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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2018

Hab mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt

Barfuß im Sommerregen
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Die Protagonistin und ihre Geschichte
Die Singlemama Romy braucht dringend einen Job und eine neue Wohnung und das am besten außerhalb von München, weil die Stadt schlichtweg zu teuer für sie geworden ...

Die Protagonistin und ihre Geschichte
Die Singlemama Romy braucht dringend einen Job und eine neue Wohnung und das am besten außerhalb von München, weil die Stadt schlichtweg zu teuer für sie geworden ist. Nach einen gescheiterten Bewerbungsgespräch entdeckt sie eine Annonce. Es wird eine Haushälterin für den Rentner Alfred gesucht, gegen kostenlose Unterbringung auf seinem Hof. Das wäre ideal für Romy und den vierjährigen Tommi.

Nach einigen Startschwierigkeiten entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Alfred und Romy und die junge Frau hat auch schon einige Ideen, wie die beiden ihre Kasse aufbessern können. Als dann auch noch Hannes in ihr Leben tritt, fühlt Romy sich angekommen. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.

Meine Gedanken zum Buch
Während Romy anfangs eine übervorsichtige Mutter ist, kommt Alfred etwas rauhbeinig daher, doch Romy und Tommi können Alfreds Herz gewinnen und Alfred macht Romy seinerseits klar, dass Tommi seine Freiheiten braucht, um seine eigenen Erfahrungen machen zu können. Zwischen den beiden entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Nach und nach offenbaren sie sich und erzählen aus ihrer Vergangenheit. So erfährt der Leser, dass Romy aus einer schweren Enttäuschung heraus ihren Beruf und Alfred seinen Traum, zur See zu fahren, aufgegeben hat.

Angelika Schwarzhuber hat es erneut geschafft, mir Bilder von Landschaften in den Kopf zu zaubern. Die Geschichte ist bis hin zu Kleinigkeiten wie den Schwierigkeiten einer allein erziehende Mutter bei der Jobsuche, den Mietpreisen in München und dem Zusammenhalt auf dem Dorf authentisch. Ich habe mich mit dem Roman, bei dem es um Zusammenhalt, Freundschaft und Liebe geht, sehr wohl gefühlt.

Veröffentlicht am 07.05.2018

Solider Krimi mit Längen

Ich weiß, wann du stirbst
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Die Protagonistin und ihre Geschichte
Marian Dahle stammt ursprünglich aus Korea, wurde aber mit drei Jahren adoptiert und ist dann in Norwegen aufgewachsen. Mittlerweile ist sie 33 Jahre alt und war bis ...

Die Protagonistin und ihre Geschichte
Marian Dahle stammt ursprünglich aus Korea, wurde aber mit drei Jahren adoptiert und ist dann in Norwegen aufgewachsen. Mittlerweile ist sie 33 Jahre alt und war bis vor einem Jahr eine vielversprechende Ermittlerin. Doch ein Verdächtiger hat sie gezwungen, in einen Krematoriumsofen zu steigen, dabei hat sie sich Brandverletzungen zugezogen, deren Narben über eine Seite ihres Gesichtes bis zum Oberkörper reichen. Sie hat sich zurückgezogen und vermeidet den Kontakt zu anderen Menschen.

Als ihr alter Chef, Cato Isaksen, ihr einen Cold Case anbietet, sieht sie eine Möglichkeit, ein Stück weit in ihr altes Leben zurückzukehren. Sie rollt den Fall der vor 15 Jahren verschwundenen Thorna neu auf.

Meine Gedanken zum Buch
Dieser Krimi lebt von der Protagonistin Marian Dahle, die versucht, einen Weg zurück ins Leben zu finden, sich dabei aber mit einigen Widrigkeiten auseinandersetzen muss.

Leider bin ich mit ihr nicht ganz warm geworden. Marian Dahle ist eigentlich eine gebrochene Frau und stellt selbst fest, dass sie dem Wiedereinstieg in ihren Job nicht gewachsen ist. Sie betäubt sich mit Schmerztabletten und Alkohol, was soweit nicht ungewöhnlich ist, denn viele Autoren haben Hauptfiguren geschaffen, die Probleme haben. Doch die Ermittlerin agiert chaotisch, macht Fehler und versucht auch noch, diese zu vertuschen. Das war mir zu unrealistisch.

