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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2026

lässt einen nicht los

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Der Erzählstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Buch wieder richtig gut, die Geschichte der Frauen und die zugehörigen Zeitstränge sind eng verwoben, überlagern such zu einer Geschichte in der es ...

Der Erzählstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Buch wieder richtig gut, die Geschichte der Frauen und die zugehörigen Zeitstränge sind eng verwoben, überlagern such zu einer Geschichte in der es um Familie, Identität und Heimat geht.
Die Malerei als zentrales Motiv gibt der Geschichte einen fast schon ätherischen, greifbaren und gleichzeitig aber auch unbarmherzigen Touch, was vermutlich mit Wilmas Figur zusammenhängt.

Aber die Geschichte dieser zentralen Frauenfiguren ist auch eine Geschichte der Männer in ihrem Leben und dem Raum, den sich die Frauen erkämpfen und zurückerobern. Bin ehrlich, die paar Männer, die hier eine zentralere Rolle spielen, kommen nicht unbedingt gut bei weg, wobei man den Generationsshift schon deutlich merkt.

Es ist die Geschichte davon, wie die Protagonistinnen ihren Platz in der Welt finden und alle auf ihre Weise ihren Weg gehen. Die Geschichte scheut sich nicht hässlich zu sein, unangenehme Gefühle, Verrat und Enttäuschung abzubilden.

Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen, durch die intensive, sich verdichtende Erzählung war man nah dran an der Geschichte, die einen nicht loslässt.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Richtig toll, von Rivalen zu Liebenden

Selling Dreams
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April Dawson hat mit diesem Buch bei mir echt nen Nerv getroffen, dann ich war so drin in der Story, wie schon lange nicht mehr bei Romance. Kann mich oft mit den Protagonisten dieses Genres nicht mehr ...

April Dawson hat mit diesem Buch bei mir echt nen Nerv getroffen, dann ich war so drin in der Story, wie schon lange nicht mehr bei Romance. Kann mich oft mit den Protagonisten dieses Genres nicht mehr unbedingt identifizieren, aber hier hat für mich echt alles gestimmt.

Die gesunde Rivalität zwischen Calder und Marissa gefällt mir richtig gut. Ich fand Calder anfangs zwar etwas überheblich, aber es gewinnt zusehends. Vor allem auch das Mobbing-Thema lässt ihn sehr nahbar und verletzlich erscheinen.

Die Welt des Immobilienbusiness ist absolut hart und steinig. Ich ziehe vor Marissas Ehrgeiz echt den Hut, aber man merkt, wie sie selbst daran zugrunde geht. Finde ich sehr wichtig, dass in Romanen mit Frauen als Hauptleserschaft auf solche Themen wie Arbeitsdruck und Doppelmoral im Arbeitsumfeld aufmerksam gemacht wird. Habe mich dadurch auch sehr gesehen gefühlt, weil es mir schon ähnlich ging wie Marissa. Dass sie ihre Freunde als so starke Stütze hinter sich hat, hat mir daher auch gut gefallen und war für mich ein wichtiger Teil der Geschichte.

Dass sich hier ein weiterer Band über Phyn und Gideon andeuet finde ich einfach fabelhaft. Und auch die Annäherung zwischen Calder und Marissa war einfach zauberhaft, ich mochte es, wie sich langsam Vertrauen und Zuneigung aufbaut. Das mag jetzt eine unpopular opinion sein, aber ich liebs, dass die Geschichte nicht spicy ist. Es stehen Familie, Freundschaft und ehrliche Zuneigung im Fokus, was voll mein Ding ist.

Fands ein richtig schönes Buch und würde weitere Bände definitiv auch lesen wollen.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Dieses Mal nicht ganz so meins

Die Witwe
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Ich muss ja sagen, dass ich bei diesem Buch fand, dass der Fall eher dröge anfing: kam nicht so richtig aus dem Knick und es gab viel zu wenig Einsatz von Tilly, die mit ihrer Art und ihrem außergewöhnlichen ...

Ich muss ja sagen, dass ich bei diesem Buch fand, dass der Fall eher dröge anfing: kam nicht so richtig aus dem Knick und es gab viel zu wenig Einsatz von Tilly, die mit ihrer Art und ihrem außergewöhnlichen Hirn für mich der Hauptgrund ist, diese Reihe zu lesen.

Aber als dann endlich ein entscheidendes Beweismittel auftaucht, nimmt die Geschichte Fahrt auf. Da wurde es dann auch stetig spannender und gegen Ende war es fast schon nervenaufreibend.
Der ganze Militärjargon war für mich etwas mühselig zu lesen und zu verstehen. Es wird zwar alles erläutert, was wichtig ist, aber das ist einfach nicht unbedingt ein Themengebiet, was mich abholt und begeistert.

