So ein perfektes Buch um die Seele baumeln zu lassen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Die Schafe ermitteln wieder. so cool

Widdersehen
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Ich finde die Schafkrimis ja super drollig und habe mich sehr über diesen neuen Fall gefreut. Und der hat einiges zu bieten: eine vermisste Schäferin, ungemütliche Gesellen, neue Weggefährten und viele ...

Ich finde die Schafkrimis ja super drollig und habe mich sehr über diesen neuen Fall gefreut. Und der hat einiges zu bieten: eine vermisste Schäferin, ungemütliche Gesellen, neue Weggefährten und viele aufregende Erlebnisse für die Schaf-Truppe.

Die Geschichte ist wieder mit viel Witz und Charme erzählt und einfach ein vergnügliches Leseerlebnis. Ich finds so schön wie die unterschiedlichen Charakterzüge der Schafe, aber auch der Menschen, die mit ihnen interagieren, herauskommen und besonders Madouc tut sich hier sehr hervor.

Theseus, Schäfer wider Willen, Geflüchteter, Gejagter und ehemaliger Drogen-Schmuggler hat mir als zentrale menschliche Figur in diesem Buch gut gefallen. Das gibt der ganzen Geschichte bei all der Aufregung so ein bisschen ruhige Beständigkei, auch wenn diese natürlich etwas trügerischen hat, da er hervorragend darin ist, sich in Schwierigkeiten zu bringen.

Geschichten mit sprechenden Tieren muss man halt mögen, aber ich mag die bunte Herde einfach sehr gerne und hatte wieder großen Spaß mit der Geschichte, die abenteuerlich, ein bisschen gefährlich und vor allem sehr herzig daherkommt.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Ein Plädoyer für mehr Miteinander

Pina fällt aus
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Wie gut kennen wir unsere Mitmenschen, unsere Nachbarn und die Leute, denen wir tagtäglich über den Weg laufen? Was wissen wir über ihr Leben, ihre Sorgen und Nöte? Und genau darum geht es in diesem Buch. ...

Wie gut kennen wir unsere Mitmenschen, unsere Nachbarn und die Leute, denen wir tagtäglich über den Weg laufen? Was wissen wir über ihr Leben, ihre Sorgen und Nöte? Und genau darum geht es in diesem Buch. Pina ist eine Einzelkämpferin, zieht alleine ihren Sohn Leo groß, hilft ihrer betagten Nachbarin, muss funktionieren und hat selten Zeit für sich. Bis ihr Körper sie dazu zwingt und die Frage bleibt: was nun?

Die Geschichte zeigt wunderbar auf, wo in unserer Gesellschaft ein strukturelles Problem und soziale Kälte herrscht. Denn wer springt denn ein, wenn man den plötzlich nicht mehr funktioniert? Pinas Nachbarn werden hier eher unfreiwillig zu ihrer Task Force, ihrer Rückendeckung und übernehmen Verantwortung für das wichtigste in Pinas Leben: ihren Sohn Leo.

Aus der Situation heraus ergeben sich ein paar amüsante und unterhaltsame Momente und in der Interaktion mit Leo, wachsen auch die Hausbewohner nicht nur zusammen, sondern jeder für sich auch über sich hinaus. Beim Lesen habe ich immer zwischen heimlicher Freude über die Entwicklung der Figuren und Fassungslosigkeit über das System selbst geschwankt. Das Buch legt da echt den Finger in die Wunde. Aber genau damit regt es auch zum Nachdenken an.

Das Buch ist toll geschrieben und die Figuren vielschichtig, aber greifbar angelegt. Das Szenario wirkt traurigerweise sehr authentisch, macht betroffen und bewahrt sich aber gleichzeitig einen sehr positiven Unterton, der Themen wie Solidarität, Integration und Menschlichkeit einfordert.
Fands klasse.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Die Bedeutung der Blumen

Tokyo Flower Shop – Der kleine Blumenladen der Neuanfänge
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Dieses Buch vereint zwei Sachen, die mir richtig gut gefallen: japanische Kultur und Floristik. Ich finde japanische Romane von ihrer Erzählart her immer so schön und hier hat mir zudem das Setting richtig ...

Dieses Buch vereint zwei Sachen, die mir richtig gut gefallen: japanische Kultur und Floristik. Ich finde japanische Romane von ihrer Erzählart her immer so schön und hier hat mir zudem das Setting richtig gut gefallen.

Jedes Kapitel ist einer anderen Pflanze gewidmet, wodurch der Leser auch so ein bisschen Einblick in die Welt der Blumen, ihrer Bedeutung und der Gesten die damit verbunden sind, bekommt. Ich finde das schafft so ein bisschen eine Art Ruhepol innerhalb der Geschichte

Im Zentrum der Geschichte steht Kikuko, die zu Anfang noch unsicher und unscheinbar daherkommt. Aber im Verlauf der Handlung blüht sie auf, findet zu neuer Stärke, nimmt ihre eigene Karriere in Angriff und knüpft Kontakte. Die Veränderung, die sie durchläuft ist deutlich spürbar und hat einen mutmachenden, bestärkenden Unterton.

Mir gefallen auch wieder die vielen kleinen Begegnungen und Interaktion, die alltäglich und trotzdem auf ihre nahbare Art ergreifend sind. Hat mir richtig gut gefallen

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