Außerdem führt der Klappentext den interessierten Leser in die Irre. An dessen Ende wird nämlich nur kurz erwähnt, dass jemand in Marians Wohnung eindringt. Tatsächlich ist es so, dass jemand sie immer und immer wieder in ihren eigenen vier Wänden beobachtet und sich dieser Handlungsstrang durch das ganze Buch zieht. Wenn man nun weiß, dass der Titel im Original „Jeg vet hvor du bor“ heißt, was übersetzt „Ich weiß, wo du wohnst“ bedeutet, erweckt das bei mir den Eindruck, dass die Autorin sehr bewusst ein großes Augenmerk auf diesen Beobachter gelegt hat. Das geht im deutschen Titel und im Klappentext jedoch fast unter.

Der Cold Case, an dem die Protagonistin arbeitet, ist durchaus spannend gestaltet, hat interessante Wendungen, aber auch einige Längen. Außerdem verwendet die Autorin Szenen um ein selbstgebautes Folterinstrument, deren grausige Details sogar mir als hart gesottenen Thriller-Leser zu schaffen gemacht haben und bei denen sich beim Lesen alles in mir zusammengezogen hat.

Im Übrigen wird durch einen Absatz auf der Rückseite des Buches suggeriert, dass es sich um eine „neue“ Protagonistin handelt. Tatsächlich hat die Autorin aber eine Cato-Isaksen-Reihe mit bislang zehn Bände geschrieben und Marian Dahle ist seit Band 6 die Partnerin von Cato Isaksen.

Fazit
Wer bis zur Mitte des Buches durchhält und darüber hinwegsehen kann, dass der Protagonistin schwere Schnitzer unterlaufen, die sie normalerweise ihren Job kosten würden, der darf sich auf teils mehr, teils weniger überraschende Wendungen einstellen, die das Buch in der zweiten Hälfte zu einem soliden Krimi machen

Veröffentlicht am 01.05.2018

Bezaubernd und beeindruckend

Versuchen wir das Glück
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Die Protagonisten und ihre Geschichte
Helene "Lene" Thomas ist Ende 40, verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Ihr Mann, ein Unternehmensberater, betrügt sie mit seiner wesentlich jüngeren Assistentin.

Ludwig ...

Die Protagonisten und ihre Geschichte
Helene "Lene" Thomas ist Ende 40, verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Ihr Mann, ein Unternehmensberater, betrügt sie mit seiner wesentlich jüngeren Assistentin.

Ludwig Breuer ist ein Jahr älter als Helene. Er hat seinen Traum, Journalist zu werden und aus den Krisengebieten der Welt zu berichten, verwirklicht.

Als Helene auf dem Münchner Hauptbahnhof auf ihre Jugendliebe Ludwig trifft, ist die Magie zwischen ihnen sofort wieder spürbar, zaghaft zwar noch, aber ausreichend genug, um sich nicht direkt wieder zu trennen sondern zusammen einen Kaffee trinken zu gehen. Sie erzählen sich, was in den letzten 25 Jahren passiert ist, erinnern sich daran, wie unzertrennlich sie waren und wie es trotzdem zum Scheitern ihrer Beziehung kam. Sie blicken sich in die Augen, sie berühren sich - zunächst schüchtern  - und am Ende des Nachmittags steht die Frage "Versuchen wir das Glück".

Meine Gedanken zur Geschichte
Als ich mit diesem Buch begonnen hatte, hatte ich keine Vorstellung davon, wie sehr es mich berühren würde, zwischendurch habe ich mich gefragt, wie Barbara Leciejewski es schafft, mich so in den Bann der Geschichte zu ziehen, obwohl die beiden Protagonisten einen größeren Teil des Buches nur an einem Tisch in einer Bahnhofsgaststätte sitzen und reden und am Ende war ich einfach sprachlos und absolut begeistert.

Diese Kapitel, die in der Gegenwart in einer Bahnhofsgaststätte spielen, sind so unspektakulär und ruhig und dennoch konnte ich nicht erwarten, zu erfahren, wie es mit Helene und Ludwig weiter geht. Im Wechsel dazu erzählt die Autorin von der gemeinsamen Vergangenheit der beiden, von ihrem Kennenlernen, ihrer tiefen Freundschaft, ihrer Beziehung und dem jähen Ende der großen Liebe. Diese Kapitel sind sehr abwechslungsreich und Barbara Leciejewski nimmt oft Bezug auf reale Ereignisse wie den Fall der Mauer oder das Geiseldrama von Gladbeck, aber auch hier hat sie die eher nachdenklichen und leisen Töne gewählt. Es gibt meiner Meinung nach einen einzigen Paukenschlag und selbst der ist in wenigen ruhigen Worten abgehandelt.

Die beiden Protagonisten stehen in der Mitte ihres Lebens und so geht die Autorin in dieser Geschichte auch ganz gezielt auf die zwischenmenschlichen Sorgen und Nöte dieser Altersgruppe, wie zum Beispiel das Bedürfnis, nach einer Trennung nicht allein sein zu wollen, ein. Darüber hinaus haben sowohl Helene als auch Ludwig mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen und auch diesen Themen nähert sich Barbara Leciejewski behutsam an.

