Ein Roadtrip, der alles verändert
Somewhere in SummerBücher von Tonia Krüger lese ich super gern, da sie für mich zwar Feelgood-Romane sind, aber auch immer eine besondere Tiefe haben, die sie den Charakteren zu eigen macht und die, die Geschichten für mich ...
Bücher von Tonia Krüger lese ich super gern, da sie für mich zwar Feelgood-Romane sind, aber auch immer eine besondere Tiefe haben, die sie den Charakteren zu eigen macht und die, die Geschichten für mich Nahbar und authentisch machen. So auch hier: ein Roadtrip ist für mich der Inbegriff eines Feelgood-Sommers- Freiheit, Verheißung, Aufregung. Aber der Grund dafür, hat mir erstmal das Herz gebrochen. Die Geschichte ist für mich der Inbegriff von „bittersweet“.
Das Thema Verlust ist sehr präsent in diesem Buch. Es zeigt sich in Kleinigkeiten und großen Gefühlen. Aber auch die anderen zentralen Themen rund um Cadens Familiengeschichte und die Brothers-Best-Friend-Romance geben der Geschichte Tiefe und halten sich gegenseitig in einem angenehmen Gleichgewicht. Es hat sich zu keiner Zeit überladen angefühlt, sondern sehr nahbar, sehr echt. Ich hatte das Gefühl man bekommt einen guten Zugang zu den Figuren.
Ich habe die kleinen Einschübe zu Fremdworten und ihren Bedeutungen geliebt. Sie geben dem Buch etwas besonderes, da sie auch passend zur Handlung ausgewählt wurden und für eine besondere, nachdenklich und emotionale Stimmung sorgen. Man merkt einfach, dass sich die Autorin hier auch wirklich Gedanken gemacht hat.
Ich fand neben der Lovestory auch die Freundschaft zwischen den Protas, aber auch zwischen Riley und Mac, den Jungs unter sich und zwischen allen und Scott richtig schön. Man merkt richtig, was die Figuren verbindet, auch wenn es nicht immer leicht und sonnig ist. Genau das hat die Geschichte auch für mich so ergreifend gemacht.
Ich hab dieses Buch super gern gelesen, fand es toll geschrieben, emotional sehr nahbar und eine gelungene Mischung aus schönen und schwermütigen Momenten.