Die langsame, gärende Rachegeschichte selbst fand ich eigentlich total genial geplottet und interessant angelegt, nur das Rahmensetting war einfach nicht meins. Es gibt vor allem am Ende ein paar coole Wendungen, die die Stärke der Reihe widerspiegeln. Und die letzten Seiten machen wieder absolut neugierig auf den nächsten Band.

Insgesamt für mich der schwächste Band der Reihe, wenn man sich nicht für Militärorganisation interessiert. Auch die zusätzlich eingeführten Charaktere haben nicht unbedingt meinen Geschmack getroffen und ich hoffe im nächsten Band wieder auf das bewährte Team.

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Trope minimal unangenehm, sonst sehr cute

Wild Card
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Ich liebe ja die Reihe und hab ich mich schon richtig auf das Buch über Bash gefreut um die Daddy-Bowling-Runde komplett zu machen. Vor allem das erste Zusammentreffen mit Gwen war einfach so toll und ...

Ich liebe ja die Reihe und hab ich mich schon richtig auf das Buch über Bash gefreut um die Daddy-Bowling-Runde komplett zu machen. Vor allem das erste Zusammentreffen mit Gwen war einfach so toll und besonders. Halt so ein richtiges Meet-Cute, wie das Buch auch angeteasert wurde. Aber dann wurden die Umstände minimal unangenehm. Bin ehrlich, da hats mich schon ein bisschen gecringed. Und dass Gwen was mit Bashs Sohn hatte- schwierige Kiste, auch wenn sie das zu dem Zeitpunkt nicht wusste. Das ist ja null meins und wär ein No Go für mich.

Auch dass beide Protagonisten super lange nicht mal wie zwei vernünftige Erwachsene miteinander reden, sondern wie zwei rohe Eier umeinander herumschleichen, hat mich ja ein bisschen zur Weißglut getrieben. Meine Lieblingsfigur in diesem Buch ist eindeutig Clyde. Mein Highlight ist, wie er und Gwen Bash aufziehen. Einfach herzig und sehr amüsant.

Ich fands fast ein bisschen schade, dass Bashs Kinderwunsch erst so zentral in den Raum gestellt wird, dann aber weder eine Konfrontation mit der Mutter seines Sohnes, noch der Aufbau einer echten Beziehung zu diesem stattfindet. Das hat sich in meinen Augen ein bisschen widersprochen. Das Ende gibt da zwar einen Ausblick, aber ich hätte mir da mehr Substanz und Tiefe gewünscht, wenn das Thema schon aufgebracht wird.

Das Ende ist ja nochmal ziemlich dramatisch. Das hätte es für mich gar nicht gebraucht. Trotzdem ist das Buch insgesamt ne runde Sache für seichte Lesestunden und ich fands einfach wieder schön, wie eine kleine Flucht vom Alltag.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Not bad

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Bin positiv überrascht und habe das Gefühl so langsam hat die Autorin den Bogen raus und ihre Bücher werden von Mal zu Mal besser. Hatte zwischenzeitlich Angst wir bekommen hier einen Fiebertraum à la ...

Bin positiv überrascht und habe das Gefühl so langsam hat die Autorin den Bogen raus und ihre Bücher werden von Mal zu Mal besser. Hatte zwischenzeitlich Angst wir bekommen hier einen Fiebertraum à la Housemaid-Reihe einer anderen bekannten Autorin, aber die Plottwists kommen nicht ganz so haarsträubend daher. Finds gut, kann man machen.

Das Spannungslevel ist eher im unteren Level angesiedelt. Es ist schon eine Art Mörder-Mystery-Thriller, bei dem man nicht so genau weiß, wer jetzt eigentlich „die Bösen“ sind. Da sich alle irgendwie seltsam verhalten und man ja auch von Beginn an weiß, dass irgendwer sterben wird, ist klar dass es eine unterschwellige Grundspannung gibt. Aber erst zum Schluss kommt da wirklich Tempokriminelle Genialität auf.

Der Fall ist ganz solide aufgebaut, kann man nicht meckern. Klar gibts so ein paar Schwachstellen im Fall, aber das tut dem großen Ganzen keinen Abriss.
Die Charaktere sind wieder durchweg unsympathisch und eher zweidimensional, die Geschichte ist also vor allem Handlungsgetrieben.

Fand das Buch aber sehr kurzweilig und hab mich gut unterhalten gefühlt.

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