"Versuchen wir das Glück" ist kein Liebesroman, den man einfach zwischendurch weglesen kann. Es ist die Geschichte einer Frau und eines Mannes, die noch einmal dort beginnen könnten, wo sie vor 25 Jahren aufgehört haben, mit den gleichen Unwegsamkeiten wie damals, aber mit 25 Jahren mehr Lebenserfahrung.

Barbara Leciejewski hat es geschafft, mit einem völlig unaufgeregten Schreibstil ein wunderbares Buch zu schaffen, das mich bezaubert und tief beeindruckt hat.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Ich bin selig und zufrieden eingeschlafen, nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte

Die Nächte, die Tage und das ganze Leben
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Inhalt
Stefanie "Fanni" Silas ist gerade mit ihren Freundinnen Emma und Lore auf dem Winter-Tollwood unterwegs ist, wo sich Kunst-Stände, Festivalgastronomie und Kulturprogramm aneinander reihen. Als sie ...

Inhalt
Stefanie "Fanni" Silas ist gerade mit ihren Freundinnen Emma und Lore auf dem Winter-Tollwood unterwegs ist, wo sich Kunst-Stände, Festivalgastronomie und Kulturprogramm aneinander reihen. Als sie das Zelt einer Hellseherin entdeckt, beschließt sie, ihren Standpunkt, dass Hellseherei kompletter Unsinn ist, mit Fakten zu untermauern.

Sie spricht einen ihr völlig Fremden an und bittet ihn, sich mit ihr zusammen als Paar auszugeben um die Schwindelei aufzudecken. Da die Freundin den Angesprochenen einverstanden ist, ziehen Fanni und Horst, so der Name des Mannes, los.

Doch was als Spaß beginnt, endet in Chaos, denn als die beiden zurück kommen, wurde ihr Leben völlig auf den Kopf gestellt und von nun an befinden sie sich auf einer Liebesfahrt die zunächst ganz nach oben und dann im freien Fall nach unten führt.

Protagonisten
Fanni, Lore und Emma und haben sich vor elf Jahren kennengelernt. Fanni hält sich mit Jobs wie Mediengestalterin, Projektmanagerin und Postkartentexterin über Wasser. Vor einiger Zeit hat sie sich ein weiteres Standbein geschaffen und schreibt unter einem Pseudonym Erotikromane. Sie ist spontan und bringt sich dadurch gerne mal in unmögliche Situationen.

Lore interessiert sich für Astrologie und alternative Heilmethoden und arbeitet als Erzieherin. Sie ist zurückhaltend und liebenswert.

Emma ist bei einem Radiosender beschäftigt. Sie ist die Bodenständige und Souveräne, kann sich durchsetzen, ist aber immer sachlich und freundlich.

Horst, genannt Nat, hat Musik studiert und schlägt sich als Barpianist und Klavierlehrer durch. Die Autorin arbeitet in diesem Zusammenhang viel mit den Liedern des Great American Songbook.

Gedanken zum Buch
Der Klappentext zeigt eigentlich viel zu wenig von dem, was wirklich in diesem Buch steckt. Meiner Meinung nach lässt er eher auf eine heitere Liebesgeschichte schließen, die, recht unrealistisch, damit beginnt, dass zwei Menschen eine Hellseherin auf die Probe stellen wollen und sich innerhalb kürzester Zeit verlieben.

Doch der neue Roman von Barbara Leciejewski ist so viel mehr. Er handelt von Freundschaft und Liebe, von einem Gefühl von himmelhochjauchzend bis zum totalen Absturz in die Depression. Die Geschichte ist teils humorvoll, teils tragisch und zeigt, wie Intrigen und Missverständnisse einen Menschen völlig aus der Bahn werfen können und wie wichtig echte Freunde sind.

Barbara Leciejewski hat mir mehr als einmal ein beklemmendes Gefühl in der Brust verschafft, wenn ich mit Fanni gelitten habe und genau so war ich befreit, wenn es ihr gut ging. Ich hatte kein Kribbeln im Bauch, aber das war auch gar nicht nötig, ich bin selig und zufrieden eingeschlafen, nachdem ich das Buch innerhalb weniger Stunden beendet hatte.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Eine Thematik, über die man mal nachdenken darf

Vergiss nicht, dass wir uns lieben
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Inhalt
Auf der Seite des FeuerWerke Verlages habe ich einen Satz gelesen, der die Geschichte in wenigen Worten wiedergibt:

Der Roman, der wie ein Krimi beginnt, wird zu einer bewegenden Liebesgeschichte ...

Inhalt
Auf der Seite des FeuerWerke Verlages habe ich einen Satz gelesen, der die Geschichte in wenigen Worten wiedergibt:

Der Roman, der wie ein Krimi beginnt, wird zu einer bewegenden Liebesgeschichte in der sich alle Fragen letztlich auf die eine Frage reduzieren: Wie groß ist die Macht der Liebe wirklich?

Ohne von einander zu wissen, wachen eine Frau und ein Mann an verschiedenen Stellen eines Waldes auf. Sie können sich beide nicht daran erinnern, wie sie dort hin gekommen sind, sie wissen nicht einmal, wer sie sind. Nach dem ersten Schock beginnen sie beide die Gegend zu erkunden und gelangen zu einem Haus, wo sie aufeinander treffen.

Sie werden zunächst zu einer Zweckgemeinschaft, geben sich Namen, erkunden das Haus und die Umgebung und müssen feststellen, dass sie weder Kontakt zur Außenwelt aufnehmen, noch auf Hilfe hoffen können. Paula und Johannes, wie sie sich nun nennen, finden mit der Zeit zueinander und leben ihre Liebe in ihrem kleinen Paradies. Doch eines Tages tauchen Menschen auf und wollen ihnen die Antworten auf die Fragen geben, die sie sich vor vielen Monaten, bei ihrem ersten Aufeinandertreffen gestellt haben, für die sie sich nun aber gar nicht mehr interessieren. Doch es gibt kein Entkommen, schonungslos erfahren sie die ganze Geschichte und stehen vor den Trümmern ihres so kurzen gemeinsamen Lebens.

Protagonisten
"Sie" und "Er" wachen unabhängig von einander auf einer Insel auf und Treffen sich nach einiger Zeit, um festzustellen, dass sie das gleiche Schicksal teilen. Sie geben sich die Namen Paula und Johannes.

Die beiden sind schwer zu charakterisieren, da sie sich in einer Ausnahmesituation befinden. Sie müssen sich arrangieren, entdecken sich, entdecken den anderen, sind fernab von Zivilisation.

Die beiden Protagonisten wissen zu Beginn genau so wenig über sich, wie der Leser. In den Monaten ihres Zusammenlebens geschieht hin und wieder etwas, was sie auf ihr früheres Leben schließt lässt. Beispielsweise entdeckt Johannes seine Liebe zum Schreiben und Paula stellt fest, dass sie ärztliche Versorgung leisten kann. Im Nachhinein erfahren die beiden, dass sie damit sehr nah an der Wahrheit lagen.

Handlung
Ich fand den Einstieg in die Geschichte sehr schwer. Für mich hatte das eher weniger von einem Krimi, als vielmehr von einem Fantasy-Roman, denn welchen Grund sollte es auch geben, dass die beiden Protagonisten sich nicht mehr daran erinnern konnten, wer sie waren und woher sie kamen, wie sie aussahen und wie ihre Stimme klang.

Das hat mir auf den ersten Seiten viele Längen beschert. Doch das Durchhalten hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen den beiden entwickelt, ist wunderbar geschrieben. Die Macht der Liebe zeigt sich darin, dass die beiden sich zuerst an ihr kleines Paradies gewöhnen und sich später nicht mehr vorstellen können, in eine Zivilisation zurückzukehren, bzw. sogar Angst davor haben.

Die Auflösung über den Gedächtnisverlust fand ich sehr spannend konstruiert. Ich möchte nicht zuviel verraten, denn dieser Teil ist maßgeblich für die ganze Geschichte.

Schreibstil
Den Schreibstil von Barbara Leciejewski habe ich mehrfach unterschiedlich aufgenommen. Am Anfang war er etwas kühl, die Liebesgeschichte eher zart, während die Auflösung um die Vergangenheit etwas härter und manchmal sogar schonungslos war. Die Beschreibungen der Umgebung sind bildhaft, so dass man als Leser vor dem inneren Auge sehen konnte, was die beiden Protagonisten so fasziniert hat.

Fazit
"Vergiss nicht, dass wir uns lieben" von Barbara Leciejewski ist ein etwas anderes Buch, an das man keine Erwartungen stecken darf. Damit meine ich nicht die Wertung des Buches, sondern, dass man keine Liebesgeschichte erwarten darf und auch keinen Krimi. Als Leser muss man sich auf das Buch einlassen können.

Hier hat sich das Durchhalten ganz eindeutig gelohnt, denn obwohl ich anfangs einige Absätze nur quergelesen habe, hat mich die Handlung dann gepackt, mir eine zarte Liebesgeschichte und danach ein Thema beschert, über das man ruhig einmal nachdenken darf.